DE577462C - Rundstrickmaschine zur Herstellung von Struempfen - Google Patents

Rundstrickmaschine zur Herstellung von Struempfen

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DE577462C
DE577462C DE1930577462D DE577462DD DE577462C DE 577462 C DE577462 C DE 577462C DE 1930577462 D DE1930577462 D DE 1930577462D DE 577462D D DE577462D D DE 577462DD DE 577462 C DE577462 C DE 577462C
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof

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Description

Die Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine mit verschiedenfüßigen Nadeln im Nadelkranz zur Herstellung von Strümpfen mit Keileinsätzen zwischen geminderten und geweiterten Segmenten der Fußspitze und besteht darin, daß die die Fußspitze strickenden Nadeln zum Einstricken der Keileinsätze zwei Nadelgruppen mit anderen Fußlängen (z. B. langfüßige) als die anderen Nadeln enthalten und daß besondere Schloßteile angeordnet sind, welche nach dem Mindern der Einzelnadeln durch die üblichen Minderfinger in den beiden andersfüßigen Nadelgruppen diese geschlossen in die Arbeitsstellung und nach dem Mindern einiger Randnadeln die noch verbleibenden Nadeln jener Nadelgruppen geschlossen wieder aus der Arbeitsstellung bringen.
Zweckmäßig wird die Ferse auf der kurzfüßigen und die Spitze auf der langfüßigen Hälfte des Nadelkranzes gestrickt, und in diesem Falle ist die die Fußspitze arbeitende Nadelhälfte des Nadelkranzes in fünf Gruppen unterteilt, von welchen zwei Gruppen lange und drei Gruppen mittellange Füße haben; die besonderen Schloßteile bringen nach dem Mindern der Einzelnadeln durch die üblichen Minderfinger in den beiden langfüßigen Gruppen und in zwei mittelfüßigen Gruppen die beiden langfüßigen Gruppen geschlossen in Arbeitsstellung und nach dem Mindern einiger Randnadeln die noch verbleibenden Nadeln der langfüßigen Gruppen geschlossen wieder aus der Arbeitsstellung, worauf in üblicher Weise durch Zunehmen die zweite Hälfte der Strumpfspitze gearbeitet wird.
Das Senken der untätigen Nadeln und das Heben der tätigen Nadeln der beiden langfüßigen Gruppen wird durch die Mustersteuerung bewirkt.
Von den besonderen Schloßdreiecken wird das eine so eingestellt, daß es alle Nadeln heben kann, und ein anderes Schloßdreieck zieht die langfüßigen Nadeln vorher ab, so daß nur die kurzfüßigen gehoben werden.
Die von der Mustertrommel gesteuerte Schubstange ist mit dem Zunahmefinger verbunden und steuert in ihren äußersten Stellungen das "zum Heben bzw. Senken der Nadelkranzhälften dienende Dreieck, während sie den Zunahmefinger durch eine Zwischenbewegung von der einen Höhe' des Nadelkranzes auf eine andere bewegt.' Die Schübstange trägt einen Anschlag und einen" federbelasteten Mitnehmer, der den Zunahmefinger -55 bei der Aufwärtsbewegung in die Zwischen-
stellung gegen den Anschlag führt, aber eine weitere Aufwärtsbewegung der Schubstange gestattet.
An verschiedenen Punkten des Nadelkranzes sind zwei besondere Senkerdreiecke vorgesehen, von denen jedes die Nadeln von der untätigen oberen Höhe auf die tätige Höhe senken kann, während ein weiteres Senkerdreieck die untere Nadel aus der tätigen auf ίο eine noch tiefere Ebene senken kann, um sie der Einwirkung eines besonderen Heberdreiecks, das die Nadeln aus der tätigen auf die obere untätige Höhe hebt, zu entziehen, wobei das zuletzt genannte Senkerdreieck und eines der beiden anderen " Senkerdreiecke nebeneinanderliegen und einen Zwischenraum zwischen sich lassen, der den Durchtritt der Nadelfüße gestattet.
In der Zeichnung zeigen
Fig. ι einen Grundriß für den Kopf der Rundstrickmaschine, bei welcher die Nadeln in Gruppen je nach der Länge ihrer Füße abgeteilt sind und die Schloßdreiecke zum Antrieb der Füße unter Fortlassung der Strickdreiecke,
Fig. 2 einen Aufriß zu Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung, die zwei Schloßdreiecke in ihre und aus ihren Antriebsstellungen bewegt,
Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 für die Vorrichtung gemäß Fig. 3 in einer anderen Stellung der Teile,
Fig. 5 eine Ansicht wie Fig. 3, von der entgegengesetzten Seite gesehen, mit den Teilen in der Stellung wie teilweise in Fig. 4 gezeigt,
Fig. 6 einen Aufriß des Strickkopfes wie Fig. i, jedoch von der linken Seite gesehen, Fig. 7 eine Seitenansicht der Mustertrommel mit den drei Reihen von Kurvenstücken, die die besonderen Schloßdreiecke für die Nadelfüße steuern, sowie mit den Hebeln, die die Bewegung auf die Schloßdreiecke übertragen, als Ergänzung der Fig. 6, *5 Fig. 8 eine Abwicklung des Schlosses mit den besonderen Dreiecken in ihrer gegenseitigen Höhenlage und Stellung,
Fig. 9, 10 und 11 besondere Abwicklungen der drei Reihen der Kurvenstücke derMustertrommel, welche die besonderen Schloßdreiecke für die Nadelfüße steuern, in solcher Beziehung, daß die von den besonderen Kurvenstücken gesteuerten Hebel wie die Kurvenstücke gleichzeitig in der Zeichnungsebene senkrecht zueinander erscheinen, wobei die Pfeile die Bewegungsrichtung der Kurvenstücke anzeigen,
Fig. 12 eine schematische Ansicht des auf der Maschine hergestellten Strumpfes, Fig. 13 einen Aufriß für den Antrieb und die Kupplung der Rundstrickmaschine, die ein Voreilen des Zylinders in bezug auf die Musterkette bewirkt, wenn vom Hinundherstricken zum Rundstricken am Ende der Ferse und der Fußspitze übergegangen wird,
Fig. 14 einen Aufriß für den Antrieb gemäß Fig. 13, von rechts gesehen, wobei gewisse Teile fortgelassen sind.
Der Strumpf gemäß Fig. 12 wird von der Maschine selbsttätig hergestellt; er hat auf jeder Seite der Fußspitzentasche zwischen den geminderten und geweiterten Segmenten ein Keilstück. Zur Vereinfachung der Beschreibung ist die Ferse A so dargestellt, als ob sie auf der Hälfte der Nadeln hergestellt worden ist und der verstärkte Teil 51 des Fußes sich ebenso halb um das Schlauchgewirk erstreckt. Andere Formen können jedoch verwendet werden.
Die Fußspitzentasche hat das geminderte Segment C in dem oberen Teil des Fußes und das geweiterte Segment D an dem unteren Teil des Fußes, beide sind nicht schlauchförmig und werden durch Hinundherbewegungen des Nadelzylinders hergestellt. Die Kettelnaht befindet sich an dem Unterteil des Fußes. Das Mindern beginnt auf dem Oberteil in der Maschenreihe, die durch den Punkt E angedeutet ist, und setzt sich nach vorn bis zum Punkt F fort. Ein Keilstück G ist zwischen dem geminderten und dem geweiterten Segment gebildet, und jedes Keilstück ist an dem inneren Endeii verjüngt. Die Verstärkung beginnt in der Maschenreihe, die durch den Buchstaben J bezeichnet ist, und verläuft durch den vorderen Teil des geminderten Segments und vollständig durch das geweiterte Segment D bis zu den · Maschenreihen L, die durch Rundstricken hergestellt sind. -
Drei Arten von Nadeln werden verwendet (Fig. 1). Eine vollständige Hälfte der Nadeln hat kurze Füße und ist mit N1 bezeichnet. Die andere Hälfte ist in fünf Gruppen geteilt, eine schmale Gruppe N2 mit Zwischenfüßen an dem einen Ende des Halbkreises der kurzfüßigen Nadeln 2V1, eine gleiche Anzahl von Nadeln hat Zwischenlängen und bildet die Gruppe Ns am anderen Ende der kurzfüßigen Gruppe N1. Die größeren Gruppen ZV4 und N5 "° haben lange Füße und liegen zwischen den Gruppen N2 und N3 auf jeder Seite der kleinen mittleren Gruppe ZV6, die aus Nadeln mit Füßen derselben Länge zusammengesetzt ist wie in den Gruppen ZV2, ZV3. So wird die
ruppe ZV6 auf beiden Seiten von Gruppen flankiert, deren Füße langer sind als diejenigen der Gruppe TV6. Eine brauchbare Anordnung besteht aus 300 Nadeln, von welchen 150 kurze Füße in der Gruppe ZV1 haben, Nadeln in jeder Gruppe N2 und JV3, 45 in jeder Gruppe der langfüßigen ZV4 und JV5 und
22 in der Mittelgruppe NB. Die Lage der Kettellinie unten am Fuß bedeutet, daß die Spitzentasche auf der Seite des Schlauchgewirkes gestrickt ist, die der Fersentasche gegenüberliegt. Sie wird deshalb auf einer anderen Gruppe von Nadeln gestrickt. In dem dargestellten Falle wird die Fersentasche auf den Nadeln der kurzfüßigen Gruppe N1 gestrickt und die Spitzentasche auf den
ίο Nadeln N2 bis Na, die die andere Hälfte herstellen.
Bei Rundstrickmaschinen, wie sie jetzt meist gebaut werden, bewegt sich die Musterkette, welche den Zeitpunkt bestimmt, zu welchem jeder \rorgang eintreten soll, in regelmäßigen Abständen. Jeder entspricht einer Anzahl von vollständigen Maschenreihen. Die Kette bestimmt den Wechsel vom Rundstricken zum Hinundherstricken sowohl für die Fersentaschen als auch für die Spitzentaschen, und demnach findet der Übergang in die Fußspitze bei einer genauen Anzahl vollständiger Umläufe nach der Ferse statt, und dieselben Nadeln werden beide Male ausgerückt, und dieselben Nadeln stricken beide Taschen. Bei der dargestellten Maschine ist es erwünscht, die Spitzentasche auf dem Nadelsatz zu stricken, der gegenüber der Gruppe N1 liegt, welche die Ferse strickt, und der Zylinder wird daher, wie es an sich bekannt ist, um eine halbe Umdrehung zu der Musterkette an demselben Punkt zwischen der Ferse und der Fußspitze verschoben. Dieses Verschieben ist vorteilhaft ein Voreilen des Zylinders vor der Kette und geschieht während die Maschine zum Umlauf mittels des Antriebes gebracht wird, der besonders aus Fig. 13 und 14 ersichtlich ist. Die Folge dieses Voreilens kann kurz so bezeichnet werden, daß jede Tätigkeit der Maschine nach dem Voreilen eintritt, wenn eine gegebene Nadel eine halbe Umdrehung vor dem Punkt voraus ist, an dem sie sonst sein würde. Die Nadel an dem diametral gegenüberliegenden
+5 Punkt des Nadelkreises von der gegebenen Nadel aus ist daher diejenige, welche von dem Vorgang beeinflußt wird.
Die Art und Weise, in welcher ein Strumpf gemäß Fig. 12 selbsttätig gemäß der Erfindung und bei der beschriebenen Nadelanordnung gestrickt wird, ist folgende:
Die Ferse wird wie gewöhnlich gestrickt durch Mindern und Weitern während der Hinundherbewegung des Nadelzylinders wobei die Nadeln der kurzfüßigen Gruppe N1 in Tätigkeit sind. Das Voreilen des Zylinders geschieht, während vom Hinundherstricken zum Rundstricken am Ende der Ferse gewechselt wird, um Beanspruchungen der Maschine zu vermeiden. Es könnte gemacht werden, wenn man zu der Fußspitze übergeht oder während des Strickens des Fußes. Die Fußspitze wird daher auf den Nadeln der Gruppen N2 bis iV6 gestrickt, die Gruppe der kurzfüßigen Nadeln N1 wird auf die untätige Ebene am Ende des Spannes mittels eines Dreiecks gehoben, das ihre Füße berührt, die anderen Nadeln sind vorher in eine Ebene gebracht worden, wo ihre Füße unter dem Heberdreieck vorbeigehen. Das Mindern durch die Picker oder Minderfinger beginnt sofort und wird fortgesetzt, bis alle Nadeln außer denjenigen der Gruppe Ns untätig sind. Hierauf' werden die Gruppen IV4 und N5 wieder als Gruppen auf die Arbeitsebene zurückgeführt durch Schloßdreiecke, die von der Mustertrommel gesteuert werden, so daß die Maschenreihen für das Keilstück gestrickt werden können. Das Mindern an dem inneren Ende H des Keilstückes geschieht durch die üblichen mindernden Picker, die auf die Etidnadeln dieser beiden Gruppen einwirken. Wenn die Maschenreihen des Keilstückes fertiggestrickt sind, werden die verbleibenden tätigen Nadeln der Gruppen N* und N5 auf die untätige Ebene durch die Mustersteuerung gehoben. Dann wird das Weitern angefangen, indem die üblichen weiternden Picker oder Zunahmefinger eingerückt werden, die Nadeln der Gruppen AT4, N5 werden zuerst gesenkt und dann die Nadeln der Gruppen N2, Ns, bis auf der letzten Maschenreihe alle Nadeln in jenem Halbkreise tätig sind. Hierauf werden die kurzfüßigen Nadeln JV1 durch ein Dreieck gesenkt, so daß der vollständige Nadelkreis in der Stellung ist, in welcher er die Maschenreihen stricken kann.
Die Nadeldreiecke
Die Dreiecke, welche die Nadeln heben und senken, sind schematisch in Fig. 8 dargestellt, der Pfeil zeigt die Richtung an, in welcher sich die Nadeln wahrend des Rundstrickens bewegen. Es sind vorhanden das übliche obere Mitteldreieck 357 und das untere Mitteldreieck 356 unter der Kehlplatte 55g für die Fadenführer und die beiden seitlichen Strickdreiecke 360, 361 unter den und seitlich zu den beiden Mitteldreiecken sowie an jeder Seite. Die anderen Teile zum Heben und Senken der Nadeln sind die üblichen Picker, und zwar der Picker 650 zum Heben oder Mindern und der Picker 680 zum Weitern oder Senken.
Außerdem sind andere Dreiecke vornanden, die auf die Nadeln für besondere Zwecke einwirken. Diese anderen Dreiecke werden gegen den Nadelzylinder und von ihm fort durch Hebelsysteme bewegt, die bis zu der üblichen Hauptmustertrommel 120 reichen, wo sie von drei Sätzen von Kurvenstücken beeinflußt werden, die zueinander und zu den
anderen Kurvenstücken der Mustertrommel in Beziehung gebracht sind, um diese Nadeldreiecke zu den anderen Strickvorgängen zu steuern.
A7On den besonderen Kurvenstücken nehmen der Senker 24 und der Heber· 25 die Stellung ein und verrichten die Arbeit der üblichen Weiche, und diese hat eine besondere Aufgabe bei der Herstellung der Spitzenkeil-. stücke G. Diese beiden Kurvenstücke (Fig. 1 bis 6) sind an den inneren Enden von zwei Kolbenstangen 801, 803 gebildet, die waagerecht in einem Arm 800 auf der Fußplatte E gleiten. Die Kolbenstange 801, welche den Senker 24 trägt, wird gewöhnlich von dem Nadelzylinder fort durch eine Feder 802 gehalten, die zwischen dem Senker und dem äußeren Ende des Armes 800 gespannt ist. Die Kolbenstange 803, welche den Heber 25 trägt, wird nach außen in gleicher Weise durch eine Feder 804 gedrückt.
Die Heber und Senker 25, 24 werden von einer einzigen Stange 216 durch Eigengewicht gesteuert. Zu diesem Zweck sind zwei Sätze von Hebeln an der Außenseite des Armes 800 angeordnet, weiche die Bewegungen der Stange 216 zu den Kolbenstangen steuern. Einer der Hebel für den Senker 24 ist ein Winkelhebel 805, dessen einer Arm 806 waagerecht, dessen anderer 807 senkrecht verläuft, der letztere ist verzahnt, um in die Zähne 808 auf dem unteren Ende eines Hebels 809 einzugreifen, der um einen Zapfen 810 am Arm 800 drehbar ist. Der Hebel 809 hat eine Stellschraube 811 am oberen Ende für das äußere Ende der Kolbenstange 801 des Senkers 24. Der Zapfen 810 bildet auch den Drehpunkt für einen Winkelhebel 812, dessen Hakenarm 813 aufwärts und auswärts verläuft, er ruht mit einer Schraube 815 an der Stange 803 des Hebers 25. Eine Verlängerung 814 des Hakenarmes 813 liegt unterhalb eines Teiles des Armes 800, welcher als Anschlag zur Begrenzung der Abwärtsschwingung des Hakenarmes dient.
Das untere Ende der senkrechten Stange 216 ist mit einem Steuerhebel 215 (Fig. 7) verbunden, welcher auf einem festen Zapfen des Maschinenrahmens schwenkbar gelagert ist und von der Hauptmustertrommel, 120 in der Bahn einer Reihe 511 von Hebern beeinflußt wird, wie es weiter unten unter Bezugnahme auf Fig. 10 näher beschrieben wird. Das obere Ende der senkrechten Stange 216 trägt den üblichen Kragen oder Stellring oberhalb der Fußplatte B1 und von diesem Kragen erstreckt sich ein Zapfen 816, welcher zwischen dem Hakenarm 813 und dem Arm liegt, um die Heber und Senker 24, 25 zu betätigen. Die Bewegung der Stange 216, welche von der Reihe 511 der Heber verursacht wird, ist derart, daß der' Zapfen 816 aus seiner tiefsten Stellung gehoben wird, in welcher er den Hebel 806 nach abwärts hält, und zwar weit genug, um den Senker 24 in Berührung mit den Nadelfüßen zu bringen, nach oben durch eine mittlere Stellung hindurch, in der keiner der beiden Arme berührt werden, bis in eine Stellung, in der er den Hakenarm 813 hebt und dadurch den Heber 25 in die eine oder andere seiner Arbeitsstellungen bringt.
Die senkrechte Stange steuert auch den weiternden Picker 680. Zu diesem Zweck besitzt der Kragen auf der Stange 216 einen Arm 218 mit einer Buchse 817 an seinem Ende, welche zur Aufnahme eines mit Kopf versehenen Kolbens 818 dient. Die Feder 819 sucht diesen Kolben zu heben in einem Maße, welches durch einen Stift 820 unterhalb des Armes 218 bestimmt wird. Der mit Kopf versehene Kolben berührt und hebt, wenn er durch die senkrechte Bewegung der Stange gehoben wird, den üblichen Hebel 690, der das Senken des weiternden Pickers 680 bewirkt. Aus später angegebenen Gründen ist es nicht erwünscht, den Picker, wie es sonst eintreten würde, unter seine obere gewöhnliche untätige Ebene zu senken, wenn die Stange 216 gehoben wird, um den Heber 25 in die Bahn der Nadelfüße zu bringen. Es ist jedoch erwünscht, .den Picker bis auf seine untätige Ebene zu senken, wenn die Stange 216 in einer Zwischenebene ist, wo der Stift 816 frei von den Armen 806 und 812 ist. Ein besonderer Anschlag ist daher vorgesehen, der die Höhe begrenzt, auf welche der Kopf der Kolbenstange 8.18 sich heben kann. Dieser Anschlag ist ein Finger 821 (Fig. 6), der an dem Arm 400 befestigt ist, so daß sein unteres Ende der Kolbenstange 8r8 an der gewünschten Höchstebene für den Hebel 690 begegnet. Ein weiteres Heben der Stange 216 hat zur Folge, daß der Zapfen auf der Kolbenstange 717 hochgleitet, die die Feder 819 zusammendrückt.
Ein weiteres besonderes Kurvenstück ist ein Senker 26, der auf einem Arm 830 der Fußplatte B zwischen dem Arm 800 und den Strickdreiecken unterhalb der üblichen Kehlplatte 559 gelagert ist. Dieser Senker 26 rückt nach dem Mindern an der Fußspitze die Nadelgruppe Ns als eine Gruppe em. Der Arm 830 kann auch, und zwar vorzugsweise als Träger für gewisse andere Nadeldreiecke dienen, und dieselbenHebel können verwendet werden, um diese anderen Dreiecke zu steuern. Die Erfindung ist nicht auf diese Dreiecke beschränkt, und deshalb sind sie auch nicht beschrieben. Der Senker 26 liegt an dem inneren Ende einer ebenen Platte 831, die auf der oberen Fläche des Armes 830 durch eine
Klemmplatte 832 gehalten wird, die jedoch gestattet, daß die Platte 831 sich bewegt; sie hat einen Stift 833, der in ein Loch der Platte eintritt, um als Drehpunkt zu dienen. Das Maß, um welches jene Platte 831 gegen die Nadeln schwingen kann, wird durch eine Exzenterscheibe 834 bestimmt, die durch eine Schraube 83S gehalten wird und in der Bahn eines Ansatzes 836 auf der Platte liegt. Eine Ό Änderung .der Schwingungsgrenze wird durch Drehen der Exzenterscheibe 834 bewirkt.
Die Bewegung des Senkers 26 gegen die Nadeln und von ihnen fort wird durch einen Hebel 826 herbeigeführt, der auf der Bettplatte drehbar gelagert ist, um in einer waagerechten Ebene zu schwingen. An seinem vorderen Ende hat der Hebel 826 einen aufwärts gerichteten Ansatz 837, durch welchen ein Draht 838 hindurchgeht, der mit der Platte 831 verbunden ist. Eine Feder 839, . die den Draht umgibt, und an dem einen Ende nahe der Platte 831 befestigt ist, legt sich mit ihrem äußeren Ende gegen den Ansatz 837, um ihn gegen eine Mutter 840 auf dem äußeren Ende des Drahtes zu drücken, oder mit anderen Worten, sucht den Draht gegen die Nadeln zu bewegen, wenn der Hebel 826 schwingt, damit sich der Ansatz 837 in jener Richtung bewegt. Das hintere Ende des Hebels 826 hat eine Kante 841, welche die hintere Fläche der Kurve 842 auf dem oberen Ende einer Stoßstange 463 berührt. Diese ruht auf der Hauptmustertrommel in der Bahn der Kurvenstücke 513 (Fig. 11). Wenn die Stange 463 auf der Trommelfläche gleitet, bringt sie den Hebel 826 in die Lage, wo der Senker 26 an den Nadelfüßen ohne Wirkung vorbeigeht, und wenn sie durch eine Kurve auf der Haupttrommel gehoben wird, bewegt die Stange 463 den Hebel 826 in die Lage, wo der Senker 26 in der Bahn der Nadeln mit langen Füßen liegt.
Auf der Seite des Zylinders, die dem
Senker 26 gegenüberliegt, also jenseits der Strickdreiecke in Richtung des Rundstrickens, befinden sich besondere Senkerdreiecke 27, 28 und ein besonderes Heberdreieck 29. Die beiden Senker werden als getrennte Platten ausgebildet, und beide sind an dem aufrechten Teil 850 eines Armes 851 befestigt, der auf einem Zapfen 852 in einer Bahn liegt, die dem Arm gestattet, waagerecht zu schwingen.
Die beiden Senker sind voneinander getrennt, um den Durchtritt der Nadelfüße zu gestatten.
Der Senker 28 wird angewendet, um die Nadelgruppe N* in die tätige Lage zu senken, wenn mit dem Stricken des Fußspitzenkeilstückes G begonnen wird. Der Heber 29 ist an einem gleichen Teil des Armes 853 eines Hebels 854 befestigt,- dessen Auflage 855 auf der Bettplatte drehbar befestigt ist. Damit alle drei Dreiecke von einer einzigen Steuerung aus beeinflußt werden können, hat der Hebel 854 eine Verlängerung 856 auf der Seite, die dem Drehpunkt des Armes 853 gegenüberliegt, und diese Verlängerung hat Klauen 857, welche einen Stift 858 umfassen. Der Stift sitzt abwärts gerichtet an einem Ansatz 859 des Armes 851, der die Senker 27, 28 (Fig. 1) trägt. An einen aufwärts gerichteten Arm 860 desselben Hebels 854 greift ein waagerechter Draht 861 an, der mit einem Winkelhebel 862 verbunden ist. Dieser reicht bis zur Haupttrommel 120. Eine Feder 863, die mit dem anderen Ende an einer Schraube der Bettplatte B befestigt ist, sucht den Arm 860 von dem Winkelhebel 862 und der Hinterseite der Maschine fortzuziehen. Der Hebel 862 ist um den Zapfen 450 oberhalb der Haupttrommel 120 (Fig. 7) drehbar. Das untere Ende des Hebels ruht auf der Trommel 120 in der Bahn einer Reihe 512 von Kurveristücken, die später beschrieben werden (Fig-9)· ;
Die Steuerung für di e besonderen Nadeldreiecke
Wie vorher erwähnt, werden die besonderen Dreiecke 24 bis 29 in die und aus den Stellungen, wo sie auf die Nadelfüße einwirken, mittels der Hebel bewegt, die von den Kurven der Hauptmustertrommel 120 beeinflußt werden. Diese Trommel ist die übliche und wird in unregelmäßigen Zwischenräumen durch einen Antrieb geschaltet, der nicht vollständig beschrieben ist. Es sind nur drei Reihen von Kurven in der Zeichnung dargestellt, weil sie allein für die besonderen Nadeldreiecke maßgebend sind. Selbstverständlich hat die Trommel 120 noch andere Reihen von Kurven zur Steuerung anderer Teile der Maschine.
In Fig. 9, 10 und 11 sind drei Reihen von Kurven zusammen mit den Hebeln dargestellt, auf welche sie einwirken, und zwar in den Stellungen, welche die Hebel zu den Kurven in einem bestimmten Augenblick des Umlaufes der Trommel einnehmen. Um zu ermöglichen, daß man mit einem Blick sieht, welche Ansätze in den drei Reihen auf die betreffenden Hebel in jedem Augenblick einwirken, sind die Fig. 9, 10 und 11 nicht als gleiche Abwicklungen dargestellt, die alle von demselben Punkt auf der Trommel ausgehen, sondern sie zeigen drei Reihen von Ansätzen, in den gegenseitigen Stellungen, welche sie einnehmen würden, wenn die drei Hebel 862, 215 und 463 die Trommel längs einer Linie parallel zu der Achse berührten. Die Hebel könnten so angeordnet sein, aber es ist zweckmäßiger, sie so zu lagern, wie in Fig. 7 gezeigt.
Die Reihe 511 der Kurven (Fig. 10) wirkt auf den Hebel 215, der seinerseits dieStange
2i 6 hebt und senkt. Sie bewegt den weiternden Picker 68o und gewöhnlichen Senker 24 sowie den gewöhnlichen Heber 25 in die und aus den Arbeitsstellungen. Die Kurvenstücke dieser Reihen haben fünf Höhen, und da die Fläche der Trommel gleichwertig mit einem Kurvenstück ist, wenn eine Stellung der Stange 216 bestimmt werden soll, kann diese jede der sechs Stellungen einnehmen. Wenn kein Kurvenstück den Hebel 215 angreift, dann ist die Stange 216 in ihrer niedrigsten Stellung, in welcher der Stift 816 (Fig. 2 und 3) den Arm 806 abwärts schwenkt, so daß der Arm 809 um den Zapfen 810 gedreht wird. Dieser bewegt den Kolben 801 mit dem Senker 24 gegen die Nadeln auf einen Punkt, wo der Senker die Füße aller Nadeln angreifen kann (Fig. 1). Der Heber 25 und der weiternde Picker werden in dieser untersten Stellung der Stange 216 nicht berührt, und sie bleiben zurückgezogen und in ihrer höchsten Lage.
Ein Kurvenstück von der niedrigsten Höhe in der Reihe 511 (z.B. Siic, 5iiff) hebt die Stange 216 auf eine Höhe, wo der Stift 816 der Kolbenstange 801 und dem Senker 24 gestattet, von der Feder 802 zurückgezogen zu werden. Diese Höhe reicht nicht aus, um den Hakenarm 813 zu heben oder durch den Arm 218 und die Kolbenstange 818 den Hebel 690 heben zu lassen. Dieses kann die neutrale Stellung des Stiftes 816 genannt werden. Der nächst höhere Ansatz, z.B. 5ii&, 5iie, hebt die Stange 216 auf eine Höhe, wo der Hebel 690 durch die Kolbenstange 818 gehoben wird. Hierdurch wird der weiternde Picker in seine untätige Lage unter die Ebene der Füße der angehobenen oder untätigen Nadeln gesenkt. Auf dieser Ebene hebt der Stift 816 noch nicht den Hakenarm 813. Die nächsten drei Höhen der Kurven der Reihen haben dieselbe Wirkung insoweit die Auswahl der tätigen Kurve in Betracht kommt, aber sie unterscheiden sich hinsichtlich des Grades dieser Wirkung. Sie alle heben die Stange 216 auf eine Ebene, wo der Stift 816 den Hebel 813 schwingt, um die Kolbenstange 803 mit dem Heber 25 gegen die Nadeln zu stoßen. Einer dieser hohen Ansätze (z. B. 511O bringt den Heber 25 in die Lage, wo nur die langen Füße der Nadeln in den Gruppen iV4 und JV5 gefaßt werden, während eine andere Höhe 511° eines hohen Ansatzes den Senker veranlaßt, die Füße mittlerer Länge zu fassen (Nadeln N2, N3, Ne). Dieser höchste Ansatz 51 id in dieser Reihe bringt den Heber 25 auf einen Punkt, wo er die Füße aller Nadeln in der Maschine fassen kann.
Der Senker 26 wird durch die Hebel mittels der Reihe der Ansätze 513 gesteuert. In derselben Reihe ist es möglich, die Ansätze zur Steuerung anderer Sonderkurven unterzubringen, zum Stricken des oberen Teiles eines Strumpfes, besonders in Verbindung mit der Übertragung des Doppelrandes und der Herstellung der Anschlagleiste und der Sicherungsmaschenreihe. Diese Sonderdreiecke sind in der Nähe des Dreiecks 26 gelagert und werden von der Stoßstange 463 und dem Hebel 826 gesteuert.
Die besonderen Senker 27, 28 und der besondere Heber 29 werden abwechselnd in die Arbeitslage durch die Nockenreihen 512 bewegt, deren Ansätze zwei Höhen haben, welche mit der Trommelfläche drei Stellungen des Drahtes 861 und des Hebels 862 bestimmen. Wenn der Hebel 862 auf einem niedrigen Ansatz ruht, hält der Draht 861 (Fig. 1) den schwingenden Arm 854 in einer Mittellage, so daß der Arm 852 mit dem Heber 29 außerhalb der Nadeln ist und die Backen 857 auf dem gegenüberliegenden Arm 856 durch ihren Angriff an dem Zapfen 858 den anderen schwingenden Arm 851 mit den Senkern 27, 28 von den Nadeln forthalten. Wenn der Hebel 862 auf die Trommelfläche gesenkt wird, bewegt er den Draht 861 vorwärts, schwingt den Arm 854, so daß der Arm 853 mit dem Heber 29 gegen die Nadeln bewegt wird und der Heber auf die Nadelfüße einwirken kann. Ein hoher Ansatz der Reihe 512, der unter den Hebel 862 kommt, hat die entgegengesetzte Wirkung. Er zieht den Draht 861 zurück aus der Mittellage entgegen der Feder 863, die keine Kraft in den anderen Stellungen ausübt. Das Schwingen des Armes 854, das diesen Vorgang begleitet, hat zur Folge; daß der andere Arm 851 mit den Senkern 27, 28 sich gegen die Nadein einwärts bewegt, da die Backen 857 den Stift 858 mit sich führen, wenn der Arm 856 sich in jener Richtung bewegt.
Die Vorrichtung zum Voreilen des Zylinders zwecks Strickens der Fersen- und Fußspitzentaschen auf gegenüberliegenden Seiten des Nadelkranzes ist hier bei einer Maschine mit umlaufendem Nadelzylinder dargestellt. Bei einer solchen Maschine wird der Nadelzylinder 260 von der Hauptwelle 32 mittels des Kegelrades 31 angetrieben. Die Hauptwelle erhält ihre Bewegung durch eine Kupplung 33 mit Klaue 331. Die Kupplung rückt die Vorrichtung zum Hinundherstricken ein, wenn die Klaue mit dem linken Kupplungsrade 35 in Eingriff kommt, und die Vorrichtung zum Rundstricken, wenn sie in die Fläche 37 des rechten Kupplungsrades 38 eingreift.
Wenn der Nadelzylinder rundstricken soll, befindet sich die Kupplungsscheibe 33 rechts, die Klaue 331 greift in eine Rast in der
Stirnfläche 37 des rechten Kupplungsrades 38 ein. Dieses Rad 38 besteht aus einem Stück mit einer Hülse 39, auf welcher die Antriebsriemenscheibe 42 gelagert ist. Wenn die Maschine mit verschiedener Geschwindigkeit umlaufen soll, kann der Riemen auf eine Scheibe 47 geschoben werden, die lose auf der Hülse umläuft, aber durch einen Rädersatz mit dem rechten Kupplungsrade 38 verbunden ist. Dieser Rädersatz besteht aus einem Antriebsrad 49 für hohe Geschwindigkeit, das mit der Riemenscheibe 47 umläuft und ein Zahnrad 65 für hohe Geschwindigkeiten hat, das mit dem Rad 49 in Eingriff steht. Das Rad 65 mit hoher Geschwindigkeit ist gerade außerhalb des Gestelles F der Maschine auf der Welle 55 gelagert, und auf dem anderen Ende der Welle gerade innerhalb des Maschinengestelles befindet sich ein den Zahnbogen antreibendes Rad 60, das in Eingriff mit dem vorher erwähnten rechten Kupplungsrad 38 steht.
Das linke Kupplungsrad, welches einen Teil des Antriebes zur Hinundherbewegung des Nadelkranzes um seine Achse bildet, wird von dem Zahnrad 60 angetrieben mittels eines Lenkers 70, der an diesem Zahnrad gelagert und mit dem üblichen Zahnbogen 75 so verbunden ist, daß der Umlauf des Zahnrades 60 dem Quadranten eine Schwingung erteilt. Die Geschwindigkeit des rechten Kupp lungs rades 38 ist immer dieselbe in bezug auf die Durchschnittsgeschwindigkeit des linken Kupplungsrades 35, und bei der dargestellten Maschine haben die Räder eine solche Übersetzung, daß das rechte Rad 38 vier Umdrehungen macht, während der Zahnbogen 75 eine Schwingung ausführt, d. h. einen vollständigen Hub in jeder Richtung. Angenommen, die Riemenscheibe 42 dient dazu, den Nadelzylinder hin und her zu bewegen, dann wird die Kraft von der Riemenscheibe durch die Hülse 39, das rechte Rad 38, Zahnrad 60, Lenker 70 und Zahnbogen 75 auf das linke Rad 35 übertragen, wo die Kupplungsscheibe 33 die Hinundherbewegung auf die Hauptwelle 32 überträgt.
Die Vorrichtung zum Verschieben der Scheibe 33 von dem einen Rade auf das andere besteht in einer Gabel 92, die die Scheibe in einer Umfangsnut erfaßt und auf der Maschine mittels einer festen Stange 93 gleitend gelagert ist. Eine Kurventrommel 90 ist unmittelbar unterhalb der Gabel 92 gelagert und hat eine genutete Kurvenbahn auf seinem Umfange. Die Gabel wird von links nach rechts mittels eines Zapfens 89 auf der Gabel verschoben, die in der Kurvenbahn liegt. Die Kurventrommel 90 wird von der Musterkette 95 wie folgt geschaltet:
. Mit der Kurventrommel 90 läuft ein Hauptschaltrad 81 um, dessen Zähne "in unregelmäßigen Zwischenräumen angeordnet sind. Das Hauptschaltrad und die Kurventrommel 90 sitzen fest auf der Trommelwelle 80. Lose auf-der Welle läuft ein Kettenrad 84 für die Musterkette 85 um, und ein Kettenschaltrad 86 ist an dem Kettenrad 84 befestigt.
Die Musterkette 85 wird in regelmäßigen Zwischenräumen von dem Quadranten 75 §Te~ schaltet. Dieses Schalten der Musterkette und des Zahnbogens wird mittels einer Klinke 87 auf dem Zahnbogen bewirkt, die auf das Schaltrad 86 einwirkt. Da der Zahnbogen sich immer in bestimmter zeitlicher Beziehung zu dem rechten Kupplungsrade 38 und der Welle 55 bewegt, wird die Musterkette immer mit derselben Geschwindigkeit in bezug auf die Antriebsriemenscheibe geschaltet. Da die Bewegung des Nadelzylinders zum Rundstricken immer von dem rechten Kupplungsrade 38 und der Quadrant von diesem angetrieben wird, wird die Musterkette immer mit derselben Geschwindigkeit geschaltet, die beim Rundstricken des Nadelzylinder vorherrscht. Die Hinundherbewegungen des Nadelzylinders, die von dem Zahnbogen abgeleitet werden, stehen auch in einer festen zeitlichen Beziehung zu der Schaltung der Musterkette, obgleich diese Beziehung nicht dieselbe ist wie beim Rundstricken.
Wenn die Kupplungsscheibe 3 3 in ihrer rechten Stellung in Eingriff mit dem Rade 38 ist, laufen der Nadelzylinder 260 und das Kupplungsrad 38 zusammen um, die Musterkette wird einmal bei vier Umläufen des Nadelzylinders vorwärts geschaltet. Für alle vier Umläufe des rechten Kupplungsrades 38 wird das linke Rad 35 einmal in jeder Richtung gedreht, jede Umdrehung dieses Rades hat daher die Dauer von zwei vollständigen Umlauf en des Nadelzylinders während des Rundstrickens. Mit anderen Worten, die Durch-Schnittsgeschwindigkeit des linken Rades 35 während eines Umlaufes ist die Hälfte der Geschwindigkeit des rechten Rades 38. In bezug auf die Musterkette ist daher die Winkelgeschwindigkeit des Nadelzylinders während des Rundstrickens zweimal so groß wie die Durchschnittsgeschwindigkeit während eines Hubes beim Hinundherstricken. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel der Erfindung bleibt der Übergang vom Rundstricken auf das Hinundherstricken unverändert, soweit die Kupplung und der Zahnbogen in Betracht kommen, die Kettenklinke 87 schaltet die Musterkette 85 und bringt die Daumen auf der Kette unter eine Klinkensteuerung 83, die auf der festen Stange 93 gelagert ist. Diese Klinkensteue-
rung hat einen Finger 83? unterhalb der Hauptklinke 82, die von dem Zahnbogen 75 getragen wird; die Klinke greift in die Zähne des Hauptschaltrades 81 ein. Dieser Finger 83C ist so gelagert, daß er die Hauptklinke 82 außer Eingriff mit dem Hauptschaltrade 81 hält, ausgenommen, wenn die Klinkensteuerung durch einen Daumen auf der Musterkette angestoßen wird. Das Hauptschaltrad 81 und die Kupplungstrommel 90 können, daher vorwärts geschaltet werden, immer wenn dieses gewünscht wird, und zwar unter der Wirkung der Klinkensteuerung. Die Kettenklinke 87 und die Hauptklinke 82 bewegen sich gewöhnlich in entgegengesetzten Richtungen (Fig. 14). Die beiden Klinken sind auf dem Zahnbogen in solcher Beziehung und die Kurven sind auf der Kupplungstrommel go so gelagert, daß die Kupplungstrommel ao gewöhnlich die Kupplungsscheibe 33 außer Eingriff mit der Kupplungsfläche 37 bis zum Eingriff mit dem Rade 35 bringt, oder umgekehrt, wenn der Zahnbogen in der Mitte seines Abwärtshubes ist. In diesem Augenblick laufen die Räder 35 und 38 in derselben Richtung mit derselben Geschwindigkeit, und das Rad 38 hat gerade die Klaue 331 zu solchem Zusammenspiel mit der Nut in der Fläche des Rades 35 gebracht, daß die Ver-Schiebung der Kupplung leicht erfolgen kann. In gleicher Weise, wenn man von dem Hinundherstricken zum Rundstricken übergeht) laufen die beiden Räder in derselben Richtung um, wenn die Verschiebung gemacht wird.
Eine Folge der soeben beschriebenen Anordnung besteht darin, daß, wenn die Maschine vom Hinundherstricken zum Rundstricken übergeht, die Richtung des letzten Hubes des Zylinders, der durch den Zahnbogen übertragen wird, ein Vorwärtshub ist, d. h. er verläuft in derselben Richtung wie die Bewegung des Nadelzylinders während des Rundstrickens. Da die durchschnittliche Umfangsgeschwindigkeit des Nadelzylinders während des Hinundherstrickens halb sosgroß ist wie die Geschwindigkeit während, des Rundstrickens, und da das Verschieben der Kupplung nicht die Geschwindigkeit beeinflußt, mit welcher die Musterkette geschaltet wird, so folgt daraus, daß, wenn beim Übergang vom Hinundherstricken auf das Rundstricken die Kupplung in Eingriff mit der rechten Kupplungsfläche 37 bei Beginn des letzten Hubes gebracht wird und nicht in der Mitte des Hubes, wie üblich, der Nadelzylinder mit der höheren Geschwindigkeit beim Rundstricken umläuft, und zwar während des ganzen letzten Hubes anstatt während einer Hälfte, infolgedessen auf einem größeren Teil der Gesamtanzahl der Umläufe der Riemenscheibe oder der Schwingungen des Zahnbogens, die von der Musterkette für einen gegebenen Strumpf zugelassen sind. Wie bereits erwähnt, ist der Quadrant in seiner Mittellage, wenn der Übergang von dem Hinundherstricken oder dem Rundstricken in der üblichen Weise erfolgt, und wenn der Übergang am Beginn des letzten Hubes gemacht werden soll, muß er gemacht werden, wenn der Zahnbogen in seiner obersten Lage ist, d. h. eine Umdrehung des rechten Kupplungsrades 38 vor der normalen Zeit. Infolgedessen hat der Nadelzylinder eine halbe Umdrehung weiter gemacht als er gemacht haben würde, wenn er von dem Zahnbogen während der Bewegung des letzteren aus seiner oberen in seine halbe Abwärtsstellung angetrieben worden ist. Dieses ergibt das notwendige Voreilen des Nadelzylinders zum Stricken der Fußspitze auf der Seite, die der Ferse gegenüberliegt, und da man denselben Wechsel macht, wenn die Kupplung nach Fertigstellung der Fußspitze verschoben wird, wird die Maschine wieder zum Umlauf gebracht in die Stellung, in welcher sie die Ferse strickt. Um dieses Verschieben der Kupplung eher als gewöhnlich zu machen, wenn man von der Ferse auf die Fußspitze übergeht, ist eine andere Vorrichtung als die übliche Klinke 82 vorgesehen, um die Kurventrommel 90 und das Hauptrad 81 ein wenig eher zu schalten als die Klinke 82 es tun würde, und zwar in einer Weise, welche die Musterkette keineswegs stört. Diese Vorrichtung besteht aus einer Hilfshakenklinke 116, die von einem Kurvenstück 119 auf dem Zahnrad 65 gesteuert wird und der Welle 80 eine so kurze Drehung gibt, daß die Kupplungsgabel 92 verschoben wird, aber ohne-die Schaltung für den gewöhnlichen Übergang vom Hinundherstricken zum Rundundrundstricken zu vollenden, oder umgekehrt. Zu diesem Zwecke sind die Kurven auf der Fläche der Kupplungstrommel 90, welche die Verschiebung der Gabel bewirken, auf der Trommel unter Voreilung befestigt. Das zeitige Schalten des Hauptrades 81 wird von der Kurve 119 seitlich an dem Zahnrade 65 bewirkt, die auf einen Arm eines Winkelhebels 118 einwirkt, der auf der Welle 76 des Zahnbogens 75 drehbar gelagert ist. Der andere Arm dieses Winkelhebels trägt die Hakenklinke 116, die in einem der Zähne 117 auf dem Umfang der den Riemen verschiebenden Trommel 102 gelagert ist. Diese Trommel ist auf der Welle der Musterkette befestigt. Wenn die Kurve auf dem Rade 65 den Winkelhebel trifft, gibt die Hilfsklinke der Welle 80 und der Trommel 90 eine kurze Schaltung, immer iao wenn das Schalten des Hauptrades die Kurve auf der Trommel 102' in den Bereich der
Klinke gebracht hat. Einer der Zähne auf der Trommel 102 dient für den Übergang von der Ferse und der andere für den Übergang
. von der Fußspitze. Die Klinke 116 wird mit der Fläche der Trommel 102 durch die Feder n6a in Berührung gehalten.
Arbeitsweise
Beim Rundstricken des Längens oberhalb der Ferse werden die besonderen Nadeldreiecke so gehalten, daß sie wirkungslos über die Füße hinweggehen. In diesem Zeitpunkt bleibt der Hebel 862, der die Senker 27, 28 und den Heber 29 steuert, auf dem langen, niedrigen Absatz Si2e_, und der Hebel 215 für die Stange 216, die den weiternden Picker und die Senk- und Hubdreiecke 24, 25 steuert, bleibt auf der Trommelfläche 120 ebenso wie der Hebel 463, der den Senker 26 steuert.
Um die Ferse zu beginnen, läßt die Musterkette mittels der Klinke 82 die Kupplung 33 so verschieben, daß der Nadelzylinder von dem Zahnbogen durch das Rad 35 angetrieben wird. Bei derselben Schaltung drückt die Mustertrommel den Absatz 51 ia unter den Hebel 215, der die Bewegung des Hebers 25 in die Lage bewirkt, wo er die langen und Mittelfüße erfaßt, um alle Nadeln in dem halben Nadelkreise der Gruppen N2 bis iV6 zu heben. Die Stellung der Stange 216, die durch den Absatz 511° bestimmt wird, ist diejenige, wo die Kolbenstange 818 den Hebel 690 aufwärts hält und den weiternden Picker 680 in seiner mittleren untätigen Ebene unter der Ebene der gerade angehobenen Nadeln führt. Am Ende derselben Schaltung, die verhältnismäßig lang ist, bewegt sich der Absatz 511° unter dem Hebel 215 derart, daß am Ende der Hebel auf dem Zwischenabsatz 5116 ruht.
Die Lage des weiternden Pickers 680 ist unverändert kraft der Kolbenstange 819 und der Feder 818, aber der Heber 25 ist jetzt in der zurückgezogenen Lage.
Bei den folgenden Hüben des Nadelzylinders findet das Mindern in bekannter Weise statt mittels der Picker 650. Nachdem dieses bis zu dem gewünschten Punkt durchgeführt ist, bewegt eine kurze Schaltung der Mustertrommel den niedrigen Absatz 511s unter den Hebel 215, senkt die Stange 216 auf eine Ebene, wo die Kolbenstange 818 dem Hebel 690 gestattet, sich zu senken, und hebt den weiternden Picker 680 auf die Ebene der untätigen Nadeln. Ein Weitern des Nadelsegments findet in den folgenden Maschenreihen bis zu der Breite statt, in der das Mindern begonnen hat; die Fersentasche wird auf diese Weise fertiggestellt.
Am Anfang des letzten Vorwärtshubes des Nadelzylinders auf dem weiternden Segment, wenn der Zahnbogen 75 an der oberen Grenze seiner Schwingung stillsteht, schlägt der Ansatz 119 auf dem Zahnrad 65 an den Winkelhebel 118, und dessen Klinkenarm 116 stößt an den Zahn 117 auf der Trommel 102, der gerade vorher in den Bereich der Klinke 116 durch eine Schaltung des Hauptschaltrades 81 gekommen ist. Infolgedessen wird die Trommel 90 gedreht und die Kupplung 33 in Eingriff mit dem Kupplungsrad für die hohe Geschwindigkeit gebracht (Fig. 14). Der Nadelzylinder wird daher mit hoher Geschwindigkeit während des ganzen Teiles des letzten Vorwärtshubes des Hinundherstrickens angetrieben anstatt nur während eines Teiles, wie bisher. Dieses gibt dem Nadelzylinder eine Voreilung zu der Musterkette. Der letzte Teil dieser kurzen Schaltung von der Klinke 116 bringt den niedrigen Absatz 5nc unter dem Hebel 215 heraus. Dieser senkt sich daher bis auf die Trommelfläche, bringt die Stange 216 in ihre niedrigste Lage und den Senker 24 in die Stellung, wo er die Füße der untätigen Nadeln berührt und sie auf die tätige Ebene zurückbringt, so daß sie die erste Maschenreihe des Fußes rundstricken können.
Der Ausgleich der üblichen Schaltung der Haupttrommel 120, der, wäre nicht die voreilende Bewegung des Zylinders vorzeitig erfolgt, die Kupplung verschieben würde, tritt unmittelbar nach dem Verschieben der Kupplung ein. Er bewirkt den Fadenwechsel, wie üblich, und bringt auch den Absatz 512* unter den Hebel 862, läßt diesen schwingen und rückt die Senker 27, 28 in die Arbeitsstellung ein. Da keine Nadeln in der untätigen Ebene vorhanden sind, kommt das Dreieck 28 nicht zur Wirkung, aber das Dreieck 27 senkt alle langfüßigen und mittelfüßigen Nadeln auf die 1°° Leiste 350, wenn sie unter dem Strickdreieclc 360 hervorgekommen sind. An dem Spann spielt diese Schaltung keine Rolle, da die Nadeln wieder auf die normale niedrige Ebene durch die geneigte Fläche 351 der Schloßringleiste gehoben werden. Es ist jedoch wünschenswert, die Schaltung zu verwenden, wenn die Ferse verlassen wird, um dieses Dreieck einzurücken, so daß es bereits in seiner Lage ist, wenn der Übergang auf die Fußspitze gemacht wird. Während der Herstellung des Spannes werden keine Änderungen der Nadeldreiecke gemacht.
Wenn die Musterkette die Verschiebung der Kupplung 33 vorschreibt, die das Hinundherstricken des Nadelzylinders für die Fußspitze einleitet, tritt die Verschiebung, wie üblich, ein, wenn der Zahnbogen einen halben abwärts gehenden Hub gemacht hat, der einer Vorwärtsbewegung des Zylinders entspricht, der letzten Drehung des Rundstrickens. Wenn der Nadelzylinder eine halbe Umdre-
IO
hung der Stellung voraus ist, die er sonst ohne das Voreilen des Zylinders einnehmen würde, ist der halbe Nadelkreis, der vor der Kehlplatte bei der Verschiebung liegt, derjenige, der bei der Ferse untätig war, d. h. der halbe Nadelkreis der langen und mittelfüßigen Nadeln. Deshalb liegt die Aufgabe vor, die kurzfüßigen Nadeln IV1 auf die untätige Ebene zu heben, ohne die anderen zu ίο heben.
Bei der Schaltung der Mustertrommel 120 beim Übergang zum Hinundherstricken für die Strumpfspitze wird der hohe Absatz 511 d unter den Hebel 215 bewegt und veranlaßt, daß der Heber 25 so weit eingerückt wird, daß er die kurzfüßigen Nadeln N1 faßt. Der Absatz 51 id ist für diesen Zweck höher als der Absatz 51 ia, der das Dreieck 25 an der Ferse einrückte, aber nicht so weit, daß er die kurzfüßigen Nadeln fassen könnte. Das Dreieck 25 hebt nicht die Nadeln in den Gruppen iV2 bis Ne, weil, bevor diese Nadeln sie erreichen, sie durch das Dreieck 27 gesenkt wurden und daher über der Neigung 351 unter dem Dreieck 25 vorbeigehen. Die kurzfüßigen Nadeln N1 werden nicht durch das Dreieck 27 gesenkt und begegnen dem Dreieck 25 in der Ebene der Spitze 352.
Am Ende derselben Schaltung wird der Heber 25 mittels des Absatzes 5iirf zurückgezogen, der sich über den Hebel 215 hinausbewegt. Der Senker 27 wird auch zurückgezogen und mit ihm natürlich der Senker 28, da dieselbe Schaltung den Absatz 512* unter dem Hebel 862 bewegt und 512er unter dem Hebel läßt.
Hierauf wird das Hinundherstricken fortgesetzt, und die Picker 650 mindern das Segment, das dadurch gebildet wird, daß eine Nadel von den abwechselnden Enden der tätigen Gruppen N2 bis Ne bei jedem Hub . aufgenommen wird, wie üblich. Dieses wird fortgesetzt bis nur die Gruppe Ne verbleibt. Es ist jetzt Zeit, das Keilstück G zu stricken, und die Mustertrommel wird bei dem ersten Vorwärtshub nach Vollendung des geminderten Segments geschaltet. Dieses rückt die Dreiecke 26 und 28 ein, welche die Gruppen N5 und 2V4 wieder in Tätigkeit setzen. Der erste Teil der Trommelschaltung bringt den Absatz 513" unter den Hebel und bewegt den Senker 26 in die Lage, wo er die langfüßigen Nadeln faßt. Der Zeitpunkt ist so bemessen, daß dieser Senker gegenüber der aktiven Gruppe AT6 in Wirkung tritt, nachdem die Gruppe A'4 vorbeigegangen ist, und rechtzeitig, um die Gruppe N5 für die erste Maschenreihe des Keilstückes G auf der einen Seite der Fußspitze zu senken. Um die Nadelgruppe Λ1'4 für das Keilstück auf der anderen Seite der Spitze zu senken, geht der hohe Absatz 512^ unter den Hebel 862 bei derselben Schaltung und rückt die Senker 27, 28 teilweise ein. Zu diesem Zeitpunkt ist das Dreieck 28 tätig und senkt nur die Gruppe iV4, da es nicht weit genug eingestoßen ist, um die Mittelfüßchengruppen Ar2 und 2Ve zu fassen. Das Ende derselben Schaltung bewegt den Absatz S I2rf unter dem Hebel 862 weg, so daß die Dreiecke 27, 28 zurückgezogen werden, und bewegt auch den Absatz 513° unter der Stange 863 weg und rückt das Dreieck 26 aus der Arbeitsstellung aus. Beim Rückwärtshub, wenn die Gruppe Af5 das Stricken beginnt, strickt die Gruppe AT4, und es entsteht die erste Maschenreihe des Keilstückes auf der anderen Seite der Spitze. Der Grund zum Senken der beiden Gruppen A?4 und A75, getrennt und auf entgegengesetzten Seiten der Strickkurven, ist der, daß, wenn die Gruppe N4 beim Vorwärtshub gesenkt wäre, bevor sie durch die Strickdreiecke ging, die Maschen auf diese Nadeln abgeworfen werden würden und keine neuen Maschen aufgenommen würden, da der Faden hinter ihnen sein würde, der an der Endnadel der vorangehenden tätigen Gruppe Ne hängen würde, die gerade bei einem Rückwärtshub strickt.
Bei den folgenden Hüben, bei welchen die Gruppen N4; Ns, Ne stricken, findet das Mindern am Ende der Gruppen N4, Ns statt, itm das verjüngte innere Ende H des Keilstückes zu bilden. Dieses Mindern wird durch die Picker 650 bewirkt. Nachdem die richtige Anzahl der Maschenreihen für das Keilstück gestrickt worden ist, werden die aktiven Nadeln der Gruppen N4 und A75 durch die Dreiecke ausgerückt, so daß das untere Segment-der Fußspitze gestrickt werden kann, wie üblich. Um dieses zu vollenden, bringt eine besonders abgemessene Schaltung der Haupttrommel den hohen Absatz 5nf unter den Hebel 215, um den Heber 25 einzurücken und die langen Füße zu fassen. Zu diesem Zweck ist der Absatz 5ixf etwas niedriger als der Absatz 511", aber noch höher als die Zwischenabsätze 5116 und 511". Diese Einschaltung des Dreiecks 25 tritt beim letzten Vorwärtshub des Keilstückes in der Lücke gegenüber den Nadeln N" ein, so daß er die tätigen Nadeln der Gruppe N5 hebt. Die tätigen Nadeln der Gruppe AT4 stricken bei diesem Hube mit den immer tätigen Nadeln der Gruppe Ne und ergeben;so die letzte Maschenreihe des Keilstückes auf der Seite des Strumpfes, auf welcher die erste Maschenreihe des Keilstückes an zweiter Stelle gearbeitet wurde.
Die aktiven Nadeln der Gruppe N4 werden durch das Dreieck 29 gehoben, das bei derselben Schaltung eingerückt worden ist, um diese langfüßigen Nadeln zu fassen, da bei
dieser Schaltung der Absatz 512" unter dem Hebel 862 hervorkommt, diesen auf die Trommelfläche senkt und hierdurch den Arm 851 mittels des Armes 854 und' des Stiftes 858, der von den Backen 857 erfaßt wird, schwingt.
Das Ende derselben Schaltung rückt das
Dreieck 29 aus, da der lange Absatz 512e unter den Hebel 862 gebracht wird und auch den niedrigen Absatz 511s unter den Hebel 215 bringt, so daß der weiternde Picker 680 eingerückt und! der Heber zurückgezogen wird. Beim nächsten Hub, der ein umgekehrter ist, beginnt das Weitern in bekannter Weise. Die mindernden Picker 650 heben eine Nadel für je zwei, die durch den weiternden Picker 680 gesenkt worden sind. Das Hinundherstricken wird dann fortgesetzt, das untere Fußsegment wird in derselben Weise gestrickt, es wird mit den Keilstücken verbunden und am Ende mit dem ersten Teil des geminderten Segments außerhalb der Keilstücke. Wenn das Weitern vollendet ist, wird der Senker 24 eingerückt, wenn der Absatz 511s unter dem Hebel 215 durch eine Schaltung der Trommel wegbewegt wird. Der Hebel ruht dann auf der Trommelfläche. Das Dreieck 24 senkt alle untätigen Nadeln, d. h. die kurzfüßigen N1, so daß die Maschenreihen L auf dem ganzen Nadelkreis gestrickt werden können.
Beim Wechsel zum Rundstricken für diese Maschenreihen wird das zweite Voreilen des Zylinders gemacht, um ihn in seine normale Beziehung zu den Strickdreiecken zu bringen, zur Herstellung der Spitze des nächsten Strumpfes.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Rundstrickmaschine mit verschiedenfüßigen Nadeln im Nadelkranz zur Herstellung von Strümpfen mit Keileinsätzen zwischen geminderten und geweiterten Segmenten der Fußspitze, dadurch gekennzeichnet, daß die die Fußspitze strickenden Nadeln zum Einstricken der Keileinsätze zwei Nadelgruppen (AT4, Ns) mit anderen Fußlängen (z. B. langfüßige) als die anderen Nadeln enthalten und daß besondere Schloßteile (26, 27, 28, 29) angeordnet sind, welche nach dem Mindern der Einzelnadeln durch die üblichen Minderfinger (650) in den beiden andersfüßigen Nadelgruppen (A7"*, Ns) diese geschlossen in Arbeitsstellung und nach dem Mindern einiger Randnadeln die noch verbleibenden Nadeln jener Nadelgruppen (AT4, A^5) geschlossen wieder aus der Arbeitsstellung bringen.
2. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, bei welcher die Ferse auf der kurzfüßigen und die Spitze auf der langfüßigen Hälfte des Nadelkranzes gestrickt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die Fußspitze arbeitende Nadelhälfte des Nadelkranzes in fünf Gruppen (N2 bis iVe) unterteilt ist, von welchen zwei Gruppen (N*, NB) lange und drei Gruppen (N2, Ns, Ar6) mittellange Füße haben, und daß besondere Schloßteile (24 bis 29) angeordnet sind, welche nach dem Mindern der Einzelnadeln durch die üblichen Minderfinger (650) in den beiden langfüßigen Gruppen (JV4, Ns) und in zwei . mittellangfüßigen Gruppen (N2, Ns) die beiden langfüßigen Gruppen (N*, Ns) geschlossen in Arbeitsstellung bringen und nach dem Mindern einiger Randnadeln die noch verbleibenden Nadeln der langfüßigen Gruppen (N*, N5) geschlossen wieder aus der Arbeitsstellung bringen, worauf in üblicher Weise durch Zunehmen der zweiten Hälfte der Strumpf spitze gearbeitet wird.
3. Rundstrickmaschine mit Mustersteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Senken der untätigen Nadeln und das Heben der tätigen Nadeln der beiden langfüßigen Gruppen (N*, N5) durch die Mustersteuerung bewirkt wird.
4. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den besonderen Schloßdreiecken das eine so einstellbar ist, daß es alle Nadeln heben kann und ein anderes Schloßdreieck die langfüßigen Nadeln vorher abzieht, so daß nur die kurzfüßigen (AT1) gehoben werden.
5. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 mit von der Mustertrommel gesteuerter Schubstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (216) mit dem Zunahmefinger (680) verbunden ist und in ihren äußersten Stellungen das zum Heben bzw. Senken der Nadelkranzhälften dienende Dreieck (25 bzw. 24) steuert, während sie den Zunahmefinger (680) durch eine Zwischenbewegung von der einen Höhe des Nadelkranzes auf eine andere bewegt.
6. Rundstrickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (216) einen Anschlag und einen federbelasteten Mitnehmer trägt, der den Zunahmefinger (680) bei der Aufwärtsbewegung in die Zwischenstellung gegen den Anschlag führt, aber eine weitere Aufwärtsbewegung der Schubstange (216) gestattet.
7. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei besondere Senkerdreiecke (26, 28) an verschiedenen Punkten des Nadelkranzes vorgesehen sind, von denen jedes die Na-
dein von der untätigen oberen Höhe auf die tätige Höhe senken kann, und daß ein Heberdreieck (25) die Nadeln aus der tätigen auf die obere untätige Höhe heben kann, während ein weiteres Senkerdreieck (27) die unteren Nadeln aus der tätigen Höhe auf eine noch tiefere Ebene senken kann, um sie der Einwirkung des Heberdreiecks (25) zu entziehen, wobei das zuletzt genannte Senkerdreieck (27) und eines der beiden andern Senkerdreiecke (28) nebeneinanderliegen und einen Zwischenraum zwischen sich lassen, der den Durchtritt der Nadelfüße gestattet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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