DE50433C - Vorrichtung an Fuhrwerken zur Verminderung der durch die Unebenheiten des Bodens veranlafsten Stöfse - Google Patents

Vorrichtung an Fuhrwerken zur Verminderung der durch die Unebenheiten des Bodens veranlafsten Stöfse

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Publication number
DE50433C
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Germany
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unevenness
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ground
spring
carts
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50433D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. CROULBOTS in Paris, 34 Faubourg St. Martin
Publication of DE50433C publication Critical patent/DE50433C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/32Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds
    • B60G11/34Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs
    • B60G11/36Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs and also helical, spiral or coil springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbaü.
E. CROULBOIS in PARIS.
veranlafsten StoTse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. August 1889 ab.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, die durch die Unebenheiten des Bodens verursachten Stöfse auf Wagen zu vermindern. Die durch die Federn erzeugten Reactiönen - sind senkrecht, d. h. gegen den Boden gerichtet. Es sind daher Vorrichtungen getroffen, durch welche die Richtung dieser Reactiönen derart geändert wird, dafs sie parallel zum Boden und von hinten gegen die Wagenachse wirken. Zu diesem . Zwecke bringt der Erfinder einen Hebel an, der einerseits auf der Radachse und andererseits an dem Boden der Wagenplattform beweglich befestigt ist und mit einer nach unten gerichteten Nase von hinten gegen die Achse wirkt.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 eine derartige Vorrichtung dargestellt.
A ist eine gewöhnliche Wagenfeder, welche auf der Radachse P befestigt und durch Gelenkstücke B und Bl mit der Wageriplattform verbunden ist. Das vordere Gelenkstück B wird durch eine Feder C in seiner Lage gehalten. Die Feder C wirkt dem von der Feder A in ihrer Längsrichtung ausgeübten Druck .entgegen , wenn sich die Feder A infolge der auf dem Wagen befindlichen Last biegt. . Das .hintere Gelenkstück B1 ist frei und kann sich ufn den an der Wagenplattform angeordneten Drehpunkt d frei drehen. Aus dieser Anordnung folgt, dafs die Feder A, indem sie bestrebt ist, die ihr entgegenwirkende Schraubenfeder C zurückzudrücken, der Wagenplattform Schwingungen in waagrechter Richtung gestattet.
Ein Hebel F ist mit dem einen Ende durch ein bewegliches Zwischenglied E mit der Radachse P, und mit dem anderen Ende um einen Bolzen drehbar mit der Wagenplattform verbunden. Der Hebel F besitzt eine nach abwärts gerichtete Nase f1, welche sich gegen eine Feder G legt, die sich in fast waagrechter Richtung gegen die Achse P stützt. Die Feder G ist mit ihren Enden in zwei Pfannen g und g1 gelagert (Fig. 5), von denen die eine, g, mittelst eines Bügels M auf der Achse P, die andere, g\ an der Nase f1 befestigt ist. Die durch die Last erzeugten Stöfse erstrecken sich auch auf den Hebel F, welcher sie durch die Federn G auf die Achse P überträgt.
An jedem Ende der Achse P ist ein solcher Hebel F angeordnet.
Durch den Stofs der Last wird die Feder A niedergedrückt und ebenso die Feder G zusammengedrückt; die Rückwirkungen beider Federn haben das Bestreben, die Last wieder zu heben.
Fig. 3 zeigt die Anwendung der beschriebenen Vorrichtung an einem Handwagen und Fig. 4 an einem vierräderigen Wagen.
Bei schweren Wagen ist der Hebel F mit seinem hinteren Ende in einer in der Wagenplattform angeordneten Schraube gelagert, so dafs er mit seiner Nase f1 in fast waagrechter Lage eingestellt werden kann, wodurch die Wirkung auf die Achse noch vörtheilhafter wird.
Bei schweren Wagen werden ferner die Nasen der beiden Hebel F durch eine Quer-
schiene L (Fig. 7) verbunden und zwischen dieser und der Radachse P mehrere Federn G angeordnet, welche in der vorhin beschriebenen Weise in Pfannen g und g1 gelagert sind. Auf diese Weise wird die Stofswirkung der Hebel FF gleichmäfsig über die ganze Länge der Achse vertheilt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung an Fuhrwerken zur Verminderung der durch die Unebenheiten des Bodens veranlafsten Stöfse, bestehend aus einer gegen das vordere Ende der Wagenfedern, aber in der Längsrichtung derselben wirkenden Feder C und einem mit der Radachse einerseits und dem Wagenobergestell andererseits beweglich verbundenen Hebel F, der mit einer Nase Z1 und einer oder mehreren Federn G von hinten gegen die Radachse wirkt, sobald die auf dem Wagen liegende Last infolge der Unebenheiten des Weges das Wagenobergestell in Schwingungen versetzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50433D Vorrichtung an Fuhrwerken zur Verminderung der durch die Unebenheiten des Bodens veranlafsten Stöfse Expired - Lifetime DE50433C (de)

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