DE448569C - Fahrzeug zum Sammeln und Wegfuehren von Massenguetern, z.B. Muell - Google Patents

Fahrzeug zum Sammeln und Wegfuehren von Massenguetern, z.B. Muell

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Publication number
DE448569C
DE448569C DEO14322D DEO0014322D DE448569C DE 448569 C DE448569 C DE 448569C DE O14322 D DEO14322 D DE O14322D DE O0014322 D DEO0014322 D DE O0014322D DE 448569 C DE448569 C DE 448569C
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DE
Germany
Prior art keywords
car body
bottom flaps
vehicle
chassis
bulk goods
Prior art date
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Expired
Application number
DEO14322D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J Ochsner and Cie AG
Original Assignee
J Ochsner and Cie AG
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Publication date
Application filed by J Ochsner and Cie AG filed Critical J Ochsner and Cie AG
Application granted granted Critical
Publication of DE448569C publication Critical patent/DE448569C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/24Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for unloading the tank of a refuse vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Fahrzeug zum Sammeln und Wegführen von Massengütern, z. B. Müll. Vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeug zum Sammeln und Wegführen von Massengütern, beispielsweise Müll. Das Fahrzeug besitzt in bekannter Weise ein Fahrgestell, das einen oder mehrere Wagenkaten aufzunehmen vermag, wobei der einzelne Wagenkasten mittels Rollen am einen der erwähnten zwei Teile (Fahrgestell oder Wagenleasten) und Führungsschienen am anderen Teil leicht auf das Fahrgestell aufgeschoben und gegebenenfalls, zwecks Umladens, von demselben aus auf ein zweites passend eingerichtetes Fahrgestell aufgeschoben werden kann. Dabei sind die Wagenkasten mit zur Entleerung dienenden Bodenklappen versehen, welche je um eine in der Längsrichtung des Wagenkastens liegende Achse verschwenkbar sind.
  • Gemäß der Erfindung sind nun die Bodenklappen auf den Stirnseiten der Wagenkasten durch ein Gestänge mit einem auf der entsprechenden Stirnseite des Wagenkastens angeordneten Schieber zwangläufig verbunden, wobei die beiden Schieber durch eine gemeinsame Sperrvorrichtung in der Lage gesichert «-erden, welche der Schließstellung der Bodenklappen entspricht. Durch Auslösen der Sperrvorrichtung werden gleichzeitig beide Bodenklappen freigegeben, so daß die Entleerung des Wagenkastens rasch stattfindet. Die besondere Ausbildung der Sperrvorrichtung bietet den Vorteil, daß verhältnismäßig sehr große Bodenklappen auch bei großer Belastung und bei starken Stößen sicher gehalten werden. Die Sperrvorrichtung gemäß der Erfindung ist vorteilhaft so ausgebildet, daß sie auch zum Anheben des Wagenkastens mittels einer Hebevorrichtung benutzt werden kann. Dadurch wird jeder Wagenkasten verhältnismäßig einfach und leicht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Abb. i in Seitenansicht ein Fahrgestell mit zwei aufgeschobenen Wagenkasten, Abb. 2 eine Rückansicht davon, Abb.3 in größerem Maßstab einen Wagenkasten in Stirnansicht, Abb. .4 einen Schnitt nach der Linie V-V der Abb.3; Abb.5 veranschaulicht den Wagenkasten an einer Aufhängevorrichtung aufgehängt; Abb.6 zeigt in kleinerem Maßstab eine Seitenansicht dieser Aufhängevorrichtung.
  • Das in den Abb. i und 2 gezeichnete Fahrgestell stellt einen für Pferdegespann eingerichteten Plattformwagen A dar. Die Plattform i dieses Wagens besitzt an beiden Längsseiten je zwei durch U-Schienen gebildete, nebeneinander verlegte Längsbalken 2, «-elche hinten je durch ein Blattfederwerk 3 auf der Hinterradachse 4 abgestützt sind und vorn mittels eines abgekröpften Teiles auf dein Oberteil 5 des Drehgestelles der Vorderradachse 6 aufliegen. Dieses Drehgestell ist durch zwei äußere und ein mittleres Blatt= federwerk 7 auf der Vorderradachse abgestÜtzt.
  • Die nach Abb. i auf die Plattform i des Wagens aufgeladenen zwei Wagenkasten 8, die einander gleich gebaut sind, können nach Abheben von der Plattform durch Öffnen v an zwei Bodenklappen 9, io (Abb. 3) entladen werden. Die Bodenklappen .g, io sind- je um eine nach oben verlegte, in der Längsrichtung des Wagenkastens verlaufende Achse ii schwenkbar und besitzen unten je eine U-förinige Führungsschiene r2. Die Wagenleasten 8 sind mittels ihres Schienenpaares 12 auf an den inneren zwei Längsbalken 2 angebrachte scheibenförmige Rollen 13 aufgeschoben (vom hinteren Ende der Plattform i her). Die Schienen 12 und Rollen i3 gestatten in bequemer Weise, den Wagenkasten auf das zu seiner Förderung bestimmte Fahrgestell aufzuschieben sowie gegebenenfalls, zwecks Umladens, von diesem auf ein anderes passend eingerichtetes Fahrgestell herüberzuschieben. Ferner geben die Schienen 12 und die Rollen 13 dem Wagenkasten auf dem Fahrgestell den erforderlichen Halt in der Seitenrichtung.
  • Die auf die Plattform i aufgeschobenen zwei Wagenkasten 8 besitzen auf den Stirnseiten je einen mittleren Puffer r¢. Der vordere Wagenkasten stößt mit seinem vorderen Puffer gegen einen Puffer 15 des Wagengestelles und der hintere Wagenkasten mit seinem vorderen Puffer auf den hinteren Puffer des vorderen Wagenkastens. An den beiden Längsseiten sind die Wagenkasten mit einem Anschlag 16 für einen Hakenriegel 17 versehen. Die Riegel 17 sind an äußeren Längsbalken 2 schwenkbar :gelagert und durch ein Gestänge 18 von einem gemeinsamen, im Bereich des Wagenführersitzes befindlichen Stellhebel i9 ein- und ausschaltbar, zwecks Sicherung der beiden Wagenkasten auf der Plattform in deren Längsrichtung und zugleich in der Höhe bzw. behufs Freigabe der Wagenkasten. Der einzelne Wagenkasten ist oben durch eine gewölbte Decke abgeschlossen, welche an beiden Seiten des Kastens je vier durch Schieber abschließende Einfüllöffnungen (in Abb. 3, q. nicht berücksichtigt) für das zu sammelnde und wegzuführende Gut besitzt. Oberhalb dieser Decke befindet sich in der Längsmittelebene des Wagenkastens eine Hohlstange 2o, die in an den Enden des Wagenkastens angebrachten Trägern 21 fest angeordnet ist (Abb. q.). Die Hohlstange 2o ist von einer Welle 22 durchsetzt, an deren Enden je ein Hakenriegel 23 befestigt ist, von denen der eine (in Abb. 3, d. gezeichnet) mit zwei einander gegenüberstehenden Armen 24 versehen ist, welche in Halten endigen. Die beiden Riegel 23 übergreifen in Wirkungsstellung einen Zapfen je eines Schiebers 25, welcher in einer an der entsprechenden Stirnwand des Wagenkastens angebrachten vertikalen Geradführung 26 angeordnet ist. Am Schieber 25 greifen zwei Lenker 27 an, die anderends an je eine Stange 28 angeschlossen sind, -von denen jede mit der einen der beiden Bodenklappen 9, io sowie mit einem Arm 29 bzw. 30 verbunden ist. Die an den Stirnseiten des Wagenkastens vorgesehenen, an die Bodenklappe 9 angeschlossenen zwei Arme 29 sind auf einer gemein- Samen Welle 31 befestigt und die an die Bodenklappe i o angeschlossenen zwei Arme 30 <in einer gemeinsamen Hohlwelle 32, in welcher die Welle 31 urverschiebbar gelagert ist. Die I-IoliIwelle 32 lagert ihrerseits in ortsfesten 13iichsen 33, die am Wagenkasten unter dessen Decke angebracht sind. Dadurch, daß <las Riegelpaar 23 das Schieberpaar 25 in hochgeschobener Lage festhält, sind die beiden Bodenklappen 9, io des Wagenkastens durch die Stangen in Schließstellung gesichert.
  • Zwecks Entleerung des Wagenkastens wird derselbe mittels seines Fahrgestelles vorteilhafterweise unter eine Aufhängevorrichtung nach der in Abb.5, 6 gezeichneten Art gefahren und an dieser mittels seines über der Wagenkastendecke von den Teilen 20, -21, 22 gebildeten Trägers aufgehängt. Zur Auf.-iialime des erwähnten oberen Trägers des Wagenkastens dienen zwei Hakenriegel 3.4, welche an den Enden einer gemeinsamen Welle 35 befestigt sind, die unv erschiebbar in einem Rohr 36 gelagert ist. Der eine Riegel 34 besitzt zwei in Halten endigende Seitenarme 37. Das Rohr 36 ist durch zwei Verbindungsstücke 38 starr mit einer j-Schiene 39 verbunden, die mit einem Aufhängering .Io versehen ist. Mittels ihres Ringes :I0 kann die Aufhängevorrichtung z. B. an einer längs einer Seilbahn beweglichen Laufkatze aufgehängt sein. 'Nachdem der zu entleerende Wagenkasten und die erläuterte Aufhängevorrichtung in passende Stellung zueinander l;ebracht "worden sind und das Riegelpaar 34 finit Hilfe eines Seiles 41, welches an den am einen Riegel 34. vorhandenen Seitenarmen 37 festgelegt ist, vorübergehend nach der Seite verschwenkt worden ist, bringt man das Riegelpaar 34 durch Zurückschwenker am oberen Träger 20, 21, 22 des Wagenkastens zum Angriff (wie in Abb. 5 in vollen Linien angegeben ist). Der Wagenkasten ist jetzt an der Aufhängevorrichtung aufgehängt und wird daraufhin das Fahrgestell, mittels welchem der Wagenkasten an Ort und Stelle befördert wurde, unter dein. Wagenkasten weggezogen. Durch Zurückschwenker des =im Wagenkasten vorhandenen Riegelpaares z3 finit Hilfe eines Zugorgans, welches man an den Haken der am einen Riegel 23 vorgesehenen Seitenarme 24 festgelegt, kann nun das Schieberpaar 25 freigegeben werden. Dies hat zur Folge, daß die beiden Boden-1<lappen c), to unter Mithilfe ihrer Belastung sich selbsttätig öffnen, dabei die Schieber 25 durch das Gestänge, welches dieselben mit den Bodenklappen verbindet, abwärts bewegend. In Abb.3 sind die Bodenklappen strichpunktiert in Offenstellung gezeichnet und ebenso der sichtbare Schieber 25 in entsprechender Tieflage und damit übereinstimmend (schematisch) das zugehörige Verbindungsgestänge. Durch Einwärtsschwenken der Bodenklappen 9, io wird das Schieberpaar 25 in den Führungen 26 wieder hochgeschoben und kann dann durch Zurückschwenker des Riegelpaares 23 von diesem neuerdings festgelegt werden behufs Sicherung der Bodenklappen in Schließstellung. Das Freilegen des Wagenkastens von der Aufhängevorrichtung wird durch Verschwenken des Riegelpaares 3-. bewerkstelligt. Die Wirkungsfähigkeit des erläuterten zwangläufigen Bodenklappenverschlusses kann vom Inhalt des Wagenkastens in keiner Weise beeinflußt werden; ferner zeichnet sich dieser Verschluß, bei zuverlässiger Sicherung der Bodenklappen in Schließstellung, durch die Einfachheit der ihn bildenden Organe aus.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Fahrzeug zum Sammeln und Wegführen von Massengütern, z. B. Müll, mit einem Fahrgestell und mit mindestens einem mittels Rollen leicht auf das Fahrgestell aufschiebbaren Wagenkasten, der zu seiner Entleerung dienende Bodenklappen aufweist, welche je um eine wagerecht liegende Achse verschwenkbar und durch eine auslösbare Sperreinrichtung geschlossen gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenklappen (9, io) auf den Stirnseiten des Wagenkastens (8) je durch ein Gestänge (27, 28) mit einem auf der entsprechenden Wagenkastenstirnseite in einer Führung (26) angeordneten Schieber (25) zwangläufig verbunden sind, wobei die beiden Schieber (25) und damit die Bodenklappen (9, io) in der Schließstellung gesichert werden.
  2. 2. Fahrzeug zum Sammeln und Wegführen von Massengütern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die am Wagenkasten (8) zur Sicherung der Schieber (25) und damit der Bodenklappen (9, io) in Schließstellung vorgesehenen Riegel (23) an einer oberhalb des Wagenkastens (8) in einer Hohlwelle (2o) angeordneten Welle (22) befestigt sind, wobei die Hohlwelle (2o) als Träger bei Aufziehen des Wagenkastens mittels einer Hebeeinrichtung (38 bis .Io) dient.
DEO14322D 1923-06-22 1924-06-20 Fahrzeug zum Sammeln und Wegfuehren von Massenguetern, z.B. Muell Expired DE448569C (de)

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DEO14322D Expired DE448569C (de) 1923-06-22 1924-06-20 Fahrzeug zum Sammeln und Wegfuehren von Massenguetern, z.B. Muell

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DE (1) DE448569C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT201700059773A1 (it) * 2017-05-31 2018-12-01 Giandomenico Pelazza Cassone per autocompattatore.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT201700059773A1 (it) * 2017-05-31 2018-12-01 Giandomenico Pelazza Cassone per autocompattatore.
EP3409619A1 (de) * 2017-05-31 2018-12-05 Giandomenico Pelazza Wagenkasten für ein müllfahrzeug

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