DE915995C - Sprechmaschine mit selbsttaetigem Plattenwechsel - Google Patents

Sprechmaschine mit selbsttaetigem Plattenwechsel

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DE915995C
DE915995C DE1951P0006806 DEP0006806A DE915995C DE 915995 C DE915995 C DE 915995C DE 1951P0006806 DE1951P0006806 DE 1951P0006806 DE P0006806 A DEP0006806 A DE P0006806A DE 915995 C DE915995 C DE 915995C
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DE
Germany
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pawl
central
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Expired
Application number
DE1951P0006806
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Bacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Paillard SA
Original Assignee
Paillard SA
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Publication date
Application filed by Paillard SA filed Critical Paillard SA
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Publication of DE915995C publication Critical patent/DE915995C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

  • Sprechmaschine mit selbsttätigem Plattenwechsel Sprechmaschinen mit selbsttätigem Plattenwechsel sind im allgemeinen mit einer Vorrichtung versehen, die sie anhält, wenn alle Platten abgespielt sind. Zu diesem Zweck ruht bei bekannten Einrichtungen dieser Art auf dem Plattenstapel ein Fühler, der sich nach dem Absinken der letzten Platte auf den Plattenteller senkt und dadurch in eine Stellung gelangt, in welcher :er die Maschine zum Stehen bringt, weam die genannte Platte abgespielt ist. Der Aufbau derartiger Einrichtungen ist umständlich. Der Fühler ist oft für das Wiederanhehen des Plattenstapels hinderlich und sieht auch wenig schön aus.
  • Die Erfindung betrifft eine Sprechmaschine mit selbsttätigem Plattenwechsel mit einem durch den Plattenteller hindurchgehenden feststehenden Mittelzapfen, der in den Plattenstapel eingreift und mindestens eine schwenkbare Klinke trägt, welche die Zuführung der Platten zum Plattenteller steuert. Brei einer Maschine dieser Art sollen die obenerwähnten Nachteile vermieden werden, und zwar geschieht dies dadurch, .daß auf den Plattenstapel ein Teil mit einer zentralen Öffnung :zu liegen kommt, der mit dem Mittelzapfen in Eingriff tritt und die Klinke samt deren Steuervorrichtung blokkiert, wenn die letzte Platte abgespielt ist, und daß zum Stillsetzen der Maschine ein anderer Teil dient, der eire Verschiebung erfährt, wenn die Steuervorrichtung der Klinke im blockierten Zustand betätigt wird. Nachstehend ist an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfndungsgegenstand erläutert.
  • Fig. i stellt schematisch die wichtigsten Organe einer Sprechmaschine dar; Fig. a zeigt eine Draufsicht auf eine Einzelheit der Fig. i.
  • Ein Plattenteller i ist mit Hilfe eines Kugellagers drehbar auf einer Grundplatte 3 gelagert. Ein Trag-und Führungszapfen 4 für die Schallplatten, der durch eine Bohrung des Tellers i greift, ruht unten auf einem Winkelstück 5 auf, das mit der Grundplatte 3 verbunden ist. Eine Schraubenfeder 6 ist koaxiial auf das untere Ende des Zapfens ¢ geschoben. Das Mittelstück und der obere Teil q.a des Zapfens 4 sind exzentrisch. zueinander angeordnet und bilden auf diese Weise eine Schulter i i, um die abzuspielenden Platten zu tragen, die ja nacheinander auf den Plattenteller i herabgelassen werden. Die Feder 6 ist eine Druckfeder und stützt sich einerseits gegen die Grundplatte 3, andererseits aber auf einen abgewinkelten Hebel 7 ab, der .drehbar auf dem unteren Ende des Zapfens 4 sitzt. Die Feder 6 versucht demgemäß, den Zapfen 4 gegen das Winkelstück 5 zu drücken, das als Anschlag dient.
  • An dem Mittelabschnitt des Zapfens 4 sitzt eine Klinke 8, die bei 9 schwenkbar gelagert ist und deren freies Ende sich etwas oberhalb der Schulter i i befindet. Auf dem oberen Teil 4a des Zapfens 4 gleitet eine Ausgleichsplatte i o. Ein Ritzel 12, das fest mit dem Plattenteller i verbunden ist, kann in Eingriff mit einem Zahnrad 13 gebracht werden, das am Ende einer Welle 14 befestigt ist. Diese Welle läuft in einem an der Grundplatte 3 festen Lager 15 und trägt an ihrem anderen Ende einen Nocken 16. Ein Winkelhebel 17, der bei 18 schwenkbar gelagert ist, steht einerseits mit dem Nocken 16 und andererseits mit einem Stift i 9 in Verbindung, der im Innern des Zapfens 4 hin und her gleiten kann und zur Steuerung der Bewegungen der Klinke 8 dient. Auf dem Nocken 16 ist im übrigen ein Anschlag 2o befestigt.
  • Die Klinke 8 dient dazu, das aufeinanderfolgende Herabfallen der Schallplatten auf den Plattenteller zu steuern und bildet zusammen mit der Ausgleichsplatte i o und dem Stift i 9 eine Vorrichtung zum Anhalten der Maschine, die so lange unwirksam bleibt, als .mindestens :eine- Schallplatte auf der Schulter i i aufruht, dagegen wirksam wird, wenn die letzte Schallplatte herabgefallen ist, indem .nunmehr die Klinke 8 durch die Ausgleichsplatte io blockiert wird.
  • Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: Wenn eine Platte abgespielt ist, bringt eine in der Zeichnung nicht dargestellte Vorrichtung die Zahnräder 12 und 13 :miteinander in Eingriff, wobei das Zahnrad Beine ganze Umdrehung ausführt. Dann werden die Zahnräder wieder :entkuppelt. Der Nokken 16 vollzieht ,anläßlich der Drehung des Rades 13 ebenfalls :eine vollständige Umdrehung, während welcher er den Hebel 17 um seine Achse 18 etwas @-erschwenkt. Diese Winkelverstellung des Hebels 17 (vgl. Fig. i, gestrichelte Linien) hat zur Folge, daß der Stift 19 axial nach oben geschoben wird. Liegt nun ,auf der Schulter i i noch eine Platte, so bewirkt die Verschiebung des Stiftes i 9 eine leichte Schwenkung der Klinke 8 entgegen dem Uhrzeigersinn, derart, daß dabei sein Ende die auf der Schulter aufliegende Platte seitlich verschiebt, um sie zentrisch zum Mittelabschnitt des Zapfens 4 einzustellen, worauf sie auf den Plattenteller i fällt. Ist nun aber keine Platte mehr in Reserve, so nimmt die Ausgleichsplatte io die aus Fig. i ersichtliche Stellung ein, wodurch die Klinke 8 im unteren Teil der Mittelbohrung dieser Platte verriegelt wird. Infolgedessen kann sich der Stift 19 im Zapfen 4 nicht mehr axial verschieben, vielmehr hebt der Winkelhebel 17 unter dem Einfiuß des Nockens 16 das ganze aus Stift 19 und Zapfen 4 bestehende Aggregat an. Der abgewinkelte Hebel?, der in Axialrichtung fest mit dem Zapfen 4 verbunden ist, wird demgemäß in die gestrichelt dargestellte Lage 7' angehoben, so daß sich eines seiner Enden im Flugkreis des Anschlages 2o befindet. Der letztere wird demgemäß den Hebel ? verschwe'nken, so daß er die in Fig. z gestrichelt angedeutete Lage einnimmt. In dieser Labe ,aber steuert der Hebel? das Stillsetzen der Sprechmaschine über eine an sich bekannte, in der Zeichnung nicht dargestellte Vorrichtung.
  • Es ist vorteilhaft, daß die Maschine nur angehalten wird, wenn das Zahnrad 13 eine volle Umdrehung ,ausgeführt bat.
  • Es können zahlreiche Modifikationen -vorgesehen werden. So ließe sich die Schraubenfeder 6 durch irgendein anderes ,elastisches Element ersetzen.
  • Bei einer weiteren Variante des Erfindungsgedankens könnte die Schwenkachse 18 des Hebels 17 in verstellbaren Lagern ruhen, die durch eine elastische Kraft an Ort und Stelle gehalten werden, wobei diese elastische Kraft so bemessen wird, daß keinerlei Verstellung der Lager stattfindet, solange die Klinke 8 nicht blockiert ist, wogegen dann, wenn die Ausgleichsplatte die Klinke festsetzt, die Tätigkeit des Nockens 16 den Hebel 17 nach rechts entgegen der elastischen Wirkung der genannten Lager verschiebt. Die Verschiebung ihrerseits dann wird ausgenutzt; um de Maschine stilläusetzen. Bei einer zum Ausführungsbeispiel analogen Ausführungsforrn der Erfindung könnte der Hebel? unmittelbar mit einem Unterbrecher zur Stillsetzung der Maschine verbunden sein. Auch in diesem Falle würde dann das Zahnrad 13 seinen Umlauf vollenden.
  • Im Falle des Ausführungsbeispiels könnte die Feder 6 weggelassen werden, wenn das Gewicht des Zapfens 4, der Platte io und der Schallplatten groß genug ist, um den Zapfen 4 in Kontakt mixt dem Anschlag 5 zu halten.
  • Wenn die Klinke 8 eine Schulter aufweist, die der Schulter i i diametral @entgegengesetzt liegt, bleiben die Schallplatten des Stapels im wesentlichen horizontal liegen, so daß sich die Ausgleichsplatte i o erübrigt. In diesem Falle könnte auf dem Ende des Zapfens 4 eine Muffe gleiten, die also auf den Platten aufruht und die Klinke 8, sobald sämtliche Platten auf den Plattenteller i herabgefallen sind, in gleicher Weise wie die Ausgleichsplatte i o sperrt.
  • Die axiale Verschiebung des Zapfens ¢ könnte auch dazu ausgenutzt werden, einen Steuerhebel für das Anhalten der Maschine zu verstellen. In diesem Falle würde such .der Anschlag 2o erübrigen, während der Hebel 7 durch ,eine einfache Scheibe ad. dgl.ersetzt würde, die unmittelbar auf den Hebel für die Stillsetzung der Maschine einwirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sprechmaschine mit selbsttätigem Plattenwechsel mit einem durch den Plattenteller hindurchgehenden feststehenden Mittelzapfen, der in den Plattenstapel eingreift und mindestens eine zur Steuerung des P.attenwechsels dienende schwenkbare Klinke trägt, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Plattenstapel ein Teil (i o) mit einer zentralen öffnung zu liegen kommt, der mit dem Mittelzapfen (q.) in Eingriff tritt und die Klinke (8) samt deren Steuervorrichtung (i9) blockiert, wenn die letzte Platte abgespielt ist, und daß zum Stillsetzei der Maschine ein anderer Teil (7) dient, der eine Verschiebung erfährt, wenn die Steuervorrichtung der Klinke (8) im blockierten Zustand betätigt wird. a. Sprechmaschine nach Anspruch i mit einer auf dem Plattenstapel ruhenden, ihn horizontal haltenden Ausgleichsplatte, die durch den Schaft geführt wird, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Ausgleichsplatte (i o) eine dem Durchmesser des Mittelzapfens (q.) entsprechende Mittelbohrung aufweist, deren Tiefe groß genug ist, um sich nach dem Abspielen der letzten Platte gegen die Klinke (8) zu legen, während der obere Teil der Plattenbohrung weiterhin durch den Mittelzapfen (q.) geführt wird. 3. Sprechmaschine nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der den Plattenstapel tragende Mittelzapfen (¢) einer Kraft unterliegt, die sein unteres Ende gegen einen Anschlag (5) hält. q.. Sprechmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelzapfen (q.) durch sein Eigengewicht, das Gewicht des Plattenstapels und das der Ausgleichsplatte gegen den Anschlag (5) gehalten ist. 5. Sprechmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Mittelzapfen (q) gegen den Anschlag (5) haltende Kraft mindest@ens zum Teil durch ein elastisches Element (6) gebildet wird. 6. Sprechmaschine nach Anspruch ¢ oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelzapfen (¢) bei blockierter Klinke (8) axial verschoben wird und einen Hebel (7) trägt, der dann von einem Anschlag (2o) eines sich beim Plattenwechsel drehenden Organs (16) mitgenommen wird und das Anhalten der Maschine bewirkt. 7. Sprechmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches Element eine Schraübjenfeder (6) dient, die als Druckfeder koaxial zum Mittelzapfen (¢) unterhalb des Plattentellers (i) angeordnet isst und den Zapfen (¢) axial nach unten zu verschieben trachtet., B. Sprechmaschine nach Anspruch 7; dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (6) sich einerseits auf den vom Zapfen (q.) getragenen Hebel (7) und andererseits ;auf einen Teil (3) des Gehäuses abstützt, welches den Plattenspieler tragt. 0
DE1951P0006806 1950-12-22 1951-12-23 Sprechmaschine mit selbsttaetigem Plattenwechsel Expired DE915995C (de)

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DE (1) DE915995C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000609B (de) * 1954-02-27 1957-01-10 Electroacustic Gmbh Sprechmaschine
DE963106C (de) * 1952-11-01 1957-05-02 Electroacustic Ges M B H Zentraler Haltezapfen fuer den Plattenstapel von Magazinsprechmaschinen
DE1188314B (de) * 1959-10-27 1965-03-04 Foster Mallard Ltd Stapelachse fuer Schallplatten

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963106C (de) * 1952-11-01 1957-05-02 Electroacustic Ges M B H Zentraler Haltezapfen fuer den Plattenstapel von Magazinsprechmaschinen
DE1000609B (de) * 1954-02-27 1957-01-10 Electroacustic Gmbh Sprechmaschine
DE1188314B (de) * 1959-10-27 1965-03-04 Foster Mallard Ltd Stapelachse fuer Schallplatten

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