DE5079C - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D37/00—Reaper-binders
- A01D37/02—Reaper-binders with receiving platform and binding apparatus but without elevating canvases
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- Environmental Sciences (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
1878.
Klasse 45.
EDWIN RATHVEN WHITNEY in MAGOG (Canada). Garbenbinder für Mähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. September 1878 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein neuer Garbenbinder an Mähmaschinen, bei
welchem der bisher zum Emporheben der Garbe bis zum Bindemechanismus erforderliche
Elevator in Wegfall kommt und der ganze Mechanismus sich in dem Niveau der Plattform
der Mähmaschine hält. Dieser Mechanismus ist ferner derart angeordnet, dafs die mit demselben
verbundene Maschine keine gröfsere Front hat, wie irgend eine der gewöhnlichen Mähmaschinen.
Die Einrichtung ist folgende:
Hinter den Triebrädern der Mähmaschine und in demselben Niveau wie die Plattform
befindet sich ein an seinem hinteren Ende in passender Weise unterstütztes Gestell. In diesem
Gestell lagern schräg liegende Walzen, um welche ein endloser Riemen läuft. Dieser
Riemen bewegt sich in der Richtung, in welcher die gemähte Frucht ankommt. Die Strecke,
welche sich der Riemen jeweilig weiterbewegt, kann von dem Führer nach Mafsgabe der
Länge des Strohes regulirt werden.
Quer über diesem Riemen bewegt sich ein Sammler selbstthätig hin und her. Derselbe
packt das auf dem Riemen ausgebreitete Getreide zusammen, bringt dasselbe zu dem eigentlichen
Bindeapparat und prefst es gegen den Bindedraht, welcher lose zwischen dem Nadelarm und einem geeigneten, darunter liegenden
Halter festgehalten wird.
Der Nadelarm wird von einer schwingenden Welle bewegt. Derselbe legt den Draht um
die Garbe herum und steckt das Ende desselben zwischen die oben erwähnten Halter, welche
unter dem Zusammendreh-Apparate liegen und so angeordnet sind, dafs der Draht genau vor
einen Schlitz in dem eigentlichen Dreher zu liegen kommt und dann durch einen besonderen .
Mechanismus, welcher gleichzeitig das gedrehte Drahtende abschneidet, in den Dreher hineingeschoben
wird.
Das geschlitzte oder durchlöcherte Getriebe, welches den Dreher bildet, wird alsdann gedreht,
bis die Enden des Drahtes hinlänglich in einander gewunden sind, worauf er anhält,
während die Enden von einem Messer abgeschnitten werden.
In beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Grundrifs des ganzen Garbenbinders nach Wegnahme des Deckels und des
Nadelarmes;
Fig. 2 ein Grundrifs des Mechanismus, welcher den endlosen Riemen in Bewegung setzt;
Fig. 3 Seitenansicht desselben;
Fig. 4 Detailansicht des Gesperres;
Fig. 5 Grundrifs des Mechanismus, welcher den Sammler in Bewegung setzt;
Fig. 6 Rückansicht desselben;
Fig. 7 Ansicht eines Theiles der Maschine mit Nadelarm etc.;
Fig. 8 Grundrifs von Fig. 7;
Fig. 9 Grundansicht des Mechanismus, welcher den Nadelarm in Bewegung setzt;
Fig. 10 Vorderansicht desselben;
Fig. 11 senkrechter Schnitt durch den Dreher;
Fig. 12 Grundrifs der Halter und gegabelten
Hebel;
Fig. 13 Seitenansicht derselben.
Gleiche Buchstaben bezeichnen in den verschiedenen Figuren gleiche Theile.
Das Gestell A ist durch Bolzen an das hintere Ende der Maschine befestigt und schliefst sich
dicht an die Plattform derselben an. Das hintere Ende desselben liegt auf Rädern und
trägt den eigentlichen Bindeapparat. Dieser ist durch ein Querstück von dem Räume, welchen der endlose Riemen A'2 einnimmt, getrennt.
Der letztere bewegt sich im rechten Winkel zur Zugrichtung, um die etwas geneigten
Rollen A3, Fig. 3, von welchen die eine durch einen besonderen, weiter unten beschriebenen
Mechanismus gedreht wird.
Auf dem Riemen A1, welcher dieselbe Breite
hat wie die hintere Seite der Plattform, befinden sich mehrere Rippen oder Vorsprünge a.
A'' ist eine Welle, welche sich durch den endlosen Riemen hindurch erstreckt und an
ihrem vorderen Ende mit irgend einem der bewegenden Theile der Mähmaschine verbunden
ist. Diese Welle steht durch konische Räder mit der senkrechten Hauptwelle B in Verbindung,
Fig. 9, 10, 12 und 13, und erhält der
ganze Bindemechanismus von dieser seine Bewegung.
Auf der Welle B ist ein Getriebe B1 aufgekeilt,
welches in ein auf die Welle C aufgekeiltes Zahnrad C1 eingreift. Auf diesem letzteren
Zahnrade sitzt der Stift c, welcher sich sowohl nach oben als auch nach unten err
streckt, Fig. 3, und dessen oberes Ende auf einen gebogenen Hebel D, von der in den
Fig. i, 2 und 3 dargestellten Form, wirkt.
Dieser Hebel hat seinen Drehpunkt bei d und ist an seinem vorderen Ende mit einem
Schlitz D1 versehen, während er auf seiner
unteren Seite bei dl eingeschnitten ist und dem Stift durch diesen Einschnitt den Durchgang
gestattet.
Um den Punkt d dreht sich auch der Hebel Z>2, welcher an seinem äufseren Ende
mit einer Stange Z>4 verbunden ist. Letztere führt bis zum Sitze des Führers und wird durch
irgend eine Sperrvorrichtung festgehalten. Das innere Ende des Hebels D~ ist mit dem Gelenk
£>3 drehbar verbunden. Das andere Ende
dieses Gelenkes steht durch den Zapfen Z?5 mit dem geschlitzten Ende Z)1 des Hebels D
in Verbindung. Der Arm Z?6 dreht sich um
die Welle E und trägt an seinem freien, zwei mal gebogenen Ende die mit einem Gewichte
versehene Schaltklinke Z?7, Fig. 7, welche sich in die auf der unteren Fläche des Zahnrades E1
angebrachten Zähne E2 einlegt, Fig. 3 und 4.
Auf der Welle E sitzt ferner das konische Getriebe
E3, Fig. 3, welches in ein anderes, auf der Gegenwelle EA sitzendes Getriebe E3 ein-/^greift
und durch ein weiteres Vorgelege die f Rolle A3 des endlosen Riemens dreht.
Der Mechanismus, mit Hülfe dessen die Garbe zu dem eigentlichen Binder hingeführt
wird, ist in den Fig. 1, 5, 6, 7 und 8 dargestellt.
Auf der Welle E^, Fig. 5, sitzt lose der
Winkelhebel-F, welcher aus den beiden Armen//1
besteht.
Auf der Welle G des Zahnrades G1 sitzt ein
anderer Hebel F\ welcher aus den beiden Armen f-f3 besteht. Die Enden der Arme/y3
sind durch eine Stange F2 mit einander verbunden.
Das Rad G1 ertheilt mit Hülfe eines geeigneten
Vorgeleges einem konischen Getriebe G2 eine vergröfserte Geschwindigkeit.
Dieses greift in G3 ein, welches auf einer Welle G* sitzt und mit Hülfe eines Vorgeleges
die in dem Gestell A lagernde Welle H in Bewegung setzt. An den Enden dieser Wellen
sitzen Kettenscheiben IP, über welche die Kettenriemen ZP laufen. An dem Vorderende
des Gestelles laufen diese Ketten über ähnliche Kettenscheiben.
Auf diesen Ketten H2 sitzt der Sammler /, welcher die in den Fig. 1, 7 und 8 dargestellte
Form besitzt. Dieser Sammler ist in der Mitte bei /' gekröpft und erhält hierdurch eine feste
Führung auf dem endlosen Riemen. Vorn ist die Stange mit Vorsprüngen I1 versehen, mit
welchen sie bis zum Niveau der Rippen a des Riemens niederreicht. '
Nöthigenfalls kann man an den Seiten des Gestelles A Führungen anbringen, welche eine
seitliche Bewegung des Sammlers verhindern; auch kann man ihn lose auf Ständer setzen,
welche auf den Ketten ZT2 befestigt sind und
mit Hülfe deren er aufsteigen kann.
In den Fig. 7, 8, 9 und 10 ist der Arm, welcher den Draht führt (oder der Nadelarm),
und sein Mechanismus dargestellt.
Auf der Welle C und über dem Zahrirade C1
ist eine Kettenscheibe C2, Fig. 5, aufgekeilt, welche mit Hülfe einer Kette C3 eine ähnliche
Kettenscheibe K1 auf der Welle K, Fig. 9, in
Umdrehung versetzt. Auf dieser Welle sitzt die Scheibe K2, Fig. 10, in deren Rinne k ein
auf der schwingenden Welle Z1 festsitzender Arm L mit seinem freien Ende greift. Die
Welle Z' ruht in Lagern C und trägt einen Hebel Z2, welcher in verticalem und horizontalem
Sinne justirbar durch ein Gelenk Z3 mit einem auf der Welle M festsitzenden Hebel Z4,
Fig. 7, verbunden ist.
Mit dieser Welle M sind die Arme M1 fest
verbunden. In diesen Armen sind Lager für die Drahtspule M2 angebracht.
Von letzterer geht der Draht durch Oesen n längs des Nadelarmes N bis zur Spitze desselben.
Das hintere Ende N1 dieser Nadelstange ist
durch einen Zapfen mit einem gebogenen Arm O Verbunden, der mit seinem anderen Ende an
einem an dem Gestell der Maschine sitzenden gebogenen Arme O1 drehbar befestigt ist.
Die Nadelstange N ist ferner bei N2 durch
ein Gelenk mit einem gebogenen Arm O2 verbunden,
der auf der schwingenden Welle M festsitzt. Er ist ferner mit einem an beiden
Enden mit Gelenken versorgten Arme O3 versehen, welcher dem Nadelarme die nöthige
Steifigkeit giebt.
In den Fig. 9, 10, 11, 12 und 13 ist die
Vorrichtung zum Halten und Drehen der Enden des um die Garbe geschlungenen Drahtes dargestellt.
Auf der Welle C, Fig. 12 und 13, sitzt eine
Scheibe C\ welche einen Stift C5 trägt. Dieser
Stift schlägt bei Umdrehung der Scheibe gegen einen mit einem Einschnitte versehenen Vorsprung
F1 und geht durch den Einschnitt dieses Vorsprunges hindurch. Der Vorsprung F1
sitzt auf dem Hebel F, der sich um den auf dem Gestell A sitzenden Zapfen p dreht. Dieser
Hebel endet in zwei Arme F2F3, welche die
in Fig. 12 dargestellte Form haben. Der Arm F2
ist an seinem Ende mit einer Schneidekante versehen.
Beide Arme sind so gebogen, dafs sie frei unter den in Fig. 10, 12 und 13 dargestellten
Haltern passiren können. Die Gabel F2 bewegt sich in einer Führung Q1 an der unteren
Seite dieser Halter.
Die Oeffnung zwischen diesen Haltern liegt genau in einer Senkrechten mit der Oeffnung
des darüber liegenden eigentlichen Drehers, wenn dieser an seiner Stelle festgehalten ist.
Dieser Dreher ist in den Fig. 1, 9, 10 und 11
dargestellt und besteht aus einem kleinen, in der Mitte mit einer Bohrung versehenen Ge-
triebe R, an dessen unterer Seite die Platte i?1
befestigt ist und welches in dem Rahmen S
liegt. Letzterer ist bei S, Fig. ίο, derart geformt,
däfs der Draht sich in dem Schlitz R%
Fig. ii, welcher in die Seite und in den Boden
des Drehers geschnitten ist, einlegen kann. Die Bodenplatte R1 kann auch mit dem eigentlichen
Dreher ein Stück bilden.
Der Dreher erhält nun seine Bewegung in folgender Weise:
Auf der Welle K, welche in der beschriebenen Weise mit Hülfe einer endlosen Kette von der
Welle C aus bewegt wird, sitzt ein Rad T, dessen Umfang nur bei Ti gezahnt ist, so dafs
er intermittirend in ein Zahnrad B2 eingreift.
Das Rad B'1 sitzt lose auf der Hauptwelle B,
ist aber mit einem anderen Zahnrade B3 fest
verbunden und setzt durch dieses den Dreher in Bewegung.
U, Fig. ι o, ist eine gebogene Feder, welche
an ihrer oberen Seite einen Ansatz Uy hat und
mit diesem Ansätze in einen entsprechenden Einschnitt an dem Rade B'1 pafst. Auf der
unteren Seite des Rades T ist ein Kreisringsector T'1 angebracht, dessen eines Ende schräg
zuläuft, so dafs er über den auf der oberen Seite der Feder liegenden "Vorsprung U gleitet
und denselben niederhält. Hierdurch wird das Rad B'1 freigegeben und kann sich drehen,
wobei es zuerst seine Bewegung- von dem
unteren Ansätze T3 des Rades Verhält. Dieser
Ansatz schlägt gegen einen entsprechenden Ansatz T* des Rades B2 an.
W ist ein Hebel, welcher sich um den an dem Rahmen .S sitzenden Zapfen iv drehen
kann und an seinem inneren Ende mit einer Schneidkante versehen ist, mit welcher er den
zusammengedrehten Draht abschneidet.
Dieser Hebel W hat die in Fig. 9. dargestellte
Form und ist bei W1 und W'1 doppelt
gebogen. Die erste Biegung W1 ist mit einem Einschnitte W3 versehen, welcher dem Stifte Tb
den Durchgang gestattet, nachdem er vorher gegen die Biegung W1 angeschlagen hat.
Wenn man die Geschwindigkeit des Drehers vergröfsert und die Construction der Halter
leicht ändert, so dafs ein längerer Drall gegeben werden kann, so kann man auch an Stelle des
Drahtes Schnur als Bindematerial verwenden.
Der ganze Bewegungsmechanismus ist mit einem Deckel versehen, so dafs er nicht durch
Stroh oder Schmutz verstopft werden kann.
Der Gang des Apparates ist der folgende:
Das Zahnrad B1 auf der Hauptwelle B dreht
das Zahnrad C1, auf welchem der Stift sitzt.
Dieser schlägt gegen den Hebel D an und dreht das vordere Ende desselben in entgegengesetzter
Richtung, wodurch der durch den Stift Z»5 mit dem Hebel D verbundene Arm Z>6
in gleicher Richtung bewegt wird. Die an dem Arme D6 sitzende Klinke D"1 greift in das
Rad E2 und dreht dasselbe eine Strecke, welche dem Hube des Hebels entspricht. Auf diese
\Χ0Ή
Weise werden alsdann die Rollen A3 und mit denselben der Riemen A2 bewegt.
Das Vorgelege ist derart bemessen, dafs der
volle Hub des Hebels D die Rolle A- hinlänglich dreht, um den Riemen ungefähr eine
Strecke von einer Rolle zur anderen zurücklegen zu lassen.
Der Führer kann jedoch mit Hülfe der
Stangen Z>4 den Hub des Hebels D der Länge
des jeweilig zu bindenden Strohes entsprechend verkürzen.
Alle diese Bewegungen werden vollendet,
während der Stift gegen den Quertheil des Hebels D drückt. Sobald dies jedoch geschehen
ist, wird die Bewegung der Hebel D und D2 und des Armes Z>° wieder durch denselben
Stift c umgekehrt. Dieser geht nämlich durch den Einschnitt dl und kommt mit dem
gebogenen Ende des Hebels D in Berührung, wodurch dieser wieder zurückbewegt wird.
Nachdem die Aehren durch die oben beschriebene Bewegung von der Plattform auf den
Riemen A'1 gelangt und auf diesem gleich' mäfsig ausgebreitet sind, kommt der Sammler,
welcher diese Aehren zur Garbe zusammenrafft und nach dem eigentlichen Bindeapparat hinführt,
in Thätigkeit.
Der auf dem Zahnrade C1 sitzende Stift C kommt unmittelbar, nachdem er auf das hintere
Ende des Hebels D gewirkt hat, mit dem Arm f2, Fig. 5, des Kniehebels F1 in Berührung;
dieser stöfst durch die Stange F2 den unteren Arm /' des. Hebels F vorwärts und
bringt den anderen Arm / in das Bereich des Stiftes c. Gleichzeitig dreht er die AVelle G
und mit ihr das Zahnrad G1, das mit Hülfe der übrigen Zahnräder die konischen Räder G%G3
mit gröfserer Geschwindigkeit dreht, und diese bewegen die Welle G* und die Welle H mit
solcher Geschwindigkeit, dafs der Sammler / quer über die ganze Breite des Riemens geht,
alle auf demselben liegenden Aehren zusammenfafst und in die Schlinge des von dem Nadelarme und den Haltern gehaltenen Drahtes
hineinschiebt.
Während des nunmehr zu beschreibenden Zusammenbindens der Garbe wird diese von
dem Sammler / an ihrer Stelle gehalten.
Währenddessen hat die.Umdrehung des Zahnrades C1 den Stift c bis zu dem Arme / des
Hebels F gebracht. Der Stift schlägt an diesen Arm / an und dreht den Arm /' und mit
diesem die Stange F% und F1 in ihre erste
Stellung zurück; dies hat alsdann auch ein Zurückgehen des Sammlers / in seine frühere
Stellung zur Folge, so dafs der Riemen nunmehr eine neue Garbe aufnehmen kann.
Man kann den Mechanismus auch so einrichten, dafs die Garbe nur bei jeder zweiten
und dritten Umdrehung gesammelt wird, um dem Bindeapparat Zeit für seine Thätigkeit zu lassen.
■Wenn diese Garbe in der beschriebenen Weise gegen den lose zwischen Nadelarm N
und Halter Q gehaltenen Draht angedrückt
wird (der Draht wird durch das vorher abgeschnittene gedrehte Ende von den Haltern festgehalten),
so wickelt sich soviel Draht von der Spule Mä ab, als : nöthig ist, um die ganze
Garbe damit zu umschliefsen.
In diesem Augenblicke zwingt die Drehung des Rades K% den Arm Z, in der Rinne k in
die Höhe zu gehen und durch Vermittlung der Welle Z, des Hebels Z2 mit Gelenk Z3 das
äufsere Ende des Hebels L\ Fig. 7, niederzugehen, was eine theilweise Drehung der
Welle M in dieser Richtung zur Folge hat. Hierdurch wird der Nadelarm Nm die in Fig. 7
dargestellte Stellung gebracht.
Durch die doppelte Gelenkverbindung des Armes O2 und des Armes O beschreibt der
Nadelarm eine Curve derart, dafs er. mit seiner Spitze dicht an die Garbe hinangreift und verhindert,
dafs zu viel Draht sich von der Spule abwickele; desgleichen wird hierdurch verhindert,
dafs der Draht sich gleichzeitig auch um den Sammler herumlegt, welches übrigens auch
durch die Kröpfung /2 des unteren Armes des Sammlers wirksam vermieden wird.
Die Spitze des Nadelarmes liegt am Ende der Abwärtsbewegung so, dafs der um die Garbe
gelegte Draht in die Oeffhung zwischen den Haltern Q gelegt wird. Hier wird er sofort
von dem Arme P3 des Hebels P (welcher von dem gegen den Vorsprung P* andrückenden
Stifte C5 bewegt wird) in den Schlitz R2 des Drehers R geschoben.
Der Stift C5 geht alsdann durch den Einschnitt in den Vorsprung P1 und schlägt gegen
den Hebel P an, wodurch dieser zurückbewegt wird und den Arm' P2 bewegt, welcher mit
seiner Schneidkante das zusammengedrehte Ende des Drahtes entfernt.
Die Umdrehung des Rades T nöthigt nunmehr T2, die gebogene Feder i/niederzudrücken.
Hierdurch wird das Zahnrad B2 (und mit ihm
das den Dreher bewegende Zahnrad B3) frei und dreht sich, indem es zuerst von dem Vorsprunge
T2, welcher gegen den Vorsprung T4
an der unteren Seite des Rades B2 anschlägt,
seinen Antrieb erhält und dann von dem Zahnsegment T1 weiterbewegt wird.
Das Segment hat eine solche Länge, dafs der Dreher R eine hinlängliche Anzahl Umdrehungen
machen kann und der Draht hinlänglich zusammengewunden wird.
Die Bewegung hört auf, wenn der Schlitz R2
des Drehers genau hinter der Oeffhung S in dem Rahmen und über dem Räume zwischen
den Haltern Q steht, worauf der um die Garbe gewundene Draht durch die Schneidkante des
Hebels W von dem Theile, welcher zwischen den Haltern gehalten wird, dicht unter dem
Dreher abgeschnitten wird. Ein kurzes Ende des zusammengedrehten Drahtes bleibt über
den Haltern zurück und verhindert, dafs der Draht beim Aufsteigen des Nadelarmes durch
die Halter hindurchgezogen werde.
Der Hobelf W wird durch den Stift T'' bewegt,
welcher gegen die Biegung W1 andrückt; er wird wieder in seine ursprüngliche Lage
zurückgebracht, indem der Stift T5 durch den Einschnitt W3 hindurchgeht und gegen die
innere Seite der Biegung W2 anstöfst, Fig. 9.
Der Nadelarm geht alsdann wieder in die Höhe und das Spiel beginnt von neuem.
Claims (7)
1. Bei einem Garbenbinder die Verbindung des eigentlichen Bindeapparates mit einem
endlosen Riemen, welcher selbstthätig und intermittirend in der Längsrichtung der
Aehren durch positive Hebelübertragung bewegt wird und die abgeschnittenen Aehren
. von der Plattform nimmt, dem Wesen nach wie beschrieben.
2. Der von einem Schiebrade mit Schiebklaue selbstthätig bewegte Hebel zum Drehen der
Rollen, über welche der endlose Riemen A2 läuft, in Verbindung mit einem Hebel, mit
Hülfe dessen der Führer der Maschine die Strecke, um welche sich der Riemen jedesmal
weiterbewegt, nach Mafsgabe der jeweiligen Länge der zu bindenden Aehren vergröfsern oder verringern kann, dem
Wesen nach wie oben beschrieben.
3. Der endlose Riemen in Verbindung mit einem Sammler, welcher sich quer über den
Riemen hin- und herbewegt und seine Hinbewegung sowohl wie seine Rückbewegung durch directe Hebelbewegung erhält, dem
Wesen nach wie beschrieben.
4. Der Sammler / mit der Kröpfung / und dem Ansätze /2, wie beschrieben.
5. Das Excenterrad K2 in Verbindung mit dem Hebel Z2, dem Gelenk Z3, dem Hebel Z4
und der Welle M, dem Wesen nach wie beschrieben.
6. Der Dreher in Verbindung mit den darunterliegenden Haltern oder Klemmbacken, zu
welchen der Bindedraht durch den Nadelarm gebracht wird, um alsdann von dem einen
Ende des gegabelten Hebels P zwischen die Halter geschoben zu werden, wobei der
Hebel P nach jeder Richtung hin durch den Ansatz einer drehenden Scheibe positiv
bewegt wird und mit seinem anderen Ende das zusammengedrehte Ende des Drahtes abschneidet, wenn die Garbe gebunden ist,
dem Wesen nach wie beschrieben.
7. Das mit einem Einschnitte versehene Zahnrad B2, welches den Dreher in Umdrehung
versetzt, in Verbindung mit der Feder U, welche mit dem Ansätze U1 zum Festhalten
des Rades B2 und einem Ansätze U2 versehen
ist, auf welchen die auf der Welle K sitzende schiefe Ebene J"2 aufdrückt, wenn
das Rad B2 sich frei drehen soll, dem Wesen nach, wie beschrieben und in der
Zeichnung dargestellt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE5079C true DE5079C (de) |
Family
ID=283657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT5079D Active DE5079C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE5079C (de) |
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- DE DENDAT5079D patent/DE5079C/de active Active
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