DE2118912A1 - Halmgutaufbereitungsmaschine, die aus wenigstens einem Paar zusammenwirkender Mähkreisel und einem nachgeschalteten Quetsch- bzw. Knickwalzenpaar besteht - Google Patents

Halmgutaufbereitungsmaschine, die aus wenigstens einem Paar zusammenwirkender Mähkreisel und einem nachgeschalteten Quetsch- bzw. Knickwalzenpaar besteht

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DE2118912A1
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mower
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mowing
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DE19712118912
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Thomas J. Barrington; Meyer Martin H. Elburn; IU. Scarnato (V.St.A.). P
Original Assignee
International Harvester Co., Chicago, 111. (V.St A.)
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D43/00Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
    • A01D43/10Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for crushing or bruising the mown crop

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

* Mönch*ηf* 19* April 1971
P.t.nUnwitt· i/W
International Harvester Ogmpany
401 h North Michigan Avenue
Chicago, Illinois 60611 (Ϋ.3t.A0
Halmgutaufbereitungsmaschine, die aus wenigstens einem Paar.zusammenwirkender Mähkreisel und einem nachgeschalteten Quetsch- "bzw. Knickwalzenpaar besteht
Die Erfindung betrifft eine Halmgutaufbereitungsmaschine, die aus wenigstens einem Paar zusammenwirkender, zueinander gegensinnig umlaufender Mähkreisel und einem nachgeschalteten Quetsch- bzw. Knickwalzenpaar besteht, dem das geschnittene Gut über einen Mähtisch zugeführt wird.
Bei einer bekannten Ausführung besteht das Mähwerk aus quadratischen Scheiben, deren Spitzen als Messer ausgebildet sind. Das Schnittgut wird hinter den Sohneidscheiben, nachdem es durch eine rachenartig wirkende, quer zur Fahrtrichtung hin- und herlaufende Verteilervorrichtung in der Breite verteilt ist, über ein auf dem Boden gleitendes Führungsblech, ohne Zwischenlage auf dem Boden, einem diohtfolgenden Knickzetter zugeführt. Das nach dem Knickvorgang nach rückwärts fallende Gut wird von der nach hinten versetzten unteren Walze des Kniokzetters ergriffen und weiterbefördert.
Dieser Bauart haften verschiedene Nachteile an. Flache Sohneidscheiben mögen einen guten Schnitt gewährleisten, aber sie haben eine ungenügende, zu wenig ausbreitende Wurfkomponente. Die hinter ihnen angeordnete VerteilervorriQlitung kann eine einigermaßen gleichmäßige Ausbreitung des
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Schnittgutes auch nur unvollkommen bewirken, da der Hub der hin- und herschwingenden, die Hechenzinken tragenden Verteilergtange gegenüber den verhältnismäßig weit voneinander entfernt liegenden Schneid- und Durchlaßstellen der Schneidscheiben nicht genügend groß ist* Überdies erfordert eine solche Verteilervorrichtung, abgesehen von Antriebsmitteln und La-•gerstellen, zusätzlichen Kraftbedarf«
Überhaupt liegt bei der eingangs beschriebenen kombinierten. Maschine das Problem weniger darin, daS von den Mähkreiseln
fe geschnittene Gut zu verteilen, als vielmehr darin, das geschnittene Gut von den Mähkreiseln wegzubringen und es dem nachgeschalteten Walzenpaar in möglichst gleichbleibendem Fluß zuzuführen. Die Praxis zeigt, daß mehr oder weniger große Teile des geschnittenen Gutes dazu neigen, am Mähkreisel, unabhängig von dessen Ausführung, haften zu bleiben und beim Umlauf mitgerissen zu werden. Dies führt nicht nur zu Verstopfungen, sondern das so mitgerissene Halmgut wird teilweise vor den Mähkreiseln auf den Boden abgelegt und kann dann seinen Weg nicht durch die Aufbereitungswalzen nehmen. Die Aufgabe besteht deshalb darin, das Gut nach dem Schnitt mit Sicherheit von den Mähkreiseln fortzuschaffen, diese dadurch zu entlasten und Verstopfungen auszuschließen,
W . so daß die Mähkreisel das geschnittene Gut restlos den Aufbereitungswalzen zuleiten können« Zu diesem Zweck müssen diese Walzen nicht nur in bezug auf die Mähkreisel richtig angeordnet und eine von den Kreiseln zu den Walzen führende Leitfläche vorgesehen sein, sondern es müssen auch Mittel vorhanden sein, welche es von vornherein verhindern, daß Halmgut ah den Kreiseln haften bleibt und bei deren Umlauf mitgerissen wird. Als ein Mittel für diese Aufgabe bietet sich die bekannte Haspel an, die nun aber nicht wie bei einem mit hin- und herlaufenden Messerbalken versehenen Mähwerk auf Abstand vor diesem Mähwerk angeordnet sein darf, sondern die oberhalb der Mähkreisel eine zu diesen und zu der zu den Aufbereitungswalzen führenden Leitfläche ..
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bestimmte Lage einnehmen müsse.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs beschriebenen Halmgutauf bereitungsmaschine gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die mit einer gewölbten Haube versehenen Mähkreisel
in einem nach vorn unten genigten, sich bis wenigstens
angenähert vor das Knickwalzenpaar erstreckenden Mähtisch derart drehbar gelagert sind, daß die an den Hauben angebrachten, sich nach vorn erstreckenden Messer bis vor den vorderen Rand des Mähtisches reichen, und daß eine von
einer waagerechten Welle getragene umlaufbare Haspel derart oberhalb der Mähkreisel angeordnet ist, daß ihre abstehenden Zinken die Hauben und den rückwärtigen Teil des Mähtisches überstreichen.
Für dieses Überstreichen der Mähkreisel und des anschließenden Mähtisches sollen sich die Haspelzinken in der zur Erzielung beabsichtigten Wirkung wirksamsten Lage befinden, weshalb in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die an
verdrehbaren Stangen befestigten Haspelzinken derart verschwenkbar sind, daß sie in etwa lotrechter Lage die Hauben überstreichen und im Bereich des Khiekwalzenpaares eine zur oberen Knickwalze angenähert tangentiale Lage einnehmen, und wobei zweckmäßig die Bahn der Zinkenspitzen den rückwärtig der Antriebswellen der Mähkreisel liegenden Teil der Hauben tangential überstreicht.
Die Mähkreisel sind hierbei von Antriebswellen getragen, die mit ihren Antriebsrädern zweckmäßig in einem unterhalb des vorderen Teils des Mähtisches befestigten, sich quer erstreckenden, Unförmig gestalteten Rahmen angeordnet sind, wobei dessen Vorderwand und Rückwand vorzugsweise eine
nach obenhin divergierende Lage zueinander haben.
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Auen ist es, um die angestrebte Wirkung nicht zu beeinträchtigen, sinnvoll, der Ausbildung des Mähtiß.ches und der Lage des Eintrittsschlitzes im Knickwalzenpaar Beachtung zu schenken schon deshalb, weil die Mähkreisel, abweichend von der sonst üblichen Anordnung, in einer nach vorn unten gerichteten Ebene umlaufen und im vorderen Seil des Mähtisehe's gelagert sind, so daß zumindest dessen vorderer Teil durch die Lage der Mähkreisel und ihrer Antriebswellen festgelegt ist, der Mähtisch aber in seinem hinteren Teil der Lage der Aufbereitungswalzen und der von den Zinkenspitzen der Haspel durchlaufenen Bahn angepaßt sein muß. Dieser Forderung wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch entsprochen, daß der rückwärtige, zum Eintrittssehlitz des Knickwalzenpaares ausgerichtete Teil des Mähtisches mit dessen zum Erdboden zwischen 5 und 20° geneigtem vorderem Teil einen stumpfen Winkel bildet, wobei der Eintrittsschlitz durch Anordnung der obären Walze vor der unteren Walze, sich in einer nach vorn abfallenden Ebene befindet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erntemaschine in der Ausführung gemäß der Erfindung■ist auf der Zeichnung veranschaulicht; in der Zeichnung ist
Fig. 1 eine in der Längsmittelebene geschnittene Draufsicht auf die Erntemaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig» 1 im Schnitt -längs der Linie 2-2,
Fig. 3 eine Vorderansicht unter Fortlassung der oberen Teile der Maschine,
Fig. 4 eine-Draufsicht zu Fig. 3 im Schnitt längs der Linie 4-4·
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Die aus einem Schneidwerk aus umlaufbaren Mähkreiseln und einem sich hieran anschließenden Quetschwalzenpaar bestehende fahrbare Erntemaschine hat1 einen Hauptrahmen 2 und einen hieran um eine waagerechte Achse 3 angelenkten Unterrahmen 4» in den mit etwa waagerecht liegender Achse die untere Quetschwalze 5 gelagert ist.Mit dieser Wirkt die obere Quetschwalze 6 zusammen, die an ihren beiden Enden drehbar in Hebelarmen 7 gelagert ist. Die Hebelarme sind um zueinander koaxiale waagerechte Gelenkzapfen 9 verschwenkbar, die in Seitenarmenteilen 29 und 30 des Rahmens 4 gelager-t sind. An die hinteren oberen Enden der Hebelarme 7 sind über Zapfen 11 Spannfedern 10 angeschlossen, deren untere Enden über Zapfen 12 am Rahmen 4 befestigt sind. Die Lage der oberen Aufbereitungswalze 6 zur unteren Walze wird mittels eines mit einem Hydraulikzylinder 16 in Verbindung stehenden Gestänges 15 eingeregelt.
Die Aufbereitungswalzen 5> 6 sind von der mit einer nicht veranschaulichten Zapfwelle eines Schleppers verbindbaren Welle 18 über ein Getriebegehäuse 19 und deren Ausgangswelle 66 antreibbar. Diese Welle treibt eine Kette 21 an, die über mit den beiden Aufbereitungswalzen verbundene Kettenräder geführt ist und die auch über ein auf einer Welle 23 sitzendes Kettenrad läuft. Über eine mit der Welle 23 verbundene Riemenscheibe ist ein Riemen 24 antreibbar, der über eine mit der Mittelwelle 26 einer Haspel 25 verbundene Riemenscheibe geführt ist. Die Haspelwelle 26 ist in Lagern 27, 28 gelagert, die von den Seitenrahmenteilen 29» 30 getragen werdeno
Mit diesen Rahmenteilen 29» 30 ist ein sich quer erstreckender, allgemein mit 35 bezeichneter Mähtisch verbunden. Der rückwärtige Teil 36 dieses Mähtisches hat eine nach, hinten ansteigende lieigungslage von e twa 45° zu der. in Fig. 2 mit 37* angedeuteten Bodenfläche. Doch ist natürlich die Lage des Teils 36 abhängig von der Einstellung des Gestänges 15
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und kann sich ändern zwischen 45° und angenähert 25°. Der vordere Teil■57 des Mähtisches weist gegenüber der horizontalen Ebene einen Neigungswinkel zwischen 5 und 20° auf und bildet mit dem rückwärtigen Teil 36 einen stumpfen Winkel, wie in Pig. 2 erkennbar ist. Im vorderen Abschnitt ist der Teil 57 durch einen etwa U-förmig gestalteten, mit 4-0 bezeichneten Rahmen verstärkt, der ein kastenförmiges G-ehäuse darstellt, das aus einer Bodenplatte 41 und aus an deren Vorder- und Rückseite anschließender, zueinander nach oben divergierender Vorderwand 42 und Rückwand 43 besteht. Vorder- und Rückwand sind mit flanschartig nach außen abgewinkelten Enden 44 und 45 versehen, über welche sie mit der Unterseite 46 des Teils 37 beispielsweise durch Verschweißung verbunden sind. Dieser kastenförmige Rahmen 4O enthält Wellen 48 mit darauf befestigten Antriebsrädern' zum Antrieb der allgemein mit 50 bezeichneten umlaufenden Teile des Mähwerks, die nachfolgend als Mähkreisel bezeichnet sind«
Jede Welle 48 ist in ihrer Mitte in einem im Teil 37 be- . festigten Lager 52 und an ihrem unteren Ende in einem mit der Bodenplatte 41 verbundenen Lager 51 geführt. Durch eine Öffnung 53 im Lager 52 hindurch erstreckt sich jede Welle bis oberhalb des Mähtisches und trägt dort eine konvex gewölbte Haube 55, an der auf diametral gegenüberliegenden Seiten schwingbar Messer 56 auf Zapfen 57 angebracht sind. Die Zapfen verlaufen parallel zur WeHe 48, die ihrerseits eine nach vorn oben ansteigende Lage hat. Je zwei benachbarte, in zueinander entgegengesetzter Drehrichtung angetriebene Mähkreisel 50 stellen ein Mähkreiselpaar 60 dar, dessen Einzelkreisel in der durch Pfeile in Fig. 4 angedeuteten Drehrichtung umlaufen. Die Messer 56 des einen Kreisels sind zu denen des jeweils benachbarten Kreisels zweckmäßig um 90 versetzt.
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Der Antrieb der Mähkreisel wird von einer auf der Ausgangswelle 66 sitzenden Riemenscheibe 61 abgenommen. Dieser Riementrieb ist über eine Riemenscheibe 69 (Pig. 3) geführt, von deren Welle ein Kegelradgetriebe 70 antreibbar ist, das in einem am Ende des Rahmens 40 angebrachten Gehäuse angeordnet ist und dessen lotrechte Welle 72 ein in diesem kastenförmigen Gehäuse 40 angeordnetes Getrieberad 73 trägt. Dieses Getrieberad steht in Eingriff mit einem Getrieberad 74; dieses treibt das Rad 75 an, letzteres ein Rad 76, dieses ein Rad 78, und so setzt sieh der Antrieb über die Getrieberäder 79, 80, 81, 82, 83, 84 bis zu dem auf der Antriebswelle des entferntesten Mähkreisel befestigten Getrieberad fort. Die auf den Wellen 48 befestigten Getrieberäder 76, 79, 82, 85 laufen dann jeweils in zueinander entgegengesetzter Drehrichtung um. Beim Arbeiten auf dem Feld wird das Halmgut in den in jedem Kreiselpaar 60 zwischen den Einzelkreiseln 50 vorhandenen Durchlaufschlitz 90 gedrängt und unmittelbar nach dem Schnitt auf der Oberfläche 91 der gewölbten Haube 55 nach rückwärts abgelegt.
Das Abführen des geschnittenen Gutes wird unterstützt durch die oberhalb der Mähkreisel angeordnete Haspel 25· Diese besteht aus einer Mehrzahl von Stangen 94 mit daran §ngeklemmten oder sonstwie befestigten Zinken 93· Durch mit einer Nockenscheibe 96 in Verbindung stehende und hierdurch gesteuerte Kurbeln 95 werden die Stangen während des Umlaufes so verdreht, daß die Zinkenspitzen die in Pig. 2 strichpunktiert angedeutete Bahn 97 durchlaufen. Diese Bahn ist so ausgelegt, daß die Zinkenspitzen dicht über der Oberfläche 91 der Hauben 55 rückseitig der Antriebswellen 48 entlangstreichen, das dort bereits geschnittene Gut von den Hauben wegschieben und es, während sie sich unter Bildung einer Tasche 100 dem rückwärtigen !Deil 36 des Mähtisches dicht nähern und auch daran entlangstreichen, zusammendrücken und dadurch das Gut unmittelbar dem zwischen den Aufbereitungswalzen 5, 6 vorhandenen Durchlauf Benutz 99 zuleiten. In dieser Tasche
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können Sand und Steine ausgeschieden werden. Zugleich verhindern die Zinken ein Herumwirbeln des Gutes mit den Kreiseln.
Vor der Haspel ist eine allgemein mit 110 bezeichnete, in Draufsicht U-förmig gebogene Abweisstange angebracht. Diese besteht aus einem quer zur Fahrtrichtung angeordneten vorderen Teil 111, der beidseitig in nach hinten abgewinkelte Arme 112 und 113 ausläuft, welche die Seitenteile des Rahmens 4 flankieren und an diesem durch koaxial lie-.:. gende, nur angedeutete Zapfen 115» 116 zur lotrechten Verstellung angelenkt sind. An den Armen 112, 113 sind Klammern 117 und 118 vorgesehen, über welche die Lage der Abweisstange sowohl in der eingestellten Höhe als auch in ihrem nach vorn reichenden Abstand von der Haspel festgelegt werden kann. Die Klammern sind mittels Bolzen 119 und 120 mit den Seitenflächen 30 und 27 lösbar verbunden.
linksseitig von den beschriebenen Arbeitsteilen ist die Maschine mit einem Rahmenteil 120 versehen, der eine Deichsel 121 trägt, über welche in bekannter, hier nicht näher erläuterter Weise, der Anschluß zu einem Schlepper ■ vorgenommen werden kann. Bei der Fahrt über das Feld drückt die Abweisstange 110 die Spitzen der Halme nach vorn. Die Jeweils vorn befindlichen Zinken leiten die Halme den Mähkreiseln zu, die, wie zuvor erwähnt, eine Neigungslage zwischen 5 und 20° haben. Die von den Messern geschnittenen Halme werden durch die Kreiselbewegung nach hinten geschleudert und von den Zinken längs des rückwärtigen Teils des Mähtisches bis zu den Aufbereitungswalzen geführt, die es erfassen und es nach dem Durchlaufen in einer nach hinten aufwärts gerichteten Bahn gegen die Unterseite eines Prallbleches 125 werfen, zu den, wie in Fig. 1 angedeutet, nach hinten aufeinanderzulauf ende Seitenbleche 126, 127 angeordnet sind, welche das geschnittene Gut zwischen den angedeuteten Hinterrädern 128, 129 der Maschine in einem Schwaden ablegen.
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In der beschriebenen Ausführung wirken die Mähkreisel nicht nur als Schneidwerk, sondern wirken, verstärkt durch die Umlaufbewegung der Haspel mit der beschriebenen Auslegung der Zinkenkreisbahn, zugleich als fördermittel, um das geschnittene Grut in Verbindung mit einem entsprechend angeordneten Mähtisch nach rückwärts und aufwärts bis zu den Aufbereitungswalzen zu leiten; zugleich schließen sie mit Sicherheit aus, daß Seile des Halmgutes nach dem Schnitt an den Mähkreiseln haften ^bleiben und herumgewirbelt oder gar nach vorn abgelegt werden.

Claims (1)

  1. - ίο -
    Pate η tans prüche
    1. Halmgutaufbereitungsmaschine, die aus wenigstens einem Paar zusammenwirkender, zueinander gegenläufig umlaufender Mähkreisel und einem nachgeschalteten Quetschbzw. Knickwalzenpaar besteht, dem das geschnittene Gut über einen Mähtisch zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer gewölbten Haube (55) versehenen Mähkreisel (50) in einem nach vorn unten geneigten, sich bis wenigstens angenähert vor das Kniekwalzenpaar (5, 6) erstreckenden Mähtisch (35) derart drehbar gelagert sind, daß die an den Hauben angebrächten, sich nach vorn erstreckenden Messer (56) bis vor den vorderen Rand des Mähtisehes reichen, und daß eine von einer waagerechten Welle (26) getragene umlaufbare Haspel (25) derart oberhalb der Mähkreisel angeordnet ist, daß ihre abstehenden Zinken (93) die Hauben (55) und den rückwärtigen leil (36) des Mähtisehes überstreichen·
    k, 2ο Halmgutaufbereitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiclraet, daß die an verdrehbaren Stangen (94) befestigten Haspelzinken (92) derait verschwenkbar sind, daß sie in etwa lotrechter Lage die Hauben (55) überstrelohen und im Bereich des Kniekwalzenpaares eine zur oberen Knickwalze (6) angenähert tangentialβ Lage einnehmen.
    3« Halmgutaufbereitungjnnas chine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn (97) der Zinkenspitzen äeii rückwärtig der Antriebswellen (4S)- der Mähkreisel liegende» feil der Hauben (55) tangential überstreicht·
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    4· Halmgutaufbereitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mähkreisel (55) von Antriebswellen (48) getragen sind, die mit ihren Antriebsrädern in einem unterhalb des vorderen Teils (37) des Mähtisches befestigten, sich quer erstreckenden, U-förmig gestalteten Rahmen (40) angeordnet sind.
    ο Halmgutaufbereitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand (42) und die Rückwand (45) des Rahmens (40) eine nach oben hin divergierende Lage zueinander haben.
    6. Halmgutauf bere itungsmas chine nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige, zum Eintrittsschlitz (99)des Knickwalzenpaares (5» 6) ausgerichtete Teil (36) des'·Mähtisches (35) mit dessen zum Erdboden zwischen 5 und 20° geneigtem vorderem Teil (37) ainen stumpfen Winkel bildet, wobei der Eintrittsschlitz (99) durch Anordnung der oberen Walze (6) vor der unteren Walze (5) sich in einer nach vorn abfallenden Ebene befindet.
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DE19712118912 1970-04-23 1971-04-19 Halmgutaufbereitungsmaschine, die aus wenigstens einem Paar zusammenwirkender Mähkreisel und einem nachgeschalteten Quetsch- bzw. Knickwalzenpaar besteht Pending DE2118912A1 (de)

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