DE559697C - Tuerversperrer - Google Patents
TuerversperrerInfo
- Publication number
- DE559697C DE559697C DEJ41343D DEJ0041343D DE559697C DE 559697 C DE559697 C DE 559697C DE J41343 D DEJ41343 D DE J41343D DE J0041343 D DEJ0041343 D DE J0041343D DE 559697 C DE559697 C DE 559697C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- door
- spring
- locking bracket
- snap
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 241001417534 Lutjanidae Species 0.000 claims description 7
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 3
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
- E05C17/02—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
- E05C17/04—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
- E05C17/12—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod
- E05C17/20—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod sliding through a guide
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hinges (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen selbsttätigen, ein spaltweises Öffnen der Tür zulassenden
Türversperrer, bestehend aus einem am Türflügel befestigten starren Haltearm S mit "["-förmigem freien Ende, über das in der
Gebrauchslage des Versperrers ein am Türrahmen sitzender, in waagerechter Ebene schwenkbarer, durch eine Blattfeder in verschiedenen
Stellungen gehaltener schlaufenförmiger Sperrbügel greift, der durch Umlegen in eine Stellung parallel zum Türgewände
auch als Xachtriegel benutzt werden kann.
Gegenüber bekannten Sperrvorrichtungen obiger Art besteht die Erfindung darin, daß
der drehbar angeordnete Sperrbügel ein Gehäuse bildet, in dessen Innerem, nahe dem
Schwingende, ein um einen Bolzen drehbarer und unter Federdruck stehender, aus dem Gehäuse
etwas hervorragender Schnepper angeordnet ist, über den sich beim Schließen der Tür der an dieser sitzende starre Haltearm
mit einer Öffnung schiebt, wobei der Schnepper einwärts gedrückt wird und hierbei mit
einem an ihm sitzenden seitlichen Ansatz auf eine unter Federdruck stehende drehbare
Sperrklinke (Falle) trifft, die bei ihrer Drehung einen oder mehrere im Sperrbügelarm
vorgesehene an sich bekannte, unter Federdruck stehende und mittels eines besonderen
Schlüssels zurückziehbare Zuhaltungen freigibt, worauf dieselben vorschnellen und sich
mit ihrem vorderen Ende unter eine Fläche des inzwischen wieder in Sperrlage gelangten
Schneppers legen, so daß dieser gegen Zurückdrücken gesichert ist.
Eine Ausführungsform der neuen Türsicherung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt den als Gehäuse ausgebildeten Sperrbügel bei abgenommener vorderer Deckplatte
in der Sperrstellung. In diesem ist a das Schloßgehäuse, b der um einen Stift drehbare
Schnepper, der durch eine Feder / gegen eine Öffnung im Gehäuses gedrückt wird, aus
der er" etwas hervorragt. Der Schnepper b hat einen seitlichen Ansatz c, der zum Auslösen
einer Falle g im Gehäuse dient.
Weiter hat der Schnepper b einen Ansatz d, unter den eine oder mehrere Zuhaltungen 1,
2, 3 greifen, um den Schnepper b in seiner Sperrstellung zu halten. Die Falle g ist um
einen Stift i drehbar und steht unter dem Federdruck einer Feder h. Sie hat den Zweck,
die Zuhaltung k durch Anlage bei s vom Schnepper b frei zu halten.
Die Zuhaltungen k stehen unter Federdruck / und sind in gleicher Zahl wie Fallen g
vorhanden. Mit m ist das Schlüsselloch für den Schlüssel m1 bezeichnet, der die Zuhaltungen
k aus der Sperrstellung k1 zurückholt;
η sind die Löcher für die zur Befestigung der Deckplatte u (Fig. 3') dienenden Schrauben,
0 Blattfederdruckflächen.
Fig. 2 zeigt den Sperriegel mit heruntergedrücktem Schnepper b, dessen seitlicher Ansatz
c gerade die Fallen g zurückdrückt, wodurch diese bei χ die Zuhaltungen k freigeben,
so daß diese durch den Druck der Feder / vorschnellen und sich beim Aufrichten
des Schneppers b in die Stellung nach Fig. ι unter den Ansatz d des Schneppers b
(in Stellung /C1) schieben, wodurch ein erneu-
tes Herunterdrücken des Schneppers verhindert wird.
Fig. 2 wie Fig. 3 zeigen weiter die Wandplatte q, in deren Lagerlappen r der Sperrbügel
α um einen Bolzen p seitlich schwenkbar ist. Eine an der Wandplatte g vorgesehene
Blattfeder t legt sich mit Lappen gegen Flächen 0 am drehbaren Sperrbügelende und
hält den Sperrbügel in der gewünschten Arbeits- oder Ruhestellung fest (Fig. 10 und
Fig. 11).
Fig. 3 zeigt den Sperrbügel in Draufsicht mit der abgehobenen Deckplatte u im Schnitt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 hat der Schnepper b die Form einer runden
Scheibe; sie steht gleichfalls unter dem Druck einer Feder/ und legt sich in eine Rillen
(Fig. 6). Die Schnepperscheibe b ist frei gelagert und legt sich mit einem Teil ihres Umfanges
gegen eine dem Umfange der Schnepperscheibe angepaßte Fläche der Fallen g.
Die Scheibe b wird nach außen hin durch die Gehäusewand und nach innen zu durch
die Fallen g in ihrer Lage gehalten. Die Zuhaltungen k werden hier ebenso wie bei der
Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ausgelöst und gleiten dann unter die Scheibe b
(Stellung k1).
Fig. 5 zeigt den niedergedrückten Scheiben-Schnepper b mit der durch ihn heruntergedrückten
Falle g, also im Augenblick der erfolgten Auslösung. Im übrigen ist die Ausführungsform
des Sperrbügels die gleiche wie bei derjenigen nach Fig. 1 und 2. Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 bis
14 hat der Schnepper b dieselbe Form wie der Schnepper in Fig. 1 und 2, er ist jedoch entgegengesetzt
gelagert, der Drehstift e ist weiter nach oben gesetzt und der bisherige Drehpunkt
ist als Falle ausgebildet, so daß die in Fig. ι und 2 beschriebene Falle entbehrlich
wird. Der Schnepper steht ebenfalls unter dem Druck der Feder/.
Bei dem Druck auf den Schnepper b in seinem aus dem Gehäuse α hervorragenden runden
Teil dreht sich derselbe um den Stift e (Fig. 13), das zu einer Falle gebildete Ende
des Schneppers hebt sich bei x, wodurch die Zuhaltungen frei werden und durch den
Druck ihrer Federn I mit dem Teil k1 derselben
unter den Schnepperteil d gleiten, sowie dieser in seine Stellung (Fig. 12) infolge des
Federdruckes / zurückgeschnellt ist (Fig. 14). Im übrigen ist die Äusführungsform des
Sperrbügels die gleiche wie bei derjenigen nach Fig. 1 und 2.
Fig. 7 zeigt eine Vorderansicht der Wandplatte q mit den beiden Lagerlappen r und der
Blattfeder t.
Fig. 8 läßt den schlaufenförmigen Haltearm erkennen, der an die Tür geschraubt
wird. Seine Öffnung ν ist in der Höhe derjenigen des Sperrbügelarmes α und ist in der
Breite ein wenig kleiner als dieser.
Fig. 9 zeigt eine Form des Schneppers b mit Gleitführungsschlitzen w und seitlichem
Ansatz 0; bei dieser Ausführung dient, wie auch in Fig. 4 und 5, die seitliche Gehäusewand
als Führung.
Fig. 10 und 11 zeigen die Anbringung der
Sperrvorrichtung an der Tür bzw. am Außenrahmen bei geöffneter und ganz gesperrter
Tür.
Die Wirkung und Arbeitsweise des selbsttätigen Türversperrers ist wie folgt beschrieben.
Der am Türrahmen in waagerechter Ebene schwenkbar in seiner Wandplatte q befestigte
Sperrbügel α wird in die Stellung nach Fig. 10 gebracht, in der er durch die Blattfeder
t gehalten wird; er zeigt nun genau auf die Öffnung ν der an der Tür befestigten
Sperrschlaufe u. Drückt man nun die Tür zu, so gleitet der Sperriegelarm α durch die
Öffnung ν. Hierbei wird der Schnepper b durch die Schlaufe des Haltearmes u zurückgedrückt,
der seitliche Schnepperansatz c drückt auf die vorstehenden Zungen der Fallen
g (Fig. 2), diese geben bei χ die Zuhaltungen frei, wodurch diese gegen den Schnepper
bei d gleiten. Ist der Haltearm u ganz über den Schnepper b hinweggeglitten,
schnellt dieser sofort in die Stellung Fig. 1 bzw. Fig. 4 zurück; in diesem Augenblick
gleiten die Zuhaltungen k unter den Ansatz d des Schneppers (Stellung k1) und sperren diesen,
so daß die Tür nicht wieder geöffnet werden kann.
Durch Umlegen des Sperriegelarmes a in die Stellung nach Fig. 11 kann die Tür ganz
geschlossen werden.
Die Tür kann nun nur so weit geöffnet werden, bis der Schnepper b gegen den Lochrand
ν stößt, etwa 5 bis 6 cm, das ist hinreichend, um das Schlüsselloch m mit dem
Schlüssel m1 zu erreichen.
Soll die Tür von außen geöffnet werden, um den gesicherten Raum betreten zu können,
so drückt man die Tür so weit auf, wie der Sperriegelarm α dies zuläßt, führt den Schlüs- no
sei m1 bei m ein und drückt mit dem Schlüsselbart
die Zuhaltungen k aus der Stellung k1
in χ zurück; jetzt stößt man die Tür ganz auf, wobei der Schnepper b zurückgleitet.
Der Schlüssel wird abgezogen und der Sperriegelarm α in die Ausgangsstellung zurückgeschlagen,
er ist wieder sperrbereit.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbsttätiger, ein spaltweises öffnen der Tür zulassender Türversperrer, bestehend aus einem am Türflügel befestigten star-ren Haltearm mit T-förmigem freien Ende, über das in der Gebrauchslage des Versperrers ein am Türaußenrahmen sitzender in waagerechter Ebene schwenkbarer, durch eine Blattfeder in verschiedenen Stellungen gehaltener schlaufenförmiger Sperrbügel greift, der durch Umlegen in eine Stellung parallel zum Türgewände auch als Nachtriegel benutzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbar angeordnete Sperrbügel (a) ein Gehäuse bildet, in dessen Innerem', nahe dem Schwingende, ein um einen Bolzen (e) drehbarer und unter Federdruck stehender, aus dem Gehäuse etwas hervorragender Schnepper (b) angeordnet ist, über den sich beim Schließen der Tür der an dieser sitzende starre Haltearm (u) mit einer Öffnung (z>) schiebt, wobei der Schnepper (b) einwärts gedrückt wird und hierbei mit einem an ihm sitzenden seitlichen Ansatz (c) auf eine unter Federdruck stehende drehbare Sperrklinke (Falle g) trifft, die bei ihrer Drehung eine oder mehrere im Sperrbügelarm vorgesehene, an sich bekannte unter Federdruck stehende und mittels eines besonderen Schlüssels zurückziehbare Zuhaltungen (k) freigibt, worauf dieselben vorschnellen und sich mit ihrem vorderen Ende unter eine Fläche (d) des inzwischen wieder in seine Sperrlage gelangten Schneppers (b) legen, so daß dieser gegen Zurückdrücken gesichert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ41343D DE559697C (de) | 1931-04-25 | 1931-04-25 | Tuerversperrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ41343D DE559697C (de) | 1931-04-25 | 1931-04-25 | Tuerversperrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE559697C true DE559697C (de) | 1932-09-22 |
Family
ID=7206008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ41343D Expired DE559697C (de) | 1931-04-25 | 1931-04-25 | Tuerversperrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE559697C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4048822A (en) * | 1972-04-17 | 1977-09-20 | Firma F. W. Luling Kg | Locks for doors and the like |
-
1931
- 1931-04-25 DE DEJ41343D patent/DE559697C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4048822A (en) * | 1972-04-17 | 1977-09-20 | Firma F. W. Luling Kg | Locks for doors and the like |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2736459C3 (de) | Fahrzeugdach mit einer durch einen Deckel verschließbaren Dachöffnung | |
| DE559697C (de) | Tuerversperrer | |
| DE842910C (de) | Zeichenkopf fuer Zeichenmaschinen | |
| DE14028C (de) | Neuerungen an Fallenschlössern | |
| DE512068C (de) | Einsatz fuer Tueren | |
| DE3885615T2 (de) | Blattfilmkassette. | |
| DE2850598A1 (de) | Verschluss mit tagriegel | |
| DE1856921U (de) | Alarmvorrichtung fuer kisten, reisetaschen, koffer od. dgl. | |
| DE653702C (de) | Malschloss mit mehreren durch Druckknoepfe einzustellenden Zuhaltungen | |
| DE903431C (de) | Malschloss | |
| DE384613C (de) | Fallenschloss mit schiessender Falle und zwei voneinander unabhaengigen Drueckern | |
| DE747804C (de) | Reihenlichtbildkamera | |
| DE347567C (de) | Vorhaengeschloss | |
| DE429399C (de) | An der Klappe einer Aktenmappe, Tasche o. dgl. befestigtes Schloss | |
| DE739670C (de) | Rollfilmklappkamera mit versenkbarem Objektivtraeger und Wechselgesperre zwischen Filmschaltung und Ausloesetaste | |
| DE634225C (de) | Trethebelantrieb fuer Fahrraeder | |
| DE557320C (de) | Schloss mit Bewegung der Falle vom Riegel aus | |
| AT165723B (de) | Sperrbares Klinkenschloß | |
| DE74779C (de) | Verschlufsvorrichtung für Schränke | |
| DE620618C (de) | Schloss fuer Eisenbahnwagentueren | |
| DE283849C (de) | ||
| DE319771C (de) | Schloss mit schiessender und sich gleichzeitig hebender Falle | |
| DE242762C (de) | ||
| DE604513C (de) | Sicherheitsschloss, dessen Schliessriegel durch einen durch den Schluessel auszuhebenden Stift gesperrt wird | |
| DE596232C (de) | Selbsttaetige Tuersicherung |