DE674796C - Spann- und Schliessvorrichtung fuer Bandeisenbereifung o. dgl. - Google Patents

Spann- und Schliessvorrichtung fuer Bandeisenbereifung o. dgl.

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DE674796C
DE674796C DES117930D DES0117930D DE674796C DE 674796 C DE674796 C DE 674796C DE S117930 D DES117930 D DE S117930D DE S0117930 D DES0117930 D DE S0117930D DE 674796 C DE674796 C DE 674796C
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DE
Germany
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lever
tensioning
clamping
locking device
closing
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DES117930D
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Signode Corp
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Signode Steel Strapping Co
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Spann- und Schließvorrichtung für Bandeisenbereifung o: dgl. Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung mit einem Spannrädchen und eine Schließvorrichtung mit einem zangenartigen Werkzeug für Bandeisenbereifung o. dgl., die durch einen gemeinsamen Hebel betätigt und in einem vorzugsweise um die Achse des Spannrades schwenkbaren Rahmen gelagert sind. Bei diesen bekannten Werkzeugen muß jedoch der Hebel für die Einschaltung und Betätigung der Schließvorrichtung um einen sehr großen Winkel verschwenkt werden, wodurch die Benutzung des Werkzeuges erschwert ist, die Verwendung beider Hände des Arbeiters verlangt und rasch eine Ermüdung des Arbeiters hervorruft.
  • Gemäß der Erfindung wird die Schließvorrichtung nach dem Spannen mit dem Schwenkrahmen nur um einen kleinen Winkel bis zum Aufsetzen auf die zu verschließenden Bänder gekippt, und das Schließen erfolgt in bekannter Weise durch den Spannhebel, vorzugsweise von unten nach oben, unter Einschalten eines übertragungshebels. Hierdurch ist ein bequem und bei den verschiedenen Arbeitsvorgängen mit einer Hand bedienbares Werkzeug geschaffen, das vorzugsweise ferner in bekannter Weise während seiner Betätigung keinen Druck auf das Packstück ausübt und sich daher besonders für Pakete eignet, bei denen jegliche Gefahr einer Beschädigung des Pakets oder seines Inhalts vermieden werden muß. Bei Vorrichtungen zum Spannen und Verschließen der ü,bereinanderlegbaren Enden einer Bandbereifung mit einem gemeinsamen Hebel für die Spann- und Schließvorrichtung ist es bereits bekannt, daß dieser gemeinsame Hebel das Spannrädchen der Spanneinrichtung und die Schließvorrichtung nach Ausschalten der Spanneinrichtung durch Bewegung von unten nach oben betätigt und ein Griff zum. Halten der gesamten Vorrichtung vorgesehen ist.' Bei solchen bekannten Werkzeugen ist die Verschließvorrichtung aber ein Preß- und Biegestempel, der bei der Verschlußbildung einen wesentlichen Druck auf das Packstück ausübt.
  • Gemäß der Erfindung ist weiter der Schwenkrahmen in seiner Lage gesperrt gehalten, und die Spannvorrichtung wird nach dem Spannen in der gespannten Lage ge. halten.
  • In den Darstellungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i ist eine teilweise Seitenansicht, bei welcher die bewegliche Wange 3 teilweise weggebrochen dargestellt ist, um den inneren Mechanismus sichtbar zu machen, und die Backen in Bereitschaftslage für das Verschließen der Hülse sind.
  • Abb. a ist eine rückwärtige Ansicht der Vorrichtung nach der Abb. i, wobei die Verschließvorrichtung angehoben dargestellt ist. Abb.3 ist eine Vorderansicht der Abb. i, im Sinne des Pfeiles/, also von links, gesehen.
  • Abb.4 ist eine Einzelansicht und zeigt das Rädc'h°:n, sein Schaltrad, seine exzentrische Achse und seihe Halteeinrichtung.
  • Die Vorrichtung besitzt einen oberen Griff i, der mit einer Wange 2 verbunden ist, der auf der rückwärtigen Seite einer Wange 3 entspricht. Zwischen diesen Wangen ist der Antrieb gelagert, bestehend aus einer Spanneinrichtung mit einem Riffelrädchen 4, das mit einem Schaltrad 5 verbunden ist und auf der dem Schaltrad gegenüberliegenden Seite einen Sperrzahnkranz 6 besitzt. Das Rädchen ist auf einem exzentrischen Zapfen- 7 (Abb. 4) gelagert, der mit einem äußeren Schalthebel 8 verbunden ist und auf den eine Rückführfeder 9 (Abb. 2 und 3) einwirkt, die dem Hebel nach vorn in die in Abb. i punktiert gezeichnete Lage 8' zurückzuführen sucht. Das Spannrädchen wird durch eine Klinke i o (Abb. i) geschaltet, die drehbar in i i auf dem Ende 12 eines Hebels 13 gelagert ist, der auf einem die Wangen 2 und 3 verbindenden Zapfen 14 drehbar sitzt. Die Klinke i o unterliegt der Einwirkung einer Rückführfeder 15 und besitzt einen Zapfen i o' (Abb. 2), der in einem in der Wange :z ausgearbeiteten Fenster 39 spielen kann .und dessen Zweck weiter unten ersichtlich ist.
  • Eine Sperrklinke 16 ist drehbar an einem Zapfen 17 auf der Wange 2 gelagert. 18 bezeichnet die Rückführfeder für diese Halteklinke. Zwischen den Wangen 2 und 3 ist eine Gleitschiene i9 befestigt, auf welcher ein Gleitstück 2o lagert, das sich senkrecht auf der Schiene 'verschieben kann. An diesem Gleitstück sind am Zapfen 21 zwei Lenker 22 angelenkt, an welchen an Zapfen 23' zwei Backen 23 angelenkt sind, die sich auf den Zapfen 25, 25' drehen und zwischen denen eine mit dem Block bzw. Schiene i 9 verbundene Matrize 24 angeordnet ist, die durch die Zapfen 25 und 25' gehalten wird. Die Bakken werden durch die Wirkung einer Feder 23" in einer gespreizten Lage gehalten.
  • Am oberen Ende des Gleitstückes 20 ist bei 26 ein Lenker 27 angelenkt, an. dessen freiem Ende mittels Zapfen 28 ein Hebel 29 angelenkt ist, der an zwei mit den Wangen 2 und 3 verbundenen Ständern 30 mittels .eines Zapfens 3o' drehbar gelagert ist und dessen rechter nach unten zeigender Teil nvischen den Wangen liegt und sich durch sein mit einer Rolle 31 versehenes freies Ende auf die obere Fläche des Hebels 13 abstützt. Der Hebel 13 wird in seiner unteren gesenkten Lage, also entfernt vorn Haltgriff i, durch den Arm des Hebels 29 gehalten, der durch die Wirkung der Feder 23" nach unten gestoßen wird. Die Spann- und Schließvorrichtung an den Wangen 2 und 3 ist auf dem Ende des Zapfens 7, das dem den Hebel 8 tragenden Ende gegenüberliegt, an einem Bock 32 schwenk> bar gelagert, der einen Fuß 33 mit Riffelteil 34 besitzt. Die Innenfläche des Lagerbockes 3 2 trägt ein Auge 3 5, in welchem eine Feder 36 (Abb. 4.) untergebracht, ist, deren freies Ende in die Zahnung 6 des Rädchens 4 eingreift. Der Bock 32 besitzt auf seiner Außenfläche eine Nut 32' (Abb.2), die das Ende der Rückführfeder 9 aufnimmt. An seinem hinteren Teil ist der Bock mit einer Schrägen 37 mit Rast 38 versehen und endigt unten in einer Aussparung 39, deren Boden 39' eine Führung zu einem weiter unten gekennzeichneten Zwecke bildet. Auf dem Griff i ist drehbar in 42 ein Hebel 41 gelagert, der der Einwirkung einer Rückführieder 43 unterliegt und mit einer Klinke 40 verbunden ist, die mit der Rast 38 zusammenarbeitet. Beim Spannen ist die Klinke 40 in die Rast 38 des Bockes 32, wie in Abb.2 dargestellt, eingerückt.
  • Während die verschiedenen Teile die in Abb. 2 dargestellte Lage einnehmen, wird ein Bereifungsband in wohlbekannter Art um das zu umschnürende Packstück gelegt, und das Rädchen 4 muß angehoben werden, damit man das Werkzeug über das Bereifungsband derart stellen kann, daß die übereinanderliegenden Enden des Bandes sich auf der oberen Fläche des Sockels 33 in richtiger Lage für das Spannen befinden. Zu diesem Zwecke dreht man in bekannter Weise den Hebel 8 nach links (Abb. i). Man kann dann die Bereifung in Stellung bringen und den Hebel 8 loslassen, den die Rückführfeder 9 in seine Anfangslage zurückführt, wo das Rädchen gegen die Bereifung angelegt wird. Durch Bewegen des Hebels 13 von unten nach oben läßt man die Klinke i o arbeiten, welche das Rädchen mitnimmt, deren Zähne das obere -Ende der Bereifung spannen. Wenn die gewünschte Spannung erreicht ist, paßt man auf die Bereifung die Hülse auf, die zu verformen ist.
  • Zur Durchführung der Verformung muß man die Backen in Arbeitslage bringen. Zu diesem Zwecke drückt man auf den Hebel . 41, um die Klinke 40 aus der Rast 38 zu lösen. In diesem Augenblick können die Hebel i und @'13 sowie der ganze Mechanismus nach vorn um die Achse 7 schwingen, um die Backen in Arbeitslage zu bringen.
  • Bei dieser Umlegebewegung wird das Rädchen 4 in seiner Spannlage auf der Bereifung gehalten, und zwar durch die Feder 36, die in die obenerwähnte Zahnung 6 eingeklinkt ist. Auf diese Weise bleibt die Spannung der Bereifung erhalten. Außerdem findet sich zu Beginn dieser Handhabung die Klinke io aus dem Schaltrad 5 durch die Führung 39' ausgelöst, die auf den Zapfen io' dieser Klinke zur Einwirkung gekommen ist, so daß bei weiterer Bewegung des Hebels 13 eine Einwirkung auf das Spannrädchen nicht erfolgt.
  • Wenn die Backen so in Arbeitslage sind, genügt es, auf den Hebel i3 einzuwirken, um die Annäherung der Backen und die Verformung der Hülse hervorzubringen. Man läßt dainn den Heb;el 13 los und führt - nach dem Abschneiden der Bereifung jenseits der Verriegelung - den Hebel 8 nach hinten zurück, um den Eingriff des Spannrädchens aufzuheben. Man . schwenkt alsdann die schwingende Anordnung bis zum Eingriff der Klinke q.o in ihre Rast 38 nach hinten und kann dann das Werkzeug durch seitliche Verschiebüng frei machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spann- und Schließvorrichtung für Bandeisenbereifung o. dgl., bei welcher die Spannvorrichtung in Form eines Spannrädchens und die Schließvorrichtung in Form eines zangenartigen Werkzeuges durch einen Hebel. betätigt werden und in einem vorzugsweise um die Achse des Spannrades schwenkbaren Rahmen gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Spannen der Schwenkrahmen mit Schließvorrichtung nur um einen kleinen Winkel zum Aufsetzen auf die Bänder gekippt wird. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schließvorrichtung nahe ihrer Arbeitslage am Band tragende Schwenkrahmen während des Spannens in seiner Lage verriegelt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließvorrichtung durch einen Hebel betrieben wird, der am Schwenkrahmen gelagert ist und auf dem Spannhebel unter Einschaltung einer Rolle gleitet. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließantrieb für die Schließbacken durch den in bekannter Weise von unten nach oben sich bewegenden Spannhebel unter Einschaltung eines Übertragungshebels (29) betätigt wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß auf die Spanneinrichtung eine Sperrung einwirkt, die diese Einrichtung beim Verschwenken des Rahmens in dem gespannten Zustande erhält. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung aus einer Feder besteht, die am, feststehenden Teil (32) der Vorrichtung befestigt ist und z. B. in einen Lochkranz des Spannrädchens eingreift.
DES117930D 1935-04-14 1935-04-14 Spann- und Schliessvorrichtung fuer Bandeisenbereifung o. dgl. Expired DE674796C (de)

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DES117930D Expired DE674796C (de) 1935-04-14 1935-04-14 Spann- und Schliessvorrichtung fuer Bandeisenbereifung o. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE674796C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924079C (de) * 1939-09-08 1955-02-24 Signode Steel Strapping Compan Vorrichtung zum Umbinden von Packstuecken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924079C (de) * 1939-09-08 1955-02-24 Signode Steel Strapping Compan Vorrichtung zum Umbinden von Packstuecken

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