DE50935C - Maschine zum Biegen und Pressen u-förmiger Blechrahmen - Google Patents

Maschine zum Biegen und Pressen u-förmiger Blechrahmen

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DE50935C
DE50935C DENDAT50935D DE50935DA DE50935C DE 50935 C DE50935 C DE 50935C DE NDAT50935 D DENDAT50935 D DE NDAT50935D DE 50935D A DE50935D A DE 50935DA DE 50935 C DE50935 C DE 50935C
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DE
Germany
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pressing
workpiece
machine
pressed
sheet metal
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Expired - Lifetime
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DENDAT50935D
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English (en)
Original Assignee
LUDW. LOEWE & Co., COMMANDITGESELLSCHAFT AUF AKTIEN, in Berlin SW., Hollmannstr. 32
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/20Bending sheet metal, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der neuen Biegemaschine ist es, entsprechend vorbereitete Werkstücke aus Blech, wie ein solches z. B. in Fig. 1 bis 3 dargestellt ist, zu biegen und an den Seitenwänden mit Einpressungen zu versehen. Hierdurch erhält man u-förmig gebogene Blechrahmen mit gelochten und geprefsten Wandungen, -wie solche in Fig. 4 bis 6 und Fig. 9 bis 11 dargestellt sind. Die Fig. 7 bis 11 zeigen eine andere Form des Werkstückes und des fertig gestellten Blechrahmens als die Fig. 1 bis 6, welcher mittelst derselben Maschine, jedoch mit entsprechend geänderten Biege- und Prefswerkzeugen hergestellt werden kann. In den Fig. 12 bis 17 ist diese Maschine zur Darstellung gebracht. '
Die Maschine ist gekennzeichnet durch eine besondere Einrichtung zum selbstthätigen Transport des Werkstückes vor die Prefsstempel und zur selbstthätigen Entfernung nach der Pressung. Diese Einrichtung ist in den Fig. 15 bis 17 im besonderen angegeben. Durch eine schräge Rinne R, Fig. 12 bis 17, oder durch einen senkrechten Schlitz werden die Werkstücke, welche hinter einander, bezw. über einander gestapelt sind, selbstthätig der Maschine zugeführt. Das jeweilige untere Werkstück W, Fig. 14 und 17, wird an dem aus Fig. 3 ersichtlichen mittleren Vorsprung oder auch oben von einem Daumen d, Fig. 17, gefafst und durch einen von einer Curvenscheibe K, Fig. 12 und 16, bethätigten Mechanismus vor den Prefsstempel P, Fig. 13 und 17, gebracht. Von hier wird das Werkstück nach ausgeführter Pressung durch einen ebenso bethätigten Haken h, Fig. 14 und 17, vom Werkzeug heruntergezogen, worauf es vermittelst einer schrägen Gleitrinne aus der Maschine entfernt wird.
In der gezeichneten Stellung, Fig. 16, wird eben ein Werkstück geprefst, und die Transportvorrichtung steht still und ist bereit, demnächst ein neues Werkstück zu- und das geprefste abzuführen. Die von der Maschine bewegte Curvenscheibe K drückt den um f, Fig. 12 und 16, schwingenden Hebel H nach unten, und zwar zur Verminderung der Reibung nicht mit directem Druck auf den Hebel, sondern auf eine Rolle r desselben. Der Hebel H fafst seitlich mittelst eines Verbindungsgliedes ν an eine Spindel s. Wird die Rolle r des Hebels H von der Curvenscheibe freigegeben, so drückt eine Feder auf einen Bund der Spindel s und schiebt somit die letztere in dem Führungsbock B nach oben, welcher fest am Maschinengestell sitzt. An ihrem oberen Ende trägt die Spindel s zwei Kupplungshebel k, welche an ihren unteren Schenkeln durch eine Feder verbunden sind, und deren Haken unter der Federspannung nach aufsen bewegt werden und beim Weitergang der Spindel s über die beiden schiefen Knaggen a a der Stangen S1S^ zur Kupplung der letzteren gleiten. Nach eingetretener Kupplung hat sich die Curvenscheibe' so weit gedreht, dafs eine Abwärtsbewegung der Spindel und der mit ihr gekuppelten Theile und somit auch der Stangen s1 s2 stattfindet, wobei durch den oben an letzteren befestigten Daumen d ein neues Werk-

Claims (1)

  1. stück zur Pressung gebracht und durch den Haken h zugleich das vorher geprefste Werkstück von dem feststehenden Prefsstempel abgezogen wird. Ist das zu pressende Werkstück tief genug heruntergebracht, so gelangen die unteren Schenkel der Kupplungshebel k auf einen am Führungsbock B festsitzenden Gleitkonus g, infolge dessen die Haken dieser Hebel die Stangen S1S2 freigeben. Das Werkstück kann bei dem Aufgang der Stangen S1S2,- welcher durch ebenfalls im Führungsbock sitzende Federn erfolgt, nicht mehr mitgenommen werden, da sich zwei seitlich an der Zuführungsrinne sitzende Sperrfedern f1/2 vorgeschoben haben, welche beim Niedergang des Werkstückes ausweichen.
    Während der durch die Curvenscheibe K bedingten Ruhepause des Transportmechanismus erfolgt die Pressung des zugeführten Werkstückes durch die beweglichen Prefsstempel p\ pi ps un(j durch den festen Prefsstempel P, Fig. 13. Letzterer liegt im Innern des zu pressenden LJ-förmigen Rahmens und ist am Maschinengestell befestigt. Zunächst wird vermittelst der Curvenscheiben K1 K2 nebst Kniehebeln der Prefsstempel.P1 gegen den festen Prefsstempel P vorgeführt. Das Werkzeug des Prefsstempels P' hat eine U - förmige Hohlgestaltung mit kurzen Seitenflächen und biegt somit bei seinem Vorwärtsgang das Werkstück über den festen Prefsstempel. Der Prefsstempel P1 bleibt während der nun folgenden gleichzeitigen Pressung der durch Zahnräder i2 ς3 und Kniehebel bethätigten Stempel P2P3 stehen, Fig. 12 und 14. Sind die sämmtlichen Pressungen erfolgt, so werden die Stempel P1 P2 P8 durch die Maschine selbstthätig abgezogen, und die Entnahme des geprefsten Werkstückes unter gleichzeitiger Zuführung eines neuen wiederholt sich in der beschriebenen Weise. Um dem zu pressenden υ - förmigen Blechrahmen die gewünschte äufsere Gestaltung zu geben, ist es nur nothwendig, die Prefsstempel PP1P2P3 geeignet zu formen.
    Die zur Bewegung der Maschine erforderliche Kraft wird in bekannter Weise, z. B. durch ein als Riemscheibe ausgebildetes Schwungrad eingeleitet.
    Pate ν τ-Anspruch:
    Eine Maschine zum Biegen u-förmig gebogener Blechrahmen und Pressen der Oberflächen mit selbstthätiger Zu- und Abführung des Werkstückes, bestehend aus den folgenden gleichzeitig vorhandenen, mit einander verbundenen Einrichtungen:
    a) der Transportvorrichtung, Fig. 15 bis 17, welche vermittelst eines Daumens die Werkstücke aus der Zuführungsrinne in die Prefslage unter die Sperrfedern Z1/2 und die geprefsten Stücke vermittelst Hacken h und schräger Gleitrinne aus der Maschine befördert, wobei die sämmtlichen Bewegungen durch eine Kurbelscheibe K, Hebel H, Verbindungsstück ν im Führungsbock B und gefederte Spindel s eingeleitet und durch die mit Spindel s verbundenen, gefederten Kupplungshebel k k und die beiden schiefen Knaggen α α auf die Spindeln S1S^ und somit den Daumen d und Haken h übertragen werden und schliefslich die Auslösung der Transportvorrichtung durch Spannen der gefederten Kupplungshebel k k auf einen am oberen Theil der Spindel s befestigten Gleitkonus bewirkt wird;
    b) der Prefsvorrichtung, Fig. 12 bis 14, welche aus einem festen Stempel P und drei durch Curvenscheibe, Zahnräder und Kniehebel bewegten Stempeln P1 P2 P3 besteht, wobeider zuerst arbeitende, u-förmig gestaltete Prefsstempel P1 die Biegung des Blechrahmens und die beiden nachher arbeitenden Prefsstempel P2P3 die Oberflächengestaltung auszuführen haben.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT50935D Maschine zum Biegen und Pressen u-förmiger Blechrahmen Expired - Lifetime DE50935C (de)

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