DE16310C - Kartoffellegemaschine - Google Patents

Kartoffellegemaschine

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Publication number
DE16310C
DE16310C DE188116310D DE16310DD DE16310C DE 16310 C DE16310 C DE 16310C DE 188116310 D DE188116310 D DE 188116310D DE 16310D D DE16310D D DE 16310DD DE 16310 C DE16310 C DE 16310C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
potatoes
roller
furrow
planted
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Expired
Application number
DE188116310D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. BROCKSCH & R. KAYSER in Alt-Damm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by H. BROCKSCH & R. KAYSER in Alt-Damm filed Critical H. BROCKSCH & R. KAYSER in Alt-Damm
Application granted granted Critical
Publication of DE16310C publication Critical patent/DE16310C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/02Potato planters with conveyor belts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Kartoffellegemaschine.
Die unter No. 11433 patentirte Kartoffellegemaschine haben die Erfinder in nachstehend dargestellter Weise abgeändert.
Es zeigt:
Fig. ι die Ansicht und den theilweisen Längsschnitt der Maschine nach der Schnittlinie L-My
Fig. 2 die Hinteransicht und den Querschnitt durch den Rumpf A mit der Abwehrwalze k;
Fig. 3 den Grundrifs des Untergestells nach abgehobenem Rumpf A;
Fig. 4 die Ausrückvorrichtung am hinteren Theil der Maschine;
Fig. 5 und 6 Längsschnitt und Grundriis eines wesentlichen Details der Maschine und zwar in doppeltem Mafsstab.
Indem hinsichtlich der Hauptfunctionen der Maschine auf die Patentschrift No. 11433 Bezug genommen wird, sollen in nachstehendem nur diejenigen Details/ welche neu hinzugekommen bezw. verändert worden sind, beschrieben werden.
i. Im Innern des Rumpfes A ist die cannellirte Abwehrwalze k angebracht, Fig. 1 und 2, durch deren Rotation die über dem angefüllten Pfianzapparat c c liegenden Kartoffeln unbeschädigt zurückgeschoben werden. Die Walze k ist auf der Welle i festgekeilt, welche aufserhalb des Rumpfes das kleine Zahnrad h trägt, Aus Fig. 4 ist ersichtlich, wie durch die Stirnräder f und d unter Mitwirkung des Zwischenrädchens g das Zahnrad h mit i und k in Rotation versetzt wird.
2. Für jeden Pflanzapparat sind drei Pflugschare w xy angeordnet, welche, wie Fig. 2 und 3 zeigen, in einer zur Mittelaxe der Maschine schrägen Richtung neben einander arbeiten.
Die zu pflanzenden Kartoffeln werden nun, nachdem sie die Kästen c und den halbkreisförmigen Blechmantel R verlassen haben, durch den sich seitlich öffnenden Trichter Q nach der mittelsten Furche hinter die Pflugschar χ geworfen. Statt der früher angewendeten Streichvorrichtung mit zwei einen Winkel bildenden Brettstücken -verrichtet jetzt das hinterste Pflugschar y das Zuschütten der von χ gezogenen Furche, während die vorderste Pflugschar w als Vorarbeiter für die demnächst zu bepflanzende Furche dient.
3. Um den Apparat aufser Thätigkeit zu setzen, ist folgender Hebelmechanismus angewendet:
Der Ausrückhebel r ist mit der Axe /, die durch die hohle Welle B durchgeht, ferner mit den beiden lose um die Hinteraxe 0 schwingenden Hebeln s s mit dem vorderen Hebel t und dem hinteren, an geeigneter Stelle keilförmig gestalteten Bogenstück / starr verbunden. Der Winkel 0 p r, Fig. 4, bleibt also unveränderlich.
Wird nun der Winkeldaumen P an den Ausrückhebel r gedrückt, so wird die Zug-
Stange W mit ihrem unteren Ende aus der Nuth des Bügels N gehoben, der an dem Gestell D befestigt ist. Die kleine Spiralfeder, welche W umfafst, wird dabei gespannt und der Ausrückhebel r sammt den daran befestigten Theilen ist nun beweglich.
Dreht man jetzt den Hebel r nach unten, läfst ihn also um die Hinterradaxe ο schwingen, so wird sich das Hintergestell D sammt den Pflugscharen in die Höhe heben, und zwar so lange, bis das Ende der Stange W in die unterste Nuth des Bügels N eingefallen ist.
Um nun aber das ganze Gestell D horizontal und gleichmäfsig hoch zu bewegen, ist am Vordergestell eine Kettenscheibe m angebracht, deren Zapfen durch eine Stütze mit D fest verbunden ist. Von dem Hebel t aus führt die Kette η unter der Rolle m hinweg nach dem Haken u, der am oberen Ende des Ständers ν drehbar befestigt ist. Das Gestell D läfst sich an dem Ständer ν in die Höhe schieben und wird in seiner tiefsten Stellung durch den Bund ν l gestützt. Es ist nun aus Fig. ι, 3 und 4 leicht ersichtlich, dafs, wenn der Hebel t um die Axe ο (nach rechts in Bezug auf Fig. 1) gedreht wird, derselbe die Kette η nach sich zieht und dadurch die Kettenrolle m sammt dem Vordergestell D anhebt.
Durch Umlegen des Ausrückhebels r werden also die drei Pflugschare gleichmäfsig aus dem Acker gehoben.
4. Dieselbe einfache Bewegung des Hebels r dient gleichzeitig dazu, die Kuppelung K auf der Welle B auszurücken und damit den Zahnradbetrieb für den Pflanzapparat aufser Thätigkeit zu setzen. Hierfür ist das vorerwähnte Bogenstück / am Hebel r angebracht.
Bei der Aufwärtsbewegung des Gestells wird nämlich der Knaggen Z der auf D schiebbar gelagerten Schubstange T die Keilfläche des Bogenstücks / passiren und die Schubstange T wird (in Bezug auf Fig. 2) eine Verschiebung nach links erleiden.
Durch den zweiarmigen Hebel H, Fig. 3, wird diese Verschiebung auf die Zahnkuppelung K übertragen, welche von dem linksseitigen Ende von H gabelförmig umfafst wird. Gleichzeitig wird dabei die hinter K gelegene und gegen die Nabe der achteckigen Scheibe bl gedrückte Spiralfeder gespannt, so dafs dieselbe bei der entgegengesetzten Bewegung von ;- die Zahnkuppelung wieder einrückt. Wenn K ausgerückt ist, dreht sich das Stirnrad d lose auf der Welle B und' die Scheiben h b1 mit der Legekette c c sind dann in Stillstand versetzt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: In Verbindung mit dem durch Patent No. 11433 geschützten Kartoffellegeapparat:
1. Die im Innern des Rumpfes A angebrachte cannelirte Abwehrwalze k, durch deren Rotation die über dem angefüllten Pflanzapparat liegenden Kartoffeln unbeschädigt zurückgeschoben werden.
2. Die Anordnung der drei Pflugschare w χ y, von denen das mittelste die Furche zur Aufnahme der Saatkartoffeln zieht, das hinterste das Zuschütten der gepflanzten Kartoffeln besorgt und das vorderste als Vorarbeiter für die demnächst zu bepflanzende Furche dient.
3. Die Ausrückvorrichtung für die Pflugschare, welche aus dem Hebel r auf der Welle p, den Hebeln s s, dem mit zwei Nu then versehenen Bügel N, dem Hebel / mit der Kette η und der vorderen Kettenrolle ot besteht.
4. Die Ausrückvorrichtung für den Pflanzapparat, welche aus dem Hebel r mit dem keilförmig gestalteten Bogenstück /, der Schubstange T mit dem Knaggen Z und dem zweiarmigen Hebel H mit der Zahnkuppelung K besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE188116310D 1880-04-04 1881-03-29 Kartoffellegemaschine Expired DE16310C (de)

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DE11433T 1880-04-04
DE16310T 1881-03-29

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DE16310C true DE16310C (de) 1881-12-10

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