DE377692C - Vorrichtung zum Festhalten des Hammers von Haertepruefern in der hoechsten von ihm beim Rueckprall von dem Pruefstueck erreichten Stellung - Google Patents

Vorrichtung zum Festhalten des Hammers von Haertepruefern in der hoechsten von ihm beim Rueckprall von dem Pruefstueck erreichten Stellung

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DE377692C
DE377692C DESCH54947D DESC054947D DE377692C DE 377692 C DE377692 C DE 377692C DE SCH54947 D DESCH54947 D DE SCH54947D DE SC054947 D DESC054947 D DE SC054947D DE 377692 C DE377692 C DE 377692C
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hammer
rebound
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brought
clamping lever
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DESCH54947D
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Schuchardt & Schuette
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/52Investigating hardness or rebound hardness by measuring extent of rebound of a striking body

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  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Festhalten des Hammers von Härteprüfern in der höchsten von ihm beim Rückprall von dem Prüfstück erreichten Stellung. Bei den bisher verwendeten Härteprüfvorrichtungen, bei denen die Härte des Prüfstücks durch Messen der Rückprallhöhe eines aus einer bestimmten Höhe auf das Prüfstück leerabfallenden Fallgewichts oder Hammers finit harter Spitze gemessen wirrt, muß die Sprunghöhe an der Meßsl:ala abgelesen werden, wenn der in Bewegung befindliche Hammer beim Rückprall seine höchste Stellung erreicht hat. Da er dabei nur einen Augenblick stehenbleibt, ist die Ablesung für Ungeübte sehr schwierig und auch für geübte Beobachter nur möglich, wenn das Meßergebnis vorher annähernd bekannt ist und der Ablesende auf die Stelle hinblickt, die der Hammer bei seinem Rückprall voraussichtlich erreicht. Auch dann bleibt die Ablesung ziemlich ungenau, und die Sprunghöhe des Hammers muß daher sehr groß genommen werden, um durch Vergrößerung der Teilung der lleßskala die Ablesung zu erleichtern.
  • Uni diese Mängel zu vermeiden, müßte der Hammer durch eine Fangvorrichtung festgehalten werden, wenn er in seiner obersten Stellung seine Bewegungsrichtung umkehren will. Damit nun der Hammer bei seiner ersten Abwärtsbewegung frei fallen kann, darf die Fangvorrichtung erst dann wirksam werden, wenn der Hammer nach erfolgtem Rückprall in aufsteigender Bewegung begriffen ist, und darf auch diese Aufwärtsbewegung nicht hindern. Man hat nun schon versucht, diese Aufgabe dadurch zu lösen, (laß man die anfangs in unwirksamer Stellung befindliche Fangvorrichtung durch ein Hilfsfallgewicht, das gleichzeitig mit (lein Hammer fällt, unmittelbar nach erfolgtem Rückprall in die Fangstellung bringt. Vermöge einer etwas größeren Fallhöhe des Hilfsgewichts erfolgt die Einstellung der Fangvorrichtung in die Fangstellung erst dann, wenn der Hammer sich schon in aufsteigender Richtung bewegt. Um ein genaues Zusammenarbeiten des Fallhammers mit dein Hilfsgewicht zu erreichen, muß die Fallhöhe des Meßliainmers sehr klein gewählt werden. (la sonst Störungen eintreten können, die die sichere Einhaltung der Differenz der Fallwege beeinträchtigen. Infolgedessen kann die Sprunghöhe nicht unmittelbar am Hammer, sondern erst mit Hilfe einer besonderen Meßvorrichtung abgelesen werden, wodurch die Vorrichtung erheblich verwickelter und teurer wird, als wenn man die Sprunghöhe unmittelbar durch die Stellung des Hammers ablesen könnte.
  • Gemäß der Erfindung wird nun das Hilfsfallgewicht vermieden und die Fangvorrichtung unmittelbar durch den Fallhammer, wenn dieser seine unterste Stellung ini Augenblick des Rückpralls erreicht, in die Fangstellung gebracht und erst wieder unwirksam gemacht, wenn der Fallhammer durch eine geeignete Hebevorrichtung aus der Fangstellung in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird. Dabei ist die Anordnung derart getroffen, (laß ein Festklemmen des Hammers während des letzten Teils seines Falles vermieden und der Rückprall des Hatnniers durch die Fangvorrichtung nicht behindert wirrt. Durch die unmittelbare Einwirkung des Hammers selbst auf die Fangvorrichtung wird nun auf alle Fälle ein genaue Arbeiten der letzteren erzielt, so (1a13 die Fallhiihe des Hammers unbedenklich so groß genommen werden kann, claß seine Rückprallhöhe unmittelbar an einer einfachen Skala abgelesen werden kann.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung in den verschiedenen Bewegungsphasen beispielsweise dargestellt.
  • Abb. r zeigt die Vorrichtung in der Ausgangsstellung im Längsschnitt.
  • Abb.2 zeigt die Vorrichtung, wenn der Hammer auf (las Prüfstück auftrifft, ini Längsschnitt.
  • Abb. 3 zeigt den Hammer in der Fangstellung ini Längsschnitt durch die Vorrichtung. Abb..I ist eine Vorderansicht der Vorrichtung; der Hammer zeigt die Härte ioo an.
  • Abb. 5 zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt, wenn der Hammer durch die Hebevorrichtung in seine Ausgangsstelhing zurückgebracht wird.
  • Abb. 6 ist ein Querschnitt durch den oberen Teil der Fallröhre.
  • Abb. ; ist ein Querschnitt durch den unteren Teil der Fallröhre mit der Fangvorrichtung.
  • In dein Führungskörper a kann sich der Fallhammer 1> in der im wesentlichen dreiseitigen Führungsbahn al ohne erhebliche Reibung auf- und abwärts bewegen. Der obere Teil der Führungsbahn a.' ist vorn durch eine Glasplatte c abgedeckt. Zwischen dieser und einer zweiten Glasplatte d liegen die Skalen e, die einen Schlitz zwischen sich frei lassen, durch den die' Stellung des Hammers sichtbar gemacht ist. Der untere Teil der Führungsbahn a1 ist vorn durch eine Deckplatte f verschlossen. Am oberen Ende der Platte f sitzen Lager g, in denen ein Klemmhebel h um seine Zapfen i schwingbar gelagert ist. Der wagerechte Teil des Klemmhebels h reicht durch eine Öffnung in die Führungsbahn des Hammers hinein. Er hat hier eine Exzenterfläche lt-, mit der sich der Klemmhebel an den zylindrischen Schaft b1 des Hammers b anlegen kann. Diese Exzenterfläche gestattet eine Aufwärtsbewegung des Hammers b, bei einer Abwärtsbewegung des Hammers legt sie sich rlagegen gegen den Schaft b1 des Hammers, so (laß der Klemmhebel durch Reibung mitgenommen und nach unten gezogen und der Hammer festgeklemmt wird (Abb. 3). Ein Gegengewicht lal am Klemmhebel oberhalb der Lagerzapfen i verlegt den Schwerpunkt des Klemmhebels so weit nach oben, daß er sich in labiler Gleichgewichtslage befindet. Er kippt dadurch, wenn er angestoßen wird, immer über seine Mittellage hinweg, entweder in die Klemmstellung (Abb.2 und 3) oder in die Ruhestellung (Abb. z und S).
  • Hinter der Führungsbahn a1 liegt im Körper a eine zylindrische Bohrung a2, in der sich ein Hebekolben k bewegt. Mit einem Mitnehmer k1 reicht der Kolben k durch den Schlitz a3 im Körper a in die Führungsbahn a1 des Fallhammers b hinein und greift unter einen geeigneten Anschlag des letzteren, z. B. eine der Steuerscheiben b3. Der Kolben k wird zweckmäßig durch Luftdruck betätigt. Zu diesem Zweck ist der Raum unter dem luftdicht schließenden Kolben k durch einen Kanal a.4 mit einem Zylinder in verbunden, der oberhalb des Körpers a angeordnet ist. In diesem Zylinder 7n bewegt sich luftdicht ein Kalben n, der in seiner Ruhestellung durch eine Spiralfeder o nach oben gedrückt wird.
  • In der Platte f ist eine Sperrklinke p um den Stift q schwingbar gelagert und wird (furch eine Feder r nach innen bewegt. Auf (fiese Sperrklinke ß stützt sich der Hammer b in seiner Ruhestellung (Abb. i) mit einer unteren Steuerscheibe b2.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Drückt man auf das vordere Ende der Sperrklinke p, so wird sie zurückgezogen, und der Hammer b fällt frei abwärts, ereil der Klemmhebel h in seiner Ruhestellung liegt. Unmittelbar, bevor der Hammer auf das Prüfstiicle s auftrifft, stößt eine fest mit dem Hammer verbundene obere Steuerscheibe b3 gegen das Ende des Klemmhebels h und wirft ihn in seine Klemmstellung herum (Abb. 2). Der Schaft b1 des Hammers b ist unterhalb der oberen Steuerscheibe b3 so weit geschwächt, daß der Klemmhebel h frei herumschlagen kann und den Hammer während des Restes seiner Abwärtsbewegung nicht festklemmt. Der. Hammer trifft nun auf (las Prüfstück s auf und springt auf eine bestimmte Höhe zurück, die von der zu messenden Härte des Prüfstücks abhängt. Der Klemmhebel h gleitet dabei mit seiner Exzenterfläche h2, ohne den Hammer b erheblich in seiner Bewegung zu hindern, an dessen Schaft entlang. Sobald jedoch der Hammer b seine größte Sprunghöhe erreicht hat und im Begriff ist, seine Bewegungsrichtung zu wechseln, wird der Klemmhebel k nach unten mitgenommen und (furch die Einwirkung der Exzenterfläche h2 festgezogen. Der Hammer b bleibt daher stehen, und seine Rückprallhöhe kann jetzt durch die Stellung einer obersten Führungsscheibe b' zur Skala e abgelesen werden (Abb. 3 und :l.).
  • Um den Hammer in seine Ausgangsstellung zurückzubringen, drückt man den Kolben ra im Zylinder an abwärts. Die Luft unterhalb des Kolbens v wird dadurch verdichtet und gelangt durch den Kanal a4 unter den Hebekolben k, der dadurch nach oben bewegt wird und mittels des Mitnehmers k1 auch den Hammer b nach oben führt, bis die Sperrklinke p wieder unter die untere Steuerscheibe b2 des Hammers eingreift und ihn in seiner Ausgangsstellung . zurückhält. Bei der Aufwärtsbewegung des Hammers stößt die mit ihm fest verbundene untere Steuerscheibe b2 an den Klemmhebel h, so daß dieser wieder in seine Ruhestellung zurückschwingt, in der er den freien Vorbeigang des Hammers gestattet. Wenn *der Kolben iz losgelassen und durch die Feder o in seine Ruhestellung zurückbewegt wird, so wird durch die dabei unter dem Kolben n entstehende Luftverdünnung auch der Kolben k, unterstützt durch sein Eigengewicht, wieder in seine Ruhestellung zurückgezogen. Die Vorrichtung ist nun zu neuer Betätigung bereit.
  • Die Anordnung des Klemmhebels h könnte auch derart getroffen werden, daß er in seiner unwirksamen Stellung durch eine Feder gehalten und durch den fallenden Hammer unter Überwindung der Federwirkung in die Klemmstellung gebracht wird, während beim Zurückbringen in die Anfangsstellung der Hammer auch den Klemmhebel in die unwirksame Stellung zurückführt, in der er durch die Feder festgehalten wird.
  • Man könnte auch den Klemmhebel durch eine andere Vorrichtung ersetzen, beispielsweise eine Kugel, die sich zwischen den Hammerschaft und eine Schrägfläche legt und so den Hammer festkleinint. Diese Kitgel wird während des Falles des Hammers durch eine geeignete Vorrichtung in solcher Lage gehalten, ilaß sie auf den Hammer nicht einwirken kann, und erst durch den fallenden Hammer selbst in ihre wirksame Stellung und beim Zurückführen des Hainiiiers in die Anfangsste11ung wieder in die unwirksame Stellung gebracht.
  • Wesentlich ist innrer nur, (iaß die Fangvorrichtung erst durch den fallenden Hammer selbst in die wirksame Stellung und beim Zurückführen des Hammers in seine Ausgangsstellung wieder in die unwirksame Stellung gebracht wird. so rlaß sie den freien Fall und den Rückprall des Hammers nicht hindert, ihn (lagegen iin Atwenhlick der Umkehr seiner Bewegungsrichtung nach Erreichen seiner größten Sprungli@@he festhält.
  • Uli] eine bestiininte Rückprallliöhe zu erreichen. intilite bisher von Fall zu Fall die Form der Hannnerspitze so lange geändert «erden, bis sie die gewünschte Rückprallhöhe ergab. Da die Spitze des Hammers h finit Rücksicht auf möglichste Unveränderlichkeit aus einem Diamanten bestehen inuß, macht das genaue Ausprobieren jedes einzelnen Hammers sehr viel Arbeit. Bei der neuen Vorrichtung ist deshalb eine Einrichtung vorgesehen, um die Rückprallhhhe in genügenden Grenzen regeln zu können. Iin Boden t des Zvlinders iii- sitzt oberhalb des Hammers ein Druckstift u, der durch eine Feder v nach unten gedrückt wird. Die Spannung (leg Feder --z@ kann durch eine Schraube w geregelt werden. Sie drückt mittels des Stiftes i( auf die obere Führungsscheibe 124 des Hammers b, wenn sich dieser in seiner Ausgangsstellung befindet. und erteilt ilini bei Beginn seiner Abwärtsbewegung eine zusätzliche Geschwindigkeit, die sich durch die Schraube w genau einstellen läßt. Da (leg Hammer beim Rückprall stets weit unter der Ausgangsstellung bleibt, kann er heim Rückprall niemals gegen den Druckstift n stoßen.

Claims (6)

  1. PATENT-AxsPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Festhalten des Hammers von Härteprüfern in der höchsten von ihm beim Rückprall von dem Prüfstück erreichten Stellung, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung, die durch den fallenden Hämmer selbst bei Erreichung seiner tiefsten Stellung in die Sperrstellung gebracht wird, dagegen beim Rückgang des Hammers in seine höchste (Ausgangs-) Stellung von ihm «-feder in die Ruhestellung gebracht wird, in der sie den freien Vorbeigang des Hammers gestattet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, (laß als Sperr i-orrichtung ein Kleininhehel (h) dient, der durch eine mit dem Hammer (b) fest verbundene Steuerscheibe (b°) in die Klemmstellung und durch eine zweite ebenfalls finit dem Hammer (b) fest verbundene Steuerscheibe (b2) in die Ruhestellung gebracht wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine I#'xzenterfl.iclie (h=) am Klemmhebel (1i), die in der Kleintnstellung eine Aufwärtsbewegung iles Hammers (b) gestattet, während sie sich bei einer Abwärtsbewegung des Haininers (I>-) gegen dessen Schaft (b1) legt und ihn festhält. .I.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, (laß der Schaft (b') des Hammers (b) dicht unterhalb der oberen Steuerscheibe (b?) so weit geschwächt ist, daß der Hammer (b) von dein Klein inliebel (h) nicht festgehalten wird, wenn er während des U mlegens des Klemmhebels (h) noch in der Abwärtsbewegung begriffen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise durch Luftdruck bewegten und in einem mit der Führungsbahn (ab) des Hammers (b) gleichgerichteten Zvlinder (a=) gleitenden Kolben (k), der mittels eines \litnehiners (k1) unter einen Anschlag, beispielsweise eine der Steuerscheiben (b3), des Hammers (b) greift und diesen bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens (k) in seine höchste (Ausgangs-) Stellung hebt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 mit einer Einrichtung zum Regeln der Rückprallhöhe des Hammers (b), gekennzeichnet durch eine Feder (v), deren Spannung durch eine Schraube (w) geändert werden kann und die dem Hammer (b) beim Beginn seiner Abwärtsbewegung eine zusätzliche Geschwindigkeit erteilt.
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