DE334347C - Vorrichtung zum Pruefen der Haerte von festen Koerpern, insbesondere von Metallen, mittels eines aufprallenden Fallgewichts - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen der Haerte von festen Koerpern, insbesondere von Metallen, mittels eines aufprallenden Fallgewichts

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DE334347C
DE334347C DE1916334347D DE334347DD DE334347C DE 334347 C DE334347 C DE 334347C DE 1916334347 D DE1916334347 D DE 1916334347D DE 334347D D DE334347D D DE 334347DD DE 334347 C DE334347 C DE 334347C
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falling weight
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DE1916334347D
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Schuchardt & Schuette
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/52Investigating hardness or rebound hardness by measuring extent of rebound of a striking body

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Description

  • Vorrichtung zum Prüfen der Härte von festen Körpern; insbesondere von Metallen, mittels eines aufprallenden Fallgewichts. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Prüfen der Härte fester Körper und insbesondere von Metallen mittels eines Fallgewichts.
  • Es ist für Härteprüfinstrumente bereits vorgeschlagen worden, das mit einer harten Spitze versehene Fallgewicht in einer mit einer Skala versehenen Glasröhre zu führen und durch eine pneumatische Vorrichtung in seine Fangvorrichtung zu schleudern. Die Glasröhre mußte hierbei infolge der Verwendung einer pneumatischen Vorrichtung über ihre ganze Länge geschlossen sein, so daß zwischen der an der Außenseite der Glasröhre angebrachten Skala und dem Fallgewicht für das genaue Ablesen der Skala die Wandung der Glasröhre hinderlich im Wege stand. Infolge von Spiegelungen oder Strahlbrechungen können hierbei leicht Ablesefehler entstehen. Die Verwendung der pneumatischen Vorrichtung, mittels welcher das Fallgewicht in seine Fangvorrichtung zurückgeschleudert wurde, hatte den Nachteil, daß bei der geringster. Undichtigkeit des Schlauches oder des Gummiballes die Arbeitsweise beeinträchtigt wurde.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung gleitet das Fallgewicht in einer geschlitzten und mit Millimeterteilung versehenen Röhre, die zweckmäßig aus Metall gefertigt ist, und wird durch Federkraft in seine Fangvorrichtung geschleudert. Infolge der geschlitzten Metallröhre wird es möglich, die an der Außenseite der Röhre angebrachte Skala dicht an die Bewegungsbahn des Fallgewichts heranzulegen, so daß ein sehr genaues Ablesen erreicht und Ablesefehler ausgeschlossen werden.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Härteprüfinstruments in den Fig. z bis 3 beispielsweise veranschaulicht, in denen Fig. z eine Vorderansicht in teilweisem Schnitt und Fig. a eine Seitenansicht des Härteprüfinstruments ist.
  • Fig. 3 zeigt den unteren Teil des Rohres, in welchem das Fallgewicht gleitet, mit der abgebogenen Stange zum Emporschleudern des letzteren.
  • Der auf drei Füßen ruhende Ständert, welcher durch die Schrauben 5 eingestellt wird, trägt in üblicher Weise die gehärtete Stahlgrundplatte y. In den Ständer t ist weiterhin eine mit einem Handhebel u versehene Spindel v eingeschoben, die an ihrem inneren Ende ein Zahnrad aufweist, welches als Triebrad für die Zahnstange w der Preßvorrichtung x dient. Das zu prüfende Material wird auf den Amboß oder die Stahlgrundplatte y gelegt.
  • Die zweckmäßig a u s M e t a 11 bestehende Röhre, in der sich das Fallgewicht bewegt, wird teilweise von einem Gehäuse p umschlossen, in welches eine Zahnstange q eingelassen ist. An dem oberen Ende der Zahnstange w sitzt an einem Zapfen eine Büchse 8, in der mittels einer Schraube s der Trieb r drehbar ist, der seinerseits in die genannte Zahnstange q eingreift. Durch - Drehung der Schraube s läßt sich somit das Gehäuse p mit dem geschlitzten Rohre verstellen.
  • Das ungefähr 2,5 g schwere und mit einer harten Spitze versehene Fallgewicht a wird durch zwei Haken b im oberen Teil des Rohres festgehalten. Die Haltevorrichtung ist so ausgebildet, daß das Fallgewicht frei fallen und, ohne seine senkrechte Lage zu beeinflussen, losgelassen werden kann. Am oberen Ende des Instruments befindet sich ein Zylinder 6, in welchem ein unter der Wirkung einer Feder e stehender Stift c geführt ist, an dem ein Ring cl sitzt. An der Seite des Zylinders 6 ist der Auslöser g angebracht, dessen unter Federwirkung stehender Stift f beim Niederdrücken des Bolzens-c zurückgedrückt wird und alsdann durch Ineingrifftreten mit dem Ring cl den Bolzen c in gespannter Lage festhält. Mit dem genannten Ring c" ist eine in einem Schlitz des Zylinders 6 geführte Stange h verbunden, deren unteres abgebogenes Ende (s. die Fig. i und 3) als Gabel ausgebildet ist und in einem Schlitz des Rohres d geführt wird. Die genannte Stange h ist zu einem weiter unten noch näher angegebenen Zweck aus zwei teleskopartig ineinanderverschiebbaren Teilen hergestellt,, die durch eine Feder i gespannt werden.
  • Das untere Ende des Bolzens c kann in Eingriff mit dem Auslöser k für das Fallgewicht treten, und der im Inneren dieses Auslösers zweckmäßig unter Federwirkung stehende Zapfen 9 besitzt an seiner Unterfläche eine kegelförmige Ausnehmung, mit der die oberen Enden der beiden Haken b in Eingriff kommen.
  • Die Wirkungsweise ist hierbei folgende. Wenn, in der - in der Fig. i dargestellten Lage des Härteprüfinstruments der unter der Wirkung :der Feder e stehende Bolzen c durch Fingerdruck nach unten gedrückt wird, so wird zunächst durch den Ring ci der Stift f des Auslösers g zurückgedrängt, worauf dieser Stift -durch die Wirkung seiner Feder die in Fig. i dargestellte Lage wieder einnimmt und den Ring ci des Bolzens c zurückhält. Gleichzeitig mit der Abwärtsbewegung des Bolzens c wird die mit ihm verbundene Stange h abwärts geführt, so :daß sich ihr unteres umgebogenes und als Gabel ausgebildetes Ende auf das zu prüfende Material stützt. Zwischen dem von der Auslösevorrichtung g festgehaltenen Stift c und dem Auslöser k für das Fallgewicht ist ein kleiner Zwischenraum gelassen, so daß ein weiterer Fingerdruck erforderlich ist, um die beiden Haken b der Fangvorrichtung zu beeinflussen, wobei die oberen Enden der Haken mit -der kegelförmigen Aussparung des Zapfens 9 in Eingriff kommen.- Da sich bereits die Stange h auf das zu prüfende Material stützt, ist diese Stange, um die genannte zusätzliche Abwärtsbewegung des Druckstiftes c zu ermöglichen, zweiteilig und teleskopartig ausgebildet.
  • Nach erfolgter Auslösung des Fallgewichts a fällt letzteres auf das zu prüfende Material. Die Höhe des Rückpralls wird durch den Schlitz des Rohres d beobachtet und von der Skala abgelesen. Der in dem Rohr d vorhandene Schlitz hat weiterhin den Zweck, ein Vakuum bzw. eine Kompression der Luft hinter oder vor dem fallenden Gewicht a zu vermeiden.
  • Um das Fallgewicht aufwärts in die Fangvorrichtung b zu schleudern, wird auf den Hebel 1, der mit dem Stift f des Auslösers g verbunden ist, gedrückt. Hierdurch wird der Auslösestift f zurückgezogen, und die gespannte Feder c schleudert nunmehr den Bolzen c samt der Stange h und :demzufolge das Fallgewicht a nach oben. Letzteres wird alsdann durch die beide; Haken b der Fangvorrichtung wieder aufgefangen.
  • Der entstehende Rückstoß wird durch eine Zwischenlage m aus Gummi, Filz ö. dgl. aufgefangen bzw. gemildert.
  • An der rechten Seite' des Instruments ist an einem gleichzeitig als Schutzvorrichtung dienender, Rohr x, in welchem sich die Stange h führt, eine Lupe Q zur genauen Beobachtung der Sprunghöhe verstellbar befestigt. ' Da zum festen `Niederdrücken der Zahnstange w von seiteri der Preßvorrichtung x die wagerechte Lage des Hebels u am vorteilhaftesten ist, ist, um diese auch bei verschiedein-er Höhe des Prüfstückes beibehalten zu können, folgende Einrichtung getroffen. Im Ständer t ist, wie -aus Fig_ 2 hervorgeht, eine Feder z angeordnet, die bestrebt ist, die Spindel v achsial in Richtung gegen den Hebel u zu verschieben.- Die Spindel ist mit einer Eindrehung i versehen und wird durch einen in diese Eindrehung eingreifenden Schnapphebel2 in ihrer Arbeitslage gehalten, in welcher das als Trieb ausgebildete Spindelende mit der Zahnstange w der Preßvorrichtung x in Eingriff steht.- Ein - auf deri Schnapphebel 2 ausgeübter Druck gibt die Spindel frei, so @daß die Feder z den Trieb außer Eingriff mit der Zahnstange-führt-und alsdann der Hebel u nach Belieben in die ge= wünschte Stellung gebracht werden- kann. Durch einfaches Zurückschieben `der Spindel in den Ständer greift der Schnapphebel wieder in die Eindrehungi ein, und 'der Trieb wird wieder in Eingriff mit der Zahnstangew gebracht.
  • Die Fallvörriclitung kann auch- zur Prüfung von größeren - Stücken an beliebiger Stelle ohne den Ständer nur an dem Fingerring 3 gehalten benutzt werden. Da eine genau senkrechte Lage des Prüfinstruments eine unerläßliche Bedingung für genaues Arbeiten ist, so ist an der dem Rohre n bzw. der Stange h gegenüberliegendem Seite ein Pendel ¢ angeordnet, welches mittels der beiden Schrauben 5 zum Einspielen gebracht wird.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE i. Vorrichtung zum Prüfen .der Härte von festen Körpern, insbesondere von Metallen, mittels eines aufprallenden Fallgewichts, gekennzeichnet durch ein geschlitztes Rohr zur Führung des Fallgewichts und eine durch Federkraft wirkende Wurfvorrichtung - zum Emporschleudern des Fallgewichts in seine Fangvorrichtung.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen. unter Federwirkung stellenden Bolzen (c), der beim Niederdrücken die Fangvorrichtung (b) für das Fallgewicht (a) auslöst.
  3. 3. Vorrichtung mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem unter Federwirkung stehenden Bolzen (c) eine zweiteilige, teleskopartige Stange (h) verbunden ist, deren unteres umgebogenes und als Gabel ausgebildetes Ende sich auf .das zu prüfende Material abstützt. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem am oberen Ende des Instruments vorgesehenen Zylinder,. (6) eine Auslösevorrichtung (g) sitzt, deren unter Federwirkung stehender Stift (f) den Bolzen (c) in gespannter Lage festhält.
DE1916334347D 1916-04-08 1916-04-08 Vorrichtung zum Pruefen der Haerte von festen Koerpern, insbesondere von Metallen, mittels eines aufprallenden Fallgewichts Expired DE334347C (de)

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