DE46817C - Neuerung an combinirten Wagen- und Schlitten-Untergestellen. - Google Patents

Neuerung an combinirten Wagen- und Schlitten-Untergestellen.

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DE46817C
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Germany
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sled
wheels
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DENDAT46817D
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K. KRÄMER in St. Jo- hann-Saarbrücken, Gerberstr. 22.
Publication of DE46817C publication Critical patent/DE46817C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B13/00Sledges with runners
    • B62B13/18Vehicles having alternatively-usable runners and wheels or other transport means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbaü.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1888 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wagenkasten, der leicht auf Rädern oder Schlittenläufen ruhend eingerichtet werden kann, je nachdem es die Witterungs- oder Wegverhältnisse bedingen, und aufserdem wie ein gewöhnlicher Wagen lenkbar ist.
Die Zeichnung stellt den Schlitten mit Wagenkasten versehen dar, wobei die Form des Kastens eine ganz beliebige sein kann, und zwar zeigt Fig. 1 den Wagen in Seitenansicht, Fig. 2 eine Oberansicht einer Achse.
Die Schlittenläufe (Kufen) α (zwei kürzere Vorder- und zwei längere Hinterläufe), welche mit eisernen Schienen / versehen sind, ruhen auf dem Boden, während beide Vorder- und beide Hinterräder b in die Höhe gewunden sind. Die Hinterläufe sind fest mit dem Kasten verbunden, während die Vorderläufe sich um den in der Mitte des Schemels angebrachten Lenknagel drehen, wie es bei jedem Wagen-Vordergestell der Fall ist.
Das Wagen-Untergestell besteht in gewöhnlicher Weise aus dem Deichselarm c, dem oberen und unteren Scheibenkreuz d und dem Haken e zum Einhängen des Zugscheites.
Der Wagenkasten ruht vermittelst der Feder k auf dem hinteren Schemel z, während der vordere Theil direct auf dem vorderen Schemel i sitzt. Diese Schemel sind durch hölzerne Strebstützen h mit den Kufen fest verbunden. Um die durch die Feder k bedingte Beweglichkeit des Wagenkastens zu ermöglichen, ist der vordere Theil der Hinterläufe am Wagenkasten vermittelst eines Scharniers g befestigt. An der vorderen Seife der Schemel i ist ein Scharnier angebracht, welches nach unten in eine Schiene m ausläuft, die bis zur Kufe hinabgeht. In dieser Schiene ist bei η das Lager für die Radachse angeordnet, die an der betreffenden Stelle einen rechteckigen Querschnitt hat.
Die Achse ρ ist mit zwei Hebeln 0 versehen, welche mit ihrem oberen Ende r in dem Scharnier I befestigt sind, so dafs eine Drehung um letzteres möglich ist. Zu diesem Zwecke ist mit jedem Hebel ο durch Bolzen u ein Zahnbogen t befestigt, welcher seinerseits in ein in der Stütze w gelagertes Zahnrad ν eingreift. Das an der Stütze w angebrachte Lager ist ein geschlossenes und dient einerseits dem Zahnbogen t als Auflager, andererseits hat es den Zweck, eine seitliche Verschiebung von Zahnbogen und Zahnrad zu verhindern. Die zur Bewegung eines Räderpaares nöthigen Zahnräder ν sitzen auf einer gemeinschaftlichen Welle x, welche quer unter dem Kasten durchgeht und an einem Ende mit einem Vierkant versehen ist, so dafs eine Drehung durch eine aufgesetzte Kurbel möglich ist. Behufs Feststellung der Räder ist das Zahnrad mit einer Sperrklinke versehen.
Soll nun der in der Zeichnung dargestellte, auf Schlittenläufen ruhende Kasten auf Räder gesetzt werden, so setzt man die Kurbel auf das Vierkant und dreht in der Richtung des Pfeiles; dadurch gehen die Zahnbögen hinten in die Höhe, die beiden Vorder- bezw. Hinterräder stellen sich gleichzeitig auf die Erde, die Achse legt sich in das Lager η und die Schlittenläufe heben sich um die Entfernung der Linien y-y und \-\. In entgegengesetzter Richtung mufs man dann drehen, um den Kasten wieder auf die Schlittenläufe zu stellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An combinirten Wagen- und Schlitten-Untergestellen die Anordnung der das Auf- und Abstellen der Räder bezw. Schlittenläufe ermöglichenden Windevorrichtung, bestehend aus den in den Stützen n> gelagerten, auf der Kurbelwelle χ sitzenden Zahnrädern v, welche mit Zahnbögen t in Eingriff stehen, welche letztere an den die Achsen der Räder tragenden Armen ο drehbar befestigt sind, während die Arme ο gelenkartig mit den Schemeln i verbunden sind, in Verbindung mit den die Schlittenläufe α und Schemel i fest verbindenden Stützen h, welche mit den die Lager η für die Radachse ρ tragenden Schienen m versehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46817D Neuerung an combinirten Wagen- und Schlitten-Untergestellen. Expired - Lifetime DE46817C (de)

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