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Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut mit einem Gestell und mindestens einem mit dem Gestell gekuppelten Rechenglied, wobei das Gestell Kupplungsglieder aufweist, durch welche die Vorrichtung um eine nahezu waagrechte Gelenkachse schwenkbar mit einem die Vorrichtung fortbewegenden Fahrzeug kuppelbar ist, wobei in einem gewissen Abstand über der Gelenkachse ein weiteres Kupplungsglied vorgesehen ist, welches mittels einer parallel zur Gelenkachse sich erstreckenden Achse gelenkig mit einer schwenkbar mit dem Zugfahrzeug gekuppelten Kupplungsstange od. dgl. verbindbar ist.
Erfindungsgemäss ist das weitere Kupplungsglied auf einer mit dem Gestell verbundenen Führung verschiebbar, wobei ein Federmechanismus dieser Verschiebung entgegenwirkt.
Dadurch wird eine einfache Konstruktion zur Ankupplung der Rechenvorrichtung an ein Zugfahrzeug erreicht, wobei die Vorrichtung leicht Bodenunebenheiten folgen kann.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Fig. l zeigt eine Draufsicht auf eine Vorrichtung nach der Erfindung und Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt durch die Vorrich- tung längs der Linie II-II in Fig. 1.
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streckenden ersten Rahmenbalken 181, der durch einen Balken 182 mit einem Querbalken 184 verbunden ist. In Draufsicht erstreckt sich der Balken 182 parallel zur Fahrtrichtung der Vorrichtung, wobei der Balken 182 annähernd in der Mitte mit dem Rahmenbalken 184 verbunden ist. Ein Ende des Rahmenbalkens 184 ist mit einem abgebogenen Teil 186 des Rahmenbalkens 181 verbunden.
Mit den abgebogenen Enden 185 und 186 und mit zwischen den Enden 185 und 186 liegenden Balken 187 und 18 8 sind Rechenräder 189 gekuppelt. Die Rechenräder sitzen auf waagrechten Achsen 234, die gegenüber dem Gestell um lotrechte Achsen drehbar und mittels an sich bekannter Fixierglieder 192 in verschiedenen Lagen fixierbar sind.
Der vor den Rechenrädern liegende Rahmenbalken 181 liegt in diesem Ausführungsbeispiel in grösserer Höhe als die Naben der Rechenräder und die Träger 185, 186, 187 und 188 erstrecken sich von dem Rahmenbalken 181 schräg nach unten.
An den Rahmenbalken 184 sind mittels Platten 235 in Flucht miteinander liegende, waagrechte Stifte 200 befestigt.
Weiters ist an dem Gestell der Vorrichtung ein um eine Achse 220 umlaufendes Laufrad 216 befestigt. Zu diesem Zweck ist am Rahmenbalken 184 eine Stütze 217 vorgesehen, mit der ein Hebel 218 mittels einer waagrechten Achse schwenkbar verbunden ist. In der Platte 217 sind eine Anzahl von Löchern vorgesehen. Der Hebel 218 kann mittels eines Verriegelungsstiftes 239, der durch eines der Löcher und durch ein im Hebel vorgesehenes Loch gesteckt wird, in verschiedenen Lagen fixiert werden, so dass die Höhe des Laufrades einstellbar ist.
Aus der Figur ist weiters ersichtlich, dass das Laufrad auf einer Seite der Gelenkachse liegt, die durch die Stifte 200 gebildet wird, wobei die Rechenräder auf der andern Seite angeordnet sind. Auf
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diese Weise wird gesichert, dass, wenn sich das Gestell hinten aufwärts zu bewegen sucht, z. B. beim Bilden eines grossen Schwaden, das Laufrad gegen den Boden gedrückt wird und einer solchen Bewegung entgegenwirkt.
An dem schräg nach oben verlaufenden Rahmenbalken 182 ist durch Stützen 251 ein U-för- miger Bügel 252 befestigt. In den Schenkeln 253 des U-förmigen Bügels 252 ist eine Achse 254 gelagert, die sich, in einer Seitenansicht, von der Vorderseite der Vorrichtung her schräg nach hinten und nach oben erstreckt, wobei in Draufsicht gesehen, diese Achse nahezu parallel zur Fahrtrichtung der Vorrichtung verläuft. Die Achse 254 ist durch ein in einem Kupplungsglied 255 vorgesehenes Lochgesteckt und beiderseits des Kupplungsgliedes 255 sind Federn 256 und 257 vorgesehen. Das Kupplungsglied 255 kann längs der für das Kupplungsglied eine Führung bildenden Achse 254 verschoben werden, wobei die Federn 256 und 257 das Kupplungsglied in der Mittellage zu halten suchen.
An dem Kupplungsglied ist ein U-förmiger Bügel 258 befestigt und in den beiderseits des Kupplungsgliedes liegenden, parallelen Schenkeln des Bügels 258 sind Löcher zur Aufnahme eines Stiftes 259 vorgesehen.
Die Vorrichtung kann mit der Hebevorrichtung eines Schleppers 229 gekuppelt werden, indem die unteren Arme 230 und 231 der Hebevorrichtung mit den Stiften 200 gekuppelt werden, wobei der obere Arm 232 der Hebevorrichtung durch den Stift 259 mit dem an dem Kupplungsglied 255 befestigten Bügel 258 gekuppelt wird. Die Vorrichtung kann im Betrieb sich um die Gelenkachse drehen, die durch die Mittellinien der Stifte 200 gebildet wird. Die Federn sind bestrebt, das Ankupplungsglied in Form des Kupplungsgliedes in der in der Figur dargestellten Lage zu halten. Dreht sich das Ende der Vorrichtung gegenüber dem Schlepper nach unten, so wird die unterhalb des Kupplungsgliedes liegende Feder 257 gespannt, so dass diese Feder die Vorrichtung in die ursprüngliche Lage zurückzuführen sucht.
Dreht sich die Vorrichtung um die Gelenkachse nach oben, so wird die Feder 256 gespannt, die auch sucht, die Vorrichtung wieder in die ursprüngliche Lage zurückzuführen.
Wenn die Vorrichtung in Richtung des Pfeiles P fortbewegt wird und die Rechenräder die in vollen Linien angedeutete Lage einnehmen, arbeitet die Vorrichtung als Seitenrechen.
Die mit dem Rahmenbalken 181 gekuppelten Rechenräder lassen sich in eine Lage drehen, in der ihre Ebenen wenigstens nahezu senkrecht zu diesem Balken sind, was für das vordere Rechenrad durch strichlierte Linien angedeutet ist. In dieser Lage werden die Rechenräder je für sich während der Fortbewegung einen Bodenstreifen bearbeiten, so dass die Vorrichtung als Wender wirksam ist. Weiters kann wenigstens das vordere Rechenrad in eine Lage übergeführt werden, in der es nahezu parallel zur Fahrtrichtung verläuft. In dieser Lage lässt sich die Vorrichtung zweckdienlich transportieren.
Das Laufrad 216 dient dazu, um den Abstand zwischen den unteren Armen der Hebevorrichtung und dem Boden im Betrieb einzustellen, so dass auch der Druck, mit dem die Rechenräder auf dem Boden ruhen, eingestellt wird.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut mit einem Gestell und mindestens einem mit dem Gestell gekuppelten Rechenglied, wobei das Gestell Kupplungsglieder aufweist, durch welche die Vorrichtung um eine nahezu waagrechte Gelenkachse schwenkbar mit einem die Vorrichtung fortbewegenden Fahrzeug kuppelbar ist, wobei in einem gewissen Abstand über der Gelenkachse ein weiteres Kupplungsglied vorgesehen ist, welches mittels einer parallel zur Gelenkachse sich erstreckenden Achse gelenkig mit einer schwenkbarmit dem Zugfahrzeuggekuppelten Kupplungsstangeod. dgl. verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Kupplungsglied (255) auf einer mit dem Gestell verbundenen Führung (254) verschiebbar ist, wobei ein Federmechanismus (257) dieser Verschiebung entgegenwirkt.