DE47144C - - Google Patents

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DE47144C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K15/00Making blacksmiths' goods
    • B21K15/06Making blacksmiths' goods metal attachments for footwear, e.g. wearresisting plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
AUGUST KLEIN in ERNSDORF (Kreis Siegen). Stiefeleisen - Biegevorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1888 ab.
Die in beiliegenden Zeichnungen dargestellte Maschine stellt Stiefeleisen auf kaltem Wege aus gezogenem Draht von trapezförmigem Querschnitt her.
Fig. ι stellt den Schnitt der Maschine nach der Linie A-B in Fig. 2,
Fig. 2 den Grundrifs und
Fig. 3 den Schnitt derselben nach der Linie C-D dar, während
Fig. 4 und 5 den Biegemechanismus in zwei Stellungen und
Fig. 6 und 7 den Loch- und Typenstöfser der Maschine in gröfserem Mafsstabe veranschaulichen.
Von der Antriebswelle α aus, welche mit Riemscheiben und Stirnrad a1 versehen ist, wird die Bewegung auf das Stirnrad α 2 der Hauptwelle W übertragen. Auf der Welle W sitzen alle zu den verschiedenen Bewegungen der Mechanismen nothwendigen Curvenscheiben. Bei jeder Umdrehung der Welle W wird ein Stiefeleisen mit den erforderlichen Löchern, Nummern und Krampen fertig hergestellt.
Der von einem Drahthaspel abgezogene Draht S, Fig. 1, 2, 3 und 4, passirt zunächst den Richtapparat R, Fig. 1 und 2, welcher aus fünf vertical gelagerten Rollen besteht, wovon r und r1 verstellbar sind, und gelangt nunmehr zwischen zwei auf dem Schlitten 5 befindliche Klemmstifte k &1 und wird hier mittelst einer eigenthümlichen Klemmvorrichtung festgeklemmt. Diese Klemmvorrichtung besteht aus einem an seinem einen Ende den einen (stumpfen) Klemmstift k haltenden Hebel h, dessen anderes Ende vermittelst einer an diesem befindlichen Rolle h 1 stets mit dem Schlitten b in Contact steht, welcher vermittelst der Curvennuthenscheibe b 1 des Hebels b2, sowie der um die verticale Achse b3 drehbaren Hebel bi und und des an ihm selbst befestigten Zwischenstückes be den Hebel h vordrückt und den Draht auf dem Schlitten s festklemmt, ehe dieser letztere seine Fortbewegung zum Vorschieben des Drahtes begonnen hat, wodurch es ermöglicht wird, den Draht ganz genau auf die erforderliche Länge unter den Biegemechanismus zu bringen, im Gegensatz zu allen anderen Einrichtungen, wo die Klemmvorrichtung erst durch die Bewegung des Schlittens in Thätigkeit tritt und, wie die Erfahrung lehrt, nicht absolut sicher functionirt. Die Curvenscheibe b J bewegt nach der Festklemmung des Drahtes den Schlitten s vermittelst der Hebel s2 und sa vorwärts, wobei der Draht auf die erforderliche Länge unter die Abschneide- und Biegevorrichtung geschoben wird. Die Rückbewegung des Schlittens s wird durch Spiralfeder c, Fig. 1, bewirkt.
Nachdem der Draht, wie vorhin erwähnt, unter die Abschneide- und Biegevorrichtung, Fig. 4, gebracht ist, wird der auf der Achse in festsitzende Hebel I vermittelst der Curvennuthenscheibe »η1 und der Hebel m2 und m3 nach unten bewegt und drückt mit seinem freien, eine Furche Z zur seitlichen Führung des Drahtes enthaltenden Ende auf das vordere Ende des Drahtes und biegt dasselbe so weit vor, bis der in ihm verstellbar befestigte vorspringende Zapfen η den Draht oben auf den Biegedorn g festgeklemmt hat, in welcher Stellung das vordere Ende des vorgebogenen
Drahtes die in Fig. 5 strichpunktirte Lage L einnimmt; dann wird der auf der Achse d festsitzende Hebel e vermittelst der Curvennuthenscheibe d1 und des Hebels d2 nach unten bewegt, schneidet zuerst durch das an demselben in einer Nuth eingeschobene und durch die Stellschraube i verstellbare Messer f den Draht ab und biegt das hintere Ende desselben gegen den Biegedorn g, Fig. 1 und 5. Gleichzeitig mit der Bewegung des Hebels e wird der in dem Hebel / an seinem vorderen Ende befindliche bewegliche Schieber ο vermittelst der auf der Achse d festsitzenden Kurbel ρ und des mit dieser durch die Schubstange p1 verbundenen Winkelhebels p2 vorgeschoben und drückt das vordere Ende des Eisens, welches durch den Hebel / nicht vollständig gegen den Biegedorn g gedrückt wird, fest gegen den letzteren an (Fig. 5). Die Rückbewegung des Schiebers 0 wird durch die Feder U bewirkt (Fig. 4 und 5). Nachdem das Eisen so in seine richtige Gestalt gebogen und durch «,/undo, Fig. 1 und 5, auf derFormgfestgehalten wird, bewegt die Curvenscheibe q im Verein mit dem Hebel q1 den Stöfser E, Fig. 2, 3 und 6, welcher die Lochdorne 11, das Krampenmesser u und den Typenbolzen ν enthält, vor, wodurch das Eisen gelocht, mit Krampen und Nummer versehen wird. Damit beim Anschneiden der Krampen durch das Messer u das Eisen nicht kanten kann, d. h. bei dem hierbei an seinen Enden ausgeübten Druck sich oben von dem Biegedorn nicht ablegt, ist bei dem Stöfser E die in Fig. 6 und 7 gezeichnete Anordnung getroffen. Der Typenbolzen ν steht nämlich so weit vor, dafs er in dem Augenblick, wo das Messer u auf die Enden des Eisens zu drücken anfängt, das letztere oben berührt und festhält. Er lehnt sich mit seinem hinteren Ende gegen den Bolzen F an, welcher letztere in einer entsprechenden Bohrung des Stöfsers E Führung hat und durch die Spiralfeder χ vorgeschoben wird. Geht nun der Stöfser E weiter vor, so giebt die Spiralfeder χ nach und läfst eine Rückwärtsbewegung des Bolzens F und mit diesem eine solche des Typenbolzens ν zu. Die Bewegung des Bolzens F kann durch die Schraube \ in Bezug auf ihre Distanz regulirt werden. Nach Rückgang des Stöfsers E stöfst nun die Gabel w durch die Curvenscheibe G in Verbindung mit dem Hebel Gλ und der Schubstange H das fertige Eisen von dem Biegedorn g. Jedoch ist vorher, um ein eventuell hierbei vorkommendes Aufhängen des Eisens auf das Messer u zu verhüten, dieses letztere durch eine an dem Hebel /' befestigte und vermittelst der Curvenscheibe / im geeigneten Moment vorgeschobene Blechtafel verdeckt.
Um auf derselben Maschine Eisen von verschiedener Gröfse herstellen zu können, sind die Lager k und kl der Achse. m vermittelst der Handräder M und Ai1 und der Stöfser E durch das Handrad N, sowie der Schieber o, der Zapfen η und das Messer f durch Stellschrauben der Winkelhebel p2 in seinem Drehzapfen Q und die Schubstange H der Ausstofsgabel w an dem Hebel G verstellbar und ferner der Biegedorn g leicht auszuwechseln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Stiefeleisen-Biegevorrichtung, bestehend aus dem Biegehebel / mit dem Schlitten ο und der Furche y zum Vorbiegen des vorderen Drahtendes und dem Zapfen η zum Festhalten des Drahtes auf dem Biegedorn g nach Vorschub des Drahtes durch den Schlitten s, in Verbindung mit dem Biegehebel e mit dem Messer / zum Abschneiden des durch den Biegehebel / vorgebogenen Drahtes und zum gleichzeitigen Fertigbiegen dessen hinteren Endes auf dem Biegedorn g durch das Messer f nach Vorgang des Biegehebels I, sowie mit dem Hebel p, mit der Schubstange ρl, dem Winkelhebel p2 und dem Schlitten 0 zum Fertigbiegen des vorderen Drahtendes durch letzteren auf dem Biegedorn g bei Vorgang des Biegehebels e.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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