DE42851C - Neuerung an fahrbaren Brückenwaagen - Google Patents

Neuerung an fahrbaren Brückenwaagen

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DE42851C
DE42851C DENDAT42851D DE42851DA DE42851C DE 42851 C DE42851 C DE 42851C DE NDAT42851 D DENDAT42851 D DE NDAT42851D DE 42851D A DE42851D A DE 42851DA DE 42851 C DE42851 C DE 42851C
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levers
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DENDAT42851D
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K. HARSDORFF und R. G. KOLLEY in Danzig
Publication of DE42851C publication Critical patent/DE42851C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups

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Description

but- tf
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die nachfolgend beschriebene Neuerung bezieht sich auf eine fahrbare Brückenwaage und bezweckt, dafs mittelst eines einzigen Handhebels sowohl die Schneiden und Pfannen der Waagehebel ausgerückt bezw. eingestellt werden, als auch gleichzeitig das Hebelsystem der Waage festgestellt bezw. zum Wiegen freigegeben wird.
Während eine fest aufgestellte Brückenwaage nur beim Aufbringen der Last Stöfse erleidet, welche bei gröfseren Waagen durch eine von der Aichordnung vorgeschriebene Vorrichtung zur Entlastung der die Brücke tragenden Schneiden unschädlich zu machen sind, erleidet eine fahrbare Waage, zumal wenn sie.in belastetem Zustande befördert wird, auch in der Bewegung Stöfse, vor welchen nicht nur die tragenden Schneiden, sondern die Schneiden des gesammten Hebelsystems unbedingt zu schützen sind. Der zur Entlastung der letzteren Schneiden erforderliche Mechanismus ist aber mittelst derselben Handhabe in Bewegung zu setzen, weil die Kaiserliche Normal-Aichungs-Commission mehrfache Entlastungsvorrichtungen an aichfähigen Waagen nur dann gestattet, wenn sie gemeinsam nur eine einzige Handhabe erfordern. Gröfsere fahrbare Waagen werden demnach erst durch diese Eigenthümlichkeit der Einrichtung für den öffentlichen Verkehr verwendbar.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein verticaler Längenschnitt, in Fig. 2 ein verticaler Querschnitt und in Fig. 3 ein Grundrifs der fahrbaren Brückenwaage mit ausgelöstem Hebelsystem und in Fig. 6 und 7 dieselbe im Längenschnitt und Grundrifs mit festgestelltem Hebelsystem dargestellt. Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten der Ausrückvorrichtung.
Das Wagenuntergestell besteht aus dem Rechteckrahmen C, welcher mittelst Wagenfedern auf den Achsen der Räder ruht. Dieser Rahmen C dient zur Unterstützung für die kastenförmige Brücke A nach Ausrückung derselben aus den Schneiden bezw. Pfannen des Wä'gemechanismus.
Unter der Brücke A im Rechteckrahmen C liegen die drei Querverbindungen α α1, b b1 und c cK Die Verbindungen aa1 und b bl dienen zur Stützung der beiden gabelförmigen Hebel, die an den einander zugekehrten Enden im Hebel e d vereinigt sind. Hebel e d stützt sich auf den gabelförmigen Waagebalken hfh1, welcher wiederum seine Stützpunkte auf der Querverbindung cc1 im Rahmen C hat und mit seinem vorderen Ende mittelst Zugstange gf an den Waagebalken iil gehängt ist. Derselbe trägt am vorderen Ende die Wiegeschale P und wird vom Ständer S auf dem Rechteckrahmen C gestützt.
Unter dem Boden 'der Brücke A sind, quer zur Längsrichtung, fest zwei Träger E, in welchen sich an den vier Stützpunkten die durch Zahnräder rl r^ rs und r4 vertical bewegbaren Pfannen M1In^m3 und m4 befinden, welche den auf den Waagehebeln befestigten Schneiden sls2s3 und 5* entsprechen. Die Zahnräder r1 r2 r3 und r4 sind zu je zweien auf den Transmissionswellen w und »·' festgekeilt, ebenso je zwei bogenförmig gekrümmte Anhebehebel Ar1 kl· und k3 k*. Die Transmissionswellen w und w', die in dem Rechteck-
rahmen C drehbar gelagert sind, tragen ferner festgekeilt die Hebel k k, die durch Zugstangen \ und \x mit dem Handhebel I verbunden sind.
Durch Drehung dieses Handhebels I von links nach rechts, Fig. 3, werden die Transmissionswellen w und w' vermittelst der Zugstangen \ und \x und Hebel kk gedreht und il d Z
mittelst der Zahnräder rl r2 und
Pfannen ml m2 und m3 m4 von den Schneiden j1 s2 bezw. s3 s4 entfernt. Gleichzeitig greifen die Anhebehebel A:' k"2 und k3 k* unter das Hebelsystem der Waage und drücken dasselbe gegen die Polster T aus Hartgummi, Fig. 4, welche an einem Querträger des Wagenkastens A angebracht sind, so dafs ein Bewegen des Hebelsystems beim Transport des Wagens vollkommen ausgeschlossen ist. Bei . der vorbeschriebenen Manipulation senkt sich der Kasten A und legt sich mit dem Boden auf den Rechteckrahmen C des Wagenuntergestelles, Fig. 6 und 7.
Durch entgegengesetzte Drehung des Handhebels / von rechts nach links werden zunächst die Waagehebel von den Anhebehebeln k' k'2 und Ar3Ar* befreit, und es werden die Pfannen von den Trägern E entfernt, drücken schliefslich auf die Schneiden S1S2 und s3 si und heben somit den Kasten A vom Untergestell C etwas ab, so dafs der Wägemechanismus in Wirkung treten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    •Bei fahrbaren Brückenwaagen die Verbindung der die Zahnräder r1 r2 und r3 r4, sowie die Anhebehebel kl k% und k3 Ar4 tragenden Transmissionswellen w und w^ mit den durch Handhebel Z hin- und herbewegbaren Zugstangen \ .und ^1 in der Weise, dafs durch einen einzigen Handhebel und Handgriff sowohl ein Ein- bezw. Ausrücken der Wiegepfannen, als auch ein Feststellen des Hebelmechanismus beim Transport oder Nichtgebrauch des Wägemechanismus erreicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42851D Neuerung an fahrbaren Brückenwaagen Expired - Lifetime DE42851C (de)

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