DE524026C - Haarweller - Google Patents

Haarweller

Info

Publication number
DE524026C
DE524026C DEW81106D DEW0081106D DE524026C DE 524026 C DE524026 C DE 524026C DE W81106 D DEW81106 D DE W81106D DE W0081106 D DEW0081106 D DE W0081106D DE 524026 C DE524026 C DE 524026C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
mandrel
winding mandrel
hair
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW81106D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Eduard Werner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eduard Werner filed Critical Eduard Werner
Priority to DEW81106D priority Critical patent/DE524026C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE524026C publication Critical patent/DE524026C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D2/00Hair-curling or hair-waving appliances ; Appliances for hair dressing treatment not otherwise provided for
    • A45D2/12Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers
    • A45D2/24Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers of multi-part type, e.g. with sliding parts other than for fastening
    • A45D2/32Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers of multi-part type, e.g. with sliding parts other than for fastening with positive non-return means, e.g. ratchet

Description

Eigendo
15 JUE 1331
AUSGEGEBEN AM
29. MAI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33 c GRUPPE 3
Eduard Werner in Dresden
Haarweller
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1928 ab
Es sind bereits Haarweller bekannt, die aus einem Wickeldorn, einem an den Wickeldorn angelenkten Haarklemmer und einem Rahmen bestehen, der mit dem Wickeldorn mittels einer durch den Wickeldorn hindurchgeführten Achse und eines diese Achse durchquerenden Zapfens derart verbunden ist, daß der Wickeldorn aus der Ebene des Rahmens herausgeschwenkt werden kann. Es ist
ίο auch bekannt, den Wickeldorn gegen unbeabsichtigte Verdrehung zu sperren.
Diese bekannten Haarweller haben jedoch den Xachteil, daß sich der Wickeldorn mit den auf ihn aufgewickelten Haaren, da die Vorrichtung in der Arbeitsstellung lediglich durch die von dem federnd ausgebildeten Rahmen auf die aufgewickelten Haare ausgeübte und daher von der Menge der ausgewikkelten Haare abhängige Reibung gehalten wird, in bezug auf den Rahmen leicht zurückdrehen kann, in welchem Falle nur ein unbefriedigendes Ergebnis erzielt wird. Das Wesen der Erfindung liegt nun darin, daß bei den bekannten, aus einem Wickeldorn, einem aus diesen angelenkten Haarklemmer und einem Rahmen bestehenden Haarwellern der den Wickeldorn drehende Zapfen unabhängig von dem am Wickeldorn drehbar angebrachten Rahmen axial verschiebbar gelagert ist und in seiner Festlage Wickeldorn und Bügel gegeneinander. verriegelt, daß der Betätigungszapfen in seine Festlage, in welcher er den Rahmen mittels einer über einen vorspringenden Teil des Rahmenbügels greifenden Nut verriegelt, mittels Federzuges gebracht wird und daß zwischen Rahmen und Wickeldorn in bekannter Weise ein federndes Gesperre angeordnet ist, wodurch der Wikkeldorn gegenüber dem Rahmen beliebig festgestellt werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt ihn
Abb. ι in schaubildlicher Ansicht und
Abb. 2 im Längsschnitt.
Die Vorrichtung besteht aus dem Wickeldorn ι, der Klemme 2 und dem Rahmen 3, Die Klemme 2 ist mittels Schrauben 4 und der Rahmen 3 mittels eines beiderseitig vernieteten Bolzens 5 in an sich bekannter Weise an einem im Wickeldorn gelagerten Zapfen 6 angelenkt. ' Damit sich nun der hohl ausgebildete Dorn ι, während sich die Wickelvorrichtung in der Arbeitsstellung befindet, nicht frei zurückdrehen kann, die Möglichkeit der Drehung des Dornes in beiden Richtungen im Bedarfsfalle aber gewährt bleibt, ist der den Ouerzapfen 5 tragende Zapfen 6 in dem Wickeldorn derart gelagert, daß er in der Achsenrichtung des Wickeldornes entgegen dem Druck einer Feder 9 aus dem Wickeldorne etwas vorgezogen werden kann. An dem inneren Ende des Zapfens ist die eine Hälfte 7 einer Klauenkupplung 7, 8 befestigt,

Claims (3)

welche durch die Feder 9 mit der anderen, mit- dem Wickeldorn fest verbundenen Hälfte 8 im Eingriff gehalten wird. Am anderen Ende des Domes 1 ist ein gegen den Zug einer zweiten Feder 10 vorziehbarer, im Dorn ι mittels eines Vierkantes geführter Knopf 11 vorgesehen, welcher zum Drehen des Wickeldornes 1, gleichzeitig aber auch zum Festhalten des Rahmens 3 in der Arbeitstellung dient. Der Knopf 11 ist zu diesem Zwecke an seiner dem Wickeldorn zugewendeten Seite mit einer mittleren Aussparung 13 versehen, mit welcher er über einen au der Ausbiegung 12 der Rahmenseite 14 vorgesehenen Vorsprung 16 derart greift, daß der Dorn 1 in seiner Drehung nicht behindert ist. Der Bügel 12 darf bei geschlossenem Rahmen 3 nicht an der Stirnfläche 15 des Wickeldornes 1 anliegen, sondern es muß hier ein solcher Zwischenraum zwischen seiner inneren Kante und der Stirnfläche des Dornes 1 frei bleiben, daß der Dom I in bezug auf den Rahmen 3 um mehr als die Zahnhöhe der Klauenkupplung J, 8 axial verschoben werden kann. Die-Vorrichtung wird wie folgt gehandhabt: Die zu wellende Haarsträhne wird mit dem freien Ende auf den Wickeldorn 1. gelegt und mittels der an dem Dorn angebrachten Klemme 2 angeklemmt. Die Haarsträhne wird hierauf bis zum Haarboden auf den Dorn aufgewickelt, worauf der Rahmen 3 gegenüber dem Dorn 1 durch Drehen an dem Knopfe 11 so verstellt wird, daß er flach an den Kopf angelegt werden kann. Xunmehr wird der Rahmen 3 unter vorübergehendem Vorziehen des Knopfes 11 aus dem Dorn in die Arbeitsstellung gebracht, worauf der Dorn ι mitsamt der Klemme 2 noch etwas weiter um seine Achse gedreht wird, um die aufgewickelten Haare noch straffer anzuspannen. Xach Freigabe der Vorrichtung bringt die Feder 9 die beiden Hälften der Klauenkupplung 7, 8 in Eingriff, und die Vorrichtung ist in ihrer Arbeitsstellung vollkommen gesichert. Eine Verschwenkung des" Rahmens 3 um den Bolzen 5 wird zufolge der Einklemmung seines Bügels 12 durch den unter Zug der Feder 10 stehenden Knopf 11 und eine axiale Rückdrehung des Dornes 1 gegenüber dem Rahmen 3 durch die durch die Feder 9 gegeneinandergedrückten Klaucnscheiben 7 und 8 verhindert. Falls die Haare zu straff angespannt waren, ergreift man den Rahmen, worauf man durch einen axialen Zug an dem Knopf 11 die beiden Hälften der Klauenkupplung wieder außer Eingriff bringen und durch Zurückdrehen des Wickeldornes die Spannung entsprechend nachlassen kann. Xach Freigabe des Knopfes wird dann wieder der Rahmen am Dorn festgelegt und die beiden Kupplungshälften durch die Feder9 in Eingriff gebracht. Γλ τ ic χ τλ χ s i> R i: c π κ:
1. Haarweller, der aus einem Wickeldorn, einem an diesen angelenkten Haarklemmer und einem Rahmen besteht, der mit dem Wickeldorn mittels einer in diesem drehbar gelagerteiiAchse und eines 'diese Achse durchquerenden Zapfens verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der den Wickeldorn (1) drehende Zapfen (11) unabhängig von dem am Wickeldorn drehbar angebrachten Rahmen (3) axial verschiebbar gelagert ist und in seiner Festlage Wickeldorn (1) und Bügel (12) des Rahmens (3) gegeneinander verriegelt.
2. Haarweller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungszapfen (11) mittels Federzuges (10) in seine Festlage gebracht wird, in welcher er den Rahmen (3) mittels einer über ' einem vorspringenden Teil (12) des Rahmenbügels (12, 3) greifenden Xut (13) verriegelt.
3. Haarweller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Rahmen (3) und Wickeldorn (1) in bekannter Weise ein federndes Gesperre (7, 8, 9) augeordnet ist, so daß der Wickeldorn gegenüber dem Rahmen beliebig festgestellt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
GEDRUCKT IN I)KR
DEW81106D 1928-12-05 1928-12-05 Haarweller Expired DE524026C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW81106D DE524026C (de) 1928-12-05 1928-12-05 Haarweller

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW81106D DE524026C (de) 1928-12-05 1928-12-05 Haarweller

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE524026C true DE524026C (de) 1931-05-29

Family

ID=7611196

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW81106D Expired DE524026C (de) 1928-12-05 1928-12-05 Haarweller

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE524026C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5207235A (en) * 1988-11-29 1993-05-04 Mueller Siegfried Process and roller for applying a perm to previously permed hair

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5207235A (en) * 1988-11-29 1993-05-04 Mueller Siegfried Process and roller for applying a perm to previously permed hair

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2314640C3 (de) Kabelaufhänger
DE524026C (de) Haarweller
DE1456116A1 (de) Einrichtung an Anschnallgurten
DE2461003C3 (de) Vorrichtung zum Spreizen von Federn bzw. Kolbenringen o.dgl
DE618377C (de) Motorisch angetriebene Papierwagenaufzugvorrichtung fuer Schreibmaschinen o. dgl.
DE3013953A1 (de) Schnallenverschluss fuer schuhe, insbesondere fuer ski- oder bergstiefel
DE604827C (de) Stielgeraet zum Befestigen verschiedenartiger Bodenreinigungswerkzeuge
DE547464C (de) Bandmass
AT203936B (de) Gerät zum Auspressen von Tuben
DE595850C (de) In einen hohlen Flachwicklerdorn einbaubare Vorrichtung zum Nachspannen der Haarstraehne
DE609926C (de) Klammer zum Zusammenhalten von losen Blaettern u. dgl.
DE1802393A1 (de) Universalschluessel
DE433007C (de) Reflexkamera
DE757330C (de) Vorrichtung zum Befestigen einer biegsamen Druckplatte an einem Formzylinder
DE312603C (de)
DE551055C (de) Maschine zum Befestigen von roehrenfoermigen Nieten
DE2840268A1 (de) Vorrichtung zum anbringen von ohrmarken
DE555613C (de) Vorrichtung zum Verbinden des Haarwicklers mit der Haarklemme
DE466644C (de) Kuenstliche, an einem Armstumpfsockel anschliessbare Arbeitshand
DE516336C (de) Rohrverbindung
DE651112C (de) Typenanschlagvorrichtung fuer Typenwalzenschreibmaschinen
DE518814C (de) Schraubenloser Klemmbock
DE487775C (de) Heizbare Vorrichtung zur Herstellung von Haardauerwellen
DE204974C (de)
DE179677C (de)