DE453482C - Auflader fuer Heu u. dgl. - Google Patents
Auflader fuer Heu u. dgl.Info
- Publication number
- DE453482C DE453482C DEO13887D DEO0013887D DE453482C DE 453482 C DE453482 C DE 453482C DE O13887 D DEO13887 D DE O13887D DE O0013887 D DEO0013887 D DE O0013887D DE 453482 C DE453482 C DE 453482C
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- DE
- Germany
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- rake
- axis
- conveyor belt
- teeth
- scraper
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D87/00—Loaders for hay or like field crops
- A01D87/02—Loaders for hay or like field crops with conveyor belts or conveyor chains, with or without pick-up means
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
Zum Aufladen, insbesondere von Heu und Getreide, auf Wagen ist eine Vorrichtung bekannt,
bei welcher das Ladegut durch einen pferderechenähnlichen Rechen gesammelt, mittels eines von einem Laufrad des Gerätes
angetriebenen, umlaufenden Abnehmers auf ein Förderband geworfen und von diesem einer quer zur Fahrtrichtung angeordneten
Aufladevorrichtung zugeführt wird. Bei dieser Vorrichtung besteht der umlaufende
Abnehmer aus einer an ihrem Umfang mit Greiferarmen versehenen Welle, welche innerhalb
des Rechens in dessen oberem Teil angeordnet ist und nur den letzteren bestreicht.
Die Folge davon ist, daß jeweils nur ein Teil des von dem Rechen aufgenommenen Ladegutes
auf das Förderband geworfen wird. Außerdem kann ein Teil des von den Greifern des Abnehmers erfaßten Ladegutes an ihnen
hängenbleiben und wird wieder in den Rechen zurückgeführt, wo es Veranlassung zu Verstopfungen
und Betriebsstörungen gibt. Die Sammel- und Abnehmevorrichtung ist bei
diesem Gerät in der Höhe verstellbar eingerichtet, derart, daß die Verstellung durch
zwei voneinander unabhängige Stellvorrichtungen herbeigeführt wird, deren eine in
einem Zahnstangengetriebe und deren andere in einer Stellschraube besteht. Eine gleichmäßige
Verstellung ist mit dieser Einrichtung schwierig; außerdem ist sie insbesondere infolge
des A'~ Standes der beiden Stellvorrichtungen
umständlich zu handhaben. Alle diese Nachteile zu vermeiden, ist das Ziel der vorliegenden
Erfindung.
Dieselbe besteht im wesentlichen darin, daß bei einem für Heu, Getreide o. dgl. Halmgewächsen
bestimmten Auflader, welcher in bekannter Weise mit Sammelrechen und umlaufendem
Abnehmer ausgestaltet ist, der zwischen den Zähnen des Sammelrechens hindurchgreift
und das Ladegut auf ein Förderband bringt, die Zähne des Rechens auf der Achse des umlaufenden Abnehmers lose gelagert
und durch federnde Querverbindung je zweier Rechenzähne gegen Verecken gesichert
sind, wo1: ei die Zinken des Abnehmers zwischen den nicht verbundenen Zähnen des
Rechens hindurchtreten und dessen ganzen Inhalt aufnehmen. Das Gut wird dabei durch
einen hin und her gehenden, sich selbsttätig aufrichtenden und heim Rückgang sich umlegenden
Abstreifer aus dem Abnehmer genommen und der Aufladevorrichtung zugeschoben. Die Höheneinstellung des Sammelrechens
erfolgt zweckmäßig dadurch, daß die Lager der Achse des Abnehmers sowie jene der Achse des vorderen Leitrades des Förderbandes
fest miteinander und schwingbar mit der Achse der Vorderräder verbunden sind, so daß Rechen, Abnehmer und Abstreifer
durch Drehen um diese Achse höher oder tiefer gestellt werden können. Das Höherund
Tieferstellen von Rechen, Abnehmer und Abstreifer erfolgt vorteilhaft durch Antrieb
eines in eine Zahnstange des Gestelles eingrei-
fenden Zahnrades, dessen in fester Verbindung mit dem Achslager des hinteren Leitrades
des Förderbandes stehendes Achslager gelenkig mit der Achse des vorderen Leitrades
des Förderbandes verbunden ist.
Der Erfindungsgegenstand ist in einer Ausführungsform dargestellt. Es zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
ίο Abb. 2 einen Querschnitt nach der Liniel-II,
Abb. 3 die Rückansicht des Aufladers in seiner Stellung zum Wagen,
Abb. 4 den Grundriß dazu, während
Abb- S das Förderband und den Abstreifer
in Zusammenarbeit veranschaulicht.
Auf der Achse A ist der Rechen B lose drehbar
und der Abnehmer C in bekannter Weise fest angeordnet. Die lose gelagerten Zähne
des Rechens sind, wie aus Abb. 2 ersichtlich, je zu zweien durch das federnd gelagerte Gestänge
D miteinander verbunden und dadurch am Verecken gehindert. Das federnde Gestänge
D gibt den einzelnen Rechenzähnen dennoch die Möglichkeit des Ausweichens bei
unebenem Gelände. Die Achse A mit dem darauf befestigten Abnehmer C wird durch
das Getriebe £ (Abb. 1, 2), welches seinen
Antrieb in bekannter Weise durch das Rad F des Fahrgestelles erhält, in Drehung versetzt,
und zwar in der angedeuteten Pfeilrichtung. Auf der Welle A ist ferner die Kurbel G befestigt,
die mit Hilfe einer Stange H das bei J schwingbar gelagerte Zahnsegment K in hin
und her gehende Bewegung versetzt. In das Zahnsegment K greift das auf der Achse L1
sitzende Zahnrad L ein. Die Achse L1 nimmt das hintere Leitrad eines Förderbandes M
auf, dessen vorderes Leitrad auf der Achse T sitzt. Auf dem Förderband bei N drehbar gelagert,
sitzt der Abstreifer O, welcher fest mit dem Hebel P verbunden ist. Dieser steht
bei S in gelenkiger Verbindung mit dem Hebel 2?, der bei O mit einem der Kettenstränge
des Förderbandes M drehbar verbunden ist. Der Elevator U, welcher quer zum
Förderband M angeordnet ist, erhält seinen Antrieb in üblicher Weise durch ein Getriebe
V von dem um die Achse X drehbaren Vorderrad W des Fahrgestelles aus.
Die Wirkungsweise des neuen Aufladers ist folgende:
Wird der Auflader in der Pfeilrichtung (Abb. ι und 4) angefahren, so wird gleichzeitig
hiermit der Abnehmer C durch Vermittlung des Getriebes E in kreisende Bewegung
um die Achse A gesetzt. Dadurch wird in gewissen Zeitabständen das durch Rechen B zusammengerechte Ladegut vom
Abnehmer C aufgenommen, nach oben geführt
und auf das Förderband M abgeworfen. Das letztere erfährt durch Vermittlung der Kurbel
G, der Stange H und des Zahngetriebes K, L eine hin und her gehende Bewegung,
wobei der Abstreifer O durch Vermittlung des Hebelgestänges R, P beim Vorwärtsgang
aufgerichtet und beim Rückwärtsgang umgelegt wird. Wie aus Abb. 5 ersichtlich, bewegen
sich die Ketten des Förderbandes M nur etwa um ein Drittel ihrer Länge hin und
zurück, so daß sich der Drehpunkt N des Ab1-streifers
O immer in gerader oder nahezu gerader Linie bewegt. Dagegen bewegt sich
der Drehpunkt Q des Hebels R bei Rückwärtsbewegung unter und bei Vorwärtsbewegung
über das auf der Achse T gelagerte vordere Leitrad des Förderbandes. Dadurch
ergeben sich die in Abb. 5 gezeigten Stellungen des Abstreifers O. Letzterer hat die in
Abb. 5 mit 1 bezeichnete Stellung, wenn Abnehmer C mit Ladegut gefüllt nach oben
kommt. Der Abstreifer O richtet sich dann allmählich über die Stellungen 2, 3 und 4 in
die Senkrechte 5 auf, wobei das Förderband M sich so weit dem Elevator U zu bewegt,
bis das ganze vom Abstreifer aufgenommene Fördergut dort abgefallen ist (Stellung
6).
"Zum Höher- und Tieferstellen des Rechens B, des Abnehmers C und des Abstreifers O.ist
folgende Einrichtung getroffen: .
Die Lager der Achse A sowie der Achse T des vorderen Leitrades des Förderbandes M
sind fest miteinander und schwingbar mit der Achse X der Vorderräder des Fahrgestelles
verbunden, so daß die beiden Achsen A und T und damit der Rechen B, der Abnehmer C und
der Abstreifer O je nach Bedarf, um die Achse X schwingend, höher oder tiefer gestellt
werden können. Dies geschieht im gegebenen Falle durch Antrieb eines in eine Zahnstange /
des Fahrgestelles eingreifenden Zahnrades Z1 dessen in fester Verbindung mit dem Achslager
des hinteren Leitrades von Förderband JIi stehendes Achslager Y gelenkig verbunden
ist mit der Achse T des vorderen i°5 Leitrades von Förderband M. Durch Antreiben
des Zahnrades Z wälzt sich dasselbe nach vorwärts oder nach rückwärts auf der Zahnstange
I ab, wodurch der bei X drehbare Dreilagerteil X, A, T mit dem Rechen B, dem Abnehmer
C und dem vorderen Teil des Förderbandes M nebst Abstreifer O gehoben oder
gesenkt wird.
Claims (4)
- Patentansprüche:ι. Auflader für Heu u. dgl. mit Sammelrechen und umlaufendem Abnehmer, der zwischen den Zähnen des Sammelrechens hindurchgreift und das Ladegut auf .ein Förderband bringt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne des Rechens (B)auf der Achse (A) des umlaufenden Abnehmers (C) lose gelagert und durch federnde Querverbindung (D) je zweier Rechenzähne gegen Verecken gesichert sind, wobei die Zinken des Abnehmers zwischen den nicht verbundenen Zähnen des Rechens hindurchtreten und dessen ganzen Inhalt aufnehmen.
- 2. Auflader nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut durch einen hin und her gehenden, sich selbsttätig aufrichtenden und beim Rückgang sich umlegenden Abstreifer (0) aus dem Abnehmer (C) genommen und der Aufladevorrichtung (U) zugeschoben wird.
- 3. Auflader nach Anspruch 1 und 2 mit Höheneinstellung des Sammelrechens, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager der Achse (A) des Abnehmers sowie jene der Achse (T) des vorderen Leitrades des Förderbandes (M) fest miteinander und schwingbar mit der Achse (X) der Vorderräder verbunden sind, so daß Rechen (B), Abnehmer (C) und Abstreifer (0) durch Drehen um die Achse (X) höher oder tiefer gestellt werden können.
- 4. Auflader nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Höher- und Tieferstellen von Rechen (B), Abnehmer (C) und Abstreifer (O) durch Antrieb eines in eine Zahnstange (/) des Gestelles eingreifenden Zahnrades (Z) erfolgt, dessen in fester Verbindung mit dem Achslager des hinteren Leitrades des Förderbandes (M) stehendes Achslager (F) gelenkig mit der Achse (T) des vorderen Leitrades des Förderbandes (M) verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO13887D DE453482C (de) | 1923-10-05 | 1923-10-05 | Auflader fuer Heu u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO13887D DE453482C (de) | 1923-10-05 | 1923-10-05 | Auflader fuer Heu u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE453482C true DE453482C (de) | 1927-12-09 |
Family
ID=7353519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO13887D Expired DE453482C (de) | 1923-10-05 | 1923-10-05 | Auflader fuer Heu u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE453482C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1195541B (de) * | 1958-02-28 | 1965-06-24 | Zweegers P | Kettenrechen |
-
1923
- 1923-10-05 DE DEO13887D patent/DE453482C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1195541B (de) * | 1958-02-28 | 1965-06-24 | Zweegers P | Kettenrechen |
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