DE59604C - Eisenbahnwagen mit Wägevorrichtung - Google Patents

Eisenbahnwagen mit Wägevorrichtung

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DE59604C
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Germany
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weighing device
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wagon
railway car
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59604D
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English (en)
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J. N. BUCH, Stationsvorsteher, und W. COENEN in Otzenrath bei Jülich
Publication of DE59604C publication Critical patent/DE59604C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/08Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for incorporation in vehicles

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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
In sehr vielen Fällen ist eine sichere Controle der Belastung einzelner Güterwagen nicht ausführbar, insbesondere wenn die Verladung an kleineren Stationen geschieht, wo eine Brückenwaage nicht vorhanden ist. Man begnügt sich dann mit einer Schätzung der Belastung nach dem mehr oder weniger starken Durchdrücken der Tragfedern. Dabei wird entweder die Bahnverwaltung oder der Versender der Güter geschädigt.
Mit dem in der Zeichnung dargestellten Güterwagen ist eine Wägevorrichtung in Verbindung gebracht und kann die Belastung desselben an jeder Stelle der Strecke genau festgestellt werden.
Die Wägevorrichtung ist im wesentlichen eingerichtet wie die gewöhnliche Brückenwaage. In den vier Endpunkten α α α α eines rahmenartigen Gestelles, welches mit den Lagerschalen bbbb auf den Wagenachsen c c ruht, stützen sich vermittelst Schneiden die zwei einarmigen Gabelhebel AA, welche durch die Bügel C mit dem einarmigen Hebel B in Verbindung stehen, welcher seinerseits vermittelst des Bügels D auf den zweiarmigen Hebel E, welcher mit Eintheilung und Laufgewicht e versehen ist, wirkt.
Um nun das Gewicht der Ladung auf die Waage zu übertragen, wird der Kasten durch eine Windevorrichtung, welche sich vermittelst Schneiden, wie die Plattform einer gewöhnlichen Brückenwaage, in den Punkten dddd auf die Gabelhebel A A stützt, so weit gehoben, dafs das Gewicht der Ladung nicht mehr auf die Tragfedern des Wagens wirkt, was eingetreten ist, wenn der Wagen dieselbe Höhenlage wieder eingenommen hat, welche er im leeeren Zustand einnahm und durch einen auf den auf dem Gestell der Waage feststehenden Stift g verstellbaren Zeiger h, Fig. ι, vor der Belastung markirt worden ist.
Die Windevorrichtung besteht aus zwei horizontalen TrägernFF, welche sich beim Aufwinden des Wagens vermittelst Schneiden in die erwähnten Punkte dddd auf die Gabelhebel A A aufsetzen, und aus den in demselben gelagerten Achsen i und k, von welchen die erstere mit zwei Kurbeln mm versehen ist und die vermittelst dieser erhaltene drehende Bewegung durch die Räderpaare η ο auf die Achse k überträgt, so dafs der Wagenkasten gehoben wird,- indem die auf der Achse k sitzenden Räder ρ ρ in die Zahnstangen q q eingreifen.
Ist das Gewicht der Ladung bestimmt, so wird die Windevorrichtung zurückgedreht, bis sich die Schneiden der Träger FF von ihren Pfannen abheben.
Bei der vorliegenden Einrichtung ist durch die Verfolgung des Endzweckes, eine Last, welche von einem Fahrzeug getragen wird, dessen tragender Theil mit dem Rädergestell durch Tragfedern fest verbunden ist, auf eine
yon den Radachsen getragene Wägevorrichtung zu übertragen, eine wesentliche Verschiedenheit der Construction und Einrichtung von der Einrichtung der fahrbaren Brückenwaage, Patent No.42851, bedingt, bei welcher letzteren ein Ausrücken und Einstellen der Schneiden bezweckt wird und zu diesem Zweck die mit dem W7agengestell nicht fest verbundene Waagenbrücke nur gering gehoben bezw. gesenkt zu werden braucht. Die hierzu benutzte Hebelvorrichtung würde zu dem Zweck der vorliegenden Einrichtung nicht genügen, weil hierbei die die Last tragende Fläche in diejenige Höhenlage gebracht werden mufs, in welcher dieselbe sich in leerem Zustand befand, deshalb die angewendeten Windevorrichtungen im wesentlichen ähnlich construirt sind wie die gewöhnliche bekannte Wagenwinde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Eisenbahnwagen mit Wägevorrichtung, bei welchem das Gewicht der Ladung dadurch bestimmt wird, dafs dasselbe auf eine auf den Radachsen ruhende Hebelwaage in der Weise übertragen wird, dafs der die Last tragende Wagenkasten so weit gehoben wird, bis er die Höhenlage wieder einnimmt, welche er in leerem Zustand inne hatte und die Tragfedern des Wagens von dem Gewicht der Ladung entlastet sind, und zwar durch eine Windevorrichtung, welche dadurch gekennzeichnet ist, dafs zwei horizontale Träger (F F) sich beim Aufwinden des Wagens vermittelst Schneiden auf die Hebelwaage stützen und durch Drehung der in diesen gelagerten Zahnräder (pp) die unter dem Wagenkasten angebrachten Zahnstangen f
    nach oben geschoben werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59604D Eisenbahnwagen mit Wägevorrichtung Expired - Lifetime DE59604C (de)

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