DE76091C - Anziehvorrichtung an Wagen zum Schonen der Zugthiere - Google Patents

Anziehvorrichtung an Wagen zum Schonen der Zugthiere

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DE76091C
DE76091C DENDAT76091D DE76091DA DE76091C DE 76091 C DE76091 C DE 76091C DE NDAT76091 D DENDAT76091 D DE NDAT76091D DE 76091D A DE76091D A DE 76091DA DE 76091 C DE76091 C DE 76091C
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DENDAT76091D
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P- D- VÖLKER in Köln a. Rh., Fleischmengergasse 23
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C5/00Draught assemblies
    • B62C5/005Starting aids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Patent Nr. 67374 wirkt die an einem Haken g befestigte Anziehkette χ mittelst der Druckfeder b auf den Stift c und drückt diesen Stift in das lose im Gehäuse α sitzende und auf der Wagenachse f befestigte Sperrrad e. Ferner werden bei dieser Vorrichtung aufser der Kette χ auch noch zwei Zugketten γ- und eine Zugplatte k verwendet.
Bei der vorliegenden Erfindung hingegen wird nur eine Anzieh- bezw. Zugkette oder -Seil χ und statt der Druckfeder b ein Winkelhebel ρ verwendet.
Die Erfindung ist in beiliegender Zeichnung durch Fig. 1 in Seitenansicht und Fig. 2 in Oberansicht aufser Eingriff und durch Fig. 6 in Eingriff dargestellt.
Fig. 3 zeigt die Oberansicht des Zughakens nebst Ausrückvorrichtung;
Fig. 4 zeigt einen Schnitt der letzteren nach y-y in Fig. 1, während Fig. 5 eine Seitenansicht des angezogenen Zughakens veranschaulicht.
In dem offenen Gehäuse α liegt in den beiden Führungen d d1 der Stift c, an dessen einem Ende der eine Arm des Winkelhebels ρ befestigt ist, während das andere Ende von c abgeschrägt und zum Eingriff in das lose auf der Achse f sitzende Sperrrad e bestimmt ist.
Auf dem Stift c befindet sich die Feder m, welche einerseits gegen die Führung d1 und andererseits gegen einen fest auf c. sitzenden Bund s drückt und den Zweck hat, den Stift c aufser Eingriff mit dem Sperrrad e zu bringen.
An dem anderen Arm des im Gehäuse a drehbar gelagerten Winkelhebels ρ ist das Zugseil (bezw. die Zugstange) χ befestigt, welches über die Rollen i und i1 geführt wird und mit dem in einem Gehäuse Z verschiebbaren Zughaken kl verbunden ist. Der Zughaken k1 ist abgesetzt und gelangt beim Anziehen desselben der Absatz hinter das eine Ende eines unter Wirkung einer Feder stehenden, an dem Gehäuse Z drehbar befestigten Hebels Z1, dessen anderes Ende mit dem mit Kopf ausgerüsteten Stift Z2 verbunden ist. Die auf das eine Ende des Hebels wirkende Feder η drückt dieses Hebelende immer gegen den Zughaken k1; durch Niederdrücken des Stiftes Z2 kann die Wirkung der Feder η aufgehoben werden.
Die an dem Gehäuse α noch angebrachte Feder ο hat den Zweck, dieses Gehäuse aus der in Fig. 6 gezeichneten Stellung stets in die in Fig. ι veranschaulichte Lage zurückzuführen.
Beim Anziehen des Wagens wird durch den Zughaken k1 das Zugseil χ angezogen und dadurch mittelst des Winkelhebels ρ sowohl das Gehäuse α aus der in Fig. 1 gezeichneten Lage in diejenige der Fig. 6, als auch der Stift c zum Eingriff in das Sperrrad e gebracht, so dafs also dieses Rad mitgedreht wird. Bei weiterem Anziehen und dem damit verbundenen weiteren Anheben des Gehäuses α stöfst der eine Arm des Winkelhebels ρ gegen das am Wagenuntergestell befindliche Flacheisen q, wodurch der Hebel ρ den Stift c aufser Eingriff mit dem Sperrrad e bringt und dieses

Claims (1)

  1. freigiebt. Der eine Arm des Hebels /' ist hinter den Ansatz der Zugstange kl getreten und hält letztere in der in Fig. 5 gezeichneten Lage.
    Nach Stillhalten des Wagens wird bei dem darauf folgenden Anziehen zunächst das Pferd, wie üblich, etwas zurückgezogen, wodurch die Stränge locker werden. Drückt alsdann der Kutscher mittelst des Fufses auf den Knopf der Stange /2, so wird durch die Feder 0 das Gehäuse α aus der in Fig. 6 gezeichneten Lage in diejenige der Fig. 1 gebracht und gleichzeitig durch die Feder m der Stift c zurückgezogen. Bei dem dann erfolgenden Anziehen des Pferdes wiederholt sich derselbe bereits vorher beschriebene Vorgang.
    Es wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich, beim Anziehen das Drehen der Räder mittelst eines Hebels bewirkt, dessen Angriffspunkt in dem Winkelhebel ρ liegt und dessen Hebelarm gröfser ist wie der Radius des Rades, wodurch das überaus leichte Anziehen möglich ist.
    Pa τ ent-Ans ρ rüche:
    Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 67374 geschützten Anziehvorrichtung an Wagen zum Schonen der Zugthiere, gekennzeichnet durch einen mit dem Zugseil (x) oder der Zugstange in Verbindung stehenden Winkelhebel (pj, welcher beim Anziehen gedreht wird und dadurch den Stift (c) in das Sperrrad (e) einrückt, worauf bei weiterer Drehung des Gehäuses (a) der Wagen angezogen wird, bis der Winkelhebel (p) an den Anschlag (q) schlägt, wodurch der Stift (c) wieder ausrückt.
    Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher der Zughaken (k1) nach erfolgtem Anziehen durch einen hinter einen Ansatz des Zughakens greifenden Arm eines Hebels (I1J am Zurückgehen gehindert und dieser Arm durch Niederdrücken einer mit dem Hebel (I1J in Verbindung stehenden Stange (I2J ausgelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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