DE654859C - Sprungfedermatratze mit die Sprungfedern tragenden, auf einem Rahmen ruhenden Stabfedern - Google Patents
Sprungfedermatratze mit die Sprungfedern tragenden, auf einem Rahmen ruhenden StabfedernInfo
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- DE654859C DE654859C DEH144659D DEH0144659D DE654859C DE 654859 C DE654859 C DE 654859C DE H144659 D DEH144659 D DE H144659D DE H0144659 D DEH0144659 D DE H0144659D DE 654859 C DE654859 C DE 654859C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C23/00—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
- A47C23/04—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using springs in compression, e.g. coiled
- A47C23/05—Frames therefor; Connecting the springs to the frame ; Interconnection of springs, e.g. in spring units
Landscapes
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Matratze mit aneinander befestigten, durch einen Rahmen
zusammengehaltenen Sprungfedern und darunter angebrachten, die Sprungfedern tragenden,
auf einem Rahmen ruhenden Stabfedern für Ruhebetten, Sofas und Polstersitze.
Die bekannten Matratzen dieser Art haben den Nachteil, daß sich bei ihrer Benutzung
■die belastete Matratzenfläcbe nach unten durchbiegt
und die übrige nicht beiastete Fläche mit nach unten bewegt wird und somit an der
Lasttragung keinen Anteil nimmt. Die Folge hiervon ist, daß die beanspruchten Federn
sehr unterschiedlich beansprucht werden, von denen die am stärksten belasteten einen entsprechend
starken Gegendruck erzeugen und so z. B. zu dem gefürchteten Wundliegen der Kranken Veranlassung geben.
Durch die Erfindung wird die Last z. B.
eines menschlichen Körpers auch auf andere im Anfang nicht durch die Last beanspruchte
Federn übertragen, und eine Matratze wird sich z. B. durch die Druckwirkung des Körpers
an den Hauptdruckstellen nach unten federnd durchbiegen, jedoch die Umgebung federnd heben und hierdurch eine große
Anschmiegung an den Körper verursachen. Dieses führt zu einer bisher unerreichten
weichen Lagerung, so daß ein Wundliegen kaum eintreten kann. Der Gegendruck der
Federn ist an allen Stellen klein und fast gleich.
Die Erfindung besteht darin, daß jede Stabfeder unter Vorspannung, nach oben gewölbt,
mit ihren Enden in Widerlager einer ungespanniten, geraden oder nach unten gebogenen
zweiten Stabfeder eingesetzt ist.
Die die Sprungfedern tragenden Stabfedern sind bei einem anderen Ausführungsbeispiel
unmittelbar in gegenüberliegende Längsseitenteile des Matratzenrahmens eingesetzt.
Der Erfindungsgegenstand ist in beispielsweiser Ausführung in den Abb. 1 bis 5 dargestellt,
und zwar zeigen:
Abb. ι die Aufsicht der Matratze,
Abb. 2 den Schnitt nach der Linie A-B in der Abb. 1,
Abb. 3 und 4 zwei weitere Ausführungsbeispiele der unteren Stabfedern und die
Abb. 5 einen Teil des Schnittes nach der Linie C-D in der Abb. 2 in größerem Maßstab.
Auf - den Längsseitenteilen a, «, des Matratzenrahmens
ruhen aus Holz, Metall oder einem anderen geeigneten Werkstoff bestehende gerade Stabfedern b von rundem oder
mehrkantigem Querschnitt. Auf den; Endteilen einer jeden dieser Stabfedern ruhen
die Enden einer weiteren Stabfeder c. Diese bestehen ebenfalls aus Holz, Metall oder
einem anderen geeigneten Werkstoff. Diese Stabfedern c sind von rundem oder mehrkantigem
Querschnitt und ruhen, vorgespannt, derart mit den Enden in den Widerlagern d
der Stabfeder b, daß sie sich nach oben durchbiegen. Die Widerlager d können auch
durch an der unteren Stabfeder b angebrachte Erhöhungen von geeigneter Form oder z. B.
bei Stabfedern aus Metall durch Durchpressungen gebildet werden. Auch können gegen
seitliche Verschiebung Sicherungen e angeordnet werden, -wie eine solche die Abb. ι
zeigt. Hier ist als Ausführungsbeispiel an den Enden der Stabfederc ein Vorsprung/ vorhanden,
der in eine Vertiefung des Widerlagers greift.
Die Stabfeder δ ist zur Sicherung gegen
ίο seitliche Verschiebung in Vertiefungen g der
Längsseitenteile a, aL gelagert, wie diese insbesondere
die Abb. 5 zeigt. Die Vertiefungen g sind so ausgebildet, daß eine geringe Wanderung
der unteren Stabfeder b in ihrer Längsrichtung möglich ist, wobei ein angebrachter
Steg Λ (Abb. ι und 2) die Wanderung begrenzt.
Auch können die unteren Stabfedern δ an den Enden mit den Längsseitenteilen,
z.B. durch Schrauben/ (Abb. 1), fest verbunden werden. In diesem Fall federn die
Seitenteile« und ax nach den Seiten hin mit.
Auf dem Matratzenrahmen, den Enden der unteren Stabfedern b und den Stabfedern c
ruhen nun die ineinandergewundenen Sprungfedern/, von denen die äußeren mit dem
unteren Ende am Matratzenrahmen und mit dem oberen an einem eisernen SprungfederrähmenA
befestigt sind. Die Sprungfedern/ können auch eine andere geeignete Form
haben. Durch Herabdrücken der Seitenteile 0 und O1 des Sprungfederrahmens Ä, wie diese
Stellung die punktiert gezeichnete Linie/?
(Abb. 2) andeutet, erhalten sämtliche Sprungfedern/ die gewünschte Spannung. Es kann
auch oberhalb der Sprungfedern/ eine Polsterung aufgebracht werden.
Werden z. B. bei einer Matratze die Sprungfedern/ an der in der Abb. 2 mit einem
Pfeil gekennzeichneten Stelle belastet, so überträgt
sich die Last auch auf die anderen Sprungfedern. Durch das Gewicht drücken
sich die Stabfedern c an der Belastungsstelle nach unten und an den danebenliegenden
Stellen nach oben durch,: wie dieses die punktiert gezeichnete Linie «ι in der Abb. 2
zeigt. Dadurch nimmt eine große Zahl der Sprungfedern / den Druck auf, und die Gesamtlast
wird auf viele wenig belastete Sprungfedern/ übertragen. Auch die untere
Stabfeder ö, die auch eine nach unten gebogene Form haben kann, wie die Stabfeder O1
in der Abb. 3 zeigt, trägt zur Federung bei, da diese sich durch den sich in den Widerlagern d
auswirkenden Druck nach oben durchbiegt, wie dieses die punktiert gezeichnete Linie«
in der Abb. 2 andeutet.
In besonderen Fällen genügt es auch, wenn die Stabfeder c in den Widerlagernq
der Matratzenlängsseitenteile <z und U1 mit
Spannung ruht, wie dieses die Abb. 4 zeigt. Auch bei dieser Ausführung federn die Teile a
und Ux mit.
Claims (2)
1. Matratze mit aneinander befestigten, durch einen Rahmen zusammengehaltenen
Sprungfedern und darunter angebrachten, die Sprungfedern tragenden, auf einem
Rahmen ruhenden Stabfedern, dadurch ge- 7.) kennzeichnet, daß jede Stabfeder (c) unter
Vorspannung, nach oben gewölbt, mit ihren Enden in Widerlager (d) einer ungespannten,
geraden oder nach unten gebogenen zweiten Stabfeder (b und bx) ein- 7·,
gesetzt ist.
2. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Sprungfedern
(/) tragenden Stabfedern (C1) mit
Vorspannung unmittelbar in gegenüberliegende Längsseitenteile (« und Ut1) des
Matratzenrahmens eingesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH144659D DE654859C (de) | 1935-08-16 | 1935-08-16 | Sprungfedermatratze mit die Sprungfedern tragenden, auf einem Rahmen ruhenden Stabfedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH144659D DE654859C (de) | 1935-08-16 | 1935-08-16 | Sprungfedermatratze mit die Sprungfedern tragenden, auf einem Rahmen ruhenden Stabfedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654859C true DE654859C (de) | 1937-12-31 |
Family
ID=7179488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH144659D Expired DE654859C (de) | 1935-08-16 | 1935-08-16 | Sprungfedermatratze mit die Sprungfedern tragenden, auf einem Rahmen ruhenden Stabfedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE654859C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1093529B (de) * | 1957-11-14 | 1960-11-24 | Rheinische Polstermoebelwerke | Matratze mit Schraubenfedern gleicher Bauhoehe, jedoch unterschiedlicher Tragkraft |
| DE3128892A1 (de) * | 1981-07-22 | 1983-02-10 | Hans 8904 Friedberg Segmüller sen. | Matratze mit einem starren rahmen |
| DE3128894A1 (de) * | 1981-07-22 | 1983-02-10 | Hans 8904 Friedberg Segmüller sen. | Matratze mit einem starren rahmen |
-
1935
- 1935-08-16 DE DEH144659D patent/DE654859C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1093529B (de) * | 1957-11-14 | 1960-11-24 | Rheinische Polstermoebelwerke | Matratze mit Schraubenfedern gleicher Bauhoehe, jedoch unterschiedlicher Tragkraft |
| DE3128892A1 (de) * | 1981-07-22 | 1983-02-10 | Hans 8904 Friedberg Segmüller sen. | Matratze mit einem starren rahmen |
| DE3128894A1 (de) * | 1981-07-22 | 1983-02-10 | Hans 8904 Friedberg Segmüller sen. | Matratze mit einem starren rahmen |
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