DE74354C - Doppelglocke für Fahrräder - Google Patents
Doppelglocke für FahrräderInfo
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- DE74354C DE74354C DENDAT74354D DE74354DA DE74354C DE 74354 C DE74354 C DE 74354C DE NDAT74354 D DENDAT74354 D DE NDAT74354D DE 74354D A DE74354D A DE 74354DA DE 74354 C DE74354 C DE 74354C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K1/00—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
- G10K1/06—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
- G10K1/07—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube mechanically operated; Hand bells; Bells for animals
- G10K1/072—Operating or striking mechanisms therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
ICLASSE 74: Signalwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1892 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Doppelglocke für Fahrräder, welche derart
wirkt, dafs durch Bewegen eines einzigen Handgriffes erst die eine Glocke und sodann
die andere Glocke ertönt.
Die Doppelglocke ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch dieselbe in Richtung der Schnittlinie B-B, Fig. 3,
Fig. 2 eine Vorderansicht derselben von Fig. ι nach abgenommener Glocke,
Fig. 3 einen waagrechten Schnitt in Richtung der Schnittlinie A-A und
Fig. 4 eine Ansicht des Mechanismus nach Fig. ι in anderer Stellung der zusammenarbeitenden
Hebel.
Die Glocke hat folgende Einrichtung:
An dem gabelförmigen Ständer α sind die beiden Glocken b und r centrisch und entsprechend
über einander derart befestigt, dafs die äufsere Glocke c diejenige b überdeckt.
Der Ständer α wird mittelst Winkelklaue d und Hakenschraube e in geeigneter Weise an
dem Fahrrad gestell f befestigt. Die Hakenschraube e wird mittelst einer Mutter h angezogen,
welche einen verbreiterten runden Fufs h1 hat, der in die Nuth g eingreift und so gegen
Ausfallen beim Losschrauben gehalten ist. i ist der Klöppel für die innere Glocke, k derjenige
für die äufsere.
Letzterer sitzt an einem um Zapfen / im Ständerarm α1 drehbaren Hebel m, welcher
mit Griff η versehen ist und durch eine Feder 0 in der in Fig. 1 dargestellten Lage gespannt
erhalten wird. Der Hebel m trägt an seiner Vorderseite eine aufgebogene Zunge p, welche
in folgender Weise zum Bewegen des Klöppels ΐ für die innere Glocke dient: Der Hebel q des
inneren Klöppels i ist um einen Bolzen r am linken Ständerarm α2 drehbar und trägt an
seinem Hinterende q1 zwei seitliche Knaggen s,
zwischen denen der Schuh t zu spielen vermag. Durch eine Feder u wird der Klöppelarm q in der in Fig. 1 dargestellten Lage gehalten,
ebenso durch eine Feder oder einen Schuh t auf den Hebel q gedrückt. Der
Schuh t besitzt eine hintere Verlängerung t\ welche über das abgebogene Ende ρ des
Hebels m greift, jedoch zurückfedert, wenn das Ende ρ beim Ingangsetzen der Glocke c
über i1 getreten ist und Handgriff η freigegeben
wird.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Wird durch Druck auf den Handgriff η der Hebel m nach abwärts gedrückt, so legt sich das aufgebogene Ende ρ unter das hintere Ende i1 des Schuhes t. Da nun der Schuh t mittelst Knaggen s mit dem Hebel q verbunden ist, so wird letzterer dadurch an seinem hinteren Ende gehoben, so dafs sich der Klöppel i senkt. Dies dauert so lange fort, bis das aufgebogene Ende ρ des Hebels m das Schuhende i1 freigiebt (Fig. 4) und Schuhende t\ durch Feder bewegt, wieder nach abwärts fallen kann. Jetzt schnellt der Klöppel i (infolge Anschlages des Klöppelarmes q1 an den Arm α2 des Gabelgestelles a) an die innere Glocke b an und läfst letztere ertönen. Ist Arm m durch Auflegen des Fingers auf den Handgriff η noch etwas weiter gesenkt und sodann freigegeben worden, so schnellt der Klöppel k gegen die äufsere Glocke c und
Wird durch Druck auf den Handgriff η der Hebel m nach abwärts gedrückt, so legt sich das aufgebogene Ende ρ unter das hintere Ende i1 des Schuhes t. Da nun der Schuh t mittelst Knaggen s mit dem Hebel q verbunden ist, so wird letzterer dadurch an seinem hinteren Ende gehoben, so dafs sich der Klöppel i senkt. Dies dauert so lange fort, bis das aufgebogene Ende ρ des Hebels m das Schuhende i1 freigiebt (Fig. 4) und Schuhende t\ durch Feder bewegt, wieder nach abwärts fallen kann. Jetzt schnellt der Klöppel i (infolge Anschlages des Klöppelarmes q1 an den Arm α2 des Gabelgestelles a) an die innere Glocke b an und läfst letztere ertönen. Ist Arm m durch Auflegen des Fingers auf den Handgriff η noch etwas weiter gesenkt und sodann freigegeben worden, so schnellt der Klöppel k gegen die äufsere Glocke c und
schlägt diese an. Der emporschnellende Hebel m läfst sein vorderes Ende ρ nach abwärts
gehen; letzteres streift hierbei über das Schuhende tl des Schuhes t und geht an demselben
vorbei, da der Schuh t unter Spannen der Feder ν sieh um Zapfen sl in den Knaggen s
drehen kann.
Ist ρ an Schuh t vorbeigegangen, so schnellt der Schuh t dem Druck der Feder ν entsprechend
wieder zurück.
Auf solche Weise wird durch Bewegen eines Handgriffes η mittelst Doppelhebels m q eine
Doppelglocke betrieben.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Doppelglocke für Fahrräder, welche dadurch von einem einzigen Hebel (m) in Thätigkeit gesetzt wird, dafs das vordere abgebogene Ende (p) desselben zunächst durch Vermittelung des Schuhes (t t1) den Hebel (q) des Klöppels (i), der eine Glocke (b) in Thätigkeit setzt, hierauf den Hebel (q qlj so freigiebt, dafs derselbe den Klöppel (i) gegen seine Glocke schlagen läfst, während der Hebel (m) nach Freigabe zurückschnellt und durch den an ihm befestigten Klöppel (k) die zweite Glocke zum Ertönen bringt.
- 2. Bei der unter ι. gekennzeichneten Doppelglocke die Anordnung des Schuhes (ttl) drehbar am hinteren Ende (q 1J des einen vom Hebel (m) in Thätigkeit gesetzten Klöppelhebels (q), sowie die Anordnung der Feder (ν) zum Aufdrücken des Schuhes (tt1) auf den Klöppelhebel (q), so dafs letzterer durch den Hebel fm) gehoben werden kann, jedoch in seiner Lage unbeeinflufst bleibt, wenn der über Schuh (ttl) getretene Hebel (m) über den Schuh nach abwärts geht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE74354C true DE74354C (de) |
Family
ID=347406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT74354D Expired - Lifetime DE74354C (de) | Doppelglocke für Fahrräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE74354C (de) |
-
0
- DE DENDAT74354D patent/DE74354C/de not_active Expired - Lifetime
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