DE34909C - Zug- und Druck-Wagenfeder - Google Patents

Zug- und Druck-Wagenfeder

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Publication number
DE34909C
DE34909C DENDAT34909D DE34909DA DE34909C DE 34909 C DE34909 C DE 34909C DE NDAT34909 D DENDAT34909 D DE NDAT34909D DE 34909D A DE34909D A DE 34909DA DE 34909 C DE34909 C DE 34909C
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DE
Germany
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spring
tension
pull
caps
compression
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34909D
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English (en)
Original Assignee
W. J. bunker in Chicago, Illinois, V. St. A
Publication of DE34909C publication Critical patent/DE34909C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/14Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having helical, spiral or coil springs only

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 631: Sattlerei und Wagenbau.
" Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1885 ab. ,
Die Erfindung betrifft eine Feder für Wagen und Fuhrwerke aller Art, welche Feder zu gleicher Zeit sowohl als Druck- als auch als Zugfeder wirkt und als solche die Abnutzung .oder die Schwächung des einen Theiles der Feder durch die Kraft und Spannung des anderen Theiles wieder aufheben soll.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 diese zusammengesetzte Feder dargestellt; Fig. 2 zeigt die Anwendung derselben bei einem Wagen mit Achse und Fig. 3 den Querschnitt durch Wagengestell und Achse in gröfserem Mafsstabe, um die Art der Anbringung der Feder besser zeigen zu können.
Die Feder besteht aus den Druckfederabthei-
lungen A und der Zugfederabtheilung B; die . Theile zur Befestigung dieser zusammengesetzten Feder an die damit zu versehenden Gegenstände
sind mit C bezeichnet.
Die Federabtheilungen werden durch die beiden ä'ufseren Kappen C1 zusammengehalten; eine Stange D verbindet b.eide Kappen C; ferner ist die Wagenachse in dem Beispiel Fig. 2 und 3 mit E, das Wagengestell mit F bezeichnet.
Zur Herstellung der dargestellten Zug- und Druckfeder verwendet man Draht von entsprechender Dicke und wickelt eine Anzahl von Windungen, welche in ungespanntem Zustande von einander abstehen und nur durch Anwendung äufseren Druckes zusammengehen. Alsdann wird die Vorrichtung zum Wickeln der Windungen so umgestellt, dafs eine Feder entsteht, deren Windungen dicht an einander liegen und welche nur durch Anwendung von Zugkräften aus einander gezogen werden können.
Nachdem auch hiervon eine genügende Anzahl von Windungen hergestellt ist, wird die Wickelungsvorrichtung abermals umgestellt, so dafs wieder eine Feder mit weiten Windungen entsteht, welche, wie im ersten Falle, nur durch. Druck zusammengeprefst werden können. Diese so zusammengesetzten Federwindungen besitzen also eine gemeinschaftliche' Längsachse. Nunmehr werden die' Klammern C angebracht, mittelst welcher die Feder an den verschiedenen Theilen eines damit zu versehenden Gegenstandes befestigt wird, alsdann werden die Kappen oder Endscheiben C1 aufgesetzt und dieselben mittelst der Stange D, welche mitten durch die Feder hindurchgeht, mit Hülfe von Mutter und Gewinde oder auf sonst geeignete Weise ■zusammengehalten. Die Feder kann sich daher nicht über die einmal bestimmte Länge hinaus ausdehnen. Die durch die Feder gehende ' Stange D kann auch aufserhalb derselben angeordnet werden, da der einzige Zweck derselben nur der des Zusammenhaltens der Kappen ist. Diese Stange kann auch theilweise fortfallen , wenn man, wie in Fig. 2 dargestellt, mehrere solcher Federn hinter oder neben einander anordnet und dann zwei für alle Federn gemeinschaftliche Kappen anbringt, welche durch nur/zwei oder auch mehrere Stangen zusammengehalten werden, so dafs je eine Stange für jede einzelne Feder unnöthig wird. .
Als Beispiel der Anwendung der beschriebenen Feder soll hier die Anwendung derselben bei einem Wagen mit Achse beschrieben werden.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, wird die obere Klammer C mit der Achse E des Fahrzeuges
->.■'■
derart. verbunden, dafs'die Achse durch ein viereckiges Lager gefafst wird, welches an der Klammer C befestigt ist. Die untere Klammer wird alsdann so gedreht, dafs sie an die Wand des Wagens angeschraubt oder sonstwie befestigt werden kann. Da die Wagenachse stets in unveränderlicher Hohe vom Boden bleibt, so wird auch die obere Klammer stets in derselben relativen Lage verbleiben. Durch die Beladung des Wagens, beispielsweise durch eine oder mehr Personen, wird demnach die untere Klammer C abwärts gehen und die Entfernung beider Klammern von einander wird sich vergröfsern.
Demnach werden sich die in der Mitte befindlichen Windungen der Feder von einander entfernen, während gleichzeitig, da die Entfernung der beiden Kappen C1 C1 unveränderlich bleibt, die äufseren Windungstheile sich einander nähern.
Auf diese Weise werden alle Theile der Federwindungen sich einander im Tragen der Last unterstützen, einesihcils durch Oeffnen der mittleren Windungen, anderentheils durch Schliefsen der Endwindungen.
Diese Federanordnung kann natürlich in allen Fällen Anwendung finden, wo Spiralfedern in, Gebrauch kommen. Auch· sind "vielfach Modificationen der ursprünglichen Form möglich; beispielsweise ,kann die eine der Druckfederabtheilungen fortgelassen- werden, also eine Zug- mit nur einer Druckfeder zusammenwirken,; auch können, beliebig viele Druck- und Zugfederabtheilungen abwechselnd hinter einander gewunden werden, oder die Druckfederabtheilung kann in die Mitte, die Zugfederabtheilungen an die beiden Enden verlegt werden, oder die Federabtheilungen können auch jede für sich hergestellt werden und in geeigneter Form und Zusammenstellung mit den Befestigungstheilen oder auf sonst eine Art mit einander verbunden werden. Bei allen diesen Modificationen soll jedoch die Anordnung so getroffen sein, dafs bei Wirkung der Last die Windungen der Zugfederabtheilung sich öffnen oder aus einander gehen, während gleichzeitig die Druckfederwindungen zusammengehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine aus Zug- und Druckfederabtheilungen zusammengesetzte Wagenfeder, deren Zugfederabtheilungen aus dicht neben einander liegenden Windungen eines Drahtes und deren Druckfederabtheilungen aus weit abstehenden Windungen desselben Drahtes bestehen, wobei die ganze Feder der Länge nach durch einen centralen Bolzen zwischen Endkappen, Platten, Streifen oder dergleichen gehalten wird, damit ihre ursprüngliche Länge sich nicht · ändert,, und wobei die Verbindungsstücke zur Befestigung mit den damit ausgerüsteten Theilen des Wagengestelles oder sonstiger Geräthe zwischen den verschiedenen Abtheilungen der Feder angebracht sind. : : . , -
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34909D Zug- und Druck-Wagenfeder Expired - Lifetime DE34909C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE34909C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054284B (de) * 1956-09-29 1959-04-02 Porsche Kg Schraubendruckfeder
DE1525777B1 (de) * 1965-07-20 1971-01-07 Olaer Patent Co Druckbehaelter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054284B (de) * 1956-09-29 1959-04-02 Porsche Kg Schraubendruckfeder
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