DE502369C - Selbstanzeigende Neigungswaage - Google Patents

Selbstanzeigende Neigungswaage

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DE502369C
DE502369C DED47776D DED0047776D DE502369C DE 502369 C DE502369 C DE 502369C DE D47776 D DED47776 D DE D47776D DE D0047776 D DED0047776 D DE D0047776D DE 502369 C DE502369 C DE 502369C
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balance
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine selbstanzeigende
Neigungswaage mit unmittelbarer Ablesung, die nur eine einzige Schale hat und bei der drei Wägebereichsstufen von außen eingestellt werden können.
Bei derartigen Waagen wurden bereits Zusatzgewichte verwendet, die im Ruhezustande der Waage auf dem beweglichen Traggestelle aufliegen und bei dem Abwägen einer Ware
ίο sodann nacheinander, nach Maßgabe des Gewichtes des zu wägenden Gegenstandes, durch eine von außen betätigte Hubvorrichtung von dem beweglichenTraggestelle abgehoben werden. PIs ist ferner bekannt, das Abheben der Zusatzgewichte von einer dem Wägebereiche entsprechend verstellbaren Achse zu steuern, indem von dieser Achse aus mit Hilfe von darauf befestigten, gegeneinander versetzten Armen und von Zwischengliedern die Abhebe-Vorrichtungen bei senkrechter Führung gehoben und gesenkt werden. Hierbei wurde durch von der Achse betätigte Zwischenglieder die Erweiterung des Wägebereiches zwangsläufig angezeigt.
Gemäß der Erfindung ist die Abhebevorrichtung in der Weise ausgebildet, daß die Achse symmetrisch zwischen zwei parallel zueinander liegenden, walzenförmigen Zusatzgewichten angeordnet ist, und daß von dieser Achse aus durch darauf befestigte, in an sich bekannter Weise um 90 ° gegeneinander versetzte Arme schubkurbelartig die Lenker der Abhebevorrichtung betätigt werden.
Durch diese neuartige Ausbildung der A b hebevorrichtung wird bei großer Einfachheit und Übersichtlichkeit des Aufbaues eine sehr betriebssichere und dauerhafte Vorrichtung erhalten, die sich auch durch ihre geringe Raumbeanspruchung vorteilhaft von älteren Ausführungen unterscheidet.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 bis 7 eine Ausführungsform der Erfindung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die eigentliche Waage mit der Lastschale.
Fig. 3 stellt die Zeigeranordnung mit dem Gegengewicht dar.
Die Fig. 4 unds zeigen die Vorder- und Seitenansicht einer Anordnung zum Abheben der Zusatzgewichte und die Hebel für die Umschaltung der beiden äußersten Zahlen des Zifferblattes.
Die Fig. 6 und 7 zeigen die Zusatzgewichte in zwei verschiedenen Stellungen.
Die eigentliche Waage (Fig. 1 und 2) besteht aus einem Waagebalken A, einem Waagebalken B, einer Verbindungsstange C, einem Gestell D und einem einstellbaren Gegengewicht E. Der Schwingungspunkt des Waagebalkens A ist bei a0, derjenige von B bei b0. Die Waagebalken A und B sind durch die Stange C miteinander verbunden, die bei ax und B1 angelenkt ist. Das Gestell D ruht unten auf den Enden «2 von A und b2 von B. Es ist so eingerichtet, daß es die Lastschale und die Zusatzgewichte / (Fig. 4 und 5) tragen kann. V-förmige Kerben d sind so angeordnet, daß die Zusatzgewichte / immer an dieselbe Stelle
kommen, wenn sie abgehoben und wieder aufgelegt werden. Die Verbindung zwischen der Waage und der Ablesevorrichtung besteht in einer Zugstange J, die bei az angreift (Fig. i). E ist ein verstellbares Gegengewicht, das auf dem Waagebalken A angebracht ist und dazu dient, das Eigengewicht der verschiedenen Glieder der Waage auszugleichen. Die Gelenke aQ, av a2, a3, b0, bv b\ bestehen sämtlich ίο aus Schneiden, die mit den Waagebalken fest verbunden sind und auf einem V-förmigen Stück aus hartem Material, wie Achat, gehärtetem Stahl usw., an der anderen Gelenkhälfte ruhen.
Die Anzeigevorrichtung (Fig. 3) besteht aus dem schwingenden einstellbaren Gewicht F, einem Zeiger G, einer Skala H und einer Verbindungsstange J mit der Waage. Der Schwingungspunkt des Gewichtes F liegt bei /'„. Der Zeiger G ist mit dem Gewicht F starr verbunden, und seine Spitze spielt über der Teilung der Skala H. Die Lastschale ist mit der Anzeigevorrichtung durch| die Zugstange I verbunden, die im Punkte f1 an dem Hebelarm φ des Gewichtes F angreift. Die Gelenkverbindungen bei f0 und fx bestehen in einer mit dem Gewicht F fest verbundenen Schneide, die auf einem V-förmigen Stück harten Materials ruht (Achat, Stahl).
Die Vorrichtung zum Abheben der Zusatzgewichte (Fig. 4 bis 7) besteht aus den beiden Gewichten /, die je eine Gewichtseinheit wiegen, beweglichen Tragarmen K, L, den Lenkern N, Führungsstangen M1 einer Achse O, Hebeln P, P1, einem Stellhebel Q, einem Lenker R und einem schwenkbaren Stab S.
Die Tragzapfen / der Zusatzgewichte / ruhen in den Kerben d des Gestelles D (Fig. 1 und 2), wenn die Waage auf Null steht. Wenn der zu wiegende Gegenstand mehr als eine Gewichtseinheit wiegt, so wird eines der Zusatzgewichte / von der Lastschale abgehoben.
Wenn der zu wiegende Gegenstand mehr als zwei Gewichtseinheiten wiegt, werden beide Zusatzgewichte/ von der Lastschale abgehoben; hierzu dient die folgende Vorrichtung (Fig. 4 bis 7).
Bewegliche Tragarme K, L lassen sich in senkrechter Richtung verschieben, wobei sie an Gleitstangen M geführt sind. Diese Tragarme sind mit Einkerbungen k, I versehen, in denen die Tragzapfen der Gegengewichte / ruhen. Die Tragarme werden durch Stangen N verschoben, die bei A1, Z1 mit ihnen gelenkig verbunden sind. Diese Stangen werden durch die Hebel P, P1 gesteuert, die auf der drehbaren Achse O aufgekeilt sind. Die Hebel sind mit den Stangen N bei p0, fit gelenkig verbunden. Die Gelenkverbindungen A1, I1 liegen auf einer Senkrechten durch die Achse O. Alle Gelenke Ze1, I1, fi0, P1 sind Drehzapfenverbindungen. Die Hebel P, P1 bilden einen rechten Winkel und sind starr miteinander verbunden.
Wenn die Waage auf Null steht, so bilden die Hebel P, P1 Winkel von 45 ° mit der Horizontalen (Fig. 4). Wird die Achse O um 90° im Sinne des Pfeiles V gedreht, so geht der Tragarm L in die Anfangsstellung zurück, aber der Tragarm Jv ' hebt sich um die Strecke P · ]/ä\ Nach einer weiteren Drehung um 90 ° (Fig. 7) nimmt K dieselbe Stellung wieder ein, aber auch L hat sich um die Strecke P · ^gehoben. Die beschriebene Hubvorrichtung greift an beiden Enden der Zusatzgewichte / an, und man erhält so das gewünschte Ergebnis, d. h. bei der ersten Vierteldrehung wird eines der Zusatzgewichte / von der Waage abgehoben und bei der zweiten Vierteldrehung werden beide Zusatzgewichte abgehoben.
Am Ende der Achse O (Fig. 4, 5) ist ein Stellhebel oder Drehknopf Q angebracht, der mittels eines Lenkers R einen Stab 5 um seinen Mittelpunkt s dreht. Die Enden des Stabes S tragen Zahlen, die in Ausschnitten S1 (Fig. 4) an den Enden der Skalateilung erscheinen. In der Normalstellung (Fig- 4, 5) sind die Zahlen ο und ι hinter den Fenstern S1 sichtbar; nach der ersten Vierteldrehung der Achse 0 (Fig. 6) erscheinen die Zahlen 1 und 2 und nach der zweiten Vierteldrehung der Achse O (Fig. 7) erscheinen die Zahlen 2 und 3.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Selbstanzeigende Neigungswaage mit einer von außen dem Wägebereich entsprechend verstellbaren Achse mit mehreren gegeneinander versetzten Armen, die durch Zwischenglieder die senkrecht geführten Abhebevorrichtungen für die Zusatzgewichte verstellen und die Erweiterung des Wägebereiches anzeigen, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (O) symmetrisch zwischen den beiden parallel zueinander liegenden Walzengewichten (/) angeordnet ist und mit ihren in an sich bekannter Weise um 90 ° gegeneinander versetzten Armen (P, P1) schubkurbelartig die Lenker (N) der Abhebevorrichtungen betätigt. no
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. BEniHT-KT IN ΠΠΙ!
DED47776D 1925-04-19 1925-04-19 Selbstanzeigende Neigungswaage Expired DE502369C (de)

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