DE396122C - Hilfswaegevorrichtung an Briefwaagen zur Vergroesserung des Waegebereichs - Google Patents
Hilfswaegevorrichtung an Briefwaagen zur Vergroesserung des WaegebereichsInfo
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- DE396122C DE396122C DEL56800D DEL0056800D DE396122C DE 396122 C DE396122 C DE 396122C DE L56800 D DEL56800 D DE L56800D DE L0056800 D DEL0056800 D DE L0056800D DE 396122 C DE396122 C DE 396122C
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-
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
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Description
- Hilfswägevorrichtung an Briefwaagen zur Vergrößerung des Wägebereichs. Den Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Briefneigungswaage, deren Wägebereich vergrößert werden kann. Es sind derartige Neigungswaagen bereits bekannt geworden. Der Wägebereich wird dort durch Auflage von Hilfsgewichten vergrößert. Demgegenüber unterscheidet sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch, daß eine umlegbare Druckstange mit denjenigen handelsüblichen Briefwaagen leicht in Verbindung gebracht werden kann, bei welchen entweder das untere Ende des Winkelhebels über dem festen Skalensegment oder das letztere mit dem Winkelhebel schwingt. Es ist dadurch die Möglichkeit geschaffen, an einer Briefwaage, mit der man beispielsweise Gewichte nur bis zu i kg bestimmen kann, durch Einschaltung der Druckstange in Gestalt der Hilfswägevorrichtung Gewichte von Gegenständen bis zu 5 kg oder mehr festzustellen.
- In der Zeichnung ist diese Hilfswägevorrichtung in Verbindung mit einer Briefwaage als beispielsweise Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 die Einrichtung in Vorderansicht und Draufsicht.
- Abb. 3 veranschaulicht die Hilfswägevorrichtung in Seitenansicht und teilweisem senkrechten Schnitt.
- Der Hilfswaagebalken a ist durch einen gekröpften Arm b mit der Welle c verbunden, die zwischen den Lagerböcken d mittels Zapfen e leicht drehbar gelagert ist. Auf dem Waagebalken a ist ein Gewicht f verschiebbar vorgesehen, das auf dem linken Ende e eine Feder g trägt, die bei der Verschiebung des Gewichts feinen schwachen Widerstand ausübt und eine leichte Ablesung des jeweiligen Gewichts von der Skala h ermöglicht. Das rechte Ende des Waagebalkens a läuft in üblicher Weise in eine Zunge a1 aus, die einer festen Zunge i an dem Ständer y gegenübersteht, der auf der Grundplatte k befestigt ist. Auf der Welle c ist ein Hebelarm m befestigt, in dessen gabelförmigem Ende auf einem Stift o eine Druckstange p schwingbar gelagert ist, die mit einem Schlitz P1 über den an der Briefwaage q üblichen, zur Auflage des umlegbaren Gewichtshebels r dienenden Zapfen s greift. In der Nabe des Hebels m ist ein schräg nach abwärts gerichteter Gewindebolzen t befestigt, auf welchem ein Gegengewicht u verstellbar angeordnet ist. Die Wirkungsweise der ganzen Einrichtung ist wie folgt: Ist beispielsweise die Briefwaage q zum Wägen von Gegenständen bis nur zu i kg bestimmt und soll das Gewicht von Gegenständen bis zu 5 kg ermittelt werden, so ist die Druckstange P' mit dem Zapfen s in Eingriff zu bringen, wie die Zeichnung veranschaulicht. Alsdann ist das Gegengewicht u auf dem Gewindebolzen t derart zu verstellen, daß die Zunge a1 des Waagebalkens a in gleicher Höhe mit der festen Zunge i steht. Wird nun ein Gegenstand auf die Schale v der Briefwaage q gelegt, so bewirkt die Druckstange p durch die Verbindung mit dem Hebelarm m ein Ausschwingen des Waagebalkens a, so daß dessen Zunge a1 höher liegt als die feste Zunge i. Hierauf wird das Gewicht f so weit nach rechts geschoben, bis sich die Zunge a1 wieder in gleicher Höhe mit der Zunge i befindet, und man kann nun mit Hilfe der Feder g das Gewicht des auf der Schale v befindlichen Gegenstandes von der Skala h leicht und genau ablesen.
- Soll die Briefwaage q allein zum Wägen von Gegenständen benutzt werden, die leichter als i kg sind, so ist die Druckstange p in die in Abb. i punktiert gezeichnete Lage zu bringen.
- Die Zeichnung soll nur eine beispielsweise Ausführungsform der Hilfswägevorrichtung darstellen; die Konstruktion der einzelnen Teile kann auch noch anders beschaffen sein und läßt sich leicht derart verändern, daß sie für alle handelsüblichen Hebelbriefwaagen verwendbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hilfswägevorrichtung an Briefwaagen zur Vergrößerung des Wägebereiches, dadurch gekennzeichnet, daß die wagerecht gelagerte Welle (c) eines als Winkelhebel ausgebildeten, mit Laufgewicht (f) versehenen Waagebalkens (a) einen Hebelarm (m) besitzt, an dessen Ende eine Stange (q) angelenkt ist, die durch einen Schlitz (p1) mit dem ausschwingenden Arm 1 der Briefwaage in Verbindung gebracht werden kann, wobei eine genaue Einstellung des Waagebalkens (a) mittels eines Gegengewichtes (u) ermöglicht wird, das auf einer mit den Teilen (b, c oder m) 1 verbundenen Schraubspindel (t) ruht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL56800D DE396122C (de) | Hilfswaegevorrichtung an Briefwaagen zur Vergroesserung des Waegebereichs |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL56800D DE396122C (de) | Hilfswaegevorrichtung an Briefwaagen zur Vergroesserung des Waegebereichs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396122C true DE396122C (de) | 1924-05-26 |
Family
ID=7278068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL56800D Expired DE396122C (de) | Hilfswaegevorrichtung an Briefwaagen zur Vergroesserung des Waegebereichs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396122C (de) |
-
0
- DE DEL56800D patent/DE396122C/de not_active Expired
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