DE553C - Flaschenverkorkungsmaschine - Google Patents

Flaschenverkorkungsmaschine

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DE553C
DE553C DE000000000553DA DE553DA DE553C DE 553 C DE553 C DE 553C DE 000000000553D A DE000000000553D A DE 000000000553DA DE 553D A DE553D A DE 553DA DE 553 C DE553 C DE 553C
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Germany
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Description

1877.
lasse 64.
CARL BECHTEL in DÜRKHEIM a. H. Flaschen -Verkorkungs - Maschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. September 1877 ab.
Die in Fig. 1 bis 5 dargestellte Flaschen-Verkorkungs-Maschine besteht aus einem Ständer α α von halbrundem Querschnitte, derselbe ist mit zwei Bohrungen zur Aufnahme der Welle b versehen. Schlitten c ist fest mit der Welle b verbunden und in dem Ständer noch durch zwei Führungsleisten geführt. An seinem gabelförmig vorstehenden Theile trägt der Schlitten c die zum Zusammenpressen des Pfropfens aus Bronce hergestellte Zange d dx, weiter einen in e gelagerten Hebel fg und die Rolle h um den Bolzen i sich drehend.
Ein tellerförmiger Schlitten k ist lose auf der Welle b verschiebbar, durch Führungsleisten in dem Ständer geführt, und vermittelst der Lenkstange / in Verbindung mit dem Hebel mn οp q, dessen Drehaxe in dem Ständer bei p gelagert ist.
Wie Fig. 2 zeigt, nimmt der Teller des Schlittens k ein Blechbecken mit Holzunterlage auf, worauf die zu verkorkende Flasche gestellt wird.
Schlitten c erhält seine Bewegung vermittelst der Rolle h bei deren Abrollen auf Curve ο η des Hebels. Die krumme Linie m η ist ein zur Drehaxe concentrischer Kreisbogen.
Rolle r, im oberen Theile des Ständers gelagert, ertheilt dem Hebel fg die drehende Bewegung, um den Bolzen e. Stempel ί ist in den Ständer eingeschraubt und für beliebige Höhen der Korkpfröpfen verstellbar.
Das Arbeiten mit der Maschine ist nun wie folgt:
Zuerst wird ein Korkpfröpfen, welcher vorher in Weingeist getaucht wurde, in die Zange d dt geworfen, alsdann der Hebel bei q ungefähr zur horizontalen Lage niedergedrückt; bei dieser Bewegung läuft die Rolle h auf Curve ο η hin, schiebt dabei den Schlitten c auf genau vorgeschriebene Höhe aufwärts, Hebel / g wird gleichzeitig durch Rolle r in die Lage/t gt gebracht, wodurch die Zange d dt mit dem darin befindlichen Korkpfropfen zusammengeprefst wird. Der Pfropfen aber, inzwischen dem Stempel ί näher gekommen, wird durch denselben bis zur Austrittsöffnung vorgedrückt; gleichzeitig ist Rolle h auf Curve η m übergegangen und erfährt dann keine Bewegung mehr, Hebel fg bei g auf Rolle r angekommen, hält bei weiterem Aufsteigen die Zange d dt geschlossen.
Ist nun der vorstehende Theil des Pfropfens gereinigt, so wird die zu verkorkende Flasche auf den Teller des Schlittens k gestellt, und der Hebel q weiter niedergedrückt, wodurch Teller k, welcher durch die Lenkstange / mit den Bolzen Zi1 und ot, verbunden ist, gegen die Austrittsöffnung der Zange d dt gehoben und bei weiterem Vorgange der Schlitten c mit Welle b aufwärts getrieben wird, bis der Bund des Stempels ί an der Zange ansteht, in welcher Stellung dann auch der Korkpfropfen zur genauen Tiefe in die Flasche eingedrückt ist. Wird der Hebel nachgelassen, so gehen beide Schlitten vermöge ihres eigenen Gewichtes, sammt dem anderen Mechanismus, in die ursprüngliche Lage zurück.
Wie aus Fig. 5, dem Querschnitt der Zange ddu ersichtlich ist, bleibt der Korkpfropfen während des Zusammenpressens nicht kreisrund, sondern zeigt an zwei sich gegenüberliegenden Stellen Wulste, die sich beim raschen Eindringen in die Flasche noch' theilweise behaupten, und so ein Entweichen der Luft und überschüssigen Flüssigkeit gestatten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE000000000553DA 1877-09-11 1877-09-11 Flaschenverkorkungsmaschine Expired - Lifetime DE553C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE553T 1877-09-11

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DE553C true DE553C (de)

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DE000000000553DA Expired - Lifetime DE553C (de) 1877-09-11 1877-09-11 Flaschenverkorkungsmaschine

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  • 1877

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