DE45498C - Vorrichtung zum Anziehen und Verschliefsen der Bandeisengürtung um runde Ballen - Google Patents

Vorrichtung zum Anziehen und Verschliefsen der Bandeisengürtung um runde Ballen

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DE45498C
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DE
Germany
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shaft
band iron
buckle
pawl
fork
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45498D
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English (en)
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O. KRIEGER in Dresden
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Buckles (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Diese Vorrichtung hat den Zweck, die Bandeisengürtung um runde Ballen festzuziehen, und ist so construirt, dafs als Verschlufs eine einfache Schnalle (s. Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung) verwendet werden kann.
    Eine Gabel α, Fig. 2, besitzt an ihrem linken Ende zwei Klauen b b, welche während des Festziehens der Schnalle j als Stützpunkt dienen, ferner an ihrem äufsersten Ende die Zapfen c c, um welche eine äufsere Gabel d schwingen kann. In dieser äufseren Gabel sitzt eine mit einem Schlitz e versehene Welle f, deren eine Seite zu einem Vierkant ausgebildet ist, auf welchem die Flügelmutter g sitzt. Auf der anderen Seite der Welle ist das Sperrrad h befestigt, in welches die Klinken i und k eingreifen. Die Klinke i bewegt sich um einen in der Gabel d befindlichen Zapfen; die Klinke k ist im Hebel / beweglich.
    Der Vorgang des Festziehens ist folgender:
    Das Bandeisen wird etwa 25 cm länger genommen, als der Umfang des Ballens beträgt, das eine Ende etwa 5 cm nach innen umgebogen und in die Schnalle eingehängt. Das andere Bandeisenende m wird durch die Schnalle gesteckt, Fig. 3. Dieses herausstehende Bandeisenende m wird dann in -> den Schlitz e der WeIIe1/ gebracht, Fig. 2.
    Während nun der Arbeiter mit der linken Hand die Stege η und ο umspannt hält, bewegt er mit der rechten Hand den Hebel Z vor- und rückwärts. Bei jeder Vorwärtsbewegung dreht die Klinke k das Sperrrad h und mit diesem die Welle / in der Pfeilrichtung, und das heraushängende Bandeisenende m wickelt sich auf die Welle auf. Während dieses Vorganges nähern sich die Klauen b b der Schnalle s, bis diese mit ihren äufseren Enden in die Klauen b b einfafst und nun die Schnalle selbst einen Stützpunkt hat. Ist genügend festgezogen, so umfafst man den Steg ο mit der linken Hand und hält damit die Gabel a in ihrer bisherigen Stellung; mit der rechten Hand umfafst man den Steg η und bringt die Gabel d nebst dem Hebel / um die Zapfen c c in die Stellung Fig. 4. Durch diese Bewegung ist auch das straffgespannte Bandeisenende m mit auf die andere Seite genommen worden.
    Um nun das Bandeisenende m von der Welle wieder abzuwickeln, genügt es, den Hebel Z in der Pfeilrichtung, Fig. 4, zu drücken. Hierdurch gleitet das vordere Ende der Klinke i über den Stiftp, wodurch zunächst die Klinke? selbst ausgerückt wird; dieselbe rückt bei der Weiterbewegung aber auch die Klinke k aus. Hierdurch wird die Welle / beweglich und man kann dieselbe mittelst der Flügelmutter g in der Pfeilrichtung, Fig..4, zurückdrehen, wodurch sich das Bandeisenende m abwickelt, so dafs der Apparat abgenommen werden kann. Das nun noch heraushängende Bandeisenende wird bis auf ein kurzes Stück abgeschnitten und letzteres mittelst eines Blechstreifens mit dem festgezogenen Bande verbunden.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Anziehen und Verschliefsen der Bandeisengürtung um runde Ballen, bestehend aus einem Gestell α mit den als Stützpunkt für die Verschlufsschnalle s dienenden Knaggen b und einem um Gestell a drehbar angeordneten Rahmen d, in welchem die zum Aufwickeln des freien Bandendes dienende Welle f drehbar gelagert ist.
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