DE2905313C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/74—Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
- B65G47/94—Devices for flexing or tilting travelling structures; Throw-off carriages
- B65G47/96—Devices for tilting links or platform
- B65G47/962—Devices for tilting links or platform tilting about an axis substantially parallel to the conveying direction
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-
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- B65G23/32—Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements for effecting drive at two or more points spaced along the length of the conveyors
- B65G23/36—Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements for effecting drive at two or more points spaced along the length of the conveyors comprising two or more driving motors each coupled to a separate driving element, e.g. at either end of the conveyors
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- Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Transport- und Sortiervorrichtung
für Stückgut, mit einer Mehrzahl von auf einer endlosen Fahr
bahn durch ein angetriebenes Zugorgan bewegten Wagen, die
unabhängig voneinander mit Schalen ausgerüstet sind, die
nach entgegengesetzten Seiten kippbar sind.
Gegenwärtig kennt man verschiedene Typen von Transport- und
Sortiervorrichtungen, die im wesentlichen aus einer Reihe
von Wagen oder Schalen bestehen, die im allgemeinen kipp
bar sind und in einer Sortierstation oder mehreren Sortier
stationen entladen werden können. In den Sortierstationen
sind vorbestimmte Einrichtungen vorgesehen, um das Kippen
oder Umdrehen eines bestimmten Wagens oder einer bestimmten
Schale entsprechend dem Zielgebiet zu bewirken, in das die
Ladung oder der sonstige Inhalt der Schale geliefert werden
soll. In DE-OS 22 43 338 ist z. B. eine Vorrichtung der
obengenannten Art offenbart, in welcher die Einrichtungen
zum Kippen der Wagen kreisbogenförmige um die Kippachse
angeordnete, magnetisierbare Ankerteile aufweisen, welche mit an
der Tragkonstruktion angeordneten Magnetteilen zusammen
wirken. Diese Transport- und Sortiervorrichtungen sind
im allgemeinen sehr lang (einige hundert Meter), und der
Zug von Wagen oder Schalen wird durch Ketten oder ähnliche
Einrichtungen angetrieben, die selbst wiederum durch eine
einzige Antriebsstation für das gesamte System angetrieben
werden. Wie man sich leicht vorstellen kann, sind die mög
lichen Bahnen, die man mit diesem System erreichen kann,
praktisch fest vorgegeben und können nicht leicht abgeändert
werden, um sie verschiedenen Erfordernissen und Anwendungen
anzupassen. Außerdem ist eine Anpassung an bereits existie
rende Beladungs- und Entladungsstationen häufig nicht mög
lich. Weiter ist offensichtlich ziemlich viel Energie für
den Antrieb des Gesamtsystems mit den entsprechenden Nach
teilen nötig. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß ein
Versagen der einzigen Antriebsstation dazu führt, daß die
gesamte Vorrichtung zum Stillstand kommt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine zuver
lässig arbeitende Transport- und Sortiervorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher die von den
Wagen verfolgte Bahn flexibel den Anwendungsbedingungen
angepaßt werden kann.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß als Zugorgan
ein sich in vertikaler Richtung erstreckendes Antriebsband
vorgesehen ist, das in einer Reihe von Antriebsstationen
durch Reibräder angetrieben wird. Das vertikal sich er
streckende, biegbare Antriebsband ermöglicht eine Anpassung
der Transport- und Sortiervorrichtung an jede beliebige
geschlossene Bahn. Insbesondere können mittels der er
findungsgemäßen Vorrichtung Bahnen oder Wege mit scharfen
Kurven und Krümmungen gebildet werden, wobei eine Anpassung
an die jeweiligen Anwendungsbedingungen aufgrund des In
stallationsgebietes und/oder der bereits existierenden Kon
struktionen möglich wird. Als Beispiel hierfür seien die
Ladeeinrichtungen für die Transporteinrichtung und die
Einrichtung zum Entladen oder Sortieren genannt. Schließlich
sei noch erwähnt, daß mit einem Antriebsband auch geringere
Geräuschpegel zu erreichen sind als mit einer Gliederkette.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist in
jeder Antriebsstation ein Reibrad mit einem entsprechenden
gegenüberstehenden, leerlaufenden Rad vorgesehen, wobei das
Reibrad durch eine Motoreinheit mit Untersetzungsgetriebe
angetrieben ist. Jede Antriebsstation weist somit nur eine
begrenzte Leistungsaufnahme auf und die Anzahl der Antriebs
stationen kann jeweils den Bedingungen der effektiven Be
lastung der Transportvorrichtung angepaßt werden, wobei eine
wesentliche Verkleinerung der Antriebsleistung erreicht wird.
Ferner hat die Anwendung einer Mehrzahl verschiedener, von
einander unabhängiger, längs des Bandes angeordneter Antriebs
stationen eine Erhöhung der Zuverlässigkeit des Systems zur
Folge, da die Störung oder das Versagen einer Antriebs
station nicht zum Anhalten der ganzen Transportvorrichtung
führt. Vielmehr kann die Transportvorrichtung gemäß der
Erfindung trotz Ausfallen einer oder mehrerer Antriebs
stationen in Betrieb gehalten werden.
Zweckmäßigerweise kann das vertikale Antriebsband in seinem
unteren Teil einen Wulst aufweisen, der mit entsprechenden
Aussparungen in Führungsrollen zusammenwirkt, die paarweise
auf beiden Seiten des Antriebsbandes vorgesehen sind. Eine
unerwünschte Bewegung des Antriebsbandes nach oben wird
somit ausgeschlossen.
Die Schale jedes Wagens kann mit Hilfe federbefestigter
Lagerzapfen um zwei verschiedene parallele Achsen kippbar
sein, wobei Gabeln vorgesehen sind, die durch elektromagne
tische Einrichtungen zum Lösen des Lagerzapfens aus ihren
entsprechenden Sitzen betätigbar sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines
Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeich
nungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 in einem Querschnitt parallel zum
vertikalen Antriebsband Einzelheiten
einer Antriebsstation und eines
Wagens;
Fig. 2 in einem zum Querschnitt der Fig. 1
senkrechten Querschnitt das Antriebs
band, eine Antriebsstation und einen
Wagen;
Fig. 3 in perspektivischer Ansicht einen Ab
schnitt der erfindungsgemäßen Transport-
und Sortiervorrichtung, wobei die Schale
eines Wagens in einer Entladungsstation
umgekippt ist; und
Fig. 4 das Beispiel einer Bahn, die mit einer
erfindungsgemäßen Transport- und Sortier
vorrichtung mit einer Anzahl von ge
eignet angeordneten Antriebsstationen
erreicht werden kann.
Eine Transport- und Sortiervorrichtung gemäß der Erfindung
besteht im wesentlichen (s. Fig. 3) aus einem vertikal an
geordneten flexiblen Antriebsband 1, das durch mehrere
Antriebsstationen angetrieben wird, die insgesamt
mit 2 bezeichnet sind. An der Oberseite des vertikalen
Bandes 1 sind Wagen 3 befestigt, die selbständige Stütz- und
Rolleinrichtungen aufweisen, wie z. B. Ränder 4, die auf der Fahrbahn
5 eines festen Rahmens rollen können, die ins
gesamt der Bahn des Bandes 1 folgt.
Das vertikale flexible Band 1 ist entlang seiner gesamten
Bahn durch Paare länglicher Rollen 6 geführt, die mit einer
unteren Abschrägung 7 versehen sind, die zur Führung eines
unteren Wulstes 8 des Bandes 1 ausgebildet sind, so daß eine
unerwünschte Bewegung des Bandes nach oben verhindert wird.
Das Band wird (s. Fig. 1 und 2) durch Paare von großen Reibrädern
9 und 10 angetrieben, die mit passenden Reibungseigen
schaften auf die Oberfläche des Bandes wirken. Das Reibrad 9
läuft leer um seine Achse, die jedoch mit einer üblichen Ein
richtung 11 zur Druckregulierung versehen ist. Andererseits
wird das Reibrad 10 von einem Motor angetrieben und mit Hilfe
eines Kegelradpaares 12 durch eine Motoreinheit mit Unter
setzungsgetriebe angetrieben, die insgesamt mit 13 bezeichnet ist.
Jeder Wagen 3 besteht im wesentlichen aus einer U-förmigen
Stütze (die durch die Räder 4 getragen wird), die mit üblichen
Einrichtungen, wie z. B. Befestigungsbolzen 14 (s. Fig. 1)
oder ähnlichen Einrichtungen am Band 1 befestigt ist. Zwischen
den beiden Armen der Stütze ist eine Schale oder Platte 15
angeordnet, die an entgegengesetzten Enden 16 und 17 auf
den Seiten mittels einander gegenüberstehender Lagerzapfen 18
(s. Fig. 1) drehbar gelagert ist, wobei die Lagerzapfen durch
eine Feder 19 nach außen gedrückt werden.
An den herausragenden Enden der Lagerzapfen 18 kann eine
Gabel 20 angreifen, die in Vertikalrichtung bewegbar ist
und an den geeigneten Punkten der Bahn des Bandes durch
elektromechanische Einrichtungen 21 angetrieben werden kann,
die entsprechend den Entladestationen angeordnet sind. Es
sollte festgehalten werden, daß die Gabeln 20 und auch die
entsprechenden elektromechanischen Einrichtungen 21 sowohl
auf der einen als auch auf der anderen Seite jedes Wagens
angeordnet sind, so daß einer der beiden Drehpunkte, die
mit 16 und 17 bezeichnet sind, freigegeben werden kann.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Transport- und Sortier
vorrichtung
soll noch einmal kurz zusammengefaßt werden:
Das Antriebsband 1 ist ein Endlosband und kann jeder Bahn
sogar entlang engen Kurven oder plötzlichen Änderungen der
Richtung (s. Fig. 4) aufgrund seiner Biegsamkeit folgen. Das
Band wird durch Antriebsstationen 2 angetrieben, von denen
jede, wie bereits erwähnt wurde, mit einem Reibrad 10 ver
sehen ist, das durch einen Motor mit Untersetzungsgetriebe
angetrieben wird, wobei das entsprechende leerlaufende Rad 9
mit einer Einrichtung zur Regulierung der Andruckkraft ver
sehen ist. Entlang der gesamten Bahn wird das Band durch
Rollen 6 geführt, deren Achse vertikal ist und die paarweise
angeordnet sind und eine Verschiebung des Bandes nach oben
aufgrund bereits erwähnter Abschrägungen 7 verhindern können,
die an dem unteren Wulst 8 des Bandes angreifen. Die einzelnen
Wagen 3, die alle voneinander unabhängig sind, werden durch
Räder 4 getragen, die auf der horizontalen Fahrbahn 5 des Rahmens
laufen. Die Wagen 3 werden durch das Band 1 weiterbewegt,
an dem sie mit Hilfe von Verriegelungseinrichtungen 14 fest
befestigt sind. Die erfindungsgemäße Transport- und Sortier
vorrichtung wird auf übliche Weise beladen. Hinter dieser
Beladungsstation sind die elektromechanischen Antriebsmittel
21 entsprechend der Station angeordnet, in der eine vorbe
stimmte Schale 15 eines Wagens entladen werden soll. Durch
einfaches Anheben der elektromagnetischen Einrichtung 21
wird das Anheben der Gabel 20 bestimmt, durch die die Lager
zapfen 18 nur eines der Drehpunkte, die mit 16 und 17 be
zeichnet sind, entriegelt werden (in Fig. 2 ist das Entriegeln
der Lagerzapfen am Drehpunkt 17 gezeigt, um eine Entladung
nach rechts zu bewirken).
Es sollte hier noch erwähnt werden, daß gewöhnliche mecha
nische Einrichtungen vorgesehen sein können, um die umge
klappten Schalen in ihre horizontale Arbeitsstellung zurück
zubringen. Dies kann z. B. in einer einzelnen Station bewirkt
werden, die vor der Beladungsstation angeordnet ist.
Claims (4)
1. Transport- und Sortiervorrichtung für Stückgut, mit einer
Mehrzahl von auf einer endlosen Fahrbahn durch ein ange
triebenes Zugorgan bewegten Wagen, die unabhängig vonein
ander mit Schalen ausgerüstet sind, die nach entgegen
gesetzten Seiten kippbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß als Zugorgan ein sich in vertikaler Richtung er
streckendes Antriebsband (1) vorgesehen ist, das in einer
Reihe von Antriebsstationen (2) durch Rollen (Reibrad 10)
angetrieben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in jeder Antriebsstation (2) ein Reibrad (10) mit
einem entsprechenden gegenüberstehenden, leerlaufenden
Rad (9) vorgesehen ist, wobei das Reibrad (10) durch eine
Motoreinheit (13) mit Untersetzungsgetriebe angetrieben
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das vertikale Antriebsband (1) in seinem
unteren Teil einen Wulst (8) aufweist, der mit ent
sprechenden Aussparungen (7) in Führungsrollen (6)
zusammenwirkt, die paarweise auf beiden Seiten des
Antriebsbandes (1) vorgesehen sind (Fig. 1).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (15) jedes
Wagens (3) mit Hilfe federbelasteter Lagerzapfen (18)
um zwei verschiedene parallele Achsen kippbar ist, wobei
Gabeln (20) vorgesehen sind, die durch elektromagnetische
Einrichtungen (21) zum Lösen der Lagerzapfen (18)
aus ihren entsprechenden Sitzen betätigbar sind.
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