DE246724C - - Google Patents

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DE246724C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/08Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for incorporation in vehicles

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246724 KLASSE 42/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug, insbesondere zur Beförderung von Vieh, das mit einer Wage zur Wägung des beförderten Gutes in einer Weise verbunden ist, die es ermöglicht, den Wagenkasten bis auf den Erdboden herabzusenken. Die Handhabung, d. h. die Umwandlung des Wagens in eine Vieh wage, ist besonders einfach und erfordert nur einige Drehungen einer Kurbel, die den Kasten des
ίο Wagens senken und so mit einem einzuschaltenden Wagehebel in Verbindung bringen.
In der Zeichnung ist eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Ansicht des Wagens in der Transportstellung,
Fig. 2 einen Grundriß hierzu,
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht der ganzen Vorrichtung.
Der Kasten α des Wagens ist mit Tragzapfen b versehen, vermittels deren er mit zwei Paar zweiarmigen Hebeln c in Verbindung steht. Der Drehpunkt d des hinteren Paares ist durch Zapfen gebildet, welche zugleich zur Aufnahme der Hinterräder e dienen, während die Lager für die Drehpunkte f des vorderen Paares von einem Rahmen g getragen werden, der gleichzeitig zur Aufnahme des Kutschersitzes h dient und in geeigneter Weise auf den Vorderrädern i ruht. Auf den beiden Drehzapfen f sitzen nun zwei Kegelräder k, welche durch Kegelräder I gedreht werden können. Diese können durch verschiebbare Hülsen m einzeln oder beide zugleich (alsdann mittels einer einfachen Hebelvorrichtung) jederzeit ausgeschaltet werden und stehen vermittels Kegelräder und Wellen mit einer Handkurbel η an der Seite des Kutschersitzes in Verbindung, so daß beim Drehen der Kurbel beide Kegelräder k gedreht werden. Da nun die beiden Hebelpaare c durch Stangen 0 und auch die Drehpunkte d und f derselben durch Schienen p in Verbindung stehen, so erfolgt durch die Drehung der Handkurbel η ein Drehen der Hebel c um ihre Drehpunkte, wodurch der Kasten a angehoben oder gesenkt wird. In der tiefsten Stellung reicht der Kasten bis auf den Erdboden herab und die Schienen 0 sind dann an jeder Seite des Wagens dicht zusammengerückt. Zwischen den Schienen befinden sich auf der einen Seite des Wagens zwei Rollen q, welche an den Enden eines an der Schiene p gelagerten zweiarmigen Hebels r sitzen, durch den, wenn die Wage in Benutzung genommen wird, die beiden Schienen 0 auseinander gedrängt werden, so daß ein Heben des Wagenkastens α erfolgt. Die Kraft zum Drehen des Hebels r wird dabei durch einen Hebel t mit verschiebbarem Gewicht s erzeugt und gemessen. Der Hebel t ist mit einer Gewichtsskala versehen und sitzt als Hebelarm fest an dem Bolzen, an dem auch der zweiarmige Hebel r befestigt ist. Die Schiene t ist geteilt und durch ein Gelenkstück u umklappbar. Nach dem Umklappen ist die Wage ausgeschaltet; gleichzeitig wird dadurch das Schiebegewicht s festgehalten.
Die Kurbel η ist durch eine bekannte Sperrklinkenanordnung feststellbar, ebenso wie die beiden zum Ausrücken der Kegelräder I dienenden Hülsen m in den beiden Endstellungen. Letztere Einrichtung hat den Zweck,

Claims (1)

  1. durch Ausschalten der Kegelradübersetzungen beim Wägen keine Hemmungen des freien Spiels der Wage entstehen zu lassen.
    Die Einrichtung kann so beschaffen sein, daß die zweiarmigen Hebel, welche die Räder mit dem Wagenkasten verbinden, bei einer Transportstelluhg nicht nur in die senkrechte Lage, sondern über dieselbe hinausgedreht werden, worauf der vordere Teil des Kastens ίο auf ein festes Widerlager des Untergestells stößt, so daß dieses die durch die Schwankungen des schweren Wagenkastens hervorgerufenen Stöße aufnimmt.
    Paten τ-Anspruch:
    Fahrbare Wage, insbesondere zur Wägung und Beförderung von Vieh, mit Hebung und Senkung des Fahrzeugkastens (Brücke der Wage) durch Parallelogrammbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (a) des Fahrzeugs (Brücke der Wage) an und zwischen zwei gelenkigen Parallelogrammen (coco) aufgehängt ist, mit denen ein Wägehebel (r t u) zur Anlage gebracht werden kann, und die mit einem ausrückbaren Rädergetriebe (I k) so in Verbindung stehen, daß durch dieses die Parallelogramme verschwenkt und dadurch der Kasten (a) entweder in die für die Fahrt erforderliche Hochstellung gebracht oder zur Be- und Ausladung auf den Boden herab oder bei der Wägung auf das druckübertragende Glied (r) des Wagebalkens (r t u) gesenkt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922442C (de) * 1951-01-19 1955-01-17 Paul A Duepper Waage fuer Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922442C (de) * 1951-01-19 1955-01-17 Paul A Duepper Waage fuer Kraftfahrzeuge

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