DE55379C - Pferderechen - Google Patents
PferderechenInfo
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- DE55379C DE55379C DE189055379D DE55379DD DE55379C DE 55379 C DE55379 C DE 55379C DE 189055379 D DE189055379 D DE 189055379D DE 55379D D DE55379D D DE 55379DD DE 55379 C DE55379 C DE 55379C
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- Germany
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- lever
- rake
- lifting
- tine body
- tines
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D76/00—Haymakers with tines that are stationary with respect to the machine during operation but that may be liftable for dumping
- A01D76/006—Hay-sweeps
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
KAISERLICHES /fftiJ
PATENTAMT.
Fig. ι stellt einen über -3 m breiten Pferderechen
in der Ansicht von oben gesehen und Fig. 2 den Schnitt desselben nach x-x dar.
Zur Erläuterung des Aushebemechanismus dienen Fig. 3, 4 und 5. Fig. 6 ist die Vorderansicht
des Rechens mit dem Drehpunkt r. Fig. 7 ist der Schnitt des Hauptkörpers allein. Fig. 8,
9 und 10 sind Ansichten eines Greifhakens mit Hebedaumen. Fig. 11 und 12 ist der
Sicherheitshebel.
Der Haupt- oder Zinkenkörper ist aus zwei Bandeisenschienen, Fig. 7, hergestellt, von
denen die waagrechte α die Lager der Rechenzinken trägt und von denen die senkrechte b
die Führung der Zinken in den Schlitzlöchern bx
übernimmt. Beide Bandeisenschienen sind durch Winkeleisen c einerseits und durch die Streben d
andererseits zu einem festen Körper durch Vernietung verbunden, der bei möglichst geringem
Eigengewicht einen grofsen Widersland gegen Durchbiegung gewährt und der aufserdem
die Holzfutterung der Zinken als auch den Aushebemechanismus gegen schlechte Witterung
schützt.
Die beiden Radachsen e sind in der Winkelschiene c befestigt, ebenso die zwei Gabelstücke
r als Drehpunkte der Deichselbäume; die Drehpunkte der Achsen und der Deichselbäume
liegen in einer Linie.
Ferner ist dieser gemeinschaftliche Drehpunkt (S, Fig. 7) so gelegt, dafs ein bedeutendes
Gegengewicht des Zinkenkörpers gegen das der Zinken geschaffen ist. Dieses Gegengewicht
wirkt infolge seiner Lage beim Beginn der mechanischen Entleerung des Rechens am
günstigsten, wo der Aushebernechanismus die meisten Widerstände vorfindet. Ferner besitzt
der Zinkenkörper durch seine geringe Eisenstärken eine grofse Federkraft gegen Verdrehen
, welche beide Momente als Zugthierschoner wirken, indem sie den Stofs beim
plötzlichen Eingreifen des mechanischen Hebelwerkes bedeutend abschwächen, und welches
erstere Moment die Kraft für das Ausheben des Rechens bedeutend vermindert, was bei
über 3 m breiten Rechen von grofser Wichtigkeit ist.
Der Balken f, der die Abstreifstangen g
trägt, ist an jedem Ende an einem auf der Achse drehbar sitzenden Arm h befestigt und
aufserdem noch an die beiden Bügel p, die wiederum an die Deichselstangen angeschraubt
sind, so dafs der Hauptkörper abcd innerhalb
dieser beiden Bügel die erforderlichen Schwingungen machen kann.
Das Ausheben (Entleeren) dieses breiten Rechens geschieht (aufser durch Handhebel)
durch die beiden Fahrräder, an deren Naben zwei Sperrkränze k sitzen, in welche infolge
eines leichten Fufstrittes auf Hebel I oder Zuges an Hebel I1 (wenn der Führer hinter
dem Rechen hergehen will, mittelst Schnur), durch die lange Welle m vermittelt, die beiden
Sperrhaken η eingreifen. Der Zinkenkörper dreht sich alsdann mit den Fahrrädern zugleich, bis durch den Auslösemechanismus die
Haken wieder ausgelöst werden und der Rechen in seine ursprüngliche Lage wieder zurückfällt. Die beiden Haken η haben zugleich
je einen mit diesem aus einem Stück gefertigten Hebedaumen ηλ zu ihrer Auslösung,
die so gestellt sind, dafs dieselben, sobald die
Rechenzinken beim Entleeren die erforderliche Höhe erreicht haben, den Balken f an den
Punkten ο treffen und die Greifhaken aus den Sperrzähnen entfernen (Fig. 5).
Auf der Welle m, auf welche diese Greifhaken mit ihren Hebedaumen an jedem Ende
fest aufgenietet sind, sitzt in der Mitte noch ein Sicherheitshebel I2, Fig. 4, 11 und 12,
aufgekeilt, der zu verhindern hat,, sobald einer der beiden Greifhaken infolge ungleicher Radgeschwindigke.it
und Verdrehen des langen Zinkenkörpers früher als der andere ausgelöst wird, dafs der eine oder der andere Greifhaken
nicht wieder in den Sperrkranz zurückgreifen kann. Die Richtung dieses Sicherheits-,
hebeis I2 ist gegenüber der beiden Hebedaumen
eine etwas andere, der Hebel eilt den Hebedaumen voran, so dafs Hebel I2 mit seiner
Fläche \ den Balken f etwas früher trifft, als die beiden Hebedaumen nx ihre Stellen 0 am
Balken f treffen (Fig. 5). Es würde bei ungleichzeitiger Auslösung der beiden Greifhaken
ohne den Sicherheitshebel I2, wenn der zweite
Greifhaken durch seinen Hebedaumen ausgelöst werden soll, während der erste zuvor ausgelöst
war, im Moment des Fallens des Zinkenkörpers an der schon ausgelösten Seite dadurch, dafs
sein diesseitiger Hebedaumen den Druckpunkt 0 verlassen hat, wieder in den Sperrkranz zurückfedern,
da der zweite Greifhaken noch festsitzt und den ersten in die gleiche Richtung zu drehen bestrebt ist. Dieses Zurückfedern
des zuerst ausgelösten Greifhakens wird durch den Sicherheitshebel I2 verhindert, da derselbe
noch gegen den Balken f fest anliegt und dadurch die gegentheilige Drehung der Welle m
anstrebt. Der Sicherheitshebel I2 dreht die
beiden Greifhaken noch um ein dem Voreilungswinkel entsprechendes Stück von den
Sperrzähnen ab, so dafs der Rechen, ohne mit dem Gesperre zu collidiren, frei herunterfallen
kann. Nach aufgehobener Wirkung tritt wieder die Spannfeder an die Stelle des Sicherheitshebels zum Fernhalten von Greifhaken
und Sperrzä'hnen. . Der Sicherheifshebel Z2 dient zugleich als Halter für den
Fufshebel / und für den Zughebel I1 , auch
trägt derselbe die Spannfeder..
Da bei über 3 m breite Rechen, die aus Zweckmäfsigkeitsgründen sehr leicht im Gewicht
construirt sein müssen, eine Verdrehung des langen Zinkenkörpers sehr oft stattfindet, so
ergiebl sich hieraus die häufige Inanspruchnahme dieser Sicherheitsvorrichtung während
der Thätigkeit des Rechens. Wollte man die Spannfeder so stark herstellen, dafs sie die
Kraft des Sicherheitshebels ersetzte, so würde ein Abgleiten der Greifhaken von den Sperrzähnen,
noch ehe die Zinken die erforderliche Höhe erreicht hätten, die Folge sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Pferderechen, dessen aus zwei Blechen (a und b), Strebe (d) und Winkeleisen (c) bestehender und um die Fahrradachse (S in Fig. 7) drehbarer Zinkenkörper zugleich als Gegengewicht für die Zinken dient -und durch Sperrräder (k) gedreht wird, sobald mittelst eines Hebels (I oder I1) eine im Zinkenkörper gelagerte Welle (m) gedreht und dadurch die Klinken (n) eingelegt werden, wobei Daumen (nj das Auslösen der Klinken verrichten und ein Sicherheitshebel (P) bei ungleichzeitiger Auslösung derselben ein Wiedereingreifen der erst ausgelösten verhindern soll.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE55379T | 1890-03-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55379C true DE55379C (de) | 1891-02-26 |
Family
ID=34427847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189055379D Expired DE55379C (de) | 1890-03-06 | 1890-03-06 | Pferderechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55379C (de) |
-
1890
- 1890-03-06 DE DE189055379D patent/DE55379C/de not_active Expired
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