DE55419C - - Google Patents

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DE55419C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/68Aluminium compounds containing sulfur
    • C01F7/74Sulfates
    • C01F7/76Double salts, i.e. compounds containing, besides aluminium and sulfate ions, only other cations, e.g. alums
    • C01F7/762Ammonium or alkali metal aluminium sulfates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Im Patent No. 5357.0 ist ein Verfahren zur Darstellung von krystallisirtem Natronalaun beschrieben.
Dieses Verfahren besteht in der Concentration der Lösung der Sulfate des Natriums und des Aluminiums, der Ueberführung des aus dieser Concentration gewonnenen Teiges auf geneigte Tische, auf welchen die Masse unter Hinterlassung einer gewissen Menge Mutterlauge krystallisirt.
Man könnte auch die concentrirte, noch kochende Masse in horizontale Pfannen von einigen Centimetern Höhe giefsen.
Das abgeänderte Verfahren basirt auf der von dem Erfinder gemachten Beobachtung,, dafs, wenn der Teig bei einer äufseren Temperatur von annähernd ο Grad krystallisirt, der erhaltene Alaun einen grofsen Ueberschufs an schwefelsaurem Natron enthält und infolge dessen sein Gehalt an Aluminium abnimmt, und zwar kann dieser Gehalt von 11,20 auf 7 pCt. fallen. ' Aufserdem zerfällt der so erhaltene Alaun nach wenigen Tagen zu Staub.
Um nun diesem Mifsstand zu begegnen, ist es nothwendig, die Temperatur im Krystallisationsraum über io° zu halten, doch darf sie andererseits auch* 250 C. nicht übersteigen, denn bei 28 ° erfolgt die Krystallisation der Masse überhaupt nicht, oder so langsam," dafs ein gewerblicher Betrieb dabei ausgeschlossen ist.
Man wählt am besten, eine Temperatur von 150C.
Der bei dieser Temperatur erhaltene und mit Wasser von 100C. gewaschene Alaun verbleibt mehrere Monate, ohne zu verwittern, und enthält ii,2opCt. Aluminium.
Es hat sich als vortheilhaft ergeben, dafs bei dem Gemenge der beiden Sulfate ein kleiner Ueberschufs an Aluminiumsulfat vorhanden sei. Will man sofort einen ganz. oder einen annähernd eisenfreien Alaun erhalten, so ist es nöthig, ein Natronsulfat zu verwenden, aus welchem man vorher das Eisen durch Soda, Kalk oder durch irgend ein anderes geeignetes Mittel ausgefüllt hat, sowie ein möglichst wenig eisenhaltiges Aluminiumsulfat.
Man kann auch den Natronalaun erhalten, indem man das Natronsulfat durch Natronbisulfat oder sogar durch Chlornatrium ersetzt, doch ist die Verwendung von neutralem Natriumsulfat, sei es wasserhaltiges oder wasserfreies, stets vorzuziehen. ·

Claims (1)

  1. .Patent-Anspruch:
    Bei dem durch Patent No. 53570 geschützten Verfahren zur Darstellung von Natronalaun die Durchführung der Krystallisation der Masse, bei einer Temperatur nicht unter io° und nicht' über 250C., die Verwendung eines Ueberschusses von Aluminiumsulfat und der Ersatz des Natriumsulfats durch Natriumbisulfat oder Chlornatrium.
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