DE6305C - Garbenbindemaschine - Google Patents

Garbenbindemaschine

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DE6305C
DE6305C DE18786305D DE6305DD DE6305C DE 6305 C DE6305 C DE 6305C DE 18786305 D DE18786305 D DE 18786305D DE 6305D D DE6305D D DE 6305DD DE 6305 C DE6305 C DE 6305C
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DE
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binding machine
calculating
combination
binding
periodically rotating
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DE18786305D
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English (en)
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M. A. keller in Fremont, County Sandusky Ohio
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D39/00Independent binders, e.g. for hay; Binders attachable to mowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

1878.
Klasse 45.
MOSES A. KELLER in FREMONT (County Sandusky, Ohio).
Garbenbindemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1878 ab.
Die beiden beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen die verschiedenen Verbesserungen, wie folgt:
Fig. ι zeigt eine perspectivische Ansicht der Rechen und Bindemaschine,
Fig. 2 ist eine volle perspectivische Ansicht des rotirenden Sammlers mit der Knüpfvorrichtung,
Fig. 3 und 4 sind Details desselben,
Fig. 5 ist eine Ansicht von oben und
Fig. 6 eine Ansicht von vorn,
Fig. 7 ist ein verticaler Querschnitt nachj-^,
Fig. 5,
Fig. 8 ist ein anderer verticaler Querschnitt, Fig. 9 ist eine Hinteransicht,
Fig. 10 ist ein Grundrifs des Knüpfmechanismus, nachdem der Deckel des Hauptkastens abgehoben ist,
Fig. 11 ist ein Längenschnitt desselben Mechanismus nach der Linie x-x der Fig. 10, Fig. 12, 13 und 14 sind Details desselben,
Fig. 15 ist ein anderer Längenschnitt,
Fig. 16 und 17 sind Querschnitte desselben, Fig. 18, 19 und 20 sind Details desselben,
Fig. 21 ist ein Längenschnitt der Maschine nach der Linie z-z der Fig. 5,
Fig. 22 und 23 sind Grundrisse der rechten und linken Getriebe,
Fig. 24, 25 und 26 sind Details derselben.
Gleiche Buchstaben bezeichnen durchweg gleiche Theile.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Binden des Getreides, mag letzteres mittelst Mähemaschinen oder Raffsensen geschnitten sein, und kann das Binden zu irgend einer Zeit nach dem Schnitt geschehen, auch bewirkt sie das gleichzeitige Aufheben der Aehren. Der Hauptpunkt der Erfindung ist das Unabhängigmachen des Binders von der Mähmaschine, welches aus mehreren Gründen ein Vortheil ist. Erstens wird dadurch die Mähemaschine einfacher, und zweitens kann dadurch das Binden zu beliebiger Zeit nach dem Schnitte stattfinden.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung, welche selbstthätig das" Getreide vom Boden aufhebt, Bündel formt und diese dann mittelst einer Schnur fest und sicher bindet. Es ist nicht rathsam, sich des Drahtes zu bedienen, weil beim Dreschen derselbe in Stücke zerbricht und im Stroh bleibt, weshalb es nicht zum Füttern gebraucht werden kann. Auch blieben kleine Stücke des Drahtes im Getreide zurück, weil der Ventilator dieselben mit der Spreu nicht fortblasen kann, wodurch die Mühlsteine beim Mahlen beschädigt werden.
Die Vorrichtung besteht ferner aus einem periodisch rotirenden Sammler mit zwei oder mehr Rechen von Fafszähnen in Verbindung mit einer Vorrichtung, welche selbstthätig ein Band um ein Getreidebündel windet und knüpft, wie weiter unten erklärt wird.
In beiliegenden Zeichnungen zeigt A den Hauptrahmen der Maschine, welcher durch die Stützen d d1 d2 getragen wird. Diese Stützen sind mit Lagern versehen, um die Axen der beiden Räder, nämlich des Triebrades O und des Laufrades Q, aufzunehmen, durch welche letztere die ganze Maschine getragen wird, wie dies in ähnlicher Weise bei den gewöhnlichen Pferderechen gebräuchlich ist, ρ ρ sind die Stangen, mittelst deren das Pferd die Maschine lenkt. Wzeigt den Sitz für den Kutscher; derselbe ist so placirt, dafs der Kutscher von ihm aus die ganze Operation der Maschine unter Controle hat, und gleichzeitig auch das Pferd an den Fufsenden des geschnittenen Getreides entlang lenkt. Der Kutscher kann mittelst seines Fufses oder durch den Hebel P die Maschine nach Belieben in Thätigkeit setzen; sie kann jedoch auch so gestellt werden, dafs sie automatisch arbeitet und während gleicher Zwischenräume das Getreide in Garben formt, und mittelst einer Schnur fest und sicher bindet, welches so lange fortgesetzt wird, wie die Schnur auf der Spule ist.
Das Triebrad O läuft lose auf der Axe P1 und ist mit einem Schaltwerk h 2 mit Falle und Feder versehen, Fig. 21. Durch diese Vorrichtung wird die Maschine aufser Thätigkeit gesetzt, sobald das Treibrad sich nach rückwärts bewegt, und ermöglicht dies ein gänzliches Auslösen, im Falle die Maschine von einem Felde nach einem anderen transportirt werden soll.
Das Hauptzahnrad M ist auf der Triebaxe Ρλ fest aufgekeilt und greift in die Räder M3
und in, Fig. 21, 22 und 23, welche auf ihren bezw. Axen lose laufen und sich beständig bewegen, während die Maschine die Garben formt. Diese Räder werden weiter unten beschrieben.
Die höhle, feste Axe D ist an den Stützen d und d~ befestigt; an dieser hohlen Axe ist der periodisch rotirende Sammler B angebracht.
Die inneren Cylinderköpfe M2 und die Köpfe/ sind mit der Hülse D fest verbunden, desgleichen die Scheibe P3. Der Sitz des Bindeschützens A2 ist fest verbunden mit der hohlen Welle D zwischen den zwei Rädern M2, und dient als Lager für die Welle n3, die an den Enden zwei Triebräder trägt, welche in die Räder M% eingreifen, wie in Fig. 7 und 21 dargestellt ist. Wenn der Schalthebel NA nach vorn bewegt wird, wie in der Stellung Fig. 7 gezeigt, so wird der diesem Hebel zunächst liegende Theil des Cylinders B in Bewegung gesetzt, und sofort wird sich auch durch Vermittelung von η3 der andere Theil des Cylinders B bewegen.
Die Construction der Vorrichtung zum Treiben des periodisch rotirenden Sammlers ist wie folgt:
Das Zahnrad M3 ist mit einem zweiten Zahnrade B?, Fig. 22, fest verbunden; letzteres läuft lose auf der feststehenden Axe D, dagegen sitzt die Scheibe ΡΛ, Fig. 21 und 26, fest auf dieser.
Dieselbe hat drei Ratschfallen, die sich auf der dem Rade B^ zugekehrten Seite befinden. Diese Fallen bh haben Zapfen, welche ungefähr 7 mm durch die Scheibe P3 dringen und in die Curvenführung ζ ζ, Fig. 25, des Stellhebels JV4 eingreifen; dieser Stellhebel sitzt fest gegen die Scheibe, um die erwähnten Zapfen aufnehmen zu können.
Während nun die Maschine das Getreide fafst, jedoch noch nicht hebt oder bindet, sind die Fallen vor dem Rad Bi ausgelöst und die vorstehenden Zapfen bh befinden sich in den Stellungen Br Bi Bm, Fig. 25. Wird nun durch eine Fufsbewegung des Kutschers der Hebel JVA in die Stellung Fig. 7 gebracht, so wird die Falle, die Bm entspricht, in die Curvenführung ζ ζ gedrückt, und greift somit in das Schaltrad am Rade M3 und wird im Eingriff bleiben, bis es den Punkt Bi erreicht hat, in welchem Momente der Cylinder B eine Drittelumdrehung beschrieben hat und dieselbe wieder ausgelöst wird. Soll der Cylinder B die nächste Garbe heben, so wird die Falle Br genau denselben Weg durchlaufen, wie vorher die Falle Bm. Nächst dieser kommt die Falle £■>' an die Reihe, dann wiederholt sich derselbe Vorgang, während eine Garbe nach der anderen gebunden und niedergelegt wird.
Mittelst der Fallen und der Curvenführung ζ ζ wird der Stellhebel JV4 jedesmal wieder in seine ursprüngliche Stellung zurückgeschoben, was sogar trotz der gröfsten Anstrengung des Kutschers nicht verhindert werden kann. In diesem Zeitpunkt hat der Sammelcylinder eine Drittelumdrehung vollendet, und wird in dieser Stellung durch die automatische Zuhaltung q3, Fig. 21, 22 und 23, ein Rückwärtsgehen verhindert, indem dieselbe mit einem der Angüsse Bi der Scheibe P3, Fig. 2 6, in Berührung kommt.
Das Kurbelrad H, Fig. 8, sitzt fest auf seiner Welle, welche auch das Zahnrad m trägt. Der Zapfen h des Rades H gleitet im Schlitz des Armes E, welcher durch einen Zapfen mit dem Arm e verbunden ist; wie aus Fig. 5 ersichtlich, sitzt dieser Arm e fest auf der Welle k, aufserdem ist auch der die Schnur tragende Arm auf derselben befestigt.
Mit Hülfe der gezahnten Segmente G, wovon eins auf einem festen Zapfen sitzt, der gleichzeitig auch den Prefshebel A2 trägt, Fig. 7 und 8, werden die Prefshebel und der die Schnur tragende Arm einander genähert, wodurch die Garbe fest zusammengedrückt wird.
Von dem Augenblicke an, in welchem der Arm E von der Rolle V abgleitet, was geschieht, wenn der Zapfen h im todten Punkte steht, bis zu der Zeit, wo die Nase ν des Armes E unter der Rolle V ankommt, bleibt der die Schnur tragende Arm in derselben Stellung, und während dieser Bewegungspause wird der Knoten geknüpft.
Wenn dann die Nase ν an der Rolle V vorbeipassirt, hat der Zapfen h das untere Ende des Schlitzes im Arme E erreicht, er dreht dann den Arm vorwärts und versetzt, so den die Schnur tragenden Arm A1 und den Prefshebel A2 in die Stellungen, die in Fig. 7 gezeigt sind, wobei die Schnur diametral mit den.Sammelzähnen gespannt wird, während das Ende der Schnur durch den Bindemechanismus festgehalten wird.
Beim Heben der nächsten Garbe wird die Schnur wieder herumgeholt, bis dafs die Garbe auf den Armen k zur Ruhe kommt, sodann bewegt sich der Arm A ' herab und legt die Schnur um die Garbe wie in. Fig. 15. In diesem Augenblicke tritt der Schiingenformer Ay, Fig. 19, hervor und nimmt die nun doppelte Schnur in den periodisch rotirenden Haken A d und klemmt sie da fest, wie Fig. 17 zeigt. Sobald der Schiingenformer die Schnur festhält, läfst die hin- und hergehende Stange mit dem Messer A i die Schnur los, welche sie eben noch festhielt, gleitet aber gleich wieder vorwärts und zerschneidet die Schnur, die jetzt über die im unteren Ende des Armes A' beim Punkte B d befindliche Rolle geschlungen ist, wie in Fig. 15 gezeigt, und befestigt das Ende nächst der Rolle. Während dies geschieht, dreht der Haken A d beide Enden der Schnur unter dem Schiingenformer Ay herum, Fig. 19. Sobald der Haken seine Umdrehung gemacht, dringt die Zange A b in die Gabelöffhung B a des Schlingenformers Ay ein, öffnet sich beim Hervortreten auf der anderen Seite und fafst die beiden Schnurenden, wie Fig. 19, wobei
die Arme A' und A - die Garbe loslassen; gleichzeitig weichen der Schiingenformer Ay und die Zange A b zurück und werden somit die beiden Schnurenden durch die Schlinge gezogen; während dessen hält jedoch die Zange noch immer die Schnur fest, bis sie am Ende ihrer Bewegung ankommt; dabei hilft das Gewicht der Garbe beim Anziehen des Knotens. Die Zange öffnet sich nun und die Garbe fällt zu Boden.
Alle diese Bewegungen der Knüpfvorrichtung werden vollbracht, während das Scheibenrad H3, Fig. 23, seine halbe Umdrehung macht; dasselbe sitzt auf dem entgegengesetzten Ende der Welle fest, auf welchem das Kurbelrad H sich befindet.
. Das in Fig. 24 gezeichnete oscillirende Segment und die Curvenführung sitzen auf dem Zapfen h", Fig. 23. Die innere Verzahnung dieses Segmentes P greift in das Rad C3, während die halbrunde Führung /1$ die Rolle h des Scheibenrades H3 aufnimmt. Die Rolle h bewirkt keine Bewegung des Segmentes, während sie in der kreisförmigen Führung läuft, sie bewirkt aber die Vor- und Rückwärtsschwingung des Segmentes, während sie sich in der geraden Führung von h3 nach /1° bewegt. Diese schwingende Bewegung findet so lange statt, als der die Schnur tragende Arm sich in seiner tiefsten Stellung befindet.
Dadurch nun, dafs die Welle Bh durch das unbewegliche Rohr D, Fig. 21, reicht und dadurch, dafs das Rad C3 in das gezahnte Segment P und das Rad Ar, Fig. 11, in das Rad A 0 und dieses wiederum in die Zahnstange Ap eingreift, wird die Bewegung auf den Knüpf- und Bindeapparat übertragen.
In Fig. 13 zeigt Av eine Umstellvorrichtung, mittelst welcher der Arm A b des Schiingenformers in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt wird, dadurch, dafs die Rolle Ae, Fig. 11, sich um die Zange Av, Fig. 13, bewegt, während die Weichenplatte A q direct, die Zahnstange A& und das Rad A", wie vorher schon beschrieben, bewegt werden. Eine ähnliche Bewegung beschreibt die Zühaltungsstange A i, Fig. 11 und 15 bis 18, auf der auch das Messer befestigt ist, dadurch, dafs die Rolle At, Fig. 18, die selbsttätige Weiche Au, Fig. 12, durchläuft, die sich auf der oberen Seite der Platte A q befindet. Durch dieselbe Platte wird auch die Zange Ab in eine vor- und rückkehrende Bewegung versetzt.
Die Zangenführung mit den Erhebungen Ag und Ah, Fig. 10, die bezw. das Oeffnen und Schliefsen der Zange verursachen, ist an dem Hauptrahmen des Bindeapparat.es befestigt und sowie dieser vor- und rückwärts gleitet, kommt der auf einem Zapfen befindliche Haken Af mit den Erhöhungen A h und Ag in Berührung und bringt somit das Oeffnen und Schliefsen der Zange hervor, wobei die Feder Az die Zange öffnet, sobald der Haken Af vom Zapfen abgeschoben wird.
Das Rad Ak sitzt fest auf derselben Welle, die das periodisch rotirende und ausgehöhlte mit einem Haken versehene Stück A d trägt, es greift in das Zahnrad AI, welches in die Zahnstange Am eingreift; das Rad Al hat in der Mitte der gezahnten Cylinderfläche zwei parallele Einschnitte, Fig. 10, 16 und 17. Diese Einschnitte sind zum Aufnehmen der auf der Zahnstange sich befindenden Erhöhungen A n, von welchen eine an jedem Ende der Stange ist, bestimmt. Diese Erhöhungen treten in die Einschnitte, sobald der letzte Zahn am Ende der Stange A m das Rad verläfst. Auf diese Weise wird das periodisch rotirende Stück A d am Ende einer Umdrehung festgehalten.
Fig. 18 zeigt eine Ansicht der Vorrichtung zum Festhalten und Durchschneiden der Schnur; A i ist die sich hin- und herbewegende Stange mit dem darauf unbeweglich befestigten Messer Bc, Bd der nachgebende Schnurhalter, durch welchen vermieden wird, dafs die Schnur abgezwickt werde.
Nachdem in obigem der Mechanismus der Maschine erklärt worden, ist noch folgendes über die Operation derselben zu sagen.
Nachdem das Getreide entweder mittelst Maschine oder Sense geschnitten, die Maschine bespannt und der Kutscher auf dem Sitz W Platz genommen hat, lenkt er das Pferd an dem Fufsende des Getreides entlang; wenn dieses zwischen die Räder zu liegen kommt, ist die Maschine in der Stellung, das Getreide mit einer Reihe der Sammelzähne i, Fig. 1, aufzufassen. Sobald nun genug Material gesammelt ist, drückt der Kutscher mit dem Fufse auf die Stange P und schiebt sie vorwärts, wodurch der Cylinder B in Bewegung kommt und folglich die Garbe gehoben wird. Nun kommt die nächste Reihe der Zähne i herunter und so fort. Diese Bewegung wird hervorgebracht durch die feste Führung F, Fig. 2, mit der Curve S.
In dieser Curve läuft die Rolle S 2 der viereckigen Kurbelwellen S3, Fig. 3, auf welchen die Sammelzähne mittelst eigens construirter Naben Si befestigt sind. Diese Wellen sind in den Cylinderköpfen Sf gelagert, wie in Fig. 2 angezeigt.
Die Curvenführung ,S1 ist so gestaltet, dafs die Sammelzähne sich senken, sobald der Cylinder in Bewegung, und sich wieder erheben, wenn sie genug Material für eine Garbe gesammelt haben, ohne dafs ihre Spitzen in den Boden eindringen können.
Nachdem eine Garbe gesammelt ist, wird sie nicht sofort an die Bindevorrichtung überliefert, sondern erst dann, wenn der Cylinder sich wieder bewegt und die nächste Reihe von Zähnen sich mit einer Garbe zu heben beginnt. . .
Mittlerweile bleibt die erste Garbe in halb erhobener Lage, und erst, wenn die zweite Garbe sich hebt, wird die erste in die über dem Cylinder B befindlichen Tragarme k k k
befördert. Während sich die Garbe in die Tragarme senkt, nimmt sie die bis dahin gespannte Schnur so mit sich, dafs sie von dieser zum Theil umschlungen wird.
Gleichzeitig mit diesem hebt sich der Prefshebel^2 und der die Schnur tragende Arm A1 legt die Schnur vollends um die Garbe herum und in den Bindeapparat. Es kommt dabei auf den Umfang der Garbe nicht an, da der Prefshebel mit einer Feder η versehen ist, vermöge welcher Garben von verschiedenster Gröfse mit gleicher Kraft zusammen geprefst werden, auch wird auf diese Weise eine Ueberanstrengung der Maschine vermieden.
Der Knoten wird, wie vorher schon beschrieben, gebildet.
Nachdem die Schnur abgeschnitten und das neue Ende derselben im Bindeapparate gefafst wurde, treten die Arme A1 und A2 wieder in ihre bezw. Stellungen zurück und heben einen Riegel von der Welle K, wobei dann die Tragarme kkk durch das Gewicht der Garbe zurückgedrängt werden und die Garbe zunächst hinter den oben im Sammeln begriffenen Zähnen zu Boden fällt.
Wenn der Cylinder zum Heben einer Garbe in Bewegung gesetzt wird, wird die Verbindungsstange b in Fig. 7 zurückgeschoben, indem ihr Winkelende mit der Rolle q der Scheibe P3 in Berührung kommt. Diese Stange ist mit dem Hebel J'1 durch einen Zapfen verbunden, und wirkt vermittelst der Verbindungsglieder L L auf die Tragarme k in solcher Weise, dafs diese sich wieder erheben und die Lage in Fig. 7 einnehmen, in welcher Stellung sie durch den Riegel J3 , Fig. 1, der sich über die Welle K schliefst, erhalten werden, bis der die Schnur tragende Arm A' den Riegel J3 wieder von der Welle K hebt, wie oben beschrieben wurde.
Die elastischen Arme R sind im Vordertheile des Gestelles befestigt, hängen bis einen Fufs über dem Boden herab und haben zum Zweck, das Abfallen des Getreides von den Sammelzähnen bei der Aufwärtsbewegung zu verhüten.

Claims (29)

Patent-Ansprüche:
1. In einer Getreide-, Rechen- und Bindemaschine den periodisch rotirenden Sammler zum Heben des Getreides.
2. In einer Rechen- und Bindemaschine den periodischen Sammler B B mit zwei oder mehr Reihen von Zähnen.
3. In einer Rechen- und Bindemaschine die Zähne i des periodisch rotirenden Sammlers, wie hierin beschrieben.
4. Die Combination des periodisch rotirenden Sammlers mit den Führungsköpfen F für den beschriebenen Zweck.
5. Die Combination des periodisch rotirenden Sammlers mit der selbstthätigen Zuhal-
■ tung g3 oder dessen Aequivalent, für den Zweck wie beschrieben.
6. Die Combination des periodisch rotirenden Sammlers mit dem Stellhebel N1, in gezeigter Weise construirt.
7. In einer Rechen- und Bindemaschine den Stellhebel TV4 construirt, wie gezeigt und für den beschriebenen Zweck.
8. Die Combination des periodisch rotirenden Sammlers mit dem Scheibenrad P3 oder dessen Aequivalent, für den angegebenen Zweck.
9. Die Anordnung des Getriebes M und M3, wie beschrieben, in Verbindung mit dem periodischen Sammler, für den Zweck wie beschrieben.
10. Den Knüpfmechanismus in Verbindung mit dem periodisch rotirenden Sammler.
11. Den stationären Bindemechanismus in Combination mit dem periodisch rotirenden Sammler, für den beschriebenen Zweck.
12. In einer Rechen- und Bindemaschine die Befestigung des Bindemechanismus mit der Axe des rotirenden Sammlers.
13. In einer Rechen- und Bindemaschine die hohle Welle 2?2 in Verbindung mit dem periodisch rotirenden Sammler, für den Zweck wie beschrieben.
14. In einer Rechen- und Bindemaschine die elastischen Arme R oder deren Aequivalent, für den beschriebenen Zweck.
15. In einer Rechen- und Bindemaschine die Tragarme k oder deren Aequivalent in derselben Weise wirkend, für denselben Zweck.
16. Die Combination der Tragarme k mit deren Hebevorrichtung, wie beschrieben.
17. In einer Rechen- und Bindemaschine die Combination des vibrirenden, schnurtragenden Armes A l mit den Tragarmen k in der Weise wirkend, für den Zweck wie gezeigt.
18. In einer selbstthätigen Getreidebindemaschine das oscillirende Segment und die Curvenführung P, wie oben beschrieben.
19. In einer selbstthätigen Getreidebindemaschine die geschlitzte Verbindungsstange E, wirkend wie beschrieben.
20. In einer Rechen- und Bindemaschine das Befestigen des Bindeapparates an der Axe der Hebevorrichtung und eine zweite Welle Bh, wie beschrieben.
21. In einem selbstthätigen Knüpfmechanismus zum Getreidebinden die Combination des Schlingenformers A c mit dem periodisch rotirenden Stück A d zum Hereinholen der Schnur.
22. Die vor- und rückwärts bewegliche Zange A b, wirkend auf die beschriebene Weise.
23. In einer selbstthätigen Knüpfvorrichtung die Combination der vor- und rückwärts beweglichen Zange A b mit der Winkel-
führung A k und der Rolle A c zur Bewegung der Zange, in der Weise wie beschrieben.
24. Die Einrichtung der Zange, um auf die Weise wie beschrieben zu wirken.
25. Die selbsttätigen Weichen Au und Av, in beschriebener Anordnung.
26. Die hin- und herbewegliche Vorrichtung zum Abschneiden der Schnur, wie beschrieben.
7. Dem nachgebenden Schnurhalter B d, wie beschrieben wirkend.
28. Die Zahnstange Am mit der Einrichtung zum Bewegen des Zahnrades A1, wie beschrieben.
29. In einer Rechen- und Bindemaschine den Schlitz A w der Bindevorrichtung zum Aufnehmen des Endes des schnurtragenden Armes, wie oben beschrieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE18786305D 1878-05-07 1878-05-07 Garbenbindemaschine Expired DE6305C (de)

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DE18786305D Expired DE6305C (de) 1878-05-07 1878-05-07 Garbenbindemaschine

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DE (1) DE6305C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968629C (de) * 1948-10-02 1958-03-13 Claas Maschf Geb Sammelpresse
DE1185050B (de) * 1964-02-21 1965-01-07 Reprotechnik Leipzig Veb Rasterhalterung fuer Reproduktionskameras

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DE968629C (de) * 1948-10-02 1958-03-13 Claas Maschf Geb Sammelpresse
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