DE493944C - Feststellvorrichtung fuer abhebbare Foerderwagen-Behaelter - Google Patents

Feststellvorrichtung fuer abhebbare Foerderwagen-Behaelter

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DE493944C
DE493944C DEN29863D DEN0029863D DE493944C DE 493944 C DE493944 C DE 493944C DE N29863 D DEN29863 D DE N29863D DE N0029863 D DEN0029863 D DE N0029863D DE 493944 C DE493944 C DE 493944C
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pieces
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DEN29863D
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ADALBERT NATH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D5/00Tank wagons for carrying fluent materials
    • B61D5/06Mounting of tanks; Integral bodies and frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

Wenn Förderwagen größeren Rauminhalts beispielsweise vom Schienengleis zur Seilbahn oder umgekehrt umzuschlagen sind, sind Wagen mit losen, von ihrem Untergestell abhebbaren Kästen erwünscht. Die bisher üblichen Mittel zum Sichern des Kastens am Untergestell genügen aber bei schweren Wagen nicht mehr. Erfolgt gar der Wagenumlauf rasch und ist die Zeit für das Umschlagen knapp bemessen, so ist die Gewähr für ein verläßliches Sichern der Kästen am Untergestell durch Hand gering. Es bedarf da einer Vorkehrung, die einerseits selbsttätig Behälter und Wagengestell schnell genug und so sicher und fest verbindet, daß der Verwendungsbereich der Wagen keine Einschränkung erfährt, und die anderseits auch eine selbsttätige Trennung der Teile voneinander auf eine einfache Weise zuläßt.
Eine diesem Zweck entsprechende Einrichtung wird im nachstehenden beschrieben.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß unterhalb der abnehmbaren Ladebehälter Ansätze angebracht sind, denen gegenüber entsprechende Ansätze am Wagengestell vorgesehen sind, und daß der Zwischenraum zwischen diesen Ansätzen durch bewegliche Druckstücke derart ausgefüllt wird, daß ein Abheben des Behälters verhindert wird.
Abb. ι zeigt ein Fahrgestell α mit dem darüber frei hängenden Unterteil seines Wagenkastens b. Zu beiden Seiten der Wagensymmetrieebene A-B, in gleichem Abstande von ihr, sind am Kastenboden eine Anzahl Druckflächen c vorgesehen, welche, sobald Kasten b mit seinem seitlich angebrachten Profileisen d auf den Unterzügen e des Untergestells α aufsitzt, vor entsprechende Druckflächen f, die an den Unterzügen e befestigt sind, so zu liegen kommen, daß zwischen die Druckflächen c und f ein passend geformtes Dnuckstück g zweckentsprechend von unten her gedrückt werden kann. Da die Druckflächen c und / in ihrer Verlängerung die Wagensymmetrieebene A-B oberhalb der Unterzüge e schneiden (s. Abb. 3), und zwar zweckentsprechend Druckfläche c unter einem spitzeren Winkel als Druckfläche/, so wird durch das Druckstück g die angestrebte Verbindung zwischen Wagenkasten und Untergestell hergestellt; denn wird diesem Druckstück g dauernd ein kräftiger Vortrieb verliehen, so wird es, solange der Wagenkasten während der Fahrt noch kleine Bewegungen gegen das Untergestell ausführt, sich weiter vorschieben und einen Druck auf den Kasten in der Richtung aufs Untergestell hin ausüben, bis festes Aufsitzen eingetreten ist, Kasten und Untergestell gleich einem zusammengeschraubten oder zusammengenieteten Wagen festen Zusammenhalt gewonnen haben.
Die in Abb. 1 als gerade Linie erscheinenden Druckflächen c und f sind zunächst als Ebenen gedacht, welche zur Längsachse des Wagens parallel verlaufen. Sie können jedoch auch senkrecht zu dieser Achse, im Schnitt wenigstens, sich darstellen, wie aus Abb. 13 zu ersehen ist, welche ein Wagenuntergestell
im Grundriß skizziert zeigt. Ja, sie können jede andere Lage aufweisen, entsprechend Abb. 14, die, wie Abb. 13, ein Wagenuntergestell im Grundriß vor Augen führt. Wenngleich Druckflächen c und / im Schnitt entsprechend Abb. ι als gerade Linie sichtbar werden, können sie doch verschiedenste Gestalt haben, ohne daß der verfolgte Zweck verfehlt wird. In Abb. 15 sind im Horizontalschnitt solche Flächen dargetan.
Handelt es sich bei den letzterwähnten Druckflächen um solche, die durch Parallelführung einer Geraden längs irgendeiner Linie einfacher Art entstehen, so kommen für den vorliegenden Zweck noch solche in Betracht, die allgemein aus Strahlen mit gemeinsamem Strahlungspunkt, wie Kegeloder Pyramidenmantelflächen, gebildet anzusehen sind. Müssen die erstgenannten Fläeben gleich den ebenen in ihrer Fortsetzung die Wagenmitte, d. h. die Schnittlinie der Wagensymmetrieelbenen, in jadem Falle schneiden und die Schnittlinie jedes ihrer das Druckstüokg" aufnehmenden Paare oberhalb der Unterzüge verlaufen, soll die Verwendung entsprechend gestalteter Druckkörper g von unten her möglich sein, so gilt auch für die weiter gekennzeichneten Druckflächen, daß ihre Strahlungspunkte oberhalb der Unterzüge e liegen.
Die Abb. 2 bis 12 stellen eine geeignete Ausführungsweise dar, und zwar Abb. 2 in Seitenansicht, Abb. 3 und 4 im Schnitt nach C-D (Abb. 2), Her die Vorkehrung in sichernder Lage und auch zurückgezogen zum Abheben des Kastens vor Augen führend.
Alle Teile der Sicherung sind von einem an den Unterzügen e angebrachten Rahmen h umschlossen. Seine Bauart ist aus den Abb. 5, 6 und 7 ersichtlich, und zwar bei Abb. 6 im Schnitt nach E-F (Abb. 5), und bei Abb. 7 im Schnitt nach G-H (Abb.'6).
Zwischen die Flanschen der Unterzüge e sind die am Rahmen h sitzenden Lagerstellen i (s. Abb. 5) gelegt. In diesen Lagern hängen die Gelenke k, die ihrerseits an ihrem frei schwingenden Ende das Druckstück g drehbar tragen. Das Druckstück g ist in Abb. 8 veranschaulicht, und zwar im Schnitt J-K-L-M (Abb. 3). An seinen beiden Seiten ragt je ein zylindrisch geformter Führungsnocken / hervor. Bei Betätigung der Sicherungsvorrichtung bewegen sich diese Nocken I an Führungsleisten m entlang, die an den Wangen des Rahmens h angegossen sind.
Die Drehachse η der Gelenke k (s. Abb. 2) ist mit letzteren fest verbunden und trägt an einem Ende aufgekeilt einen Gleitkörper O3 dessen Gleitflächen schraubenförmig gebildet sind. Dieser Gleitkörper 0 legt sich gegen einen gleichgestalteten, der seinen Sitz an einem der Lager i hat (s. Abb. 5). Das zweite Ende der Drehachse η ist mit einer kräftigen Spirale oder Pufferfeder/? ausgerüstet. Diese P'eder p hat das Bestreben, die Gleitkörper 0 ineinanderzuschieben. In idem Maße, als die Gleitkörper 0 zum Spielen gebracht werden, erhalten die Gelenke k eine Drehung und werden die von ihnen getragenen Druckkörper g bewegt.
Damit die Sicherungsvorkehrung zweckentsprechend arbeitet, müssen ihre Einzelteile so aufeinander eingestellt sein, daß bei ganz vorgeschobener Lage des Druckstückes g die Gleitkörper 0 noch hinreichend Bewegungsspiel haben, damit das Druckstück g ständig unter dem Einfluß der Feder p für den Fall bleibt, daß sein weiteres Vorrücken nötig wird.
Der Arbeitsgang beim Sichern ergibt sich hiernach wie folgt: Beim Niederbringen des Wagenkastens b auf sein Untergestell α wird der mit den Druckflächen c versehene Sicherungsteil q (s. Abb. 3 und- 4) die in Sicherungslage befindlichen Druckstücke g so weit zurückdrücken, daß er genügend freien -.■Durchgang zum weiteren Niedergehen gewinnt. Ist dies erreicht, so arbeiten sich die Druckstücke g wieder in ihre vorige Lage hoch, beschleunigen dabei das Niedergehen des Kastens b und bewirken den gewünschten Zusammenschluß.
Zur Entsicherung ist der Wagen an kur- venartig gestalteten Zwangsschienen r bzw. t (s. Abb. 3 und 4) vorbeizuibeiwegen. Diese Zwangsschienen können zwischen die Fahrschienen verlagert sein, so daß sie die Gelenke k und damit die Druckstücke g von unten her aus ihrer Sicherttngslage drängen, oder sie können von einem zu beiden Seiten ,100 der Fahrbahn aufgerichteten Gerüst getragen werden (s. Abb. 11). In letzterem Falle sind die Gelenke k als Kniegelenke ausgebildet (s. Abb. 3 und 4), Ihre freien Arme s schleifen längs der Zwangsschiene t. Sobald die Sicherungsvorrichtung die Zwangsschiene verlassen hat, schnellen alle Sicherungsteile in ihre Sicherungslage zurück, da die Feder p jetzt die Gleitkörper 0 zusammenschiebt und damit der Achsen eine entsprechende Drehung gegeben wird.
Anstatt dem Druckstück g mittels der Nocken I und der Führungsleisten m die erforderliche Richtung zu geben, kann zwischen das Druckstück g und das Gelenk k entsprechend Abb. 9 zu dem Zwecke eine Feder eingeschaltet werden. — Auch kann das erforderliche Entlanggleiten des Druckstückes g längs der Druckflächen f durch ein Gegengewicht erzielt werden (s. Abb. 10). Notfalls kann die Sicherungsvorrichtung in ihrer Sicherungslage auch durch Reibungskraft ge-
halten werden. In diesem Falle sind die Gelenke k gleichfalls durch Zwangsschienen zu beeinflussen, beispielsweise in der Art, daß zwei Flächenstücke u, von denen das eine am Gelenk k, das andere am Rahmen h vorgesehen ist, unter Reibung miteinander in Berührung gebracht werden.
Als Vorzüge der Vorkehrung sind hervorzuheben:
ίο i. Sie bewirkt schnellen und festen Zusammenschluß der Wagenteile, so daß der Wagen wie ein verschraubter oder zusammengenieteter beansprucht werden kann.
2. Die Wirkungsweise der Vorkehrung muß die Lebensdauer des Wagens günstig beeinflussen, da sie jedes Rütteln des Kastens auf dem Untergestell ausschaltet.
3. Da die das eigentliche Sichern bewirkenden, die Verbindung zwischen Wagenkasten und Untergestell aufrechterhaltenden Spannkräfte überwiegend von den entsprechend groß gewählten Druckflächen c und /, also ruhenden Flächen, aufgenommen werden, bewegliche, leichter der Abnutzung unterworfene Teile, wie Lagerstellen, Gelenke usw., nur während der Ein- und Ausschaltung der Sicherung beansprucht werden, so ist auch die Sicherungsvorkehrung als solche als eine dauerhafte anzusprechen.
4. Die Einrichtung hat die Eigenschaft, daß sie leicht den verschiedensten Betriebsverhältnissen angepaßt werden kann, da sie bei Lokomotiv-, Kettenober- wie -unterzugantrieb gleich verwendbar ist, ihre Anordmung ohne viel Mühe so gewählt werden kann, daß das einmal gegebene, meist schwer veränderbare Wagenprofil in jedem Falle eingehalten wird, auch das Kippen im Wipper und im Seilbahngehänge möglich bleibt und schließlich Gleiskurven gut durchfahren werden können.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Feststellvorrichtung für abhebbare Förderwagen-Behälter, dadurch gekennzeichnet.daß unterhalb des Behälters (b) an diesem Ansätze (q) mit Schrägflächen (c) vorgesehen sind, denen gegenüber gleichlaufende Schrägflächen (/) an mit dem Wagenuntergestell festen Ansätzen angeordnet sind, und daß am Wagengestell Druckstücke (g) derart beweglich gelagert sind, daß sie in die Zwischenräume zwischen den beiden Schrägflächen eingeführt werden und diese so ausfüllen können, daß ein Abheben des Behälters vom Wagenuntergestell verhindert wird.
2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke (g·) auf drehbaren, mit Federn (p) versehenen Bolzen (n) befestigt sind, die mittels Keilstücken (0) in entsprechende,
" am Wagen befestigte Keilstücke derart eingreifen, daß die Druckstücke unter der Wirkung der Federn in ihrer Riegelstellung gehalten werden.
3. Feststellvorrichtung mach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke mit Auslösenocken (s) versehen sind, die mit ortsfesten Streckenanschlägen, z. B. Auslöseschienen (t), in Eingriff treten und die Druckstücke aus ihrer Verriegelungsstellung herausbewegen können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
BERLIN. GEDKUCKT IN DEI!
DEN29863D 1929-01-24 1929-01-24 Feststellvorrichtung fuer abhebbare Foerderwagen-Behaelter Expired DE493944C (de)

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DE (1) DE493944C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188642B (de) * 1962-05-24 1965-03-11 Victor Halstrick K G Materialtransportwagen fuer Schienenverkehr
EP1849678A3 (de) * 2006-04-26 2008-11-19 Waggonbau Elze GmbH & Co. Besitz KG Eisenbahn-Kesselwagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188642B (de) * 1962-05-24 1965-03-11 Victor Halstrick K G Materialtransportwagen fuer Schienenverkehr
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