DE55082C - Zuführungsvorrichtung an Maschinen zum Schneiden, Stanzen und dergl - Google Patents

Zuführungsvorrichtung an Maschinen zum Schneiden, Stanzen und dergl

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Publication number
DE55082C
DE55082C DENDAT55082D DE55082DA DE55082C DE 55082 C DE55082 C DE 55082C DE NDAT55082 D DENDAT55082 D DE NDAT55082D DE 55082D A DE55082D A DE 55082DA DE 55082 C DE55082 C DE 55082C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punching
machines
cutting
machine
feeding device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55082D
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English (en)
Original Assignee
R. picard und L. rouch in Paris, 32 Rue Fontaine au Roi
Publication of DE55082C publication Critical patent/DE55082C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/10Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
%\2
Die auf der Zeichnung dargestellte Maschine zeichnet sich durch die selbsttätige Zufuhrungsvorrichtung des zu bearbeitenden Materials aus. Fig. ι zeigt die Maschine im- verticalen Längsschnitt, Fig. 2 in der oberen Ansicht, Fig. 3 in der Seitenansicht, Fig. 4. in einem verticalen Querschnitt, während Fig. 5 eine der Zuführungszangen in der Seitenansicht zeigt.
Auf der Hauptantriebswelle α ist ein verstellbares Excenter b angeordnet, welches •mittelst eines Kugelzapfens b1 direct auf den Werkzeugträger c wirkt, welcher in den Seitenführungen d gleitet. Der Werkzeugträger besteht aus zwei Theilen, zu welchen als Zwischenglied der Keil c1, Fig. 1 und 4, gehört, nach dessen Herausziehen der Werkzeugträger auch dann in Ruhe bleibt, wenn die Hauptantriebswelle α und das Excenter b ihre Bewegung fortsetzen. ' Der Hub des Werkzeuges e kann dadurch leicht geregelt werden, dafs die Excenterbügel auf zwei Scheiben &2, welche auf der Welle α festgekeilt sind, mittelst.Schrauben bB verstellbar angeordnet sind. Nachdem die Einstellung des Excenters erfolgt ist, wird dasselbe durch die Klemmschrauben δ4 festgestellt. .
Das zu schneidende oder stanzende Material wird der Maschine auf dem nach allen Seiten verstellbaren Tisch g, Fig. 4, zugeführt. Dasselbe wird von zwei Zangen h, welche zu beiden Seiten der Maschine angeordnet sind, ergriffen, der Maschine zugeführt und nach jedem Spiel der Maschine um ein entsprechendes Stück weiter vorgerückt. Zu diesem Zwecke sind die Zangen so eingerichtet, dafs sie sich sowohl öffnen und schliefsen, als auch gleichzeitig in ""der Richtung des durch die Maschine laufenden Materials verschieben lassen.
Zum Verschieben der Zangen werden dieselben von dem in der Richtung des einlaufenden Materials auf dem Maschinengestell beweglichen Schlitten i, Fig. 1 und 3, getragen. Die Gröfse der Verschiebung dieses Schlittens läfst sich je nach der Arbeitsbreite des Werkzeuges verändern; der Antrieb desselben erfolgt durch den Hebel k, welcher auf dem Bolzen kl drehbar angeordnet ist. In dem oberen Arm dieses Hebels ist eine Gleitbahn /c2 angeordnet, in welcher ein auf einem Kurbelzapfen k3 des Zahnrades I angeordneter Gleitklotz gleitet. Der Kurbelzapfen k3 kann mittelst der Schraube k*, Fig. i, auf dem Zahnrade / verschoben werden, wodurch der Ausschlag des Hebels k und somit die Verschiebung des Schlittens i entsprechend verändert werden.
Der Antrieb des Zahnrades Z und somit des Hebels Ar erfolgt von der Scheibe m, Fig. 3, aus, welche auf der Hauptantriebswelle α festgekeilt und mit zwei Zapfen m} versehen ist, welche nach einander in das Maltheserkreuz m2 eingreifen und dasselbe dadurch in eine ruckweise Umdrehung versetzen,· welche durch ein Zwischenrad auf das Zahnrad / übertragen wird. Die Arbeit des Werkzeuges vollzieht sich während des Stillstandes des MaI-theserkreuzes, welcher eintritt, sobald der eine Zapfen m1 der Scheibe m die eine Schleife des Maltheserkreuzes verläfst, und so lange dauert, bis der andere Zapfen m1 in die nächste Schleife des Kreuzes eintritt.
Damit der Stillstand des Mechanismus während dieser Zeit ein vollständiger ist, ist mit
#■"- ψ
dem Zahnrade I eine Platte ll verbunden, welche an dem Rande mit zwei einander gegenüberstehenden concaven, aber zur Achse der Scheibe m concentrischen Ausschnitten versehen ist. In dieselben legen sich entsprechende Vorsprünge der Scheibe m, Fig. 3, wodurch der Stillstand des Zahnrades / während desjenigen des Maltheserkreuzes gesichert ist.
Das Oeffnen und Schliefsen der Zangen wird mittelst eines Excenters h2, Fig. 5, bewirkt, welches zwischen den beiden Armen h der Zangen, welche um hs drehbar sind, angeordnet ist. Die Excenter h2 werden durch Hebel n, welche behufs gleichzeitiger Bewegung durch ein Querstück n1, Fig. 3, mit- einander verbunden sind, bethätigt. Der Antrieb dieser Hebel erfolgt von der Hubscheibe 0 aus, Fig. 1 und 3, in deren Curve der Zapfen p1 des Gleitstückes ρ gleitet, welches mit dem Querstück n1 durch ein in den Führungen q, Fig. 3, gleitendes Kopfstück ;z2 verbunden ist. Wenn die Verbindung zwischen dem letzteren mit dem Gleitstück gelöst ist, werden die Excenter /12 nicht bethätigt, die Zangen h bleiben geöffnet und der Einzug des Materials in die Maschine wird unterbrochen.
Das Gleitstück ρ ist aus den Theilen und κ2 zusammengesetzt, die in einander greifen und durch einen Keilp2 mit einander verbunden werden, welcher mittelst des Handgriffes ps, Fig. 3. herausgezogen werden kann; dadurch wird der Zusammenhang der beiden Stücke p° und ?z2 aufgehoben, so dafs ersteres sich frei' bewegen kann, ohne die Hebel η zu bethätigen. Zu gleicher Zeit wird durch den Handgriff p3 das Stück p* zurückgezogen, welches hinter dem Keil p2 angeordnet und auf seiner unteren Seite mit einer Verzahnung versehen ist, welche in eine gleiche Verzahnung des drehbaren Daumens ps eingreift. Durch Zurückziehen dieses Stückes pi wird demgemäfs der Daumen p5 nach unten gedreht, so dafs er auf die Platte pe, Fig. 1, stöfst, welche mit dem Stück w2 fest verbunden ist. Auf diese Weise wird der untere Theil n2 des Gleitstückes ρ nach unten gedrückt und hier festgehalten. Wenn das Excenter h2 nicht auf die Arme der Zangen wirken kann, kommt eine Feder r zur Wirkung, welche gegen den ■ unteren Arm der Zange prefst und dadurch die das Werkstück festklemmende Zange schliefst.
Wenn man die Maschine nur benutzen will, um Stücke von bestimmter Länge abzuschneiden, wird der obere Zangenarm mittelst zweier Schrauben r1 und r2, Fig. 5, festgestellt, von denen die erstere ein zu weites Herabsteigen des oberen Zangenarmes, die letztere ein zu weites Hochsteigen desselben verhindern soll. ■ Die Schraube r1 ist mit einer Spiralfeder versehen, welche bestrebt ist, den oberen Zangenarm nach unten zu drücken. Man kann auf diese Weise die Stellung der Zange genau regeln. Wenn mit der Maschine geprägt oder gestanzt werden soll, wird beim Oeffnen der Zange der obere Zangenarm so weit gehoben, dafs er aus der Prägung heraustritt, damit diese beim Vorschieben des Materials nicht beschädigt wird.
Damit die Zangen sich dem zu bearbeitenden Material genau anschmiegen können, sind dieselben auch in ihrer Längsrichtung .dadurch verstellbar gemacht, dafs sie auf Schlitten sl angeordnet sind, welche mittelst der Schrauben s normal zur Richtung des eingeführten Materials verschoben werden können. Die Klemmbacken h1 der Zangen sind ebenfalls beweglich angeordnet, um das Material ordentlich erfassen zu können, und um die Lage desselben während der Bearbeitung zu sichern, sind noch von Federn beeinflufste Druckplatten w angebracht, welche es gegen die feste Führung ^ des Werkzeuges pressen.
Der Schlitten i ist um einen centralen Zapfen drehbar, um dem in die Maschine eingeführten Materialband genau parallel eingestellt werden zu können. Ist dies geschehen, so wird er mittelst der Schrauben ν festgestellt. Auch sind die Zangen auf dem Schlitten i um Bolzen u drehbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Zuführungsvorrichtung an Maschinen zum Schneiden, Stanzen u. dergl., bei welcher das Material von zwei Zangen (h) erfafst wird, die zu beiden Seiten des Werkzeuges auf einem in Richtung des eingeführten Materials verschiebbaren Schlitten angeordnet sind und von Excentern (h2) geöffnet werden, die zwischen den Zangenarmen angeordnet sind und mittelst der durch ein Mittelstück (nl) mit einander verbundenen Hebel (n) von einer Hubscheibe (0) bethätigl werden, während das Schliefsen der Zangenarme durch Federdruck erfolgt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT55082D Zuführungsvorrichtung an Maschinen zum Schneiden, Stanzen und dergl Expired - Lifetime DE55082C (de)

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