DE18753C - Fuhrwerk zum Befahren enger Wege, genannt „Jaskolka" - Google Patents

Fuhrwerk zum Befahren enger Wege, genannt „Jaskolka"

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DE18753C
DE18753C DENDAT18753D DE18753DA DE18753C DE 18753 C DE18753 C DE 18753C DE NDAT18753 D DENDAT18753 D DE NDAT18753D DE 18753D A DE18753D A DE 18753DA DE 18753 C DE18753 C DE 18753C
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DE
Germany
Prior art keywords
wagon
ring
jaskolka
called
driving
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DENDAT18753D
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F. V. GRUBINSKI in Warschau
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D61/00Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. December 1881 ab.
Dieses Fuhrwerk ist besonders zum schnellen Fahren geeignet.
Dasselbe ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. ι eine perspectivische Ansicht desselben, Fig. 2 und 3 zeigen eine Seitenansicht und Horizontalschnitt, Fig. 4 ist eine Ansicht des Sattelringes.
Das Fuhrwerk besteht im wesentlichen aus einem kreisrunden Ring α, innerhalb dessen das Fuhrgestell b mit Sitz d etc. angebracht ist. Das Gestell b ist zu diesem Zweck mit drei Rädern / ausgestattet, welche den Ring α von innen berühren und in demselben laufen. Diese drei Räder sind, geometrisch aufgefafst, so angeordnet, dafs, wenn man ihre Berührungspunkte mit dem Ring a mit einander durch Linien verbindet, Fig. 2, ein Dreieck entsteht, innerhalb dessen Fläche der Mittelpunkt des Ringes a liegt.
Die Räder / sind auf diese Weise gezwungen, stets mit dem Ring in Berührung zu bleiben. Sie besitzen Flantschen, wie Fig. 3 zeigt, und können zweckmäfsig mit einem elastischen Material ausgefüttert werden, um die eintretenden Stöfse abzuschwächen.
An dem Gestell b ist eine in der Mitte getheilte, gekröpfte Achse g befestigt, an deren Enden die Stützräder h angebracht sind, zum Zweck, einem Kippen des Fuhrwerkes vorzubeugen. Die Theilung und Kröpfung der Achse g gestattet eine verschiedene Stellung der Räder der Höhe nach, zum Zweck, bei Terrain-Unebenheiten eine Ausgleichung derart herbeizuführen, dafs die Ebene des Ringes a stets vertical bleibt.
Das Gestell b ist mit den Fufsstutzen / und der Fassung η für die Schiene ο versehen, an welcher die Stangen p der Deichselgabel befestigt werden.
In Verbindung mit diesem Wagen wird ein Ring r angewendet, welcher in der aus Fig. 1 und 4 ersichtlichen Weise am Sattel des Zugthieres befestigt wird. Dieser Ring besteht aus zwei um das Scharnier i drehbaren Theilen, welche oberhalb des Sattels durch einen von diesem ausgehenden Stift m festgehalten werden.
Mit dem Sattel ist ferner durch Gurte eine sich mit passenden Unterlagen gegen den Bauch des Pferdes stützende Stange ί verbunden, welche dem Ring r einen zweiten Stützpunkt giebt. Die Deichselgabel wird nun mittelst an den Enden ihrer Stangen/ angebrachter Augen mit diesem Ring verbunden, wie dies Fig. 1 zeigt, wodurch das Zugthier mit dem Fuhrwerk in geeigneten Zusammenhang gebracht wird.
Mit dem Gestell b kann auch ein passendes Schutzdach gegen Regen und Sonnenschein, sowie eine Reinigungs- und Schutzvorrichtung gegen Schmutz etc. verbunden werden.
Anstatt der gekröpften getheilten Achse g kann auch eine gekröpfte Achse r angewendet werden, Fig. 5 und 6, welche aus einem Stück besteht und mit einem Arm j versehen ist, der mit seinen gegabelten Enden drehbar mit dem Fahrgestell b verbunden ist, so dafs das letztere innerhalb des Ringes α sich drehen kann und dennoch eine seitliche Stützung des ganzen Fuhrwerkes erzielt wird. Diese Achse ist sta-
biler als die getheilte Achse und kann auch viel leichter ausgeführt werden.

Claims (2)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    i. Die Anordnung der getheilten gekröpften Achse g oder der ungetheilten gekröpften Achse, welche letztere mittelst des Armes s, wie dargestellt, drehbar mit dem Fahrgestell verbunden ist.
  2. 2. In Verbindung mit dem Fuhrwerk die Anordnung des Ringes r.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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