AT203953B - Gerät zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Güter - Google Patents

Gerät zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Güter

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AT203953B
AT203953B AT456257A AT456257A AT203953B AT 203953 B AT203953 B AT 203953B AT 456257 A AT456257 A AT 456257A AT 456257 A AT456257 A AT 456257A AT 203953 B AT203953 B AT 203953B
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push rods
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Heinrich Lanz Ag
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Description


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  Gerät zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Güter 
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Güter, wie Heu, Stroh, Grünfutter usw., das einen Aufnehmer, einen   Querförderer und ein. an   schräg ansteigenden Höhenförderer aufweist. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, das   Arbeitsgerät   dahingehend zu verbessern, dass eine intensivere Förderung des Gutes und damit eine höhere Leistung der Maschine erzielt wird. 



   Bei einem bekannten Schublader wird das von einem Aufnehmer aufgenommene Erntegut einem schräg   ansteigenden. Förderkanal'aufgegeben,   in dem es mittels Schubstangen nach oben gedrückt wird. 



  Diese sind an ihren unteren Enden an einer Antriebskurbelwelle gelagert und oben in jeweils einer   schwenktbar am Maschinenrahmen angeordneten      Gleitbüchse geführt. Diese Anordnung   hat den Nachteil, dass bei grossen anfallenden   Fördermengen   keine   Ausweichmöglichkeit   der Schubstangen nach oben besteht. Weiterhin ist es durch das Fehlen von Zwischenlenkern zwischen Schubstangen und Gleitbüchsen nicht möglich, auf das den Fördertisch des   Gerätes verlassende   Gut einen Schub auszuüben. 



   Eine bekannte Erdnusserntemaschine weist zum Hochfördern des geernteten Gutes Schubförder-   organe auf. Die Schubstangen sind mit ihrem unteren Ende an einer Antriebskurbelwelle gelagert   und werden oben durch jeweils eine. am MaschinenrahmenangelenkteSchwingegeführt. DieSchwingen weisen je eine   Schlitzführung   auf, so dass die oberen Enden der Schubstangen bei grossen anfallenden   Mengen     von Emtogut   nach oben ausweichen können. Diese Anordnung hat den'Nachteil, dass die Zwischenlenker zwischen den Schubstangen und den Schwingen fehlen, wodurch kein einwandfreies Lösen der   Mitnehmerzinken bei   der Rücklaufbewegung stattfinden kann.

   Weiterhin lässt das durch die geschlitzten Schwingen gegebene Bewegungsgesetz der Enden der Schubstangen keinen Schub auf das den Fördertisch des Gerätes verlassende Gut zu. Schliesslich ist noch ein Heulader bekannt, dessen   Höhenförderer.   aus einem endlosumlaufenden, mitZinkenbesetztenBand besteht. Aufnahmeseitig ist dem Höhenförderer ein sich beiderseits über seinen Wirkungsbereich quer ausdehnender Rechen sowie zwei der Zuführung des Gutes in den Bereich des Höhenförderers dienende'Schrauben zugeordnet.

   Als nachteilig ist bei dieser bekannten Anordnung zu betrachten, dass das zu erntende Gut vom Rechen aus nur sehr schwer, wenn   überhaupt,   dem Höhenförderer zugeführt werden kann, insofern, als die im Aufnahmebereich liegenden Zinken des Höhenförderers eine   seitliche Verdrängung bzw.   Verdichtung des mitgeführten   Halm- bzw.'Blattgutes   nicht zulassen. Die Folgen dafvon sind Verstopfungen oder zumindest eine ungenügende bzw. unsaubere Arbeitsweise der Maschine. 



   .Zur Vermeidung dieser Mängel wird   gemäss   der 
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 eine sich über den Wirkungsbereich der beiden erstreckende, mit Zinken versehene Aufnehmerwalze'kombiniert ist, derart, dass das von dieser aufgenommene Gut im Bereich des Höhenförderers unmittelbar an die Schubstangen abgegeben wird, während das vom seitlich ausladenden Teil der   AufnehmerwaJze   erfasste Gut durch die Querförderschnecke direkt in den Förderkanal des Höhenförderers geleitet wird. Auf diese Weise ist eine einwandfreie Zuführung auch des von der Aufnehmerwalze   ausserhalb   des Wirkungsbereiches des Höhenförderers aufgenommenen Halm- bzw.

   Blattgutes in den Höhenförderer erreicht worden, da die am aufnahmeseitigen Ende der Förderorgane vorgesehenen Zinken nur kurzseitig in das Fördergut   hin, eintauchen,   um sich sofort wieder aus der Förderebene zurückzuziehen, so dass das vom Quer-   förderer   seitlich zugeführte Erntegut ohne jegliche Behinderung in den Aufnahmebereich des Höhen- 
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    hineinfliessen kann.störungsfreien   und reibungslosen Ablauf des Arbeitsprozesses der Maschine gewährleisten und damit eine Steigerung der Arbeitsleistung herbeiführen. 



   In vorteilhafter Ausgestaltung sieht die Erfin- 

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 dung ferner vor, dass die Schubstangen von Schwingen getragen werden, deren Schwenkachse unterhalb der Schubstangen angeordnet ist, wobei die Schwingen über mindest je einen Lenker mit der ihr jeweils zugeordneten Schubstange gelenkig verbunden sind, während der oder die Lenker von der Schwinge ab entgegen der Förderrichtung verlaufen. Damit ist erreicht worden, dass sich die Schubstangen in Förderrichtung derart bewegen, dass sie auf das den Fördertisch des Gerätes verlassende Gut von oben nach unten einen Schub ausüben, während sich die Mitnehmer bei ihrer rückläufigen Bewegung aus dem Fördergut herausheben, ohne Teile desselben mitzureissen, d. h. die Förderwirkung zu stören.

   Das Gut braucht also nicht wie das bei den üblichen Ladegeräten erforderlich ist, von der Abgabeseite des Fördertisches abgenommen zu werden, wodurch eine an sich notwendig gewesene Bedienungsperson eingespart werden kann. Im   übrigen   lässt sich durch die vorgeschlagene Anordnung eine relativ niedrige Bauweise des Gerätes erzielen, da sich die Achse der Schwingen unterhalb der Schubstangen befindet. 



   Gemäss der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass der oder die Lenker über ihren Angriffspunkt an der Schubstange hinaus verlängert sind und die   Verlängerung   als Anschlag zur Begrenzung der Tiefstlage der Schubstange dienen. Das hat den Vorteil, dass die Spitzen der Mitnehmer in einem zweckentsprechenden Abstand über den   Fördertisch     geführt   werden können, so dass auch bei geringer   Mengenförderuns ; ein genügend   starker Eingriff der Mitnehmer gewährleistet ist. Baulich gesehen hat dies den weiteren Vorteil, dass sich die erforderliche
Begrenzung der Tiefststellung mit einfachen und billigen Mitteln erreichen lässt.

   Die als Anschlag dienende   Verlängerung kann erfindungsgemäss mit   der Schubstange durch eine Druckfeder in Ver- 
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   Tiefsdage   drückt bzw. in eine vorbestimmte Winkellage zwischen Schubstange und Lenker zwingt. 



  Mit dieser einfachen Massnahme ist stets ein ge-   nügend   starker Eingriff der Mitnehmer in das zu fördernde Gut gewährleistet. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung wird darin   gesehen, dass   das abgabeseitige Ende der Schubstange in der Förderrichtung über die Schwingen hinaus   verlängert   und diese Verlängerungen so nach oben abgewinkelt sind, dass durch die hin-und hergehenden Bewegungen der verlängerten Enden eine schiebende bzw. pressende Wirkung auf das den Fördertisch verlassende Gut eintritt. Hiedurch ist    es möglich, das Fördergut   über das abgabeseitig Ende des Fördertisches hinaus, beispielsweise mittels einer daran angeschlossenen   hochgesteHten   Ablagerutsche zu fördern. 



   Die Erfindung schlägt ferner vor, dass das untere Ende der in einem Förderkanal arbeitenden Schubstange bis zum Aufnehmer reicht, während der Querförderer seitlich neben den Schubstangen en- digt und das Gut in den Arbeitsbereich derselben hineinfördert. Der Aufnehmer erstreckt sich also 
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 geförderteweichstellung der mittleren Schubstange andeuten, Fig. 4 die Draufsicht zu Fig. 3, Fig. 5 einen ä ! hnlichen Schublader in Draufsicht mit einem seitlich 
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Aus'lau'f,förderer im Förderkanal aufweist und Fig. 7 die
Draufsicht zu Fig. 6. 



   {Bei dem in den Fig. 1-4 veranschaulichten
Ausführungsbeispiel des   Schubladers   ist mit 1 der
Fördertisch bezeichnet, der zwei seitliche Begren- zungswände 2 und 3 hat. Am abgabeseitigen Ende des Fördertisches 1 ist eine schwenkbare Allege- rutsche 4 vongesehen. Getragen wird der in Ar-   beitsstellung schräg von   unten nach oben verlau- fende Fördertisch 1 von einem Fahrgestell 5, das sich auf zwei Nachlaufräder 6 und 7 abstützt und auf die Anhängeschiene 8 einer Zugmaschine 9 aufsattelbar ist. Zur Aufnahme dies Ladegutes vom
Acker ist der Schublader mit einem Aufnehmer ver- sehen, dessen   Auf. nehmerwÅalze 11 zusammen   mit einem ihm zugeordneten Querförderer J2 am unteren Ende   des Fördertisches j !,   d. h. an das
Fahrgestell 5-7 seitlich ausladend angeschlossen ist.

   Unmittelbar über dem Fördertisch 1 des . Schubladers sind, wie insbesondere aus Fig. 2 er- sichtlich, vorzugsweise drei parallele in Längs- richtung des   Fördertisches.   1 verlaufende Förder- organe angeordnet. Diese wiederum bestehen aus je einer Schubstange   13 bzw. 14 bzw. 15,   die mit nach unten spitz zulaufenden, an sich unter-   schi, edlichen MitnehmeBn   16 und 17 versehen sind. Zur Erhöhung der Wirksamkeit der Förder- organe können die Schubstangen   13-15   am auf-   nahmeseiti'gen   Ende nach oben abgekröpft sein, wodurch der   grösstmögliche   Abstand zwischen dem Fördertisch   j ! und   den Schubstangen erreichbar ist.

   Die Schubstangen 13-15 haben beispiels- weise   U-förmig'en,   ihre Biegefestigkeit erhöhen- den Querschnitt. Sie sind einerends an einer drei- fach abgekröpften Kurbelwelle 18 drehbar gelagert, die ihrerseits in zwei an den   Begrenzungswänden  
2 und 3 des Fördertisches 1 angebrachten Bökken 19 und 20 lagert. An ihrem oberen Ende sind die Schubstangen   13-15   an je einer Schwinge 21 bzw. 22 bzw. 23   aufgehängt,   die auf einer gemeinsamen, unterhalb des Fördertisches 1vorgeseheneAchse24, u.zw.aufdenseitlich über die Tischbreite hinausragenden Enden derselben schwenkbar gelagert sind.

   Die den beiden äusseren Schubstangen 13 und 15 zugeordneten Schwingen 21 und 22 sind als   einannige   Hebel ausgebildet, die an ihrem freien Ende mit einer rechtwinklig nach innen, d. h. in Richtung auf den Fördertisch 1 gerichteten Abbiegung versehen sind, wogegen die der mittleren Schubstange 14 als Führung dienende Schwinge 23 als   Bügel   ausgeführt und beiderseits des Fördertisches 1 ap! den Enden der Achse 24 gelagert ist. 



   Die Schwingen 21-23 und die zugeordneten   Schubstangen 13-15 sind   nur mittelbar miteinander verbunden, u. zw. über je einen Lenker 25, wodurch jeder Schubstange gegenüber der Schwinge eine   gewisse AusweichmöglicMseit   in Richtung auf die   Lenfkerführunng gegeben ist. Hiezu   ist je-   der Lenker 23   einenends an den horizontal verlaufenden Teil der zugeordneten Schwinge gelenkig angeschlossen, wobei. zur Verbindung der mittleren Schwinge 23 mit dem zugehörigen Lenker 25 zwei Flacheisen 2, 6 und 27 vorgesehen sind, um die erforderliche Höhenlage der Schwinge 23 zum freien Durchgang der Schubstangen 13 und 15 zu gewährleisten. Das den Schubstangen 13 bzw. 14 bzw.

   J5 zugekehrte Lenkerende ist durch einen Querbolzen 2, 8 mit den beiden Schenkeln der im Querschnitt U-förmigen Stange 13 bzw. 14 bzw. 15 so verbunden, dass das Lenikerende über den Bolzen 28 hinausgeführt ist, wodurch ein die Bewegung der Schubstange nach unten begrenzender Anschlag 29 gebildet wird. Gleichzeitig ist im Bereich dieser   a ! I. s Anschlag   dienenden Verlängerung 29 eine   DruoMeder   30 vorgesehen, als deren Halterung   ein Schrauibenbolzen 3J   dient, der zu diesem Zweck durch korrespondierende, im Steg des Stangenprofils und in der Verlängerung 29   vorgesehene Bohrung hindurchgeführt   ist. Die Feder 30 ist'auf den   Bolzen 3j ! aufgesteckt   und von einer aufgeschraubten Mutter 32 unter Zwi-   schenfugen   eines Federtellers 33 gehalten.

   Durch diese Anordnung bzw. durch die Federn 30 werden die Schubstangen 13-15 in der Normallage gehalten. Erhält die eine oder die andere Schubstange bei der Rücklaufbewegung einen über das normale Mass hinausgehenden Widerstand, so kann sie entgegen der Wirkung der Feder 30 in Richtung der Lenkerführung ausweichen, wie das in 
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 Druck nach, so bewegt sich diese unter ihrem . Eigengewicht, ferner durch den auf den Anschlag : 29 einwirkenden Federdruck automatisch wieder in die Normallage zurück. 



   Zweckmässig ist der vom Lenker 25 und der zugehörigen Schubstange   j ! 3 bzw. M bzw.   15 eingeschlossene Winkel durch zwei entsprechend geformte Seitenibleche 34 und 35 abgedeckt, um zu 
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Wie in Fig. 1 gezeigt, wird die Kurbelwelle 18 über einen Kettentrieb 36 von einem Getriebe 37 aus in Drehbewegung versetzt, das seinen Antrieb über einen in der Zeichnung nicht näher veranschaulichten   Kraftübertragungsmechanismus von   der Zapfwelle der   Zugmfa'schine   9 aus erhält. Vorzugsweise ist in den Antrieb eine Ein-und Ausrückkupplungeingebaut. 



   Die Arbeitsweise des neuen Schubladers ist   folgendermassen: iJ) as beispie1sweise in Schwaden auf dem Acker liegende Gut wird von der Aufnehmerwelle 11 des   

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 Laders aufgenommen und durch den Querförderer 12 in den Wirkungsbereich der zusammen mit der Kurbelwelle 18 umlaufenden Schubstangen 13, 14 und 15 gebracht, von deren Mitnehmer 16 und 17 es   erfasst   und dem abgabeseitigen Ende des Fördertisches 1 zugeführt wird. Das Gut wird auf dem Fördertisch 1 entlanggeschoben, um am oberen Ende durch die Verlängerungen 41 der Schubstangen 13-15 auf die Rutsche 4   abgedrückt   zu werden. Von der Rutsche 4 fällt das Gut auf den   mitfahrenden Sammelwagen   38.

   Während das der Kurbelwelle 18 zugekehrte Ende jeder Schubstange
13 bzw. 14 bzw. 15 zusammen mit dieser umläuft, führt das obere mit der Schwinge 21 bzw. 22 bzw. 23 verbundene Ende jeder Schubstange auf einer bogenförmigen Bahn hin-und hergehende Bewegungen aus, die einen kontinuierlichen und wirksamen Schub des Gutes   gewährleisten. Die'   Bewegungen der einzelnen Schubstangen sind im übrigen   zweckmässig   so aufeinander abgestimmt, dass die beiden äusseren Schubstangen 13 und 15 eine Bewegung entgegen der   Förderrichtung   des Gutes ausführen, wenn die mittlere Schubstange 14 fördernd auf das Gut einwirkt und umgekehrt. Zur   Steigerung der Schubwirkung der Schubstangen auf das bereits auf dem Ablegetisch befindliche Gut   kann z.

   B. bei schwerem Fördergut, wie Grünfutter u. dgl., die U-förmig gebogene Schwinge 23 mit einem Ausstosser versehen werden, der zweckmässig aus einer an der Schwinge gelenkig angeordneten
Stange 39 und mehreren an dieser angebrachten
Mitnehmern 40 besteht. Mit entsprechenden Aus- stossern können im Bedarfsfalle auch die andern
Schwingen ausgerüstet werden. 



   In Fig. 5 ist ein ähnlicher Schublader wie im   Ausführungsbeispiel   gemäss den Fig.   1-4   darge- stellt, wobei die übereinstimmenden Teile mit den gleichen Bezugsziffern versehen sind. Mit 42 ist eine drehbare gelagerte Aufnehmertrommel be- zeichnet, die sich über die gesamte Frontbreite des
Gerätes erstreckt. An den in Fig. 5 unten erschei- nenden Teil der Aufnehmertrommel 42 schliesst sich unmittelbar der Aufn'ahmebereich der mit
Mitnehmerzinken 16 und 17 versehenen Schub- stangen 13-15 an, so dass ein Teil des von der
Aufnehmertrommel 42 aufgenommenen Gutes di- rekt von den Schubstangen 13-15 ergriffen und im   Förderkanal   1-3 nach oben geschoben wird. 



   An den   Förderkanal 2-3   schliesst sich ein seitlich abgewinkelter Auslauf 43 an, der eine Umlenkung des im   Förderkanal 2-3 hoehgeförderten   Gutes beispielsweise auf einen daneben fahrenden, am
Schlepper 44 oder am Schublader direkt ange- hängten, nicht dargestellten Sammelwagen bewirkt. 



   Der Auslauf 43 kann um eine horizontale Achse
45 nach oben geschwenkt und in dieser Lage fest- gestellt werden, wodurch die   Abl'au, f1kante   des Aus- laufes in der Höhe   veränderbar   ist. Weiterhin kann ein Teil des Auslaufes um eine vertikale Achse 46 geschwenkt werden und mittels einer Schraube 47 od. dgl. in verschiedenen Winkellagen festgehal- ten werden. Der Auslauf   43   ist vorteilhaft abnehmbar angeordnet. 



   Die Frontseite des   Schubladers   weist eine seitliche Ausladung auf. die einen Rahmen 48 hat, der ein gekrümmtes, in den Förderkanal 1-3   mündendes Leitlech   49 trägt. In der Ausladung ist eine   Querförderschnecke     50   angeordnet, die mit ihrem aussenliegenden Ende am Rahmen 48 und mit ihrem inneren Ende an einer Strebe 51 gelagert ist. 



   Der   Schuiblader   ist mit seiner Deichsel 52 an der   Anhängeschiene   53 des Schleppers 44 angehängt und kann zur Fahrt- und Arbeitsstellung in verschiedenen   Winkellagen   gegenüber dem. schlepper 44 festgelegt werden, wozu ein rahmenfester   Lochkraoz   54 dient, an dem die Deichsel 52 mittels eines Steckbolzens festgelegt wird. Die Laufräder 55 und 56 des Schubladers sind um etwa vertikale Achsschenkel 57 und 58 schwenkbar und in verschiedenen Winkellagen feststellbar.

   Wird der Schublader, wie in Fig. 5 abgebildet, seitlich ausgeschwenkt angehängt, so werden die Laufräder 55 und 56 in der gezeichneten Lage festgestellt und nehmen das seitliche Moment auf, so dass der
Schublader nicht um seinen   Anhängepunkt   an der   Anhängeschiene   53 in die Schlepperspur ein- schwenkt. 



   In den Fig. 6 und 7 ist ein weiterer Schublader dargestellt, wobei die mit den übrigen Figuren übereinstimmenden Teile wieder mit den gleichen
Bezugszeichen versehen sind. Dabei ist mit 101 ein teilweise dargestellter Schlepper bezeichnet, in dessen   Anhängemaul   102 mittels einer Deichsel 59   ein Schublader angehängt   ist, dessen aus Rohr zu-   sammengeschweisster   Rahmen 60 sich über zwei   Laufräder   61 und 62 auf den Boden abstützt. Die   Auf nehm ertromme ! 42 gibt   das aufgenommene
Gut nach hinten einer Mulde 63 auf. Von dieser wiederum wird das Gut zum Teil von den Schub- stangen 13-15 direkt aufgenommen, zum Teil aber erst durch eine fliegend gelagerte Querförder- schnecke 64 den Schubstangen 13-15 zugeführt. 



   Im   Förderkanal   1-3 kann zur Unterstützung der
Förderwirkung der Schubstangen 13-15 ein zu-   sätzlicher     Kettenförderer   eingebaut werden, insbe- sondere bei schwerem Fördergut, wie beispielsweise   Rübenblatt.   Dazu werden am aufnahme-und ab- gasseitigen Ende des Förderkanals 1-3 eine
Welle 65 bzw. 66 gelagert. auf denen je zwei
Kettenräder 67 bzw. 68 innerhalb des Förderkanals aufgekeilt sind. Über die   Kettenräder   67 und 68 sind zwei endlose Ketten 69 geführt, die durch beispielsweise hölzerne Förderleisten 70 verbun- den sind. Im Bereich der unteren Welle 65 weist der Fördertisch 1 zum Durchführen des Ketten- förderers 69,70 einen Schlitz 71 auf. 



   Unterhalb des   abgalbeseitigen   Endes des Förder- 'kanals 1-3 ist ein Querförderer angeordnet. Die- ser besteht im wesentlichen aus einem Boden 72,   einer schräQ1en Seitenwand 73 und einer erhöhten Seitenwand 74. Über dem Boden 72 ist ähnlich   

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 wie im Förderkanal I-3 ein Kettenförderer an- geordnet, der aus zwei endlosen Ketten 75 und diese   verbindenden'Förderleisten   76 gebildet ist. 



   Die Förderketten 75 werden durch vier Kettenräder
77 geführt, von denen die abgabeseitigen als An- triebsräder dienen. Der Querförderer 72-77 ist um eine   verträte Achss   78 und eine horizontale
Achse 79 schwenkbar und feststellbar. In der
Zeichnung sind die Feststellmittel der Übersicht- lichkeit halber nicht dargestellt. Man kann den
Querförderer 72-77 zur Strassenfahrt um die horizontale Achse 79 nach unten schwenken, um die vertikale Achse 78 von dben gesehen (Fig. 7) im Uhrzeigersinn um 90  drehen, anheben und unten am Fördertisch 1 des Förderkanals 1-3 be- festigen. Die so erreichte Transportstellung 80 ist in Fig. 6 strichpunktiert eingezeichnet. Der Quer- förderer 72-77 kann auch abgenommen werden.
Zur   Erhöhung der Abwurfhöhe,   z.

   B. zum Beladen eines Wagens kann der Querförderer um die hori-   zontale   Achse 79 nach oben geschwenkt und fest- gestellt werden. 



   Die gesamten rotierenden und hin- und herge- henden Elemente des   Sohubladers   werden von der
Zapfwelle 81 des Schleppers 101 aus angetrieben.
Die Zapfwelle 81 steht über eine längenveränderliche Gelenkzwischenwelle 82 mit einem Getriebe
83 in Antriebsverbindung, das am unteren Ende des Gerätes angeordnet ist. Von diesem wiederum werden   über Keilriementriebe   84 und 85 die Aufnehmertrommel 42, über einen Keilriementrieb 86 die Antriebswelle 87 für die Querförderschnecke 64 angetrieben. Die Antriebswelle 87 lagert in einem als Schwenkachse für die Querförderschnecke 64 dienenden Rohr 88 und trägt an ihrem freien Ende eine Keilriemenscheibe 89. Mit der   Querforderschnedke   64 selbst ist eine weitere Keilriemenscheibe 90 verbunden.

   Die beiden Keilriemenscheiben 89 und 90 stehen über einen geschränkten Keilriemen 91 in Wirkungsverbindung, wodurch eine Umkehr des Drehsinnes für die   Querförderschnecke   64 erreicht wird. Auf der Welle 87 ist eine weitere Keilriemenscheibe 92 angeordnet, von der aus über einen Keilriemen ein Zwischengetriebe 94 angetrieben wird, das eine   Drebzahluntersetzung von etwa 1:5,3 und eine Drehsinnumlkehr der Antriebsikurbel 18 für die     Schubstangen 13 15   bewirkt. 



   Vom Getriebe 83 aus werden weiterhin die   Kettenförderer 65-70   und 75-77 angetrieben. 



  Dazu besteht zwischen dem Getriebe 83 und einem Zwischengetriebe   95. eine Gelenicwelleiwer-   bindung   96 ;   deren Lagerung am Förderkanal 1-3 der Einfachheit halber in der Zeichnung weggelassen ist. Vom Zwischengetriebe 95 werden über eine Kette 97 der Kettenförderer 65-70 und mittels einer   Gelenkzwischenwelle   98 und einer Kette 99 der Kettenförderer 75-77 angetrieben. 



   DerSchubladerkanninverschiedenenArbeitsstellungen eingesetzt werden. So kann er, wie in den Fig. 6 und 7 dargestellt, am Schlepper 101   engehängt   sein, wobei der zu beladende Wagen   zweckmässig ebenfalls am Schlepper angehängt wird. Der erforderliche gleichbleibende Abstand   zwischen Schublader und Wagen kann durch einen
Zwischenlenker in bekannter Weise erreicht wer- den. Der Wagen kann aber auch an den   Schub-   lader selbst, u. zw. an eine Anhängevorrichtung
100 angehängt werden. Bei einem   andern Aribeits-   verfahren, kann man den Schublader derart an den
Schlepper 101 anhängen, dass er direkt hinter dem
Schlepper   fährt   und das in der Schlepperspur liegende Gut aufnimmt.

   Ein zweiter Schlepper mit   einzen   angehängten Sammelwagen oder ein Lastwagen fährt dann seitlich neben dem Schlepper
101, wobei das vom Schublader aufgenommene und   hochgeforderte   Gut vom   Querförderer   72-77 auf den daneben fahrenden Sammel- oder Lastwagen geladen wird. Durch Änderung der Ge-   schwindigkeit   des den Sammelwagen   ziehenden      < Schleppers bzw.   des Lastwagens wird. der Sammelwagen bzw. die Ladefläche des Lastwagens relativ zum Querförderer 72-77 hin- und herbewegt, wodurch ein   gleichmässiges   und vollständiges Beladen erreicht wird. 



   Der gesamte Kettenförderer 65-70 kann als   Zusatzgerät   an den Schublader   nachträglich   angebaut werden. Dazu ist an diesem der Schlitz 71 vorgesehen, der ohne Kettenförderer durch ein Blech oder einen elastischen Belag abgedeckt ist. 



    In gleicher Weise kann der gesamte Querförderer 72-79 nachträglich eingebaut werden. Das glei-   che gilt sinngemäss für die Antriebe der beiden   Kettenförderer.   Hiezu wird man zweckmässig sämtliche Bohrungen und Anschlussstellen zum Anbau der zusätzlichen Förderer schon bei der Auslieferung des Schubladers vorsehen, damit der Anbau schnell und billig vorgenommen werden kann. An Stelle der verwendeten Keilriementriebe und Gelenkzwischenwellen können auch Kettentriebe oder umgekehrt benutzt werden. 



   Die Erfindung ist auf das beschriebene und dargestellteAusführungsbeispielnichtbeschränkt, sondern   umfasst   noch weitere Ausführungsmöglichkeiten. So   könnten. z.   B. die zur Verbindung der Schubstangen mit den Schwingen vorgesehenen Lenker 25 auch als elastische Elemente, z. B. als Blattfeder, ausgebildet sein, die mit den Schubstangen und den Schwingen geleniklos verbunden sind. Hiedurch könnte auf die entsprechenden Ge-   lene   und die Druckfedern verzichtet werden. In diesem Zusammenhang ist es ferner möglich, den Lenker nur teilweise als federndes Element auszubilden,   u. zw. zweckmässig zumindest   an seiner Verbindungsstelle mit der Schubstange.

   Die erfindungsgemässen Schublader kann man beispielsweise auch gehoben einsetzen, wobei der schiebende Schlepper dann über eine   am Schublader votge-   sehene Kupplung angreift. Dieser Schlepper kann mit einer Ladepritsche versehen werden. Die Laufräder des Schubladers können auch die Laufräder eines mit Ladepritsche ausgerüsteten Geräteträgers sein, d. h. der Schublader wird auf den Geräteträger aufgesetzt. Da bei den Geräteträgern übli- 

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 cherweise der Fahrersitz, in Fahrtrichtung gesehen, auf der rechten Seite angeordnet ist, blickt der
Fahrer hiebei seitlich am Förderkanal des Schub-   stangenhobenförderers   vorbei und hat demnach freie Sicht auf das aufzunehmende Gut. 



   PATENTANSPRÜCHE :   l.   Gerät zum Aufnehmen und Laden landwirt- schaftlicher Güter, wie Heu, Stroh, Grünfutter   usw.,   das einen Aufnehmer, einen Querförderer und einen schräg ansteigenden Höhenförderer auf- weist, gekennzeichnet durch die Kombination eines als   Schubstangenförderer   ausgebildeten Höhenför- derers mit mindestens einer Querförderschnecke (26) und einer sich über den Wirkungsbereich der beiden erstreckenden, mit Zinken versehenen Auf- nehmerwalze   (1),   derart, dass das von dieser aufge- nommene Gut im Bereich des Höhenförderers un- mittelbar an die Schubstangen (13-15) abgegeben wird, während das vom seitlich ausladenden Teil der Aufnehmerwalze erfasste Gut durch die Quer- förderschnecke direkt in den Förderkanal (2)

   des   Höhenförderers   geleitet wird.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Schubstangen (13-15) von Schwin- gen (21-23). getragen werden, deren Schwenk- achse (24) unterhalb der Schubstangen angeord- net ist, wobei die Schwingen über mindestens je einen Lenker (25) mit der ihr jeweils zugeordne- ten Schubstange (13-15) gelenkig verbunden sind, während der oder die Lenker von der Schwinge ab entgegen der Förderrichtung ver- laufen.
    3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der oder die Lenker (25) über ihren Angriffspunkt (28) an der Schubstange (13-15) hinaus verlängert sind und die Verlängerungen als Anschlag (29) zur Begrenzung der Tiefstlage der Schubstange dienen.
    4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die als Anschlag (29) dienende Ver- längerung mit der Schubstange (13-15) durch eine Druckfeder (30) in Verbindung steht, welche die Schubstange in ihre Tiefstlage drückt bzw. in eine vorbestimmte Winkellage zwischen Schubstange und Lenker (25) zwingt.
    5. Gerät nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das abgabeseitige Ende der Schubstange (13-17) in der Förderrichtung über die Schwingen (21-23) hinaus verlängert und diese Verlängerungen so nach oben abgewinkelt sind, dass durch die hin- und hergehenden Bewe- gungen der verlängerten Enden (41) eine schie- tbende bzw. pressende Wirkung auf das den Fördertisch (1) verlassende Gut eintritt.
    6. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende der in einem Förderkanal (1-3) arbeitenden Schubstange (13-15) bis zum Aufnehmer (42) reicht, während der Querförderer seitlich neben den Schubstangen endigt und das Gut in den Arbeits- (bereich derselben hineinfördert.
    7. Gerät nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Querförderschnecke (50) in einer einseitig am Geräterahmen angeordneten, im wesentlichen aus einem Rahmen (48) und einem gekrümmten Leitblech (49) bestehenden Ausladung gelagert ist.
    8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am abgabeseitigen Ende der Schubstange (13-15) am Fördertisch bzw. am Förderkanal (1-3) ein vorzugsweise abnehmbarer Auslauf (43) vorgesehen ist, der gegen- über der Förderrichtung der Schubstange seitlich nach aussen abgewinkelt und um eine horizontale EMI6.1 (46)längeI1baren Teil des Auslaufes (43 bzw. 72-74) ein Förderband (75,76) vorgesehen sein kann.
    10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterstützung der Schubstangen (13-15) ein endloser Förderer, z. B. ein Kettenförderer (69, 70) derart über dem Fördertisch (1) bzw. im Förderkanal (1-3) angeordnet ist, dass das fördernde Trum auf dem feststehenden Fördertisch bzw. dem Boden des Förderkanals entlanggleitet.
    11. Gerät nach den Ansprüchen 9 und 10, da- durch gekennzeichnet, dass der endlose Höhenför- derer (69, 70) und das im verlängerbaren Teil des EMI6.2 angeordnete Förderband ('75von einem gemeinsamen. am oberen Ende des Ge- rätes angeordneten Getriebe (95) über einen Ket- ten-, Riemen-, Wellen- oder Rädertrieb (97, 98, 99) aus angetrieben werden, das seinerseits mit dem am unteren Ende des Gerätes vorgesehenen EMI6.3 12. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekenn- JzeichlI1et, dass im unteren Teil des Bodens (1) des iörderkanals (1-3) eine abdeckbare hoffnung (71) vorgesehen ist, an der die unteren Umlenkräder (67) bzw. -rollen des endlosen Förderers (69, 70) EMI6.4
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1218783B (de) * 1963-01-15 1966-06-08 Lely Nv C Van Der Aufsammelpresse

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DE1218783B (de) * 1963-01-15 1966-06-08 Lely Nv C Van Der Aufsammelpresse

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