DE46817C - Neuerung an combinirten Wagen- und Schlitten-Untergestellen. - Google Patents
Neuerung an combinirten Wagen- und Schlitten-Untergestellen.Info
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- DE46817C DE46817C DENDAT46817D DE46817DA DE46817C DE 46817 C DE46817 C DE 46817C DE NDAT46817 D DENDAT46817 D DE NDAT46817D DE 46817D A DE46817D A DE 46817DA DE 46817 C DE46817 C DE 46817C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B13/00—Sledges with runners
- B62B13/18—Vehicles having alternatively-usable runners and wheels or other transport means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbaü.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wagenkasten, der leicht auf Rädern oder
Schlittenläufen ruhend eingerichtet werden kann, je nachdem es die Witterungs- oder Wegverhältnisse
bedingen, und aufserdem wie ein gewöhnlicher Wagen lenkbar ist.
Die Zeichnung stellt den Schlitten mit Wagenkasten versehen dar, wobei die Form des
Kastens eine ganz beliebige sein kann, und zwar zeigt Fig. 1 den Wagen in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht einer Achse.
Die Schlittenläufe (Kufen) α (zwei kürzere
Vorder- und zwei längere Hinterläufe), welche mit eisernen Schienen / versehen sind, ruhen
auf dem Boden, während beide Vorder- und beide Hinterräder b in die Höhe gewunden
sind. Die Hinterläufe sind fest mit dem Kasten verbunden, während die Vorderläufe sich um
den in der Mitte des Schemels angebrachten Lenknagel drehen, wie es bei jedem Wagen-Vordergestell
der Fall ist.
Das Wagen-Untergestell besteht in gewöhnlicher Weise aus dem Deichselarm c, dem
oberen und unteren Scheibenkreuz d und dem Haken e zum Einhängen des Zugscheites.
Der Wagenkasten ruht vermittelst der Feder k auf dem hinteren Schemel z, während der vordere
Theil direct auf dem vorderen Schemel i sitzt. Diese Schemel sind durch hölzerne Strebstützen
h mit den Kufen fest verbunden. Um die durch die Feder k bedingte Beweglichkeit
des Wagenkastens zu ermöglichen, ist der vordere Theil der Hinterläufe am Wagenkasten
vermittelst eines Scharniers g befestigt. An der vorderen Seife der Schemel i ist ein Scharnier
angebracht, welches nach unten in eine Schiene m ausläuft, die bis zur Kufe hinabgeht. In dieser
Schiene ist bei η das Lager für die Radachse angeordnet, die an der betreffenden Stelle
einen rechteckigen Querschnitt hat.
Die Achse ρ ist mit zwei Hebeln 0 versehen, welche mit ihrem oberen Ende r in dem
Scharnier I befestigt sind, so dafs eine Drehung um letzteres möglich ist. Zu diesem Zwecke
ist mit jedem Hebel ο durch Bolzen u ein Zahnbogen t befestigt, welcher seinerseits in
ein in der Stütze w gelagertes Zahnrad ν eingreift. Das an der Stütze w angebrachte
Lager ist ein geschlossenes und dient einerseits dem Zahnbogen t als Auflager, andererseits
hat es den Zweck, eine seitliche Verschiebung von Zahnbogen und Zahnrad zu verhindern.
Die zur Bewegung eines Räderpaares nöthigen Zahnräder ν sitzen auf einer gemeinschaftlichen
Welle x, welche quer unter dem Kasten durchgeht und an einem Ende mit einem Vierkant
versehen ist, so dafs eine Drehung durch eine aufgesetzte Kurbel möglich ist. Behufs Feststellung
der Räder ist das Zahnrad mit einer Sperrklinke versehen.
Soll nun der in der Zeichnung dargestellte, auf Schlittenläufen ruhende Kasten auf Räder
gesetzt werden, so setzt man die Kurbel auf das Vierkant und dreht in der Richtung des
Pfeiles; dadurch gehen die Zahnbögen hinten in die Höhe, die beiden Vorder- bezw. Hinterräder
stellen sich gleichzeitig auf die Erde, die Achse legt sich in das Lager η und die
Schlittenläufe heben sich um die Entfernung der Linien y-y und \-\. In entgegengesetzter
Richtung mufs man dann drehen, um den Kasten wieder auf die Schlittenläufe zu stellen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An combinirten Wagen- und Schlitten-Untergestellen die Anordnung der das Auf- und Abstellen der Räder bezw. Schlittenläufe ermöglichenden Windevorrichtung, bestehend aus den in den Stützen n> gelagerten, auf der Kurbelwelle χ sitzenden Zahnrädern v, welche mit Zahnbögen t in Eingriff stehen, welche letztere an den die Achsen der Räder tragenden Armen ο drehbar befestigt sind, während die Arme ο gelenkartig mit den Schemeln i verbunden sind, in Verbindung mit den die Schlittenläufe α und Schemel i fest verbindenden Stützen h, welche mit den die Lager η für die Radachse ρ tragenden Schienen m versehen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46817C true DE46817C (de) |
Family
ID=321895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46817D Expired - Lifetime DE46817C (de) | Neuerung an combinirten Wagen- und Schlitten-Untergestellen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46817C (de) |
-
0
- DE DENDAT46817D patent/DE46817C/de not_active Expired - Lifetime
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