DE307281C - - Google Patents

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DE307281C
DE307281C DENDAT307281D DE307281DA DE307281C DE 307281 C DE307281 C DE 307281C DE NDAT307281 D DENDAT307281 D DE NDAT307281D DE 307281D A DE307281D A DE 307281DA DE 307281 C DE307281 C DE 307281C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/38Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles
    • B21D53/40Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles hinges, e.g. door hinge plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drahtzuführung^ vorrichtung bei' Maschinen zur Herstellung von Scharnieren, ;und zwar insbesondere auf eine Zuführungsvorrichtung derjenigen Art, die durch die. Arbeitsstücke, an denen die Scharnierösen hergestellt werden sollen, eingestellt wird. '
; Die Drahtzuführungsvorrichtung kommt gemäß der Erfindung nur dann zur Wirkung, ίο wenn der Maschine zur Herstellung. von Scharnieren Arbeitsstücke zugeführt werden. Unterbleibt dagegen aus irgendeinem Grunde'· die Zuführung der Arbeitsstücke, so. wird die Drahtzuführung wirkungslos und läuft leer. Aul den Zeichnungen. sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es ist '
Fig. τ die Gesamtansicht einer mit der Drahtzuführung gemäß der Erfindung aüsgerüsteten Maschine,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Aufsicht auf die Drahtzuführung,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Ansicht der Drahtzuführungsvorrichtung, Fig. 4 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht, die ;: einzelnen Teile in anderer Stellung veran-■■·.■ schaulichend, . . ■ . · ':.
: Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie 5-5 .der Fig.4,- ■':■, .; " /; ,;,.,· ;; ! ', . ■.'■;.^ ; Fig. 6 eine Ansicht einer abgeänderten Aus-■ '.■'■ führungsform, und ■ ' ■ ■ ■ -.:
Fig. 7 eine Einzelheit der Fig. 6 in Endansicht. '
An der Grundplatte 1 der Maschine oder an einem anderen Teil des Maschinengestelles bcfindet sich auf der rechten Seite der Maschine eine aufrechtstehende Platte 2, in welcher eine horizontal verlaufende Nut 3 vorgesehen ist, weiche als Führung für einen Halter 4 der Drahtzuführungsvorrichtung dient. Dieser Halter 4 (Fig. 5) besitzt auf seiner Hinterseite eine Rippe 5, welche in die obengenannte Nut 3 eintritt. An . der Platte 2 sitzt eine Winkelschiene 6, deren horizontaler - Schenkel 7 mit Reibung in einer horizontalen Nut 8 des Halters 4 ruht. Von dem horizontalen Schenkel 7 der Schiene 6 erstrecken sich zwei Arme 9,10(Fig. 1), an denen eine Platte 11 befestigt ist (Fig. 5 und 6). Hinter der ' Platte 2 befindet sich eine horizontal verlaufende Stange 12 (Fig. 2) mit zwei Fingern ■13, die an der Winkelschiene 6 befestigt sind. Die Stange 12 ist drehbar mit einer Exzenterstange 14 verbunden, die mit ihrem Bügel 15 ein Exzenter 16 auf Ser schräg von oben nach 55 , unten verlaufenden Welle 17 umgreift.·
Die Welle 17 erhält unter Vermittlung der Kegelräder 20, 19 Antrieb von der Maschinenwelle 18 und dient zum; Antrieb der Zuführungsvorrichtung für die Arbeitsstücke, an denen die Scharniere hergestellt werden, sollen. :
In der Längsrichtung durch den unteren Teil des. Halters 4 erstreckt sich eine rechteckige öffnung 21 (Fig. 3 und 5), in welcher zwei Keilblöcke 22,23 gelagert sind, deren
Keilflächen miteinander in Berührung stehen.. Der untere Keil 23 wird gegen Längsverschie-, bung durch einen Bolzen 24 gesichert, der durch einen veitikal verlaufenden Schlitz des Keiles hindurchgeht, so daß letzterer eine'· freie Vcrtikalbewcgung ausführen, jedoch sich nicht in der Längsrichtung1 verschieben kann. Dieses Keilstück 23 drückt auf den Draht 25, welcher auf dem Boden der Aus-,· nehmung 21 auf ruht. Das obere Keilstück; 22 ist so angeordnet, daß es gegen die obere' Wandung der Ausnehmung 21 sich anlegt,,, wenn seine Enden über den Halter 4 hinausragen. Tn den Arm 9 (Fig. 3) ' ist ein An-· schlag 26 eingefügt, welcher gegen Verschie-, bung durch eine Mutter gesichert ist. Das Bolzenende stößt auf da* breitere Ende des Keilstückes 22, um im geeigneten Moment dieses Keilst'ück auf das zugehörige Keilstück.
23 zu drücken und somit letzteres auf den zu-. zuführenden Draht, so daß dieser im Halter 4 festgeklemmt wird. Gegen das schmale Ende-des Keilstückes 22 stößt das Ende eines- Hebels 27, welcher bei 28 am Halter 4 drehbar ist. Der Hebel erstreckt sich nach oben und . kann mit einem Anhaltebolzen 29 in Eingriff kommen, welcher an einem Arm 30 einstellbar befestigt ist.
Der beschriebene Zuführungsmechanismuswirkt, nun in folgender Weise:
Durch die Welle 17 wird die Stange 12 hin und her bewegt, welche ihrerseits die Winkel-, schiene 6 nach oder vpn der Biegepresse 31 ,· zur Herstellung der Scharnierösen bewegt.
Da die Schiene 6 durch Reibung mit dem Halter 4 verbunden ist, kann sich' letzterer mit, ihr verschieben, wenn er nicht durch irgendeine Ursache angehalten wird, in welchem' Fall die Schiene 6 sich unabhängig von dem Halter weiterbewegt, Zum Anhalten des Halters dient nun der Anschlagbolzen 29, welcher, y wenn sich die fraglichen Teile nach der Biegepresse hin verschieben, in Berührung mit dem ' Hebel22r kommt. Hierdurch wirddie Bewe-!
gung des Halters 4 verlangsamt, ohne daß im geringsten die Bewegung der Winkelschiene 6 ; beeinflußt wird (vgl. Fig. 4). Letztere fährt vielmehr in ihrer Bewegung fort, bis sie das Ende ihrer Hubbewegung erreicht hat, die kurz hinter · dem Punkte liegt, wo der Halter 4 angehalten wird. Da das untere Ende des Hebels 27 gegen das Keilstück 22 stößt, und letzteres in der Längsrichtung verschiebt, so wird das untere Keilstück 23 gelockert,
und somit der Draht 25 freigegeben. Der! Bolzen 26 hat sich in der Zwischenzeit von j dem breiteren Ende des oberen Keilstückes 22 j entfernt. Infolge des Aufhörens des Druckes j auf das untere Keilstück wird der Draht 25 !
bei der Zurückbewegung des Halters nicht er- | faßt, und es kann mithin die Zurückbewegung des Halters ohne Mitnahme des Drahtes erfolgen. Wenn Arbeitsstücke nach der Bicgc-
; presse hin nicht befördert werden, .wird der Halter 4 mit den gelockerten Kcilstückcn 22, ,23 hin und her gehen, so daß keine Drahtlänge vorgeführt wird. Wird aber ein Arbeitsstück nach der Biegepresse hϊη befördert, so wirkt die vorrückende Kante des letzteren , auf eine Vorrichtung, die ihrerseits bewirkt, daß die
yKeilstücke die Drahtlage erfassen.
Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Arm 32 (Fig. 3 und 4), welcher in einem auf der Grundplatte 1 befestigten Lager drehbar ist. Der Arm 32 ist nach unten gekrümmt und verläuft in der Richtung, in wel- > eher die Arbeitsstücke zugeführt werden. Das freie Ende 33 des gekrümmten Armes ist nach oben gerichtet. Für gewöhnlich ruht die Armi krümmung 34 in einer Ausnehmung 35 der' 80' .Grundplatte 1 (Fig. 4). Wenn jedoch ein Arbeitsstück 36 (Fig. 3) nach der Biegepresse hin befördert wird, so hebt die vordere Kante ,!des Arbeitsstückes den Arm 32 Uus der Ausnehmung 35 heraus. Dieses Heben des Armes 32 verursacht, daß das freie Ende 33 , " einen Bolzen 37 eines Hebels 38 anhebt, welcher an dem Träger 30 schwenkbar ist.. Ein Bolzen 39 an der entgegengesetzten Seite des Hebels 38 drückt alsdann einen Arm 40 herab, der ebenfalls an dem Träger 30 drehbar angelenkt ist und für gewöhnlich durch eine Feder 41 in angehobener Stellung gehalten wird.
• Das freie Ende des Armes 40 besitzt einen Haken 42 (Fig. 3, 4 und 5), welcher bei Herabschwingung des Armes 40 durch den Bolzen 39 in die Bahn des sich zurückbewegenden Halters 4 gelangt. Letzterer kommt also mit diesem Haken beim Rückgänge in Eingriff und wird an einer Weiterbeweguhg gehindert. Die Winkelschiene 6 fährt jedoch in ihrer Bewegung fort, so daß der Bolzen 26 auf das breite Ende des Keilstückes 22 aufstößt und letzteres in einer Richtung verschiebt, in welcher das untere Keilstück 23 auf- die Drahtlage 25 gepreßt wird, derart, daß letzteres am Ende des Rückganges der Schiene in dem Halter 4 festgelegt wird. Die Bewegung des Keilstückes 22 verursacht gleichzeitig eine Ausschwingung des Hebels 27, dessen oberes Ende in eine Lage geführt wird, daß es beim nächsten Vorwärtsgange des Halters 4 nach der Biegepresse beim Aufstoßen auf den Bolzen .29 gedreht wird, wodurch die Keilstücke am Ende des Vorwärtsganges außer Eingriff mit dem Draht gebracht werden. -Diese beschriebene Wirkung wiederholt sich so lange, als Arbeitsstücke der Biegepresse zugeführt werden. Wenn jedoch die Zuführung der Ar- ' beitsstücke nach der Biegepresse unterbleibt, so wird die Drahtzuführung wirkungslos und läuft leer. , · '
Ehe der Draht in die Zuführungsvorrichtung eintritt, geht er durch eine Anzahl versetzt angeordneter Rollen 43 hindurch, diie dem Zwecke dienen, Unregelmäßigkeiten der Drahtlänge auszugleichen, so daß der Draht vollständig gerade dem Halter 4 zugeführt wird.
Wenn Arbeitsstücke zugeführt werden) die
bereits ösen besitzen, so wird eine Drahtzuführungsvorrichtung benutzt, die in der aus den Fiig. 6 und 7 zu ersehenden Weise abge-.
ändert ist. Hierbei werden die Arbeitsstücke
36 in der Querrichtung der Maschine unmittelbar vor die Biegepresse 31 geführt. 'Der Arm 32 ist in diesem Falle an einem Träger 30 schwenkbar und verläuft rechtwinklig zu derjenigen Richtung, in welcher der Arm der obenbeschriebenen Ausführungsform verläuft. Wenn also Arbeitsstücke der.Biegepresse zugeführt werden, wird der Arm 32 gehoben, so daß sein freies Ende einen Bolzen
37 eines Hebels 40 anhebt, der an seinem anr deren Ende den Haken 42 besitzt. Der Hebel 40 wird, falls keine Arbeitsstücke zugeführt
' 25 werden, durch eine flache Feder 44 in unwirksamer Stellung zu dem Halter 4-gehalten, wie dies durch die gestrichelten Linien in der Fig. 6 angegeben ist. . ' /"
Von dem Halter 4 aus· gelangt; der'Draht 25 durch ein Führungsstück 45, dessen eine Fläche zwecks Abschneidens der für ein Scharnier benötigten Drahtlänge mit einem
an der Biegepresse 31 vorgesehenen Messer ,46 zusammenarbeitet. Durch Anstoßen des Drahtes gegen eine ebenfalls an der Biegepresse vorgesehene Plaüe 47 wird die jeweilig benötigte Drahtlängc bestimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drahtzuführungsvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Scharnieren, dadurch gekennzeichnet, daß die hin und her gehende Mitnchmcrklcmmc für den Draht aus zwei ineinander gleitenden Teilen, Winkelschiene (6, 7, 9, 10) und Halter (4), und mit in letzterem eingefügten Keilen (22, 23) besteht, von denen der seitlich verschiebbare Keil (22) am Ende des Vorschubs der Klemme durch einen an der Winkelschiene drehbar gelagerten, gegen einen am Maschinengestell festen Anschlag (29) auf treffenden Hebel· (27) gelöst wird und im Falle, daß keine Arbeitsstücke (Scharnierlappen) zugeführt werden, in dem gelösten Zustande dauernd 55 · verbleibt, während beim Zuführen von Arbeitsstücken letztere einen in ihrer Füh-■-rungsbahn liegenden Arm (32) ausschwenken und dadurch die Nase (42) eines Hebels (40) in die Bahn des Halters (4) bringen, so daß ein mit der Winkelschiene einstellbar verbundener Anschlag (26) am Ende des Rückganges der Mitnehmerklemme die Keilkupplung schließt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen. '
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DE (1) DE307281C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3128028A (en) * 1961-04-17 1964-04-07 Crafford Tool & Die Co Wire feeding device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3128028A (en) * 1961-04-17 1964-04-07 Crafford Tool & Die Co Wire feeding device

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