DE9351C - Ziegelstreichmaschine mit rotirender Form zum vollständigen Ersatz des Handstrichs - Google Patents

Ziegelstreichmaschine mit rotirender Form zum vollständigen Ersatz des Handstrichs

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DE9351C
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Germany
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DENDAT9351D
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English (en)
Original Assignee
C. TH. HAHN in Lebbin
Publication of DE9351C publication Critical patent/DE9351C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/06Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds on a turntable
    • B28B5/08Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds on a turntable intermittently rotated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

1879.
Klasse 80.
C. TH. HAHN in LEBBIN. Ziegelstreichmaschine mit rotirender Form zum vollständigen Ersatz des Handstrichs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. März 1879 ab.
Diese Maschine wird mit einem Thonschneider A gewöhnlicher Construction in Verbindung gebracht, dessen stehende Welle B aufser dem nicht mitgezeichneten Betriebsrade oben ein Stirnrad C trägt. Die Verzahnung dieses Stirnrades ist eine derart unterbrochene (s. Fig. 3), dafs vier verzahnte Theile des Umfanges mit vier unverzahnten abwechseln; dabei sind die Bogenlängen der verzahnten und der unverzahnten Theile gleich. Bei dem Betriebe des Thonschneiders kommt das so beschaffene Stirnrad, in regelmäfsigen Intervallen, in und aufser Eingriff mit zwei anderen Stirnrädern D und F bezw. auf den Wellen E und G. Die Verhältnisse der Räder C und F sind so gewählt, dafs die Welle G in gleichen Zeitabschnitten genau so viel Umdrehungen macht, wie die Welle B des Thonabschneiders; da das auf letzterer sitzende Rad C nur halb verzahnt ist, so mufs F also den halben Durchmesser von C besitzen, um die gleiche Tourenzahl hervorzubringen. Dabei bewegt sich C continuirlich, F jedoch in Absätzen; der Zweck dieser Unterbrechungen wird weiterhin erörtert werden.
Die Welle E trägt an ihrem unteren Ende ein konisches Rad, das, in aus der Zeichnung ersichtlicher Weise, mittelst der Zwischenwelle H die Welle /treibt; das Verhältnifs der Räder C und D zu einander und der beiden konischen Vorgelege ist derart, dafs die: Welle / (ebenfalls in Ansätzen wie G) acht Umdrehungen macht, während die Welle C des Thonschneiders sich einmal umdreht.
Mittelst dieses Antriebmechanismus und einer Anzahl von Zwischenmechanismen, die demnächst zur Beschreibung gelangen werden, vollzieht sich das Füllen und Entleeren von vier Ziegelformen, die in einer Scheibe K'va gleichen Abständen von einander in einem Kreise liegend angeordnet sind. Diese Scheibe ist unten auf der Welle G festgekeilt, und nimmt somit an deren Bewegung theil; sie ist unten und oben von Platten α und a' bedeckt, welche durch Distanzstücke derart mit einander verbunden sind, dafs sie zwar an Scheibe K dicht anschliefsen, derselben jedoch eine freie Rotation gestatten. Von diesen Platten ist α correspondirend mit der Ruhestellung der Formen in der Maschine bei 1, 2, 3 und 4 durchbrochen, während an der Platte a', so wie aus Fig. 1 ersichtlich, unter Form 3 ein Abschnitt fehlt, so dafs Formöffnung 3 nach unten hin frei ist. In der gezeichneten Stellung der Maschine ist eine der gedachten Ziegelformen 1 unter dem Thonschneider befindlich, so dafs sie durch dessen Mundstück b, welches sich an α anschliefst, gefüllt wird, Form 2 ist unterhalb des Nachprefsmechanismus befindlich, aus Form 3 ist eben ein Stein nach unten geschoben und Form 4 wird durch Benetzen mit Wasser zur Aufnahme einer neuen Füllung vorbereitet.
Wenn bei der geschilderten Stellung der Maschine nunmehr ein verzahnter Theil von C und F in Eingriff kommt, so dreht sich die Welle G mit der Formscheibe um '/4 und bleibt dann stehen, weil darauf ein zahnloser Theil von C folgt. Während dieser Viertel-Umdrehung steht die Welle E sammt den von ihr abhängenden Mechanismen still, sie setzt sich aber sofort in Bewegung, wenn G in Ruhe tritt und veranlafst mittelst des gezahnten Achtels des Rades C, welches jetzt mit D in Eingriff kommt, eine volle Umdrehung der Welle I, während welcher die Excenter L und M, sowie der Daumen N (in Fig. 4 besonders gezeichnet) zur Wirkung kommen und die folgende. Arbeit verrichten. L hat nur eine geringe Excentricität, die eben hinreichend ist, den in der vorhergehenden Stellung der Maschine in die betreffende Form gefüllten Stein mittelst des Stempels d nachzupressen, was während der ersten Hälfte der Umdrehung geschieht, worauf sich bis zur zurückgelegten vollen Tour der Stempel wieder erhebt. Gleichzeitig hiermit hat das Excenter M mittelst des Hebels O die Stange e, an welcher unten der Ausprefsstempel befestigt ist, gesenkt und wieder gehoben, wodurch zunächst der Stein ί mittelst des unten an ihr befindlichen Ausprefsstempels aus der Form entfernt wurde. Auf der Stange e ist der gegabelte, klammerförmige Empfänger für den Stein f festgeschraubt, der in der gezeichneten Stellung der Maschine eben einen Stein auf dem Brettchen g in Empfang genommen hat; derselbe wird durch einen Arbeiter schnell mit dem Brettchen abgehoben und letzteres durch ein anderes ersetzt. Geht also e nach abgehobenem Stein wieder aufwärts, so rückt das neue Brettchen bis dicht unter die Scheibe «', um demnächst einen neuen Stein
zu empfangen. Während dieser Zeit hat bei der Aufwärtsbewegung von e der Arm/' den Winkelhebel h mitgenommen, der mittelst einer Zugstange mit dem Hebel des Kegels eines Hahnes i in Verbindung steht, und diesen dadurch öffnet; durch eine Feder schliefst sich dieser Hahn aber sofort wieder, wenn der Army' den Winkelhebel h so weit verschoben hat, um an ihm vorbei frei passiren zu können. Es würde bei der folgenden entgegengesetzten Bewegung von e nun der Arm/' von oben auf h stofsen, da aber dieses Zusammentreffen ohne Einflufs auf die Stellung des Hahnes i bleiben mufs, so ist der vordere Theil von h mit einem einfedernden Gelenk versehen, das nach unten nachgiebt, während es nach oben die Bewegung überträgt. Durch das momentane Oeffnen des Hahnes i gelangt aus dem Reservoir k mittelst des Rohres i' das zur Benetzung der Form 4 erforderliche Wasser zu den Wandungen derselben, so dafs diese bei der nächsten Bewegung der Formscheibe nafs unter den Kanal b des Thonschneiders gelangt.
Es leuchtet ein, dafs die relativen Stellungen der Mechanismen stets genau bestimmt sein müssen, so dafs ein freiwilliges Verschieben der aufser Eingriff befindlichen Räder nicht stattfinden kann, es würde sonst die regelmäfsige Aufeinanderfolge der geschilderten Operationen gestört werden. Es ist demnach noch eine Arretirungsvorrichtung angeordnet worden, in Form eines starken Stiftes /, der in vier Löcher der Formscheibe K eingreift, und mittelst Gelenkes mit einem Hebel m verbunden ist. Auf diesen Hebel wirkt das Excenter N, wodurch / ausgehoben wird und so lange erhoben bleibt, als eine Falle //, Fig. 5, den Hebel m in seiner tiefsten Stellung gefesselt erhält. Während dieser Zeit vollzieht sich eine Viertelumdrehung der Formscheibe K. Kurz vorher hat das Kreuz ο auf Welle G durch Einwirkung auf den Haken der Zugstange p die Falle ausgelöst, und Hebel m wird durch eine unter ihm liegende, in der Zeichnung nicht sichtbare Feder emporgedrückt, wodurch·-'der Stift / veranlafst wird, in das nächste Loch der Scheibe K einzuschnappen, und die letztere während der nächsten Operation, dem. Pressen und Herausschieben eines Steines, festzuhalten.
Es erübrigt noch zu bemerken, dafs zur Verhütung eines Festklemmens der Formscheibe zwischen den Platten α und a', infolge mitgeschleppten Thones, die Ränder der Formen etwas über die Fläche der Scheibe K vortreten und also nur diese dicht gegen die Platte a und a' abschliefsen. Es ist sodann bei q ein Messer angebracht, um den Thon abzustreifen und durch die mit einem Sieb bedeckte Oeffnung r wird aus dem Reservoir k stets eine geringe Quantität Wasser den aufeinander arbeitenden Flächen zugeführt.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: An der beschriebenen Maschine:
1. Das Triebrad C, welches an seinem Umfange abwechselnd verzahnte und unverzahnte Strecken enthält, wie gezeichnet und zum Zweck wie beschrieben.
2. Die rotirende Formscheibe in Verbindung mit dem aus zwei Platten bestehenden, sie, umschliefsenden Gehäuse, wie gezeichnet und beschrieben.
3. Die Nachpresse in Verbindung mit dem Excenter N, wie gezeichnet und beschrieben.
4. Der Form-Entleerungsapparat nebst dem Empfänger/ wie beschrieben und gezeichnet.
5. Der Bewegungsmechanismus eines Stiftes I, der in vier Löcher der Scheibe K eingreift, um dieselbe, so lange die Räder C und F aufser gegenseitigem Eingriff stehen, festzuhalten.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT9351D Ziegelstreichmaschine mit rotirender Form zum vollständigen Ersatz des Handstrichs Active DE9351C (de)

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