DE55896C - Weiche für Eisenbahnen mit Kanal ohne seitliche Laufschienen - Google Patents

Weiche für Eisenbahnen mit Kanal ohne seitliche Laufschienen

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DE55896C
DE55896C DENDAT55896D DE55896DA DE55896C DE 55896 C DE55896 C DE 55896C DE NDAT55896 D DENDAT55896 D DE NDAT55896D DE 55896D A DE55896D A DE 55896DA DE 55896 C DE55896 C DE 55896C
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DE
Germany
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tongue
switch
channel
guide rails
railways
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55896D
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English (en)
Original Assignee
C. ZlPERNOWSKY in Budapest II, Hauptgasse 75
Publication of DE55896C publication Critical patent/DE55896C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions
    • E01B7/04Constructions with tongues turning about a vertical pivot at the end

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 55.g9ßf -
KLASSE %&·*■, Eisenbahnbetrieb
■/f
^I
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. October 1889 ab.
Vorliegende "Weiche ist für Eisenbahnen mit senkrechter Spur bestimmt, d. h. für solche, deren Spurweg, anstatt durch waagrecht neben einander, durch senkrecht über einander liegende Schienen gebildet wird.
In den Fig. 1 bis 6 stellt SS' eine doppelte Laufschiene dar, die sich im Strafsenniveau befindet und das Gewicht des darauf rollenden Fahrzeuges zu tragen hat; N ist ein Kanal unter dem Strafsenniveau, an dessen Wänden die Führungsschienen EEx angebracht sind; aus Fig. 6 ist ersichtlich, in welcher Weise der Wagen senkrecht erhalten wird; die Laufräder L L übertragen das Gewicht des Wagens auf die Schienen S S1, während ein oder mehrere mit dem Wagen starr verbundene Arme A sich mittels Rollen F gegen die Schienen EE1 stützen.
Die Weiche für diese Bahn ist gekennzeichnet durch zwei gleichzeitig bewegte Zungen, einer oberen Weichenzunge für die Laufschiene und einer unteren Weichenzunge für die Führungsschiene, wovon die obere sich wegen Belastung durch den Eisenbahnwagen oder wegen zufälliger Belastungen durch quer über die Weiche fahrende Wagen zweckmäfsiger Weise auf Riegel stützt, die sich beim Verstellen der Weiche selbstthätig verschieben, während die untere Zunge auf Rollen oder Gleitflächen geführt wird. Hierbei kann das Verstellen der Weiche von Hand oder auch selbstthätig durch den Wagen bewirkt werden.
Eine specielle Ausführungsweise zeigen die Fig. ι bis 6, und zwar eine solche mit selbsttha'tiger Verstellung; Fig. 1 ist der Grundrifs der Weiche, Fig. 2 ein Längsschnitt, Fig. 3, 4, 5 und 6 Querschnitte an verschiedenen Stellen..
Die Oberzunge, eine Spitzzunge O und die Unterzunge, eine Flachzunge U drehen sich beide um einen Zapfen Z, der in dem Bocke V gelagert ist. Die beiden Zungen sind durch eine Mitnehmevorrichtung M, Fig. 2, mit einander verbunden, welche jedoch einen gewissen Spielraum zwischen den Zungen gestattet, weil die Unterzunge einen gröfseren Weg zurücklegen mufs als die Oberzunge.
Während die Zunge O sich an die Laufschienen SS1 seitlich anlegt, schiebt sich die Zunge U, da dieselbe als Flachzunge ausgeführt ist, unter die Führungsschienen EE1; es ist nämlich in den meisten Fällen das Verhältnifs zwischen dem Curvenradius und der Entfernung der Führungsschienen voneinander ein solches, dafs die Unterzunge U als Spitzzunge entweder gar nicht ausgeführt werden kann, oder mindestens gegen die Spitze zu viel zu dünn wird. Die Rollen F, Fig. 6, sind genügend breit gehalten, um durch die Unterzunge noch gestützt zu werden.
Die Flachzunge U ist in der Fig. 2 als auf Rollen B laufend dargestellt; die Spitzzunge O hingegen liegt auf Riegeln RR1, welche von der Zunge U durch die Zugstangen T T1 und die Hebel HH1 (Fig. 4, 5 und 6, 7) der Bewegung der Zunge entsprechend von rechts oder von links unter die Zunge O geschoben werden.
Das Stellen der Weiche erfolgt bei der in den Figuren dargestellten Construction selbstthätig durch die Führungsrollen F oder durch irgend einen anderen in den Kanal N hinein-
ragenden Theil des Wagens mit Hülfe des Stellhebels D, der Zugstange G, Fig. i, und des Hebels K, welche die beiden Zungen in die strichpunktirte Stellung nach rechts schieben, wenn der Wagen in der Richtung des Pfeiles ι aus der Weiche fährt. Hat der Wagen die Weiche passirt, so schiebt das Gewicht O, Fig. 6, oder aber eine geeignete Feder die beiden Zungen in die Anfangsstellung nach links, so dafs ein aus 2 oder aus 3 kommender Wagen in der Geraden weiter fahren kann.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    ■1. Eine Weiche für Eisenbahnen mit senkrechter Spur bezw. mit Kanal ohne seitliche Laufschiene, bei welcher eine obere " Zunge O für die geschlitzte oder doppelte Laufschiene S S1 und eine untere Zunge U für die den Wagen durch seine in den
    Kanal reichenden Arme A mit Führungsrollen F stützenden Führungsschienen E E1 so angeordnet sind, dafs diese beiden Zungen sich, um einen gemeinsamen senkrechten Zapfen Z drehbar, mit einem der Anordnung der Lauf- und Führungsschienen zu einander entsprechend verschiedenen Ausschlage unter Mitnahme der einen Zunge durch die andere selbstthätig oder von Hand einstellen.
    Die specielle Construction der unter Anspruch i. genannten Weiche derart, dafs die obere Spitzzunge O unter jeweiliger Freilassung des Spurschlitzes für die durchtretenden Wagenarme A abwechselnd durch Riegel RR1 unterstützt ist, während die untere auf Rollen oder Gleitflächen geführte Flachzunge U sich unterhalb der Führungsschienen EE1 verschiebt. . ■
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    . JJZl
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