DE613644C - Kehrpflug mit an einer Tragstange einander gegenueberliegend befestigten Vorscharen - Google Patents

Kehrpflug mit an einer Tragstange einander gegenueberliegend befestigten Vorscharen

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DE613644C
DE613644C DEF73308D DEF0073308D DE613644C DE 613644 C DE613644 C DE 613644C DE F73308 D DEF73308 D DE F73308D DE F0073308 D DEF0073308 D DE F0073308D DE 613644 C DE613644 C DE 613644C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/16Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
    • A01B3/18Turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Bei Kehrpflügen ist es bekannt, den Vorscharträger ebenfalls schwenkbar anzuordnen. Bei der einen Art ist das Vorschar mit der Umstellvorrichtung des Hauptschares gekuppelt oder so ausgebildet, daß es nur in Verbindung mit dem dazugehörigen Spezialpflug verwendbar ist. Bei einer anderen bekannten Ausführungsform wird als Vorschar ein Doppelschar verwendet, dessen Schwenklager jedoch so tief unter dem Grindel liegt, daß dieses beim Pflügen im Erdboden geht und demzufolge stark dem Verschleiß unterworfen ist. Endlich sind Einrichtungen mit einem senkrecht stehenden, um die Mittel-'
ig achse schwenkbaren Vorschartrager bekannt. Bei diesen Vorrichtungen ist das Schwenklager jedoch über dem Grindel angeordnet. Dadurch ist die Entfernung· vom Schwenklager bis zum Erdboden sehr groß, so daß lange Scharträgerarme erforderlich sind und das nach oben stehende Schar so hoch liegt, daß es den Blick in der Furchenrichtung behindert. Außerdem wird der Schwerpunkt des ganzen Pfluges ungünstig nach oben verlagert.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorscharanordnung der zuletzt genannten Art, bei der erfindungsgemäß zur Vermeidung langer S char träger arme und der dadurch be-' dingten Nachteile das Schwenklager unterhalb des Grindels angeordnet ist. Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet die zweckmäßige Ausgestaltung der Umstellvorrichtung für das Vor schar bzw. den Vorschartrager.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt die
Abb. ι eine schaubildliche Darstellung des Kehrpfluges,
Abb. 2 eine schaubildliche Ansicht der Vorscharanordnung in vergrößertem Maßstabe und
Abb. 3 eine schematische Darstellung des Umstellvorganges des S char trägers in drei Stellungen, wobei die Ursprungsstellung mit ausgezogenen, die Mittelstellung mit gestrichelten und die Endstellung mit punktierten Linien dargestellt ist.
Zwischen den beiden Lagern α und b, die unterhalb des PfLugbalkens angebracht sind, ist mittels einer Achse, die durch den Bolzen c fest mit dem Scharträger d verbunden ist, dieser derart schwenkbar gelagert, daß er in senkrechter Stellung einmal rechts und einmal links vom Grindel e steht, wobei die Schare abwechselnd unten sind. Oberhalb des Grindels e ist die Kurbel / in den beiden Lagern g und h, die durch eine Schiene i fest verbunden sind, in axialer Richtung verschiebbar gelagert. Am Ende der Kurbelachse ist eine Q-förmige Klaue / angebracht, die den Scharträger d in seinen senkrechten Stellungen festhält, beim Vorstoßen der Kurbel aber freigibt. Nach dem Schwenken des Scharträgers d und dem Zurückziehen der
Kurbel f hält die andere Seite der Klaue j den Scharträger wieder in der neuen Stellung fest. Zwischen den Kurbellagern g und h ist auf die Kurbelachse eine Hülse k geschoben, durch deren Schlitz I ein Zapfen m, der in der Kurbelachse sitzt, nach außen tritt. Es ist somit zwischen der Kurbelachse und der Hülse k eine Drehungsgemeinschaft hergestellt, auf die das Vorstoßen oder Zurückziehen der Kurbel f ohne Einfluß ist, da der Zapfen m in dem Schlitz Z gleiten kann. Die Hülse k geht am vorderen Ende in den Hebelarm η über, während die Scharträgerachse am hinteren Teil den Hebelarm ο trägt. Die Enden der beiden Hebel?! und ο sind durch den Lenker/* verbunden.
Scharträger und Umstellvorrichtung sind in folgender Weise am Grindel e befestigt: Die beiden Lager α und b sind nach oben zu ■ Laschen ausgebildet, während das Lager h nach unten eine Lasche trägt. Das vierte Befestigungsglied ist die Lasche q. Diese vier Laschen werden mittels der vier Schrauben r paarweise gegen den zwischen den Laschen hindurchgeführten Grindel e gepreßt, so daß die ganze Vorrichtung am Pflugbalken e festgehalten wird.
Der Vorgang beim Umstellen des Scharträgers d ist folgender: Die Kurbel f wird in axialer Richtung nach vorn gestoßen. Dabei gibt die U-förmige Klaue/ den Scharträger d frei. Bei der nunmehr erfolgenden Rechtsbzw. Linksdrehung der Kurbel f nimmt der : beim Vorstoß der Kurbel f im Schlitz I mit | nach, vorn geglittene Zapfen m die Hülse k mit. Diese Bewegung wird durch den Hebel η und den Lenker p auf den Hebel 0 übertragen. Der Hebel 0 schwenkt den Scharträger, da dieser durch den Bolzen c fest mit ihm verbunden ist, um seine Achse derart, daß das untere Ende nach oben kommt und der Scharträger d wieder senkrecht auf der anderen Seite des Pflugbalkens e steht. Beim Zurückziehen der Kurbel / wird der Scharträger d durch die U~f örmige Klaue j in seiner neuen Stellung verriegelt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Kehrpflug mit an einer am Grindel schwenkbar gelagerten und in der jeweiligen Arbeitsstellung verriegelbaren Tragstange einander gegenüberliegend befestigten Vorscharen, dadurch gekennzeichnet, daß das^ Schwenklager (a, b) der Tragstange (d) unterhalb des Grindels (0) angeordnet ist.
2. Kehrpflug nach Anspruch 1 mit mittels Handkurbel und am Vorscharträger angreifenden Gestänges bewirkter Umstellung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (f) gegenüber einer mit dem Umstellgestänge (n,_ p, 0) verbundene Hülse (k) unverdrehbar, aber zwecks Verriegelung der Tragstange (d) axial verschiebbar gelagert und am einen Ende mit einer die Tragstange (d) umfassenden -; U-förmigen Klaue (/) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF73308D 1932-04-30 1932-04-30 Kehrpflug mit an einer Tragstange einander gegenueberliegend befestigten Vorscharen Expired DE613644C (de)

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DE613644C true DE613644C (de) 1935-05-23

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DE (1) DE613644C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3196955A (en) * 1963-02-18 1965-07-27 Jr Claude B Ogle Roll-over mechanism

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