AT53000B - Transportkarren. - Google Patents

Transportkarren.

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AT53000B
AT53000B AT53000DA AT53000B AT 53000 B AT53000 B AT 53000B AT 53000D A AT53000D A AT 53000DA AT 53000 B AT53000 B AT 53000B
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Alfons Halkowich
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Alfons Halkowich
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Transportkarren. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Transportkarren, auf welchem Kranke oder Verwundete oder auch Lasten vollkommen stossfrei und selbst beim Befahren sehr unebenen Terrains stets in wagrechter Stellung befördert werden können. 



   Dies wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass die Bahre auf dem Karren pendelartig aufgehängt ist und ihre Aufhänge-oder Lagerpunkte mittels Luftpuffer oder Luftkissen elastisch gelagert sind. Der Karren selbst kann bei der Fahrt ausbalanciert werden, so dass die   Vorder-oder Hinterwucht   desselben aufgehoben wird. Der Erfindung   gemäss   dient zur Ausbalancierung entweder ein verschiebbares Gewicht oder der Auftrieb eines Gases, das leichter ist als die Luft und in Ballons eingeschlossen ist, die mit dem Karren verbunden sind. Ferner ist der Karren mit einer beim Fahren auf ebenem oder steigendem Boden auf-und abwärtsbeweglichen Gabeldeichsel versehen, die sich jedoch beim An-und Zurückhalten des Karrens auf fallendem Terrain selbsttätig feststellt. 



   Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung veranschaulichen in Seitenansicht und teilweise im Schnitte beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Fig. 3 zeigt eine zur Verbindung der Gabeldeichsel mit dem Karren dienende Einrichtung. 



   Auf dem Rahmen a des Karrens sind zwei seitliche hohle Ständer b angeordnet, in welchen Kolben c luftdicht eingepasst und verschiebbar sind. Die oberen Enden dieser Kolben c tragen eine Achse d, an welcher die Bahre e mittels Stricken, Riemen oder Stangen f angehängt bzw. gelagert ist (Fig. 1). Durch das Gewicht der Bahre, die sich durch ihre pendelartige Aufhängung auch beim Befahren sehr stark steigenden oder fallenden Terrains stets ruhig in wagerechter   Stellung erhält,   wird die unter den Kolben c in den Ständern b befindliche Luft zusammengedrückt, wodurch eine sehr gute Abfederung der Bahre erzielt wird.   Zur Unterstützung   des Kolbens c und als Ergänzung der pneumatischen Abfederung kann unter den Kolben r je eine Spiralfeder g eingelegt sein.

   Die Abfederung der Bahre kann überdies durch In den Aufhängestangen f angeordnete Federn oder Luftpuffer h (Fig. 2) oder auch durch unterlegte Luftpuffer vervollkommnet werden. 



     Wie aus Fig. ersichtlich   ist, kann an der Achse d der Kolben c ein Balancierhebel i angeordnet sein, an dessen Enden die    Aufhängestangen f dpr   Bahre drehbar hefestigt sind. 



     Die vorbeschriebene pendetförmige Aufhängung   bzw. Lagerung und pneumatische
Afederung der Krankenbahre kann sowohl bei zweirädrigen als auch bei vierrädrigen
Fahrzeugen vorgesehen werden. 



   Bei zweirädrigen Karren wird der Erfindung gemäss das   Karen-stelle   bis auf eine kleine Vorderwucht ausbalanciert. Der grössere Teil der Vorderwucht wird, wie in Fig. 1 angedeutet ist, durch unterlegte Kasten   k,   die kleine, mit Wasserstoff oder einem anderen
Gase, das leichter ist als die Luft, gefüllte Ballons enthalten, ausgeglichen. Die Ballons können auch am Wageugestell befestigt werden. 



   Um zu verhindern, dass beim Ziehen die Bewegung auf die Last einwirkt und beim
Anhalten des Wagens und beim Zurückhalten desselben beim Befahren geneigten Terrains 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 tätig feststellt. Das diesem Zwecke dienende   Deichselgelonk m   ist in   grösserem Massstabe   in Fig. 3 dargestellt und besteht aus einem mehr-, beispielsweise achtkantigen Zapfen n, der an dem Karrengestelle a befestigt ist. Dieser Zapfen n wird von einer Hülse o umgriffen, deren Ausnehmung p vorne mit zu den Kanten des Bolzens   n   parallelen Seiten   q   versehen und hinten kreisförmig ausgebildet ist. Ferner trägt die Hülse o vorne einen zungenförmigen Fortsatz r und ist hinten bei s   keilförmig   gestaltet.

   Diese Hülse o wird von dem verbreiterten   Deichselende   t umgriffen, das mit einer länglichen Ausnehmung u versehen ist. Diese Ausnehmung u ist vorne bei   v   mit einer der Zunge r entsprechenden Einschlitzung und hinten mit dem Keil s der Hülse o entsprechenden   Schrägflächen   versehen. 



  Uth das Herausspringen der Hülse o und des Deichselendes zu verhüten, wird der seitliche Abschluss des   Deichselgelenkes   durch eine auf den Zapfen n des kantigen Bolzens n aufzuschraubende Scheibe z bewirkt. 



   Wenn der Karren gezogen wird, schiebt sich die Zunge r aus der Einschlitzung v heraus und der Keil s der Hülse o tritt in das kongruent ausgebildete hintere Ende der Ausnehmung   u   hinein, während die hintere Kante des Zapfens n an dem kreisförmigen Teil der Ausnehmung p anliegt, so dass sich die Deichsel 1 um diese Kante   auf-und abwärts-   drehen kann. Beim An-und Zurückhalten des Wagens dagegen tritt die Zunge r in die Ausnehmung   v   und der vordere Teil des Achtkantbolzens n in den mit den Kanten q versehenen Teil der Ausnehmung p ein, wodurch sowohl die Hülse 0 als auch die Deichsel l starr mit dem Bolzen n verbunden worden. Die Deichsel l kann sich daher nicht nach oben oder unten drehen. 



   Ein derartiger Deichselzapfen kann sowohl vorne, als auch hinten am Karren vorgesehen werden. 



   An Stelle der gelenkigen Verbindung der Deichsel mit dem Karren kann auch, wie Fig. 2 darstellt, eine feste Verbindung treten. 



   Damit der Karren in der Ruhestellung nicht kippt, ist er mit   umklappbaren   Füssen   w   versehen. Diese Füsse sind mittels Schnüren x, die über eine oder mehrere Rollen y geführt sind, aufziehbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Transportkarren zur Beförderung von Kranken, Verwundeten oder Lasten, gekennzeichnet durch die pendelartige Aufhängung einer als Träger für die Kranken, Verwundeten oder Lasten dienenden Bahre (e).

Claims (1)

  1. 2. Transportkarren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine pneumatische Abfederung der Bahre.
    3. Transportkarren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahre an lotrechten Kolben (0) aufgehängt oder gelagert ist, die in hohlen, am Karrongestelle vor- gesehenen Ständern luftdicht eingepasst oder in diesen verschiebbar sind, so dass sich unterhalb der Kolben zur pneumatischen Abfederung dienende Luftkissen befinden.
    4. Transportkarren nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erganzung der pneumatischen Abfederung in den hohlen Ständern (b) unterhalb der Kolben (c) Federn (g) angeordnet sind.
    5. Transportkarren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängestangen (f) für die Bahre mittels Luftpuffern (h) gefedert sind. EMI2.1 dient, an dessen Enden die Aufhängestangen (f) der Bahre befestigt sind.
    7. Transportkarren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Karrengestelle behufs Aufhebung der Vorderwucht beim Befahren unebenen Terrains ausbalanciert werden kann, beispielsweise durch den auf den Vorderteil des Karrens wirkenden Auftrieb eines Gases, das leichter ist als die Luft.
    8. Transportkarren nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Gabeldeichsel, die buun Anziehen des Wagens auf-und abwärtsdrehbar ist, beim An- oder Zurückhalten des Wagens sich dagegen selbsttätig feststellt, so dass das Deichselgelenk nicht nach unten oder oben durchknicken kann.
    9. Transportkarren nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein bloss vorne oder auch hinten am Karren angeordnetes Deicbselgelenk, das aus einem am Karrengestell angebrachten mehrkantigen Zapfen (pi) besteht, der von einer vorne mit einer Zunge (r) versehenen, hinten keilförmigen Hülse (o) so umgriffen wird, dass beim Anziehen des Wagens die EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT53000D 1911-01-05 1911-01-05 Transportkarren. AT53000B (de)

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