DE32631C - Pferderechen - Google Patents

Pferderechen

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DE32631C
DE32631C DE188432631D DE32631DD DE32631C DE 32631 C DE32631 C DE 32631C DE 188432631 D DE188432631 D DE 188432631D DE 32631D D DE32631D D DE 32631DD DE 32631 C DE32631 C DE 32631C
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Germany
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pawls
shaft
lever
ratchet wheels
axis
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Expired
Application number
DE188432631D
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English (en)
Original Assignee
Sil. R. NYE in Chicopee Falls im Staate Massachusetts, V. St. A
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D76/00Haymakers with tines that are stationary with respect to the machine during operation but that may be liftable for dumping
    • A01D76/006Hay-sweeps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLIGHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4S: Landwirtschaftliche Geräthe.
SHERMAN RUGGLES NYE in CHICOPEE FALLS : (Massachusetts, V. S. A.).
Pferderechen.
Patentirt im Deutschen Reiche vpiii 17. December 1884 ab.
Die Erfindung bezieht sieh: auf Neuerungen an solchen Pferderechen, bei denen die Fahrräder mit Sperrrädern versehen sind, in welche, wenn das zusammengeharkte Gras oder Getreide abgeworfen werden soll, Sperrklinken eingreifen, welche auf der Achse des Rechens sitzen. Speciell betreffen die Neuerungen verbesserte Vorrichtungen, durch welche diese Sperrklinken selbstthätig in und aufser Eingriff mit den Sperrrädern gebracht werden.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Draufsicht des Rechens, Fig. 2 ein Schnitt über x-x, Fig. 3 ein Schnitt über 'y-y, Fig. 1, bei harkender Maschine, Fig. 4 ein Schnitt über x-x, Fig. 5 ein Schnitt über %-%, Fig. 1, bei abwerfender Stellung, und Fig. 6 und 7 sind Schnitte über x-x bezw. y-y, Fig.-1, welche ebenfalls die Anordnung der Theile bei harkender Lage und die oscillirende Welle so gedreht zeigen, dafs die Sperrklinken mit den Sperrrädern in Eingriff treten können.
Auf der Achse α sitzt an jeder Seite ein Joch //, an denen die Sperrklinken d d bei e drehbar aufgehängt sind, so dafs' sie mit den Sperrrädern cc in Eingriff treten können, die fest auf der Achse aufgekeilt sind. In den Tragjocheny ist ferner die. oscillirende Welle g gelagert, deren Daumen h h sich gegen die Arme d1 der Sperrklinken d anlegen. Wird die Welle g gedreht und ihre Daumen h dadurch wie in Fig. 6 und 7 gehoben, so können die Sperrklinken d in Eingriff mit den Sperrrädern fallen, während bei Drehung von g in umgekehrter Richtung, wie in Fig. 2 ■ und 3 gezeigt, die Klinken infolge des von den Daumen auf ihre Arme d' ausgeübten Druckes hochgehoben und aufser Eingriff mit den Sperrzähnen von c gehalten werden.
In der Mitte der oscillirenden Welle g sitzt ein nach oben gerichteter Hebel i und ein nach unten gerichteter Hebel j, die beide an der Welle fest angebracht sind. Zwischen einem mittleren Träger der Welle g und dem Hebeiy ist eine Druckfeder / eingesetzt, welche den Hebel von der Achse α abdrückt und so für gewöhnlich die oscillirende Welle in der in Fig. 2 und 3 gezeigten Lage hält, wobei deren" Daumen h die Klinken d von den Sperrrädern c wegdrücken. Auf der Deichsel ist die Querplatte η aufgeschraubt, auf welcher der Fufstritt in drehbar angeordnet ist, der durch die Zugstange 0 mit dem nach oben gerichteten Hebel i der oscillirenden Welle verbunden ist; die Zugstange 0 ist dabei mit einem Längsschlitz ρ zur Aufnahme des durch das Ende des Hebels i hindurchgesteckten Bolzens^ versehen, der sich bei der in Fig. 2 und 3 gezeigten Stellung der Achse α gegen das hintere Ende des Schlitzes ρ anlegt.
Soll das zusammengeharkte Getreide abgeworfen werden, so tritt der Kutscher den Fufstritt nieder und bringt dadurch mittelst der Zugstange ο und des Hebels i die Welle g aus der Lage Fig. 2 und 3 in die Lage Fig. 6 und 7, so dafs also die Sperrklinken d mit den Sperrrädern in Eingriff treten können. Infolge dieses Eingriffes wird die Achse a mit den Rädern gedreht, bis die Harkenarme das
Getreide hoch genug emporgehoben haben, ■worauf dann der Hebel i der Welle g gegen einen hinter der Querplatte η vorstehenden Arm i1 anschlägt; hierdurch wird die Welle genügend weit gedreht,- um die. Klinken d aus den Sperrrädern c auszulösen, und die Feder 7 dreht nun die Welle in derselben Richtung noch etwas weiter, bis die Sperrklinken in ihre in Fig. 4 gezeigte unthätige Position geworfen sind. Die Achse α dreht sich selbstredend wieder zurück, sobald die Sperrklinken aufser Eingriff mit den Sperrrädern getreten sind.
Der durch die Erfindung im Vergleich moden bisherigen Einrichtungen (beispielsweise mit dem Pferderechen in des Erfinders amerikanischem Patente No. 217897/79) erzielte neue technische Effect besteht einestheils darin, dafs die Welle g, mit ihren Daumen h h ein gutes Stück von den Drehpunkten der Sperrklinken d entfernt, auf diese einwirkt und deshalb weit weniger Kraft als bisher erforderlich wird, um die Vorrichtung in Betrieb zu setzen, so dafs letztere also auch nicht mehr wie früher in Unordnung gerathen kann und die durch die Reparaturen bedingten Zeitverluste gänzlich vermieden werden; anderenfalls aber darin, dafs durch die Construction der Zugstange ο mit dem Schlitze ρ eine von der Zugstange unabhängige Bewegung des Hebels i bei Drehung der Achse α erzielt wird, indem der Bolzen q im Schlitze ρ gleitet und die Zugstange keine Längsbewegung ausführen kann. Letztere kann also auch nicht in Bewegung gesetzt werden, um die Sperrklinken mit den Sperrrädern wieder in Eingriff zu bringen, ehe der Rechen nicht in seine harkende Lage zurückgekehrt ist, so dafs also der Kutscher Zeit genug hat, seinen Fufs vom Fufstritte abzuheben. Wäre dagegen die Verbindung zwischen dem Tritte und dem oscillirenden Hebel i eine constant wirkende, so würde der Fufs vom Tritte abgehoben werden müssen, ehe die Sperrklinken durch die Vorwa'rtsdrehung der Achse α aus den Sperrrädern ausgehoben sind, da sonst der auf dem Fufstritte lastende Druck die Sperrklinken wieder in Eingriff werfen würde.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Verbindung der an den Fahrrädern befestigten Sperrräder (c) mit den auf der Rechenachse drehbar sitzenden und mit Hebelarmen (dl) versehenen automatischen Sperrklinken (dj und der oscillirenden Welle (g), welche mit Daumen (h) versehen ist, die auf die Hebelarme einwirken und die Sperrklinken aufser Eingriff mit den Sperrrädern heben.
  2. 2. In Verbindung mit dem unter 1. genannten Mechanismus die Anordnung einer Feder (I), durch welche die oscillirende Welle (g) für gewöhnlich in solcher Lage gehalten wird, dafs die Sperrklinken (d) von den Sperrrädern (c) getrennt sind, sowie eines an der oscillirenden Welle angebrachten Hebels (ij und eines am Gestell des Rechens sitzenden Arms (ilj, gegen welchen der Hebel (i) anschlägt, wenn die Achse behufs Abwerfens der zusammengeharkten Masse gedreht wird, wodurch die oscillirende Welle in Drehung versetzt und der Eingriff der Sperrklinken mit den Sperrrädern aufgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE188432631D 1884-12-17 1884-12-17 Pferderechen Expired DE32631C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE32631T 1884-12-17

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DE32631C true DE32631C (de) 1885-08-28

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ID=34427832

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