AT230138B - Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut - Google Patents

Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut

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AT230138B
AT230138B AT195259A AT195259A AT230138B AT 230138 B AT230138 B AT 230138B AT 195259 A AT195259 A AT 195259A AT 195259 A AT195259 A AT 195259A AT 230138 B AT230138 B AT 230138B
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


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  Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem
Erntegut mit einem von Laufrädern abgestützten Gestell, das eine Reihe von Rechenrädern trägt, wobei die Vorrichtung, welche in einer Arbeitslage als Seitenrechen verwendbar und mit Hilfe eines Zugarmes fortbewegbar ist, der in der Nähe des Vorderendes der Vorrichtung um eine im wesentlichen lotrechte Ach- se   i rei schwenkbar   angeordnet ist, und sich in der Nahe dieser Achse ein Laufrad betindet, das während des Betriebes in horizontaler Richtung unbeweglich mit dem Zugarm verbunden ist.

   Bei Vorrichtungen dieser bekannten Art wird beim Überführen von der ersten in die zweite Arbeitslage und umgekehrt die Vorrichtung von dem die Vorrichtung fortbewegenden Schlepper oder sonstigem Fahrzeug gelöst. Das Lösen nimmt viel Zeit in Anspruch und es können auf Abhängen Unfälle vorkommen, da die Vorrichtung nach dem Lösen abrollen kann. 



   Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beheben.   Gemäss   der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die als Schwenkachse ausgebildete lotrechte Achse des Zugarmes in beiden Arbeitslagen in der Nähe und parallel zur Vertikalebene durch die Rechenradzentren angeordnet ist, wobei die Vorrichtung an der Hinterseite ein an sich bekanntes die Fahrtrichtung bestimmendes Laufrad aufweist, durch dessen Einstellung sich die Rechenräderreihe vom vorderen Ende des Gestelles her, in einer Arbeitslage als Wender in bezug auf die Fahrtrichtung schräg nach rechts rückwärts, hingegen in der Arbeitslage als Seitenrechen schräg nach links rückwärts, erstreckt, und die Rechenradebenen in der Arbeitslage als Wender in an sich bekannter Weise senkrecht zur Stellung der Rechenradebenen in der Seitenrechenlage stehen. 



   Diese Massnahmen bewirken, dass es zur Überführung der Vorrichtung von der einen in die andere Arbeitslage lediglich erforderlich ist, die Rechenräderund das die Fahrtrichtung bestimmende Laufrad in die richtige Lage zu bringen. Wenn hernach die Vorrichtung mittels des Schleppers oder sonstigem Fahrzeug weiter fortbewegt wird, verschwenkt sich das Gestell gegenüber dem Zugarm um die lotrechte Achse und nimmt eine für die neue Arbeitslage geeignete Lage ein. 



   Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen vorteilhafter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erstes   Ausfüh-   rungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht auf   ein zweites Ausführungsbei-   spiel einer Vorrichtung nach der Erfindung, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Einzelteiles der Vorrichtung nach Fig. 2, in Richtung des Pfeiles III gesehen, Fig. 4 einen waagrechten Schnitt durch einen Einzelteil der Vorrichtung nach Fig. 2 und Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 2, die in einer andern Arbeitslage dargestellt ist. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich besteht die Vorrichtung aus einem Gestell 1, das von drei Laufrädern 2,3 und 4 abgestützt wird. Das Gestell 1 hat einen Rahmenbalken 5, an dem vier Rechenräder   6 - 9   befestigt sind. Alle Rechenräder   6 - 9   sind auf gleiche Weise an dem Rahmenbalken 5 befestigt, welche   Befesti-   gung für das Rechenrad 9 ins Detail gehend beschrieben wird. Auf dem Rahmenbalken 5 ist ein Lager 10 für das Rechenrad 9 vorgesehen, an dem mittels einer lotrechten Gelenkachse 11 ein Hilfsträger 12 befestigt ist. Am Ende des Hilfsträgers 12, der in lotrechter Richtung unverrückbar an dem Gestellbalken 5 

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 befestigt ist, ist ein Lager 13 vorgesehen, in dem ein Rechenradträger, in Form einer   Kurbel 14,   gelagert ist.

   Die Kurbel 14 trägt das Rechenrad 9, das sich gegenüber der Kurbel 14 um   dieDrehachselSfrei dre-   hen kann. Letztere liegt in gleicher Höhe mit dem Gestell. Der Hilfsträger 12, der nur mit einem Ende an dem Gestell angelenkt ist, ist gegen Verschwenkung gegenüber dem Rahmenbalken 5 durch eine Verriegelungsvorrichtung 16 gesichert, die einen Verriegelungsstift 17 besitzt. Der'Verriegelungsstift 17 ist bei Verriegelung des Hilfsträgers 12 in ein Loch 18 eines am Rahmenbalken 5 angebrachten Bügels 19 gesteckt.

   In der ersten Arbeitslage, in der die Rechenräder   6 - 9   die in Fig. 1 in vollen Linien dargestellte Lage einnehmen und die Hilfsträger 12 sich längs des Rahmenbalkens 5 erstrecken, arbeitet die Vorrichtung als Seitenrechen, bei dem alle Rechenräder das Erntegut gemeinsam seitlich abführen und die Zentren der Rechenräder in einem Abstand von dem Rahmenbalken 5 liegen, der kleiner ist als der halbe Durchmesser eines Rechenrades. Dabei wird die Vorrichtung in Richtung des Pfeiles I fortbewegt, gegen- über welcher die Rechenräderreihe sich schräg nach links rückwärts erstreckt, und das Gestell hinter der Rechenräderreihe liegt. Für die Fortbewegung ist an dem Vorderende 20 des Gestelles nahe dem Vorderende der Rechenräderreihe ein Zugarm 21 angebracht.

   Der Zugarm 21 ist an einer   gegenüber dem Gestell   beweglichen lotrechten Achse 23 befestigt, die, von oben her gesehen, im wesentlichen in einer Flucht mit den Zentren der Rechenräder   6 - 9   liegt. Das Laufrad 2 ist mittels der Achse 23 mit dem Zugarm ver-   bunden. und   bildet also ein Steuerrad. Um die seitlich auf das Gestell ausgeübten Kräfte aufnehmen und die Fahrtrichtung I beibehalten zu können, sind die Laufräder 3 und 4, die mittels lotrechter Achsen 24 und 25 schwenkbar mit dem Gestell verbunden sind, gegenüber dem Gestell 1 mittels   Verriegelungsvor-   richtungen 26 und 27 festsetzbar. 



   Zum Überführen der Vorrichtung in eine Transportlage, bei der die Rechenräder   6 - 9   vom Boden abgehoben sind, ist die Vorrichtung mit einer Hebevorrichtung 28 versehen. Die Hebevorrichtung 28 besteht aus einer sich längs des Rahmenbalkens 5 erstreckenden Stange 29, die mit Armen 30 - 33 verbunden ist, die mittels Achsen   34 - 37   an dem Rahmenbalken 5 angebracht sind. Die Arme 30 - 33 sind mit Armen 38 - 41 verbunden, die mittels aus einer Kette 42 und einer Feder 43 bestehenden Verbindungsstücken an 
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 menbalken des Gestelles 1 liegt. Die Kette 44 ist mit einem Punkt des Hebelarmes 45verbunden, derhöher als die Achse 46 liegt. Infolgedessen wird beim Schwenken des Hebels 45 samt der Achse 46 die Stange 29 in einer zum Längsbalken 5 parallelen Richtung bewegt.

   Bei Verschiebung der Stange 29 in Richtung des Pfeiles II werden sich die Arme 30 - 33 um die lotrechten Achsen   34 - 37   in einer Richtung drehen, die von oben her gesehen entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn verläuft. Durch Schwenkung der Arme 30 bis 33 und   38 - 41,   die nahe den lotrechten Gelenkachsen 11 liegen, um die lotrechten Achsen 34-37, werden die Rechenräder   5 - 9   von dem Boden abgehoben. Da in die Verbindungen   zwischen denArmen 38   bis 41 mit den Kurbeln der Rechenräder   6 - 9   Federn 43 eingefügt sind, können die Rechenräder in der Arbeitslage den Unebenheiten des Bodens federnd ausweichen, da die Kurbeln sich in den Lagern 13 verschwenken können.

   Weiters können während der Arbeit die Spannungen in den Federn 43 so gross gehalten werden, dass die Rechenräder nicht vollkommen mit ihrem Eigengewicht auf den Boden drücken. 



   Die Vorrichtung kann von der Arbeitslage eines Seitenrechens in eine zweite Arbeitslage übergeführt werden, in der die Vorrichtung als Einzelradwender arbeitet. Diese zweite Arbeitslage kann durch Verdrehung der Hilfsträger 12 mit den Rechenrädern   6 - 9   um die lotrechten Gelenkachsen 11 erreicht werden. Zum Verdrehen der Rechenräder   6 - 9   werden die Verriegelungsstifte 17 aus den Löchern 18 entfernt, so dass die Rechenräder um die Achsen 11 geschwenkt werden können. Zum Festsetzen der Rechenräderin der zweiten Arbeitslage, wobei die Hilfsträger 12 Winkel von etwa 600 mit dem Gestellbalken 5 einschliessen, ist der Bügel 19 mit einem zweiten Loch 47 versehen, in dem der Verriegelungsstift 17 eingesteckt werden kann.

   In dieser zweiten Arbeitslage liegt der Hilfsträger 12 noch in demselbenQuadranten, der von dem Rahmenbalken 5 und einer senkrecht auf diesem Rahmenbalken stehenden Ebene durch die Gelenkachse des Hilfsträgers gebildet wird, wie in der ersten Arbeitslage. Da die Rechenräder   6 - 9   mit Zinken 48 versehen sind, die in der Drehrichtung des Rechenrades nach hinten gerichtet   sind. muss die Vor-   richtung in der zweiten Arbeitslage in Richtung des Pfeiles IV fortbewegt werden, um den richtigen Drehsinn der Rechenräder zu sichern. Bei der Fortbewegung der Vorrichtung in der zweiten Arbeitslage, wobei die Drehachsen der Rechenräder nahezu in Flucht miteinander liegen, bearbeiten die Rechenräder 6-9 je für sich einen Geländestreifen.

   Die Umstellung der Fortbewegungsrichtung I in die Fortbewegungsrichtung IV kann dadurch leicht erreicht werden, dass nur die Verriegelungsvorrichtungen 26 und 27 der Laufräder 3 und 4 gelöst werden und das Laufrad 4, das das hintere Ende der Vorrichtung abstützt, durch Verschwenkung um die Achse 25 in die Lage 24 gebracht wird, welche der Fahrtrichtung IV entspricht, worauf das 

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Laufrad 4 wieder mit der Verriegelungsvorrichtung 27 gegenüber dem Gestell festgesetzt wird. Nach der
Verstellung des Laufrades 4 wird sich die Vorrichtung beim Fortbewegen um die Achse 23 verschwenken und eine Lage einnehmen, wie dieselbe gegenüber dem Pfeil IV in Fig. 1 angegeben ist. In dieser zwei- ten Arbeitslage erstreckt sich die Rechenräderreihe gegenüber der Fahrtrichtung schräg nach rechts rück- wärts.

   Das Laufrad 4, das ebenso wie das Laufrad 2 nahezu in Flucht mit den Zentren der Rechenräder liegt, ist also in beiden Arbeitslagen ein richtungsbestimmendes Laufrad.   Für die   Umstellung der Vorrich- tung von der ersten in die zweite Arbeitslage braucht die Vorrichtung also nicht vom Schlepper oder ei- nem ähnlichen Fahrzeug, das die Vorrichtung fortbewegt, gelöst zu werden. Das Laufrad 3 kann in die- ser Arbeitslage ein selbsteinstellendes Rad sein, was dadurch möglich ist, dass die lotrechte Achse 24 die waagrechte Drehachse des Laufrades 3 kreuzt. Die Kurbeln der Rechenräder können in   beidenArbeitslagen   mittels der Ketten 42 mit denselben Teilen der Hebevorrichtung gekuppelt bleiben.

   In Draufsicht gesehen, bewegen sich die Ketten 42 während der Umstellung der Arbeitslage der Vorrichtung von der einen nach der andern Seite der Gelenkachsen 11. 



   Die Anordnung der Laufräder 2,3 und 4 ist derart, dass sie in der Fahrtrichtung 1 nicht vor den Re- chenrädern   6 - 9   liegen, so dass in der ersten Arbeitslage die Laufräder nicht über das zu bearbeitende
Erntegut hinwegfahren, ebensowenig wie über das von den Rechenrädern in Form eines einzigen grossen Schwadens zusammengerechten Gut. Die zweite Arbeitslage, in der jedes Rechenrad für sich einen Streifen des Ackers bearbeitet, dient dazu, das am Boden liegende Erntegut von dem Boden aufzuheben und wieder locker auf dem Boden abzuwerfen, so dass es anschliessend besser trocknet. Es ist dabei also wichtig, dass die   Laufräder nicht über das   bearbeitete Erntegut hinwegfahren.

   Das Laufrad 2 ist derart angeordnet, dass es in der zweiten Arbeitslage, in der die Zentren der Rechenräder in einem grösseren Abstand von dem Rahmenbalken 5 als in der ersten Arbeitslage liegen, ebensowenig über das bearbeitete Gut hinwegfährt. 



   Obgleich in der zweiten Arbeitslage die Rechenräder weiter von dem Gestell entfernt sind als in der ersten Arbeitslage, ist die Stabilität der Vorrichtung infolge der Lage des Rahmenbalkens 5 zwischen den Laufrädern 2 und 4 und dem Laufrad 3 nach wie vor zufriedenstellend. 



   Wie aus den Fig. 2 - 5 ersichtlich, besteht das zweite Ausführungsbeispiel des Gegenstandes nach der Erfindung aus einem Gestell 60, das von Laufrädern 61,62 und 63 abgestützt wird, die mittels lotrechter Achsen 64,65 und 66 mit dem Gestell 60 verbunden sind. Die Laufräder 62 und 63 können mittels Verriegelungsvorrichtungen 67 und 68 gegenüber dem Gestell festgesetzt werden. Das Gestell 60 ist mit einem Rahmenbalken 69 versehen, an dem Hilfsträger 70,71, 72 und 73 befestigt sind. Von diesen Hilfsträgern, die unverrückbar mit dem Gestell verbunden sind und nahezu senkrecht auf dem Gestellbalken 9 stehen, wird der Hilfsträger 73 durch das abgebogene hintere Ende des Rahmenbalkens 69 gebildet. An den Enden dieser Hilfsträger sind Anbaustücke in Form von Lagern 74,75, 76 und 77 angebracht, die sich alle parallel zueinander erstrecken.

   In den Lagern 74 - 77 sind Kurbeln 78,79, 80 und 81 vorgesehen, an deren Enden Rechenräder 82,83, 84 und 85 frei drehbar angeordnet sind. Bei einer   Anordnung der Re-   chenräder 82 - 85 gemäss den vollen Linien in der Fig. 2 nimmt die Vorrichtung eine erste Arbeitslage ein, in der sie als Seitenrechen arbeitet und die Rechenräder das Gut gemeinsam seitlich abführen. Die Laufräder 61,62 und 63 sind wieder derart angeordnet, dass sie in der Arbeitslage, in der die Vorrichtung als Seitenrechen arbeitet und sich in Richtung des Pfeiles V in Fig. 2 bewegt, nicht über das zu bearbeitende Erntegut hinwegfahren. Die Rechenräderreihe erstreckt sich in dieser Arbeitslage gegenüber der Fahrtrichtung V, von der Achse 64 her gesehen, schräg nach links rückwärts. 



   Zum Fortbewegen der Vorrichtung ist ein Zugarm 86 vorgesehen, der mit der lotrechten Achse 64 des Laufrades 61 verbunden ist, wobei die Achse im wesentlichen in Flucht mit den Zentren der Rechenräder 82 - 85 liegt. Um diese Vorrichtung in eine Transportlage überführen zu können, in der die Rechenräder vom Boden abgehoben sind, ist das Gestell mit einer Hebevorrichtung 87 versehen, die eine oberhalb des 
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 bracht ist, dass sie sich in einer zum Rahmenbalken 69 parallelen Richtung bewegen kann, ist mittels einer Kette 91 mit einem Hebel 93 verbunden. Der Hebel 94 ist auf einer Achse 95 angebracht. Durch Schwenkung des Hebelarmes 93 um die Achse 94 kann die Stange 88 in ihrer Längsrichtung bewegt werden.

   Wenn die Stange 88 in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 2 bewegt wird, verschwenken sich die Kurbeln der Rechenräder 82 - 85 in den Lagern   74 - 77   derart, dass sich die Rechenräder   82 - 85   frei vom Boden abheben. Um den Hebelarm 93 in der Transportlage der Vorrichtung derart festzusetzen, dass die Rechenräder vom Boden abgehoben bleiben, ist dieser Arm mit einem Verriegelungsklotz 95 versehen, der hinter einem Verriegelungsstift 96 angebracht werden kann, so dass die Rechenräder in der gehobenen Lage 

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 verbleiben. Auch bei dieser Vorrichtung können die Rechenräder sich an die Unebenheiten des Bodens an- passen, ähnlich wie jene bei der Vorrichtung nach Fig. 1. 



   Um die Vorrichtung nach den Fig.   2 - 5   in eine zweite Arbeitslage überführen zu können, in der je- des Rechenrad unabhängig von den andern einen Geländestreifen bearbeitet, sind auf den Hilfsträgern 70 bis 73, nahe den Lagern   74 - 77,   zusätzliche Anbaustücke in Form von Lagern 99,100, 101 und   102vor-   gesehen. Für jedes Rechenrad sind also zwei Lager auf dem Hilfsträger angeordnet, eines für die Arbeits- lage als Seitenrechen und eines für die Arbeitslage als Einzelradwender. Die Achsen von den zwei Lagern auf einem Hilfsträger schliessen einen Winkel von etwa 900 miteinander ein, wobei die Achse des Lagers, in das die Kurbel eines Rechenrades für die Seitenrechenlage eingesteckt ist, nahezu senkrecht zu dem
Rahmenbalken 69 steht.

   Die Lager liegen in einem Abstand von dem Gestellbalken 69,   der etwa der H 1f-   te des Rechenraddurchmessers gleich ist. Die Lager 74 - 77 und die Lager   99 - 102   sind paarweise aus ei- nem einzigen gegossenen, gespritzten oder gepressten Stück Material hergestellt, was in Fig. 4 für die La- ger 74 und 99 gezeigt ist. Dabei bildet die Bohrung des einen Lagers teilweise die Bohrung des andern La- gers. Beim Überführen der Vorrichtung von der ersten in die zweite Arbeitslage werden die Kurbeln 78 bis
81 aus den Lagern 74 - 77 entfernt und in die Lager   99 - 102 eingebracht.   Dabei nehmen dieRechenräder   82 - 85   die strichliert dargestellte Lage ein, bei der die Drehachsen der Rechenräder nahezu in einer
Flucht liegen.

   In dieser zweiten Arbeitslage wird die Vorrichtung in der Richtung VII in Fig. 2 an dem
Zugarm 86 fortbewegt. Beim Umwandeln der Vorrichtung von der ersten in die zweite Arbeitslage braucht die Kupplung der Vorrichtung mit dem sie fortbewegenden Fahrzeug, z. B. einem Schlepper, nicht gelöst zu werden. Zum Ändern der Arbeitslage braucht nur das Laufrad 63, das mit den ZentrenderRechenräder
82 - 85 nahezu in einer Flucht liegt, um die lotrechte Achse 66 versetzt und festgestellt zu werden. Beim Fortbewegen der Vorrichtung wird die Vorrichtung dann durch Schwenkung des Gestelles mit der Rechen- räderreihe um die Achse 64 die neue Arbeitslage einnehmen. In dieser neuen Arbeitslage erstreckt sich die Rechenräderreihe schräg rechts nach hinten gegenüber der Fahrtrichtung VII in Fig. 2. 



   Beim Übergang von der ersten in die zweite Arbeitslage müssen bei dieser Vorrichtung die Ketten 89 von der Stange 88 weggenommen und mit Armen 103 verbunden werden, die auf den Hilfsträgern   70 - 73   angebracht sind. Die Arme 103 sind wieder mittels Ketten 104 mit der Stange 88 verbunden. 



   Es kann erforderlich sein, die Vorrichtung nach den Fig.   2 - 5   in eine dritte Arbeitslage überzuführen, in der die Rechenräder gruppenweise als Schwadwender arbeiten. Dazu ist das Gestell mit einem an sich bekannten Hilfsbalken 105 versehen, auf dem drei Lager 106,107 und 108 für zweiRechenräder angeordnet sind. Der Abstand zwischen dem ersten Lager 106 und dem zweiten Lager 108 ist etwa gleich gross wie der Abstand zwischen den Lagern 74 und 75, wogegen der Abstand zwischen dem zweiten Lager 108 und dem dritten Lager 107 etwa die Hälfte des Abstandes zwischen dem Lager 106 und dem Lager 108 ist. Weiters ist an dem Hilfsträger 71 mittels einer Stange 110 ein zusätzliches Lager 109 befestigt, das in einem Abstand vom Lager 75 liegt, der ungefähr ein Drittel des Abstandes zwischen den Lagern 74 und 75 ist. 



   Wenn man zwei Rechenräder von dem Rahmenbalken 69 abnimmt und auf dem Balken 105 anbringt, so tritt die Schwierigkeit auf, dass entweder das Rad 61 oder das Rad 63 über das Gut fährt. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch vermieden, dass das hintere Rad 63 etwas um die lotrechte Achse verstellt wird, so dass die Vorrichtung sich in der Fahrtrichtung etwas mehr nach ihrer Längsrichtung hin erstreckt, wodurch der Abstand zwischen den Rädern 61 und 63 quer zur Fahrtrichtung geringer wird. Um die Vorrichtung dabei an die erforderliche Schwadenbreite anzupassen, wird das Rechenrad 83 im Lager 109 auf der Stange 110 angeordnet, wobei die auf dem Balken 105 angeordneten Rechenräder 82 und 85   in den Lagern   106 und 107 ruhen. 



   Diese Anordnung der Rechenräder ergibt eine vorteilhafte Schwadenform. Wenn das Rechenrad 83 wieder in dem Lager 75 ruht oder in diesem Lager belassen wird und wenn das Rechenrad 85 im Lager 108 angeordnet wird, kann eine einfache Anpassung an den Schwadenabstand erreicht werden. 



   Um auch die auf dem Rahmenbalken 105 angeordneten Rechenräder vom Boden abheben zu können, ist oberhalb des Rahmenbalkens 105 eine Stange 111 vorgesehen, die mittels einer Kette 112 mit einem Hebel 113 verbunden ist, der an der Achse 94 befestigt ist. Durch Verschwenken desHebels93bewegtsich auch die Stange 111. 



   Obwohl in den Ausführungsbeispielen die Achse, auf welche die Zugkraft mittels eines Zugarmesangreift, von einem Laufrad abgestützt wird, ist es auch möglich, dieses Laufrad fortzulassen und das vordere Ende der Vorrichtung auf dem Schlepper oder einem ähnlichen die Vorrichtung fortbewegenden Fahrzeug aufruhen zu lassen. Der Zugarm kann dann ebenso fortgelassen werden, oder derselbekann statt fest an der lotrechten Achse schwenkbar an dieser Achse angebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut mit einem von Laufrädern abgestützten Gestell, das eine Reihe von Rechenrädern trägt, wobei die Vorrichtung, welche in einer Arbeitslage als Seitenrechen verwendbar und mit Hilfe eines Zugarmes fortbewegbar ist, der in der Nähe des Vorderendes der Vorrichtung um eine im wesentlichen lotrechte Achse frei schwenkbar angeordnet ist, und sich in der Nähe dieser Achse ein Laufrad befindet, das während des Betriebes in horizontaler Richtung unbeweglich mit dem Zugarm verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die als Schwenkachse ausgebildete lotrechte Achse (23) des Zugarmes (21), in beiden Arbeitslagen in der Nähe und parallel zur Vertikalebene durch die Rechenradzentren angeordnet ist,
    wobei die Vorrichtung an der Hinterseite ein an sich bekanntes die Fahrtrichtung bestimmendes Laufrad (4) aufweist, durch dessen Einstellung sich die Re- EMI5.1 rückwärts, erstreckt, und die Rechenradebenen in der Arbeitslage als Wender in an sich bekannter Weise senkrecht zur Stellung der Rechenradebenen in der Seitenrechenlage stehen.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenräder auf Hilfsträgern (12) sitzen, die je um eine im wesentlichen lotrechte Achse (11) schwenkbar am Gestell angelenkt sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich am Gestell Hilfsträger (70 - 73) befinden, deren freie Enden zwei Anbaustücke, z. B. Lager (74-77, 99-102), aufweisen, an denen Rechenradträger (78 - 81) für die zwei Arbeitslagen bringbar sind.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell von drei Laufrädern (2,3, 4) abgestützt ist, wobei das hinterste Laufrad (4), das sich in der Nähe des hinteren Endes der Rechenräderreihe befindet, um eine im wesentlichen lotrechte Achse (25) verschwenkbar und in mehreren Lagen einstellbar ist.
    5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell in der Arbeitslage als Seitenrechen hinter den Rechenrädern liegt.
    6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Gestell in an sich bekannter Weise ein Rahmenbalken (105) verbunden ist, an dem zur Überführung der Vorrichtung in die Arbeitslage als Schwadwender eine Anzahl der Rechenräder kuppelbar ist.
AT195259A 1958-03-15 1959-03-12 Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut AT230138B (de)

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