DE550367C - Selbstverkaeufer, dessen Muenzkanal bewegliche Waende besitzt und die Verwendung verschiedener Muenzbetraege gestattet - Google Patents

Selbstverkaeufer, dessen Muenzkanal bewegliche Waende besitzt und die Verwendung verschiedener Muenzbetraege gestattet

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DE550367C
DE550367C DE1930550367D DE550367DD DE550367C DE 550367 C DE550367 C DE 550367C DE 1930550367 D DE1930550367 D DE 1930550367D DE 550367D D DE550367D D DE 550367DD DE 550367 C DE550367 C DE 550367C
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    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/02Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin
    • G07F5/04Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin wherein two or more coins of the same denomination are required for each transaction

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Description

Die Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer, dessen Münzkanal bewegliche Wände besitzt und die Verwendung verschiedener Münzbeträge gestattet.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art dienen die beweglichen Münzkanäle lediglich dazu, einzelne falsche Münzen auszuscheiden. Für den Fall, daß mit aus mehreren Münzen zusammengesetzten Beträgen gearbeitet wird, ist bereits vorgeschlagen worden, eine Vorrichtung an Selbstverkäufern anzubringen, die es dem Benutzer ermöglicht, den Apparat zur Wiederausgabe irrtümlich eingeworfener bzw. ungenügender Beträge zu veranlassen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine Vorrichtung zu schaffen, bei welcher der aus mehreren Münzen zusammengesetzte Kaufbetrag mit größter Leichtigkeit geändert werden kann und bei der die Gesamtheit einer aus verschiedenen Münzen zusammengesetzten Münzenreihe dadurch auf ihre Richtigkeit untersucht wird, daß sowohl ihr Gewicht als auch ihre Gesamthöhe geprüft wird.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kennzeichnet sich durch die Vereinigung eines in den Münzkanal hineinragenden, längs dieses Kanals verstellbaren Armes, auf den sich die unterste der aufeinanderliegenden Münzen auflegt, und eines bei Beginn der Warenauslösung freigegebenen Tastgliedes zum Messen der Höhe der Münzenreihe, dessen jeweilige Einstellung beim weiteren Verlauf der Warenauslösung die Ausgabe der Ware oder den Wiederauswurf etwaiger falscher Münzbetrage verursacht. Das Tastglied besitzt dabei zwei ungleiche Arme, von denen der kurze Arm sich bei Beginn der Warenauslösung auf die oberste der übereinanderliegenden Münzen auflegt, während der als Sektor ausgebildete lange Arm einen kreisförmigen Rand mit einer Nase und einer Öffnung besitzt, von denen die Nase bei richtigem Geldeinwurf mit der Warenauslösestange zusammenarbeitet, während der kreisförmige, mit der Öffnung versehene Rand bei falschem Geldeinwurf die Geldauslösestange betätigt. Beim weiteren Verlauf der Warenauslösung wird dabei der dem eingeworfenen Münzbetrag entsprechend eingestellte Sektor mittels einer Kurvenbahn und eines Doppelhebels in Richtung seiner Drehachse verschoben und verschiebt dabei je nach seiner Einstellung die Warenauslösestange oder die Geldauswurfstange. Bei Verschiebung der Warenauslösestange wird dabei die äußere Schmalseite des Münzkanals mittels eines Doppelhebels geöffnet, um die Geldstücke einem Sammelbehälter zuzuführen, während bei Verschiebung der Geldauswurfstange durch einen Doppelhebel die innere Schmalseite des Münzkanals samt dem einstellbaren Arm derart
nach innen verschwenkt wird, daß die Münzen durch den Kanal wieder nach außen abgegeben werden. Der durch einen Längsschlitz in den Münzkanal eingreifende Arm, der zwecks Gewichtskontrolle des Münzbetrages als Waage ausgebildet ist, ist durch einen Stab mit der beweglichen inneren Schmalseite des Münzkanals verbunden. Er ist der Länge nach einstellbar und kann ίο mittels einer Stellvorrichtung längs des Münzkanals verschoben werden. Um Fehler bei der Prüfung des Münzbetrages auszuscheiden, wird die Gewichtswirkung des Tastgliedes beim Abtasten der Höhe der zu prüfenden Münzenreihe durch eine an sich bekannte Münzklemmvorrichtung beliebiger Art aufgehoben, welche die Münzen beim Abtasten im Kanal festklemmt.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Rückansicht der Einrichtung des Münzkanals und der Tastvorrichtung vor Beginn der Warenauslösebewegung der Kurbel.
Abb. 2 zeigt die zugehörige Seitenansicht. Abb. 3 zeigt die zugehörige Draufsicht. Abb. 4 und 5 zeigen die in Abb. 1 und 2 dargestellte Einrichtung in der Lage, die sie nach einer Vierteldrehung der Auslösekurbel einnehmen, wenn der eingeworfene Münzbetrag nicht stimmt.
Abb. 6 und 7 zeigen die in Abb. 1 und 2
dargestellte Einrichtung in der Lage, die sie nach einer halben Umdrehung der Auslösekurbel einnehmen, wenn der eingeworfene Münzbetrag stimmt.
Im Gehäuse 1 befindet sich der Münzeinwurfschlitz 2. An diesen schließt sich der bogenförmig nach abwärts führende Münzkanal 3. Senkrecht unterhalb der Mündung 4 des Münzkanals 3 befindet sich der im Bogen zum Münzauswurfschlitz 5 führende Münzkanal 6. Dieser als Münzsammelkanal anzusprechende Kanal 6 hat zwei feststehende Breitseiten 7 und 8, während die beiden Schmalseiten 9, 10 beweglich angeordnet sind. Die an der inneren Ringseite des Sammelkanals 6 befindliche Schmalseite 9 ist in einem Punkte 11 drehbar gelagert und kann mittels des Doppelhebels 12 vom Münzkanal 6 abgehoben werden. An der Schmalseite 9 ist ein Winkelstück 13 angeordnet, in dessen Scheitelpunkt ein drehbarer, durch einen Längsschlitz 14 der Schmalseite 9 eingreifender, in seiner Lage einstellbarer Münzaufhaltestift ι S gelagert ist. Die Längseinstellung des Stiftes 15 erfolgt mit der Schraube 17, während seine Drehlage mittels der Stellvorrichtung 16 beeinflußt wird. Das freie Ende des Armes 15 besteht aus einer Feder 20 und dient als Waage zur Prüfung des Gewichtes des Münzbetrages. Statt der Feder 20 könnte natürlich zum Lastausgleich auch ein Neigungshebel dienen.
Die an der äußeren Seite des Münzkanals 6 befindliche Schmalseite 10 ist um ein Scharnier 18 drehbar und wird mittels eines Doppelhebels 19 geöffnet und geschlossen. Dieser Doppelhebel 19 erhält seine Bewegung von der Warenauslösestange2i, die in Lagern 22 verschiebbar angeordnet ist. Der obenerwähnte Doppelhebel 12 zum Abheben der inneren Schmalseite 9 wird von der ebenfalls in Lagern 22 geführten Münzauswurfsstange 26 bewegt.
Auf einer Welle 28 sitzt der Sektor 23, und zwar ist er in der Längsrichtung der Welle 28 verschiebbar gelagert. Auf derselben Welle 28 befindet sich in der Nähe der oberen Öffnung des Münzkanals 6 ein Tastarm 29,30. Der zur Warenauslösung dienende Kurbelarm 34 trägt auf seiner Welle 35 eine unrunde Scheibe 32 und ein Kurvenstück 33. Letzteres wirkt bei einer Drehung der Kurbel 34 auf einen doppelarmigen Hebel 37, der den Ss Sektor23 auf seinerWelle28 axial verschiebt. Auf der Welle 28 ist noch ein Stützhebel 31 angebracht, der sich auf der unrunden Scheibe 32 abstützt. Der Sektor 23 hat einen ringförmigen Rand 24, der eine Nase 25 und eine öffnung 27 aufweist. Je nach der Einstellung des Sektors 23, entsprechend der Höhe der zu prüfenden Münzenreihe, befindet sich die Nase 25 vor oder neben der Warenauslösestange2i (Abb. 6). Im ersten Falle befindet sich die öffnung 27 genau vor der Münzauswurfstange 26, während im zweiten Falle diese Öffnung neben der Münzauswurfstange 26 zu liegen kommt.
Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen: Die benötigten Münzen werden in den Schlitz 2 eingeworfen, rollen durch den Kanal 3 und fallen in den Sammelkanal 6, wo sich die unterste Münze auf das federnde Ende 20 des dem gewählten Preis entsprechend eingestellten Münzenauf hai testiftes 15 auflegt. Die oberste Münze der Münzenreihe ragt dabei etwas oberhalb der Oberkante des Kanals 6 heraus. Wird nun die Wacenauslösekurbel 34 um 900 gedreht, so gibt zunächst die Kurvenscheibe 32 den Stützhebel 31 frei, und der Sektor 23 schwingt unter dem Einflüsse seines Eigengewichtes nach rechts (Abb. 6), bis sich der auf derselben Welle 28 sitzende Tastarm 29 mit seinem Teil 30 auf dem aus dem Kanal 6 herausragenden Rand der obersten Münze auflegt. Hatten die verwendeten Münzen zusammen das richtige Gewicht und die richtige Gesamthöhe, so muß sich bei richtiger Einstellung der Vorrichtung die Nase 25 des Sektors 23 gerade vor der Warenauslösestange 21 be-
finden, während die Öffnung 27 genau vor der Münzauswurf stange 26 steht. Wird nun die Kurbel 34 weitergedreht, so verstellt das Kurvenstück 33 den Doppelhebel 37, der seinerseits den Sektor 23 in Richtung der Welle 28 verschiebt. Dabei wird die Warenauslösestange 21 durch die Nase 25 mitgenommen, öffnet mittels des Doppelhebels 19 die Schmalseite 10 des Kanals 6, so daß die Münzen in ihren Sammelkasten fallen können, und veranlaßt durch nicht dargestellte Mittel die Warenausgabe. Da die Münzauswurfstange 26 hierbei genau vor der Öffnung 2"j des Sektors 23 steht, so wird sie bei dieser Verschiebung nicht beeinflußt. Bei der weiteren Drehung der Kurbel 34 wird mittels der Kurvenscheibe 32 die Welle 28 samt dem Sektor 23 wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht und festgestellt.
Ganz entsprechend spielt sich der Vorgang ab, wenn Gewicht oder Höhe des eingeworfenen Münzbetrages nicht stimmt, nur daß in diesem Falle die Nase 25 des Sektors 23 neben der Warenauslösestange 21 zu liegen kommt (Abb. 4). Die Öffnung 27 liegt dann ebenfalls nicht mehr vor der Münzauswurfstange 26, so daß nunmehr bei Verschiebung des Sektors 23 die Münzauswurfstange 26 verschoben wird, während die Warenauslösestange 21 in Ruhe bleibt. Dabei wird der Doppelhebel 12 verstellt, der nunmehr die innere Schmalseite 9 des Kanals 6 samt dem daran befestigten Münzaufhaltearm 15 so weit anhebt, daß der fehlerhafte Geldbetrag durch den unteren Teil des Kanals 6 und durch die Öffnung 5 nach außen gelangt. Die Verschiebebewegung des Sektors 23 in Richtung der Welle 28, die die Auslösung der Münzauswurfstange 26 oder der Warenauslösestange 21 bewirkt, könnte natürlich auch durch eine entsprechende Schwenkbewegung des Sektors 23 ersetzt werden, die ohne wesentliche Abänderung der Vorrichtung bewerkstelligt werden kann.
Um einen fehlerhaften Einfluß des Eigengewichtes des Tastorgans 29, 28, 23 beim Abtasten der Höhe der Münzenreihe zu vermeiden, ist in dem Münzsammelkanal 6 eine an sich bekannte Münzeinklemmvorrichtung beliebiger Art vorgesehen, die beispielsweise mit einem Stift 36 zweckmäßig die oberste der Münzen während des Abtastens festgeklemmt hält.
Es ist ersichtlich, daß die Vorrichtung gemaß der Erfindung eine genaue Prüfung des Münzbetrages ermöglicht, indem gerade die Vereinigung des einstellbaren, federnden Münzaufhaltearms 15 mit dem besonders ausgebildeten Tastorgan 29, 28, 23 die Genauigkeit der Kontrolle ganz außerordentlich erhöht.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Selbstverkäufer, dessen Münzkanal bewegliche Wände besitzt und die Verwendung verschiedener Münzbeträge ge- -. stattet, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines in den Münzkanal (6) hineinragenden, längs dieses Kanals verstellbaren Armes (15), auf den sich die unterste der aufeinanderliegenden Münzen : auflegt, und eines bei Beginn der Warenauslösung freigegebenen Tastgliedes (29, 28, 23) zum Messen der Höhe der Münzenreihe, dessen jeweilige Einstellung bei weiterem Verlauf der Warenauslösung die Ausgabe der Ware oder den Wiederauswurf etwaiger falscher Münzbeträge verursacht.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastorgan (29, 28, 23) zwei ungleiche Arme (29, 23) besitzt, von denen der kurze Arm (29) sich beim Beginn der Warenauslösung auf die oberste der im Münzkanal (6) übereinanderliegenden Münzen auflegt, während der als Sektor ausgebildete lange Arm (23) einen kreisförmigen Rand (24) mit einer Nase (25) und einer Öffnung (27) besitzt, von denen die Nase (25) bei richtigem Geldeinwurf mit der Warenauslösestange (21) zusammenarbeitet, während der kreisförmige, mit der öffnung
(27) versehene Rand (24) bei falschem Geldeinwurf die Geldauslösestange (26) betätigt.
3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim weiteren Verlauf der Warenauslösung der sich beim eingeworfenen Münzbetrag entsprechend einstellende Sektor (23) mittels einer Kurvenbahn (33) und eines Doppelhebels (37) in Richtung seiner Drehachse
(28) verschoben wird und dabei je nach seiner Einstellung die Warenauslösestange (21) oder die Geldauswurfstange (26) verschiebt.
4. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verschiebung der Warenauslösestange no (21) die äußere Schmalseite (10) des Münzkanals (6) mittels eines Doppelhebels (19) geöffnet wird, um die Geldstücke einem Sammelbehälter zuzuführen, während bei Verschiebung der Geldauswurfstange (26) durch einen Doppelhebel (12) die innere Schmalseite (9) des Münzkanals samt dem einstellbaren Arm (15) derart nach innen verschwenkt wird, daß die Münzen durch den Kanal (6) wieder 12a nach außen abgegeben werden.
5. Selbstverkäufer nach Anspruch 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der durch einen Längsschlitz (14) in den Münzkanal (6) eingreifende, an seinem äußeren Ende (20) zwecks Gewichtskontrolle als Waage ausgebildete Arm (15), der durch einen Winkel (13) mit der beweglichen inneren Schmalseite (9) des Münzkanals verbunden ist, in einer Hülse mittels einer Schraube (17) der Länge nach einstellbar und mittels eines Stellmittels (16) längs des Münzkanals (6) verschiebbar ist.
6. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtseinwirkung des Tastgliedes (29, 28, 23) beim Abtasten der Höhe der zu prüfenden Münzenreihe .durch eine an sich bekannte Münzklemmvorrichtung mittels eines Stiftes (36) im Münzkanal (6) aufgehoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930550367D 1930-02-07 1930-02-07 Selbstverkaeufer, dessen Muenzkanal bewegliche Waende besitzt und die Verwendung verschiedener Muenzbetraege gestattet Expired DE550367C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745039C (de) * 1938-02-08 1944-02-24 Normalzeit G M B H Muenzstapeltasche fuer Selbstkassierer
DE746951C (de) * 1939-01-01 1944-09-06 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Muenztasche fuer eine oder mehrere gleich- oder verschiedenwertige Muenzen fuer Selbstverkaeufer o. dgl.
DE747224C (de) * 1938-09-04 1944-09-15 App Und Wagenbaugesellschaft P Warenselbstverkaeufer
DE1143658B (de) * 1959-08-18 1963-02-14 Telefonbau Warenselbstverkaeufer mit drehbarem Muenzspeicher
DE1292915B (de) * 1963-08-28 1969-04-17 Ohligschlaeger Wilhelm Selbstverkaeufer mit mehreren Warenentnahmevorrichtungen und einer ihnen gemeinsamenMuenzausloesevorrichtung

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