DE584380C - Vorrichtung zum Pruefen der Gleisspurweite - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen der Gleisspurweite

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DE584380C
DE584380C DEK109302D DEK0109302D DE584380C DE 584380 C DE584380 C DE 584380C DE K109302 D DEK109302 D DE K109302D DE K0109302 D DEK0109302 D DE K0109302D DE 584380 C DE584380 C DE 584380C
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B35/00Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes
    • E01B35/02Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes for spacing, for cross levelling; for laying-out curves
    • E01B35/04Wheeled apparatus
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2203/00Devices for working the railway-superstructure
    • E01B2203/16Guiding or measuring means, e.g. for alignment, canting, stepwise propagation

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Description

  • Vorrichtung zum Prüfen der Gleisspurweite Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Prüfen der Gleisspurweite.
  • Es sind Vorrichtungen für diesen Zweck bekannt, bei denen elektrisch betätigte Sicherungseinrichtungen mit -Auslösekontakten verbunden sind, die unter Federwirkung seitlich verschiebbar sind.
  • Ferner sind Einrichtungen bekannt, bei welchen die Bremsen des Zuges in Tätigkeit gesetzt werden, wenn die Schwingungen der Wagen außergewöhnlich groß sind, die durch fehlerhafte Stellen der Schienen hervorgerufen werden. .
  • Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die für gewöhnlich geschlossenen Auslösekontakte für die Sicherungseinrichtungen, die in der Betätigung der Bremsen und in an sich bekannter Weise in Licht- und Schallsignalen bestehen, bei einem bestimmten Maß der Spuränderung selbsttätig voneinander trennbar sind und daß die Sicherungseinrichtungen durch Anordnung von Sperrvorrichtungen auch dann noch wirksam sind, wenn die Auslösekontakte durch das Befahren von Schienen mit normaler Spurweite wieder geschlossen sind. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Prüfen der Gleisspurweite an einem mit einer Lokomotive gekuppelten Wagen, Abb. a einen Schnitt durch die Achse mit den unter Federwirkung seitlich verschiebbaren Auslösekontakten und Abb. 3 das Schaltbild für die Vorrichtung. Die Räder i und z, welche von leichter Bauart sind, da keinerlei Gewicht des Wagens oder Triebwagens io darauf ruht, haben besondere Achsen 3 und a" deren innere Enden mit Kolben 5 und 6 von isolierendem Material versehen sind. Die Kolben 5 und 6 sowie ein Teil der Achsen 3 und q. sind in einem aus isolierendem Material bestehenden Rohr 7 eingeschlossen, das eine oder mehrere-Rippen 7a an der Außenseite zur Sicherung gegen Drehen besitzt. Die Enden des Rohres 7 enthalten Lager 15 und i 5a aus Metall für die Achsen 3 und ¢. Zwischen den Kolben 5 und 6 ist eine Feder 8 angebracht, welche die Einlagmetallplatten 5a und 6a an die Kolben 5 und 6 anpreßt. An Stelle der Feder 8 kann jedoch. auch Druckluft zum Auseinanderdrücken der Räder i und 2 angewendet werden.
  • An der Achse 3 ist ein ringförmiger elektrischer Auslösekontakt 14 von gewisser Breite angebracht, der für gewöhnlich mit dem elektrischen Auslösekontakt i i, ebenfalls von gewzsser Breite, in Verbindung steht, der nachgiebig an dem Rohr 7 angeordnet ist. Die Achse 4 hat Bunde 12 und 13, die das Lager i 5a einschließen, so daß die Achse 4 gegen Längsverschiebung gesichert ist. Solche- Bunde sind jedoch bei der Achse 3 nicht angebracht, s3 daß die Feder 8 die Achse 3 und damit das Rad i nach auswärts bewegt, wenn die Schiene 20 verbogen oder nach auswärts geneigt ist, wobei der Auslösekontakt 14 vom Auslösekontakt i i getrennt wird.
  • Bei Verbiegung oder Auswärtsneigung der Schiene 21 wird der Spurkranz des Rades 2 in Verbindung mit dem Schienenkopf bleiben, weil das Rad i, dessen Spurkranz durch die Innenseite des Schienenkopfes der Schiene 2o festgehalten wird, ein festes Auflager für die Feder 8 bildet, die über den Kolben 6 und Achse 4 das Rad 2 und das Rohr 7 nach auswärts bewegt. Auch in diesem Fall wird der Auslösekontakt 14 von dem Auslösekontakt i i getrennt.
  • In gleicher Weise werden auch bei Spurverengung die Achse 3 und das Rohr 7 gegeneinander verschoben und die Auslösekontakte i i und 14 voneinander getrennt.
  • Das Rohr 7 wird durch federnde Bänder 16, 17 gehalten, die an einem Balken 18 befestigt sind, welcher wiederum durch Streben i g, i 9a mix dem Gestell für die Wagenräder 22, 23 starr verbunden ist. Die federnden Bänder 16, 17 sind nicht fest mit dem Rohr 7 verbunden, sondern umgeben das Rohr 7 nur teilweise und halten es mittels der Rippen 7a undrehbar, aber längsverschieblich fest.
  • Der Wagen io, zu welchem das Räderpaar 22, 23 gehört, kann irgendein sonst gebräuchlicher Wagen des Zuges oder ein besonderer, nur für diesen Zweck bestimmter Wagen sein, der dann außer den Rädern i und 2 nur die beiden Wagenräder 22, 23 benötigt und so an die Lokomotive angeschlossen werden kann, daß er an die Spitze des Zuges kommt, wie in Abb. i dargestellt.
  • Bei der Schaltung nach Abb.3 ist das Lager i 5 mittels eines Drahtes 199 mit dem Elektromagneten 2o4 und der Auslösekontakt i i mittels eines Drahtes 30 mit der Spule des Relais 27 verbunden. Ein Draht 28 verbindet das andere Ende der Spule des Relais 27 mit dem negativen Pol der Batterie 25, und ein Draht 2o6 verbindet die Spule des Elektromagneten 204 mit dem positiven Pol der Batterie 25, so daß mittels der für gewöhnlich geschlossenen Auslösekontakte i i und 14 f01-gender Stromkreis geschlossen ist: Batterie 25, Draht 28, Relais 27, Draht 3o, Auslösekontakt i i, Auslösekontakt 14, Achse 3 (Abb. 2), Lager 15, Draht i99, Elektromagnet 2o4, Draht 2o6, Batterie 25.
  • Sobald der Auslösekontakt i 4 infolge Regelwidrigkeiten in der Gleisspurweite von dem Auslösekontakt i i getrennt wird, was aber bei entsprechender Breite der Auslösekontakte i i und 14 nicht stattfindet, wenn die Gleisspurweite noch betriebssicher ist, wird der Stromkreis unterbrochen und das Relais 27 stromlos.
  • Die durchgehende Hauptluftleitung 224 der Druckluftbremse steht mit einer kurzen, mit einem Ventil 225 versehenen Rohrleitung 226 in Verbindung. Das Ventil 225 ist mit einem Hebel 230 verbunden, dessen oberes Ende mit einem Gewicht 231e versehen ist, das das Ventil225 in Offenstellung zu bewegen-sucht, so daß die Druckluft aus der Hauptluftleitung 224 entweichen kann. Um das Venti1225 in geschlossener .Stellung zu halten, wird der Elektromagnet 2o4 angewendet, dessen Anker am unteren Ende des Hebels 23o angebracht ist. Wenn dieser Elektromagnet 204 unter Strom steht, so wird dessen Anker angezogen, und der Hebe123o wird die senkrechte Stellung beibehalten, bei welcher er das Vend1225 schließt, wobei keine Druckluft aus der Hauptluftleitung 224 entweichen kann. Die Stromunterbrechung macht den Elektromagnet 2o4 unfähig, den Hebel 23o in der senkrechten Lage zu halten, und das Gewicht 231c dreht den Hebel 23o derart, daß sich das Venti1225 öffnet, wobei die Druckluft in das Freie oder in einen angemessenen Behälter entweichen kann, was in bekannter Weise das Anziehen der Bremsen veranlaßt.
  • Am Relais 27 ist ein Anker 4o angeordnet, der, wenn das Relais 27 stromlos wird, in elektrische Verbindung mit Kontakt 41 kommt und folgenden Stromkreis schließt: Batterie 25, Teil des Drahtes 28, Draht 42, Widerstand 43, Glühlampe 44, Draht 45, Glocke 46, Draht 47, Kontakt 41, Anker 4o, Draht 48 und Batterie 25. Damit der Anker 4o nicht selbsttätig von dem Kontakt 41 getrennt wird, nachdem er auf den Kontakt 41 herabgefallen ist, weil der Auslösekontakt 14 mit dem Auslösekontakt i i wieder in Berührung kommt, sobald die Räder i und 2 nach einer unäulässi,gen Spuränderung auf Schienen mit regelrechter Spurweite weiterlaufen, findet die als Halter dienende Feder 5o Verwendung, deren freies Ende niedergedrückt wird, wenn Anker 4o herabfällt. Da die Feder 5o jedoch nicht lang genug ist, niedergehalten zu werden, wenn Anker 40 auf dem Kontakt 41 aufliegt, so wird das freie Ende der Feder 5o zurückschnellen, aber nur bis zu der durch einen Anschlag 51 begrenzten Stellung. In dieser Stellung hält das freie Ende der Feder 5o den Anker 40 fest. Hierdurch wird andauerndes Läuten der Glocke 46 und fortwährendes Brennen der Glühlampe 44 erzielt, was den Lokomotivführer darauf aufmerksam macht, daß eine Regelwidrigkeit in der Gleisspurweite vorhanden ist.
  • Um das Läuten der Glocke 46 und das Brennen der Glühlampe 44 abzustellen, muß das freie Ende der Feder 5o so niedergedrückt werden, daß sich der Anker 40 in seine höchste Stellung zurückbewegen kann, wenn das Relais 27 wieder erregt ist. An dem freien Ende der Feder 5o ist eine Schnur 52 befestigt, die mit einem Ring 53 am Ende versehen ist, mit welchem das freie Ende der Feder 5o aus dem Bereich des Ankers 40 gezogen werden kann.
  • Eine Sperrvorrichtung 230c wird angewendet, um den Hebel 230 in der geneigten Stellung zu erhalten, die er bei Stromunterbrechung annimmt, so daß das Ventil225 in seiner offenen Stellung verbleibt, wenn der Elektromagnet 204 beim Befahren von Schienen normaler Spurweite wieder erregt wird. Nur durch Freigabe des Hebels 230 von Hand kann das Ventil 225 geschlossen werden. Die Freigabe wird durch Bewegen der Sperrvorrichtung 230c entgegen der Feder 23od veranlaßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Prüfen der Gleisspurweite mit elektrisch betätigten Sicherungseinrichtungen und Auslösekontakten, die unter Federwirkung seitlich verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die für gewöhnlich geschlossenen Auslösekontakte (11, 14) für die Sicherungseinrichtungen, die in der Betätigung der Bremsen (2o4, 225) und in an sich bekannter Weise in Licht- und Schallsignalen (44 46) bestehen, bei einem bestimmten Maß der Spuränderungselbsttätigvoneinander trennbar sind und daß die Sicherungseinrichtungen durch Anordnung von Sperrvorrichtungen (40, 41, 51, 230; 230d) auch dann noch wirksam sind, wenn die Auslösekontakte (I I, 14) durch das Befahren. von Schienen mit normaler Spurweite wieder geschlossen sind.
DEK109302D 1927-10-26 1928-08-14 Vorrichtung zum Pruefen der Gleisspurweite Expired DE584380C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US584380XA 1927-10-26 1927-10-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE584380C true DE584380C (de) 1933-09-19

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ID=22016801

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK109302D Expired DE584380C (de) 1927-10-26 1928-08-14 Vorrichtung zum Pruefen der Gleisspurweite

Country Status (1)

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DE (1) DE584380C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958113C (de) * 1953-04-22 1957-02-14 Const Mecaniques Sa Renens Vorrichtung fuer die ununterbrochene Messung und Registrierung der Spurweite der Schienenstraenge eines Eisenbahngleises

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958113C (de) * 1953-04-22 1957-02-14 Const Mecaniques Sa Renens Vorrichtung fuer die ununterbrochene Messung und Registrierung der Spurweite der Schienenstraenge eines Eisenbahngleises

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