DE261985C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L11/00—Making chains or chain links of special shape
- B21L11/005—Making ornamental chains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
KAfSERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-'M 261985 — KLASSE 49 h. GRUPPE
HEINRICH ZWERNEMANN jr. in HANAU a. M. Maschine zur Herstellung von Ketten.
Zusatz zum Patent 253953.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. September 1911 ab. Längste Dauer: 8. August 1925.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung der durch Patent 253953 geschützten
Maschine zur Herstellung von Ketten.
Bei der Maschine nach dem Hauptpatent bilden beide Zangenachsen eine Gerade. Es
hat sich herausgestellt, daß die drehbare Zange, die bis dahin nur eine Bewegung in ihrer Achsenrichtung
ausführte, beim Zusammenbiegen der einzelnen Kettenglieder ihre Enden nicht genau
einander gegenüber bringt, so daß eine ungenaue Lötstelle entsteht. Dies wird dadurch verursacht,
daß bei den aus schraubenförmig gewickeltem Draht geschnittenen Kettengliedern die Zangen nicht gerade Drahtteile zu fassen
haben, sondern räumlich verwundene; bei der alten Zangenlage kann jede Backe nur in
einem Punkte das Glied fassen. Auch ist der Hebelarm der Gegenkraft des Drahtgliedes
gegen die Biegung durch die Zangen verhältnismäßig groß und kann um so mehr zur Geltung
kommen, je dicker der Draht der Glieder ist.
Gemäß der neuen Erfindung ist die drehbare Zange so gelagert, daß sie aus der
Achsenrichtung der Zangen herausgedreht und ansteigend geführt wird, so daß jede Backe
der . drehbaren Zange beim Zubiegen des Kettengliedes das von ihr erfaßte Ende in
zwei Punkten und näher an der der Stoßstelle gegenüberliegenden Gliedstelle faßt, mitnimmt
und es genau vor das andere Ende des Kettengliedes bringt, so daß es anliegt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einer beispielsweisen
Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt den mit den Neuerungen ausgestatteten
Teil der Maschine von der Seite und
Fig. 2 von oben.
Fig. 3 stellt die Führungsplatte für die seitliehe Bewegung der Gegenzange dar.
Fig. 4 zeigt die Zange von oben und
Fig. 5 von rückwärts.
Auf dem Tisch 1 ist die Lagerplatte 2 für die Gegenzange f angebracht. In der Lagerplatte
2 liegen, zwei Führungen 3 für die Schieber 4, die mittels Stangen 5, die durch
Schraubenschlösser 6 in der Länge beliebig eingestellt werden, mit einer Stange 7 in Verbindung
stehen. Die Stange 7, die um das Gelenk 8, das an der Lagerplatte 2 befestigt
ist, schwingt, wird von einem Hebel 9 von der gemeinsamen Antriebswelle aus bewegt.
Die gemeinsame Welle ist in der Zeichnung nicht weiter dargestellt. Die Lagerplatte 2
ist an dem der Zubringerzange zugelegenen Ende 10 stärker als am entgegengesetzten
Ende, so daß ihre Oberfläche nach der Zubringerzange zu aufsteigt.
Mit den Schiebern 4 steht die Grundplatte 11 der Zange f in fester Verbindung, so daß
sich beim Verschieben der Stange 7 und der damit erfolgenden Bewegung der Schieber 4
die Zange f aus der Längsrichtung in eine
Schrägstellung (Fig. 2) dreht. In der Grundplatte 11 sind in einer schwalbenschwanzförmigen
Nut die Lager 12 für die Zange f längsverschiebbar. Eine am hinteren Ende
des hinteren Lagers 12 angebrachte Feder 13, deren anderes Ende an einen an der Grundplatte
11 sitzenden Träger 14 angreift, ist bestrebt,
das Lager und damit die Zange f mit einer" Führungsrolle 15 gegen einen Hebel 16
zu drücken, der von der Hauptantriebswelle aus zwecks Vorschubs der Zange f in Bewegung
gesetzt wird.
In den beiden Lagern 12 liegt für gewöhnlich in einer Geraden mit der anderen Zange g
die Gegenzange f, deren Schenkel von einem Spreizstück m zusammen- und auseinanderbewegt
werden. Die hinteren Enden der Schenkel der Zange f sind nach außen abgesetzt
und tragen gelenkig gelagerte Hebel 17, die mit Rollen auf dem Spreizstück m laufen.
Zwischen den Hebeln 17 und den abgesetzten Enden der Zangenschenkel sind Spreizglieder
18 vorgesehen, die durch Schrauben 19 derart vorgeschoben werden, daß die Hebel 17 sich
weiter nach einwärts bewegen. Eine Feder f3 ist bestrebt, die Zange f offen zu halten.
Die Zange f ruht an einer Welle h drehbar
in ihren Lagern 12, wobei die Welle hohl hergestellt ist und eine Stange 20 aufnimmt, an
der der Spreizklotz m befestigt ist, und die eine Rolle 21 trägt, in die eine Gabel 22 eines
Hebels hl einfaßt, der von der gemeinsamen Antriebswelle aus zwecks Längsverschiebung
des Spreizklotzes m und Schließens der Zange f bewegt wird.
An der Lagerplatte 2 ist ein rechtwinklig nach oben umgebogener Hebel 24 befestigt,
der eine Stange 25 trägt, die in ihrer Länge durch ein Schraubenschloß 26 eingestellt wird
und mit einer von der Welle h der Zange getragenen Stange 27 in Verbindung steht
(Fig. 5). Die Stangen- und Hebelverbindung bewirkt, daß beim Herausschieben der Zange f
aus ihrer gewöhnlichen Lage in die Schrägstellung die Welle h und damit die Zange f,
wie in Fig. 5 schematisch angedeutet ist, gedreht werden.
Die Wirkungsweise der neuen Maschine ist folgende:
Wenn das von der Zange g gehaltene Kettenglied wieder von der Zange f erfaßt werden
soll, wird sie von der Stange 9 aus auf ihrer Grundplatte verschoben, wobei sie sich gleichzeitig
infolge der Anordnung der Hebel und Stangen 24, 25,-27 um ihre Achse h dreht.
Die Zange f steht in der richtigen Lage, die dem von der Zange g gehaltenen Kettenglied
entspricht. Die Zange wird durch Zurückhalten des Spreizblockes m durch die Stange h1
geschlossen und ergreift das Kettenglied. Beim Rückgang der Stange 9 schließt sich
das Kettenglied.
Im übrigen verlaufen die einzelnen Bewegungen der Zangen so wie die in dem Hauptpatent
beschriebenen.
Claims (2)
1. Maschine zur Herstellung von Ketten nach Patent 253953, dadurch gekennzeichnet,
daß die drehbare Zange (f) schwenkbar angeordnet ist, um ihre Backen zum
richtigen Fassen des in einer Schraubenlinie verlaufenden Gliedstückes zu bringen.
2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die richtige Lage der
Zange (f) durch Verschieben auf einer Schrägfläche (2) erreicht wird, wobei ein
in der Drehachse (h) der Zange angreifender und an der Schrägfläche (2) befestigter
Lenker (24, 25, 26, 27) die Drehung bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE261985C true DE261985C (de) |
Family
ID=519495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT261985D Active DE261985C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE261985C (de) |
-
0
- DE DENDAT261985D patent/DE261985C/de active Active
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