DE25249C - Neuerung- an der unter Nr. 2037g patentirten Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen - Google Patents

Neuerung- an der unter Nr. 2037g patentirten Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen

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DE25249C
DE25249C DENDAT25249D DE25249DA DE25249C DE 25249 C DE25249 C DE 25249C DE NDAT25249 D DENDAT25249 D DE NDAT25249D DE 25249D A DE25249D A DE 25249DA DE 25249 C DE25249 C DE 25249C
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DE
Germany
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innovation
support
side coupling
coupling
railway wagons
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DENDAT25249D
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A. GULLMANN in Reichenberg in Böhmen
Publication of DE25249C publication Critical patent/DE25249C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/22Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having screws incorporated in the links for lengthening or shortening the couplings
    • B61G1/24Operating devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb. ,^,··
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1883 ab.
Die an der Zugstange eines Wagens hängende Schraubenkuppelung kann von der Langseite des Wagens aus durch einen drehbaren, mittelst Gegengewichtes theilweise entlasteten Support gehoben und über den Kuppelungshaken des nächsten Wagens gehängt werden, wobei Support und Schraubenkuppelung durch Zahnräder derart mit einander verbunden werden, däfs durch eine an der Wagenbrüstung gelagerte, mit Handrädern versehene Welle eine Drehbewegung mittelst konischer Räder auf die Schraube der Kuppelung übertragen werden kann, um die Kuppelung zusammen- oder auseinanderzuschrauben.
Die Schraubenkuppelung, welche am besten in Fig. 3 zu sehen ist, besteht aus der mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Schraubenspindel χ, auf deren Mitte das Zahnrad η fest aufsitzt; auf den Gewinden sitzen die Muttern ν ν mit den Bügeln ο und /, von denen der erstere an dem Zughaken des betreffenden Wagens drehbar befestigt ist; von dem Bügel ο steht der Stift y seitlich ab, durch· den die Schraubenkuppelung von dem Support zum Anheben erfafst wird. Die Enden der Schraubenspindel * sind durch eine gekröpfte Schiene ζ verbunden, die als Führung für die Mutter υ dient und deren seitliche Lappen xl xl Träger des Bügels / bilden, damit dieser Bügel beim Heben der Kuppelung in der Achsenrichtung der letzteren verbleibt.
Der Support D sitzt lose auf der Welle b und kann durch die später zu beschreibende Einrichtung geschwungen werden. Tritt diese Schwingung ein, so fafst sein Haken d um den Stifty der Schraubenkuppelung, der beim Heben in diesem Haken entlang gleiten kann. Der Support dient als Lagerung für die kleine Welle w, welche an einem Ende das konische Rad e, an dem anderen Ende das Zahnrad r trägt; beide Getriebe sind auf w festgekeilt. Zahnrad r greift in die Zähne des Radkolbens k, der auf einen von dem Support abstehenden Zapfen drehbar aufgesteckt ist. Wird der Support D geschwungen und greift sein Haken d um den Stift y der Schraubenkuppelung, so treten die Zähne des Radkolbens k mit denen des Zahnrades η in Eingriff. Von dem Support stehen seitlich die Zapfen i ab, die von Mitnehmern erfafst werden, um den Support auf Welle b zu schwingen. Letztere ruht in Lagern^ an der Wagenbrüstung A. Sie trägt die beiden hohlen, drehbaren Achsen α α; jede derselben ist am äufseren Ende mit einem Arm g ausgestattet, der das Gegengewicht j trägt. An, den inneren Enden dieser Achsen α α sitzen die Mitnehmer h, welche die Zapfen i des Supports D umfassen. Wird demnach das Gewicht s auf einer Langseite des Wagens in der entsprechenden Richtung geschwungen, so schwingt gleichzeitig der Support aus, dessen Haken d hinter den Stift y der Schraubenkuppelungen fafst, dieselben aushebt und das Ueberhängen des Bügels / am freien Ende der Schraubenkuppelung über den Haken R ermöglicht.
Auf Welle b sitzen die Handräder // und das konische Getriebe c aufgekeilt; durch Drehung
eines der Räder / wird die Rotation mittelst der konischen Räder c e, Welle w, Getriebe r, Kolbenrad k und Stirnrad η auf die Schraubenspindel χ übertragen und ein Zusammenschrauben oder Lockern der Kuppelung bewirkt.
Die Schnappfeder m an den Handrädern f verhindert ein selbstthätiges Drehen der Transmissionstheile bei der Vibration durch das Rollen der Wagen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Seitenkuppelungen für Eisenbahnfahrzeuge ' die Combination des Hakens d an dem Support D mit dem Stift y an dem Bügel o,
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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