DE53796C - Strafsenreinigungsmaschine - Google Patents

Strafsenreinigungsmaschine

Info

Publication number
DE53796C
DE53796C DENDAT53796D DE53796DA DE53796C DE 53796 C DE53796 C DE 53796C DE NDAT53796 D DENDAT53796 D DE NDAT53796D DE 53796D A DE53796D A DE 53796DA DE 53796 C DE53796 C DE 53796C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
attached
machine
shares
brushes
cleaning machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53796D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. MESMER-JOURDAN in Muttenz bei Basel, Schweiz
Publication of DE53796C publication Critical patent/DE53796C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/10Hydraulically loosening or dislodging undesirable matter; Raking or scraping apparatus ; Removing liquids or semi-liquids e.g., absorbing water, sliding-off mud
    • E01H1/105Raking, scraping or other mechanical loosening devices, e.g. for caked dirt ; Apparatus for mechanically moving dirt on road surfaces, e.g. wipers for evacuating mud

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description

■KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Strafsenreinigungsmaschine, welche den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet, besteht hauptsächlich aus einem auf einer Vorder- und einer Hinterachse ruhenden eisernen Balken, an welchem zu beiden Längsseiten eine Reihe Schaufeln oder Schare und eine Reihe Besen oder Bürsten beweglich angebracht sind. Diese Schaufeln und Bürsten sind durch Ketten mit Wellen verbunden, mittelst welcher durch eine am hinteren Ende der Maschine angebrachte Vorrichtung beim Transport der Maschine die Schaufeln und Bürsten gehoben werden können. Da immer blos die eine Seite der Maschine arbeitet, so werden die Schaufeln und Bürsten der anderen Seite während dieser Zeit gehoben oder auch die Bürsten oder Schaufeln beider Seiten, wenn man blos mit den Bürsten allein oder mit den Schaufeln allein arbeiten will.
Die Schaufeln und Bürsten sind so angebracht, dafs jede den Schlamm oder Staub an die nächstfolgende abgiebt, bis. er schliefslich von einem an jeder Seite des hinteren Endes angebrachten Häufelschar aufgenommen und durch zeitweiliges Heben letzterer vom Maschinenführer auf Haufen zurückgelassen wird.
Durch Verstellen einer am hinteren Ende der Maschine angebrachten Steuerschraube kann die damit in Verbindung stehende Hinterachse aus der senkrechten in eine schräge Stellung zur Längsachse der Maschine gebracht werden, wodurch der schräge Lauf und somit das.Arbeitsfeld der Maschine geregelt wird.
In der Zeichnung stellen Fig. ι eine Oberansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 4 eine Hinteransicht der Maschine dar. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 2 und Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie y-y der Fig. 2.
Der Träger oder I-Balken A ruht auf den beiden mit Rädern versehenen Achsen B und C, welche drehbar an demselben befestigt sind. An der Vorderachse B ist ein V-förmiges Stück b befestigt; letzteres trägt an seinem vorderen Ende einen Haken b1, an welchen die Waage, woran die Pferde gespannt werden, angehängt wird. Das Stück b könnte auch durch eine Deichsel ersetzt werden.
An der unteren Seite des Balkens A sind die Lager D angebracht, in welchen, der ganzen Länge nach, die Eisenstangen d, Fig. 3, ruhen. Auf diesen Stangen d sind die Arme e el der Schaufeln E und E1 so angebracht, dafs sie sich um die Stangen drehen, d. h. auf- und abwärts bewegen können.
Diese Schaufeln oder Schare E und E1 sind etwas schräg nach hinten zu an ihren Armen e und e1 befestigt und das vordere Ende einer jeden Schaufel überdeckt theilweise das hintere Ende der vorhergehenden, so dafs kein Schlamm oder Staub zwischen den Schaufeln durchfallen kann.
Auf der Oberseite des Balkens A sind die Lager F befestigt, worin die Eisenstangen f ruhen; an diesen Stangen sind die gebogenen Arme gg und g1 g\ an welchen die Bürsten oder Besen G und G1 befestigt sind, ebenfalls beweglich angebracht. Der hintere Arm jeder Bürste ist etwas kürzer als der vordere, so dafs die Bürsten gleichfalls schräg zu stehen kommen, und die ersten Borsten jeder Bürste überdecken theilweise die letzten Borsten der vorhergehenden.
Am hinteren Ende der Maschine ist an jeder Seite ein Häufelschar H und H1 an der Stange d beweglich angebracht. Jede dieser Hä'ufelschare ist zur besseren Handhabung mit einem Hebel h h} versehen.
Auf dem Balken A sind ferner noch die verticalen Lager / befestigt, durch welche die Wellen K und L hindurchgehen. Mit der unteren Welle L sind die Schaufeln E und E1 durch die Ketten e3 und e4, welche sich je drei zu einander vereinigen, verbunden. Die beiden Arme gg und gl g1 jeder Bürste sind in ihrer Mitte durch eine Querlatte g2 g3 verbunden. An dieser Querlatte ist eine Kette g·4 bezw. gs befestigt, welche die Bürste mit der Welle K verbindet.
Die Wellen K und L tragen an ihren hinteren Enden die Zahnräder M und N, welche in die Zahnung des Rades O eingreifen. Die Welle P des Rades O ruht einerseits in einem seitlichen Vorsprung des hinteren Wellenlagers /, während ihr hinteres, mit einer Kurbel ρ versehenes Ende in einem besonders an dem Balken A angebrachten Lager Q liegt. Die Welle P kann in der Längsrichtung verschoben werden, so dafs das Rad O aufser Eingriff mit dem einen oder dem anderen der Räder M und N gebracht werden kann und folglich beim Drehen der Kurbel ρ blos die eine der Wellen K oder L bewegt wird, um nur die Bürsten oder nur die Schaufeln zu bewegen. So kann man z. B., wenn die Schaufeln und Bürsten der einen Seite in die Höhe gezogen sind und man blos die Bürsten arbeiten lassen will, die Schaufeln der anderen Seite auch noch hochheben.
Die Welle P ist mit ringförmigen Einschnitten ο versehen und eine an dem Lager Q beweglich angebrachte Klinke q fällt in den einen oder den anderen dieser Einschnitte ein; dadurch wird die Welle P und das Rad O in der gewählten Stellung festgehalten. Um ein zufälliges Rückdrehen der Wellen K und L zu vermeiden, dient die Bremsplatte v, welche ihre Führung am hintersten Lager / findet und durch einen gebogenen Hebel j gehoben werden kann. Ist diese Platte so gehoben, dafs der untere Theil ihrer Ausschnitte i gegen die Wellen K und L drückt, und ist die Klinke q so gedreht, dafs sie auf den Hebel j drückt, wie in Fig. 5 angegeben ist, so sind die Wellen K und L gegen Umdrehung geschützt.
Die Hinterachse C ist bei c gelenkartig mit einer Stange R verbunden, und das hintere, mit einem Gewinde versehene Ende r dieser Stange geht durch die beiden verticalen Arme s des am Balken A angebrachten Trägers S hindurch. ■ Zwischen diesen beiden Armen s sitzt auf dem Theil r der Stange R ein mit Muttergewinde versehenes Steuerrad T. Je nach der Richtung, in welcher das Steuerrad ÜT, dessen Verschiebungen durch die Arme s des Trägers S gehindert sind, gedreht wird, verschiebt sich die Stange R nach hinten oder nach vorn und wird folglich die Richtung der Hinterachse C verstellt, so dafs die Maschine je nach der Breite der zu reinigenden Strafse entsprechend schrägeren Lauf erhält. Ist die Maschine schräg zur Zugrichtung der Pferde gestellt, so wird sie durch die Stange R und das auf letzterer sitzende Steuerrad T, welches zwischen den verticalen Armen s des am Balken A angebrachten Trägers 5 sitzt, in dieser Stellung erhalten und dadurch verhindert, mit ihrer Längsachse sich wieder in die Richtung der aufserhalb der Maschine wirkenden Zugkraft einzustellen.
Vorn an der Maschine ist ein Sitz V für den Führer angebracht.
Infolge ihrer Unabhängigkeit, Beweglichkeit und geringen Breite richten sich die Schaufeln und Besen der Maschine nach den Unebenheiten, Löchern und Erhöhungen der zu reinigenden Strafse.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Strafsenreinigungsmaschine, bestehend aus einem T-Balken, welcher auf zwei verstellbaren Räderpaaren ruht und zu dessen beiden Längsseiten bewegliche Schaufeln oder Schare und Bürsten oder Besen angebracht sind, welche Schare und Besen durch Ketten mit zwei horizontal gelagerten Wellen, mittelst deren sie durch eine am Ende angebrachte Kurbel je nach Bedarf gehoben oder gesenkt werden können, verbunden sind, und aus einer Steuervorrichtung, durch deren Wirkung auf die Hinterachse der nöthige schräge Lauf der Maschine, je nach der Breite der zu reinigenden Fläche, geregelt werden kann.
2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Strafsenreinigungsmaschine die mit einem Hebelarm versehenen halbkreisförmigen Häufelschare H und H1, welche durch die mit den Stangen gelenkartig verbundenen Arme /z2 und hB gehoben und wieder gesenkt werden können, behufs Aufhäufeins des Schlammes.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT53796D Strafsenreinigungsmaschine Expired - Lifetime DE53796C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE53796C true DE53796C (de)

Family

ID=328427

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT53796D Expired - Lifetime DE53796C (de) Strafsenreinigungsmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE53796C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0094072B1 (de) Bodenbearbeitungsgerät
DE554598C (de) Vorrichtung zur Verbindung eines Schleppers mit einem Bodenbearbeitungsgeraet
DE53796C (de) Strafsenreinigungsmaschine
DE2508481C2 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE95800C (de)
DE237077C (de)
DE1757198C3 (de) Tragvorrichtung für Kartoffellegeeinheiten
DE19385C (de) Neuerung an Säemaschinen für Rüben, Raps und Mais
DE326778C (de) Mit Sterzenfuehrung versehener, auf dem Trommelrad ausbalancierter Motorpflug
DE2648528C2 (de) Anbaurahmen für landwirtschaftliche Geräte, wie Ackerwalzen, Krümlerwalzen, Sägeräte, Hackeinrichtungen u.ä.
DE181609C (de) Fahrbare, mit auf- und abbeweglichen schneldwerkzeugen versehene vorrichtung zum töten von engerlingen und anderen schädlingen
DE68390C (de) Egge für flaches und gefurchtes ' Land
DE212117C (de)
DE681549C (de) Kartoffelerntemaschine mit Zapfwellenantrieb fuer mindestens zwei Rodeeinheiten
DE252472C (de)
AT32530B (de) Maschine zum Köpfen von Rüben und ähnlichen Wurzelfrüchten.
DE210893C (de)
DE183537C (de)
DE260626C (de)
DE253253C (de)
DE171097C (de)
DE75756C (de) Kartoffelzustreich-Maschine
AT262681B (de) Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut
DE293996C (de)
DE21029C (de) Pflanzlochstechmaschine mit Vordersteuer