DE312603C - - Google Patents

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DE312603C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/60Auxiliary feed or adjustment devices
    • B41J19/64Auxiliary feed or adjustment devices for justifying

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

Es sind Klemmgesperre für die !Papierwalze* bei Schreibmaschinen bekannt geworden, welche die Verbindung zwischen dem Zeilenschalt- bzw. Sperrad und der Papierwalze nach Belieben zu lösen und wiederherzustellen gestatten.
■ Diese sind im allgemeinen so eingerichtet, daß die Sicherheit der 'Kupplung, die das Zeilen schaltrad mit der Papierwalze verbinden" soll, von der Stärke einer Federwirkung abhängig
ίο ist. Bei jedesmaliger Auslösung der Kupplung ist die Federwirkung 'aufzuheben, was einen größeren Kraftaufwand erfordert und das mit der Auslösung der Kupplung gleichzeitig nötige Drehen der Papierwalze erschwert.
Zweck vorliegender Erfindung ist, die Sicherheit der 'Kupplung von der Federspannung unabhängig zu machen, damit der Widerstand einer solchen beim Auslösen der Kupplung nicht stört. .
Das Wesen der Erfindung stellt ein doppelt wirkendes Klemmgesperre dar, welches in jeder Drehrichtung selbsttätig sperrt und nur eines äußerst geringen Kraftaufwandes bedarf, um außer Wirkung gesetzt zu werden.
. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar:
• Fig. ι einen Längsschnitt, der .Papierwalze mit dem neuen Klemmgesperre; r,
Fig. 2 bis, 9 sind Einzelheiten.
Das Zeilenschaltrad 1 ist fest mit der Achse 2 verbunden, auf . welcher ebenfalls fest die Büchse 3 sitzt. Diese wird von dem trommeiförmigen Stück 4 umgeben, welches in dem Papierwalzenkörper 5, gegen Drehung gesichert, befestigt und mit seiner Nabe auf der Achse 2 drehbar ist. In dem,ringförmigen Hohlraum 6, welcher zwei einander gegenüberliegende exzentrische Aussparungen 7 und 8 aufweist, liegen die beiden Rollen 9 und 10, die durch Klauen 13 der beiden Ringe 11 und 12 geführt werden. Diese Ringe liegen flach aufeinander (Fig. 5) und sind auf der Büchse 3 drehbar. Der Boden der Trommel 4 einerseits und der Ansatz der Büchse andererseits geben den Ringen 11 und 12 die Führung. Jeder Ring trägt auf der einen 'Seite die Klauen 13, welche die Rollen 9 umgreifen. Die Ringe tragen je einen Arm 14 bzw. 15, die scheerenartig durch die Feder 16 zusammengezogen werden, wodurch die Rollen 9 ' und 10 zwischen den Büchsenmantel und die Wand der exzentrischen Aussparungen 7 und 8 gedrängt werden und sich zwischen ihnen festklemmen, wenn in der einen oder anderen Richtung gedreht wird; wobei es gleichgültig ist, ob die Büchse 3 oder die Trommel 4 den Antrieb erhält. Es wird demnach^eine unmittelbare Drehung am Handknopf 17 oder mittelbare des Zeilenschaltrades 1 eine Drehung der Papierwalze 5 zur Folge haben. Die Aussparung in der Trommel 4 gestattet den Armen 14 und 15 die nötige Bewegung.
Entsprechend der Erfindung soll nun1 aber auch eine Drehung der Papierwalze unabhängig vom Zeilenschaltrai 1 ausgeführt werden können, wozu die Auslösung des geschilderten Gesperres nötig ist. Um diese herbeizuführen, müssen die Rollen 9 und 10 ihre klemmende Wirkung aufgeben, was durch eine geringe
Drehung der Ringe ii und 12 erreicht wird, derart, daß die Rollen um einen geringen Be-. trag in die Erweiterungen der Aussparungen 7 und 8 geführt werden, wo sie sich nicht mehr festklemmen können. Die Drehung der Ringe erfolgt durch die Schiene 18 (Fig. 1, 4 und 9), welche an der einen Seite abgeschrägte Einkerbungen besitzt. Wenn die Schiene 18 in ihrer Längsrichtung verschoben wird, treiben die Abschrägungen infolge ihrer Keilwirkung die Arme 14 und 15 auseinander, wodurch die Ringe 11 und 12 gedreht und die Rollen 9 und 10 wirkungslos werden. Auch wenn die Feder 16 nicht vorhanden ist, werden die Walzen 9 und 10 bei jeder beginnenden Drehung sofort durch die Reibung in die Bahn gezogen, in welcher sie sich festklemmen, so daß also tatsächlich die Feder überflüssig ist und nur ein Intätigkeitsetzen der Vorrichtung in der Ruhestellung der Papierwalze gewährleistet. Die Schiene 18 wird mit ihrem linken Ende in der Ausfräsung 19 der Trommel 4 und rhit dem anderen* Ende durch die Brücke 20 geführt.
Die Verschiebung der Schiene 18 wird durch
• 25 den Handknopf 21 vorgenommen, welcher mit
seinem Boden 22 auf die in der Bohrung der Achse 2 verschiebbare Stange 23 einwirkt. Diese
'trägt den Stift 24, welcher gegen die Scheibe 25
" drückt, gegen deren Rand die Schiene 18 stößt.
Die Schraubenfeder 26, welche über die Achse 2 gesteckt ist, sorgt dafür, daß der Handknopf 21 nach außen gedrückt wird, und der in der Hülse 28 befestigte Stift 27 dafür, daß- der Handknopf dieselbe nicht verläßt. Der Stift 27 wird von einem Schlitz des Handgriffes umgeben, damit eine Drehung desselben der Papierwalze 5 übermittelt wird. Die Hülse 28 bildet mit der Scheibe 29 ein Ganzes und ist fest in dem Papierwalzenkörper angebracht.
Eine Drehung an dem Handknopf 21, ohne ihn nach innen auf der Hülse zu verschieben, hat zur Folge, daß das Klemmgesperre in wirksamer Stellung bleibt und demnach die Achse 2 und das Zeilenschaltrad 1 sich mitdrehen. Wird aber zugleich mit der Drehung der Handknopf verschoben, so löst sich das Gesperre, und die ' Papierwalze ist frei, unabhängig vom Zeilenschaltrad drehbar. -

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: ·
    ι. Klemmgesperre für den Freilauf der ' Papierwalze von Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verschiebung des Handknopfes (21) auf eine Stange (18) eingewirkt wird, die zwei Arme (14 und115) und damit die zugehörigen Ringe (11 und 12), welche die , Rollen (9, 10) führen, derart gegeneinander verdreht, daß die Rollen (9, 10) in am anzutreibenden Gliede (4 bzw.5) vorgesehene Erweiterungen treten und damit wirkungslos werden.
  2. 2. Klemmgesperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen o.,dgl. (9, 10) durch Schließung der scherenartig beweglichen Arme (14, 1.5) der Führungsringe (11, 12) infolge einer/gemeinsam auf sie ein- * wirkenden Feder (16) die wirksame Verbin-' dung zwischen dem antreibenden Gliede (2) und anzutreibenden Gliede (5) herbeiführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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