DE8551C - Doppelwinkelhebelwaage - Google Patents

Doppelwinkelhebelwaage

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DE8551C
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balance
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DENDAT8551D
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English (en)
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J. füllner in Frankfurt a/M., Scheidswaldstrafse 32
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Force In General (AREA)

Description

1879.
Klasse 42.
J. FÜLLNER in FRANKFURT a. M. Doppelwinkel-Hebelwaage.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1879 ab.
An den beiden Hebeln abc und a1 bx cl, Fig. 2, sind α b und a' b' die gleich langen Hebelarme, an denen die Last wirkt, b c und bi c' diejenigen, welche das Gewicht tragen. Die Mittellinien dieser Hebel bilden einen Winkel von circa 95 ° mit einander, Fig. 4. Bei b und b ' werden die Waagebalken unterstützt und in den Messerschneiden bei ά und «' ist der Angriffspunkt der Last.
Am Hebel β'ί'ί1, Fig. 3, ist der Waagebalkenarm der Last a' b' zur ungehinderten Bewegung der Waage gabelartig getrennt.
An den durch die Waagebalken gehenden Stahlstäben sind die Messerschneiden d, Fig. 6 und 10, die auf den Stahllagern / ruhen, angebracht. Um den Messern d und dadurch den Waagebalken eine unveränderliche Stellung zu geben, sind die Enden der Stäbe mit Zapfen g, Fig. 6, deren Axen genau in den verlängerten Messerschneiden d liegen, versehen. Die Zapfen gehen durch die rechteckigen Schlitze in den Stahlblechen i, Fig. 6. Damit Zapfen und Messerschneide einen festen Zusammenhang haben, ist zwischen denselben das massive Stück /ι, Fig. 6 und 9, stehen gelassen, welches sich in dem hohlen Raum k bewegen kann.
In Fig. 9 und 10 sind verschiedene Stellungen des massiven Stückes h und des Messers d punktirt eingezeichnet.
Die Waagschale /, Fig. 1 und 2, ruht auf zwei fest mit einander verbundenen und auf Messern stehenden Böckchen m, Fig. 1, 2 und 5, deren Höhe der ungehinderten Bewegung der Waage angemessen ist.
Die Waagebalkenarme b c und b' ci sind durch die Zug- und Sperrstange n, Fig. 2, 7 und 8, derart verbunden, dafs b b' c1 c, Fig. 2, in allen Lagen der Waagebalken ein Parallelogramm bleibt.
An den mit dem Waagebalkenarme verbundenen Stegen 0, Fig. 7 und 8, wirkt die Stange auf Zug und gegen die Stege J>, Fig. 7 und 8, stützt sich dieselbe. Die Berührimg erfolgt in Messerschneiden ί an der Zug- und Sperrstange. Durch diese Verbindung der beiden Waagebalkenarme addiren sich deren Gewichte zu einem einzigen.
Der Arm t, Fig. 1 und 6, an dem die Waage hängt, ist unwesentlich und kann durch andere Constructionen ersetzt werden, nur müssen die Lager /, die Stahlbleche i mit den oblongen Schlitzen und der hohle Raum k, Fig. 6, in der gezeichneten Art vorhanden sein.
Die Gewichtsanzeige erfolgt durch den am Ende des Waagebalkenarmes blc^, Fig. 2, angebrachten Zeiger an der Scala.
,Wird die Waagschale belastet, so tritt die Waage in Thätigkeit; der Hebelarm der Last verkürzt sich und derjenige der Kraft verlängert sich, bis das Product aus Last und Hebelarm der Last gleich ist dem Product aus Kraft und Hebelarm der Kraft und somit das Gleichgewicht hergestellt ist.
Die punktirt gezeichnete Stellung der Waagebalken ζ z, Fig. 2, zeigt die Waage bei der gröfsten zulässigen Belastung. In diesem Falle sind u ν und w χ die Längen der Hebelarme, während dieselben bei unbelasteter Waagschale durch α b und y ζ dargestellt werden.-

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Vereinigung von zwei Winkelhebeln zu einer selbstthätigen Doppelwinkel-Hebelwaage mit aufliegender Waagschale.
2. Das Aufruhen der Waagebalken in Messerschneiden d, die durch Zapfen g, deren Axen in der Verlängerung der Messerschneiden liegen und die durch die oblongen Schlitze in den Blechen i gehen, geführt werden.
3. Die Anbringung des massiven Stückes h zwischen Messer d und Zapfen g.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT8551D Doppelwinkelhebelwaage Active DE8551C (de)

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